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drogen....

  • Starter*in Starter*in kummermaus2000
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K

kummermaus2000

Gast
brauche dringend einen rat.
seit geraumer zeit nimmt mein mann heimlich kokain zu sich (ca 4 jahre).jetzt wollte ich mich deshalb trennen,möchte ihn aber nicht seinem schicksal überlassen,da ich ihn sehr liebe.er hat 2 kinder mit mir,wir sind seit 7 jahren zusammen......
was soll ich tun?soll ich ihm alle kontakte nehmen und mit ihm wegziehen und parralel dazu mit ihm zu einer therapie gehen?würde das was bringen (er sagt er tut es)?
bitte helft mir!!!!
 

Hallo kummermaus2000,

schau mal hier: drogen..... Hier findest du vielleicht was du suchst.

LIebe Kummermaus,

erstmal sind 4 Jahre keine kurze Zeit. Die Abhängigkeit ist mit sicherheit da. Dein Mann muss das für sich erst´mal klären, von alleine eine Therapie in Anspruch nehmen,du kannst ihn dabei zwar zur Seite stehen aber den ersten Schritt muss dein Mann machen.

Glaub mir, das wird kein Honigschlecken hab selbst meine Erfahrungen damit gemacht.

Vielleicht magst du noch ein wenig mehr darüber erzählen.
Haben eure Kids schon etwas mitbekommen oder sind Freunde,Bekannte und Familie darüber informiert?
Konsumiert dein Regelmäßig?

Liebe Grüße sexy-hexy
 
hallo,

unsere kids sind noch zu klein (gott sei dank),sie sind 4 jahre und 9 monate.
meine familie weiss bescheid,da ich niemanden anderen habe zum reden....
seine mutter haben wir bisher verschont,da sie schon älter und krank ist....

er ist im moment bei 1-2x/ woche dabei,also regelmässig,ja.

wie war es bei dir?????
 
Eine sehr wichtige Frage ist doch: Kein Mann damit umgehen? Wie oft nimmt er in der Woche Kokain? Hat sich sein Verhalten geändert?
 
Hallo kummermaus,

leider gibt es viele Ausreden weshalb man Drogen überhaupt nimmt,bei dem einem ist es der Stress in Job oder der andere hat Ärger mit der Familie.
Ich glaube das ich persönlich mit mir selbst nicht klar kam,natürlich streite ich nicht ab das auch ganz normale Dinge hinzukamen,aber eigentlich war es damals die reine Neugier und ich muss sagen,es hat mir gefallen,Partys nonstop. Aber das Leben besteht nicht nur aus Partys das musste ich sehr schnell feststellen. Die Drogen machten es nur noch schlimmer ohne das ich es merkte. Bei mir war es nicht nur Kokain sondern auch Speed.
Es hat lange gedauert etwa 3 Jahre als ich den kompletten Zusammenbruch bekam. Danach kam für mich nur die eine Frage,Leben oder Sterben. Ich habe mich für das Leben entschieden, ich habe einen Entzug gemacht, der dauerte einige Zeit bis das schlimmste vorbei war. Ich bin darauf dann zur ambulanten Beratung gegangen und durch viele viele Gespräche hab ich es dann endgültig geschafft. Ich habe seit dem keinerlei Drogen mehr angerührt und darauf bin ich sehr Stolz.
Es hat wirklich gedauert bis ich verstanden habe,das Drogen eine Flucht der Realität ist.

LG sexy-hexy
 
dr house,ich glaube,niemand kann damit umgehen......
also sein verhalten hat sich stark geändert.....das ist ja das schlimme......im moment so ca 2x die woche....🙁


also ich habe früher,als ich noch jung war,auch alles mögliche genommen,habe lsd,pillen,speed,koka genommen.ich weiss auch,was für ein teufelskreis das ist,aber wir sind jetzt fast 30.......er muss doch mal zu verstand kommen.wir hatten damals zusammen aufgehört,aber seit ca 4 jjahren hat er wieder angefangen.
wir haben 2 kinder,er bleibt nächtelang weg,ballert sich voll,geht nicht zur arbeit (er ist zwar chef,aber trotzdem..)
wo soll das denn enden????
 
brauche dringend einen rat.
seit geraumer zeit nimmt mein mann heimlich kokain zu sich (ca 4 jahre).jetzt wollte ich mich deshalb trennen,möchte ihn aber nicht seinem schicksal überlassen,da ich ihn sehr liebe.er hat 2 kinder mit mir,wir sind seit 7 jahren zusammen......
was soll ich tun?soll ich ihm alle kontakte nehmen und mit ihm wegziehen und parralel dazu mit ihm zu einer therapie gehen?würde das was bringen (er sagt er tut es)?
bitte helft mir!!!!

Mein Hilfeangebot wird dir nicht gefallen, du wirst aber
bald feststellen, dass es nicht anders geht und hoffentlich
nicht noch sehr viel Schlimmeres.

Ich sage es dir jetzt knallhart:

Schmeiß deinen Mann raus !
Du kannst als betroffene Ehefrau nicht helfen.
Wenn er nicht gehen will, setze dich mit den Ämtern
sofort, also gleich morgen schon in Verbidung. Auch
mit dem Jugendamt !
Dein Mann muss ! raus !!!
Schon wegen den Kindern. Sofort !
Erledige das gleich morgen. Die Situation kann sich
plötzlich dramatisch zuspitzen und eskalieren.

Sofortiger Rausschmiss ! Punkt.
Deine Aufgabe ist es als Mutter, die Kinder
zu beschützen und nicht in Gefahr zu bringen !
Bringst du deine Kinder in Gefahr, machst du
dich noch strafbar, gesetzlich und moralisch.
.
 
Hallo kummermaus2000

Du mußt Deinen Mann natürlich nicht sofort vor die Tür setzen und Du mußt Dich jetzt auch nicht beim Jugendamt melden. Damit wäre niemandem geholfen.

Aber den Schritt, bei Deinem Mann zu bleiben, und ihn vielleicht bei einer Therapie zu unterstützen, den solltest Du Dir gut überlegen. Das weißt Du sicher auch.

Auf der einen Seite könnte es für ihn eine Unterstützung sein, seine Familie nicht zu verlieren, und ein Ansporn, die Verantwortung für seine Kinder tragen zu müssen, und auch zu wollen. Auf der anderen Seite werden sich 4 Jahre Drogenkonsum, zwar nicht täglich, aber doch regelmäßig, teilweise auch heimlich, bei Deinem Mann fest eingeprägt haben, so dass es nicht so leicht sein könnte, damit aufzuhören. Du würdest Gefahr laufen, dass er die Situation jetzt oder irgendwann einfach nur fortsetzt - mit oder ohne Dein Wissen.

Vielleicht ließe sich ja auch ein Mittelweg finden. Ihr wohnt in getrennten Wohnungen, und Dein Mann hat wenig, aber regelmäßigen Kontakt zu den Kindern. Und Du beobachtest erst einmal für einige Zeit - vielleicht für ein Jahr - die Entwicklung.

Du bist nicht für das Leben Deines Mannes verantwortlich. Das klang für mich ein wenig aus Deinen Texten heraus. Ganz im Gegenteil. Dein Mann ist für sich selbst verantwortlich, und er ist für seine Kinder verantwortlich. Du hast auch nichts über Deinen eigenen Wunsch geschrieben, die Beziehung fortzusetzen. Das klang bisher nur nach einer Hilfe für Deinen Mann. Und das reicht für eine Beziehung sicher nicht aus. Möchtest Du das überhaupt?

Wenn Du unsicher bist, wie Du Dich jetzt verhalten sollst, würde ich Dir unbedingt raten, Dich mit Menschen in Verbindung zu setzen, die Erfahrung mit derartigen Situationen haben. Also mit Beratungsstellen, und mit Gruppen für Angehörige Drogenabhängiger. Also wirklich auch Du für Dich alleine. Du solltest ja wissen, was auf Dich zukommen kann, und wie Du damit umgehen könntest.

Günter
 
Falsch.

Wer harte Drogen nimmt, verändert seine Persönlichkeit im Laufe
der Zeit, besitzt Wahrnehmungsstörungen, wird, wenn er auf Entzug
ist, unberechenbar.

Solche Menschen gehören niemals in der Nähe von Kindern.

Zweitens ist es ein Trugschluss, zu glauben, als Angehöriger könne
man mit einem stark drogensüchtigen Sohn/Tochter/Ehemann etc
zusammenleben. Schmiert euch das von der Backe. Es kann und wird
niemals pädagogisch vertretbar funktionieren. Jeder Drogentherapeut sagt
euch das auch warum.
Es fehlt euch einfach die nötige Distanz. Jemand auf Entzug versucht
alles, um an Stoff zu kommen. Menschen im Entzug sind nicht selten
allgemeingefährlich und gehören zeitweise sogar mitunter in abschließbaren
Zimmern und entsprechenden Betreuern/innen.

Nochmals: Der Mann gehört sofort aus der Wohnung. Besser heute
noch als morgen, ehe es zu spät ist und die Katastrophe passiert ist.

Raus !

Und sich z.B. hier genauer erkundigen !

Drogenberatungsstelle aufsuchen und sich dort beraten lassen

Kokain, Heroin, Störungsbilder/Symptomatik:

Bradykardie, Pupillenerweiterung Verengung,
Blutdruckprobleme. Abwechselnd Schüttelfrost oder Schwitzzustände.
Tachykardie = Herzflimmern, Herzrasen ( erzeugt mitunter Todesangst,
Vorsicht, mitunter Gefahr für Mitmenschen, wie Helfer, ärztliches
Personal ),
Übelkeit und Erbrechen, Gewichtsverlust, psychomotorische
Veränderungen. Veränderte Atmung, erzeugt Angstzustände,
Verwirrungszustände ( Achtung Gefahr auch für Mitmenschen),
Schmerzen in der Brustgegend mit auftretenden
Angstanfällen, Muskelrelaxationen, Komazustände ( Achtung
Lebensgefahr ), kardiale Arrhytmie ( Achtung Lebensgefahr ),

Muskelrelaxation, Brustschmerzen, vebunden mit einer kardiale Arrhythmie,
dh. Veränderung des Herzschlages beim Rythmus = Förderung
der Angst, Verwirrung, Koma, Dystonie, Dyskinesie = Drogensüchtiger
ist dabei über den Jordan zu gehen, akute Lebensgefahr, nicht mehr
ansprechbar.
 
Zuletzt bearbeitet:
"Germ",

also deiner Meinung nach sollten Menschen die im wahrsten Sinne krank sind völlig von der Familie entfremdet werden? Meinst du nicht da gibt es noch andere Möglichkeiten die in Betracht kommen?

Das was du von dir gibst, klingt sehr hart und abwärtent.

Hast du schon einmal Menschen kennengelernt die diese Problematik besitzen oder hast du als Studentin dieses dir durchs Lesen angeeignet?

Auch Menschen mit Drogenproblemen haben eine Chance verdient irgentwann wieder ein völlig normales Leben zu führen. Dies geht aber nur mit Unterstützung.

Am besten wäre es wenn er sich dazu durchringen könnte für eine längere Zeit in stationärer Therapie zu gehen. Aber wie schon gesagt, der erste Schritt muss von ihm kommen. Und außerdem kann die Partnerin es mit Sicherheit am besten beurteilen, ob er dazu auch in der Lage ist.

Aber ihn einfach vor die Tür setzen und zu sagen sieh zu wie du klar kommst,finde ich falsch.

Günther hat Recht,auch die Partnerin muss etwas für sich tun und Hilfe in Anspruch nehmen über eine Beratungstelle oder ähnlichem.

Außerdem am Rande bemerkt hat auch Sie schon Erfahrungen mit Drogen.

LG sexy-hexy
 

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