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Drogen

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Gast

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Menschen die keine Ahnung von Suchtkrankheiten haben, sollten sich hier auch kein Urteil anmaßen dürfen. das finde ich - mit verlaub - echt zum kotzen.

Ich selber habe Jahre meines Lebens in den 'hässlichen' Armutsviertel der Großstadt verbracht und kann sagen: es ist schwer nein zusagen, selbst, wenn du noch nie Drogen genommen hast, wenn dein ganzes umfeld einfach konsumiert.
Und da liegt auch glaub ich das Problem des TEs.
Eine Therapie und Entzug ist gut. Man lernt die Lücken zu füllen, die entstehen, wenn man mal nicht auf Droge ist. Es werden neue Perspektiven aufgezeigt und die Motivation zum aufhören ist in der Klinik meist ziemlich stark ausgeprägt.
Aber der richtige Kampf beginnt nun mal trotzdem erst nach der Klinik. Und jeder der ein bisschen Ahnung hat und nicht alle Süchtigen in einen Topf mit der Aufschrift 'assozial' wirft, weiß wovon ich spreche.
Man kommt in sein gewohntes Umfeld zurück. Man hat wieder mit den selben leuten zu tun, die schlimmstenfalls selber konsumieren und soll gegen sein inneres Verlangen und den evtl gegebenen äußeren Druck ankämpfen. Das ist einfach unbestreitbar schwer.

Es ist unbestreitbar schwer aber nicht unmöglich. Jeder Mensch mit einem einigermaßen normalem Gehirn weiß das Drogen auf lange Sicht gesehen, den Konsumenten und die Menschen drum herum aus dem Umfeld zerstören. Für dieses Wissen braucht man kein Abitur.

Jeder ist für sein Handeln selbst verantwortlich und keinem Drogenabhängigen/Alkoholiker nützt der Weichspülgang. Ich habe für so etwas leider auch kein Mitleid.
 

Hallo Gast,

schau mal hier: Drogen. Hier findest du vielleicht was du suchst.

AW: halbes jahr drogentherapie für die katz

Es ist unbestreitbar schwer aber nicht unmöglich. Jeder Mensch mit einem einigermaßen normalem Gehirn weiß das Drogen auf lange Sicht gesehen, den Konsumenten und die Menschen drum herum aus dem Umfeld zerstören. Für dieses Wissen braucht man kein Abitur.

Jeder ist für sein Handeln selbst verantwortlich und keinem Drogenabhängigen/Alkoholiker nützt der Weichspülgang. Ich habe für so etwas leider auch kein Mitleid.

ja weil dir die nötige Einsicht in die Lage solcher Leute fehlt.
Als Nichtbetroffener ist es immer leicht den erhobenen Zeigefinger auf Leute zu richten, deren Leben leider anders gelaufen ist. Es ist leicht sich ein Urteil über andere anzumaßen, wenn man selber einen besseren und leichteren Weg gehen durfte. Es ist leicht jemanden gesellschaftlich hinzurichten und als assozial abzustempeln, wenn man sich nie mit so einer Notlage auseinander setzen musste.
Ich will keinen Drogenabhägigen der Welt hier verteidigen bzw. seine Entscheidung realtivieren, aber ich finde man sollte einfach aufpassen was zu vorschnelle Verurteilungen angeht.
Du hast Recht, jeder weiß, was Drogen dem Körper antun können, wie sehr man sich damit zerstört, aber mal ehrlich, die meisten die konsumieren, sind sich dieser tatsache mehr als bewusst. Manche nehmen sogar genau aus diesem Selbstzerstörungsdrang Drogen.
Es ist leichter einfach nichts zu fühlen, als permanent mit deim eigenen Seelenschmerz konfrontiert zu werden. Es ist leichter Drogen zu nehmen, als sich von jedem Sozialarbeiter anhören zu müssen, warum man nichts wert ist. Ich will keine Verallgemeinerungen anstellen, natürlich gibt es die untershciedlichsten Gründe für Drogen und Alkoholmissbrauch, aber meistens gibt es eben Gründe! Kein Mensch der welt ist mehr oder minder frewillig abhängig und jeder der das gegenteil behauptet ist mit verlaub ein bornierter Schachteldenker.
Gerade die massiv abhängigen, sind süchtig, weil sie schlecht behandelt wurden. Ich bin mir fast sicher, dass kein Drogenopfer der Welt auf Mitleid aus ist. Die Hoffnung auf Verständnis oder menschliche Nähe haben sie seit dem Moment aufgeben, als sie zum ersten mal konusmierten.

wie gesagt. Ich selber komme aus sehr ärmlichen Verhältnissen. Rund um meinen Block gab es mit Sicherheit keinen, der nicht mindestens einmal Hasch konsumiert hat. Ich selber hab auch mal gekifft und früh angefangen Alkohol zu trinken, aber ich war stark genug dem irgendwann zu widerstehen. Ich hab mich zu etwas höhren berufen gefühlt und wollte nicht da bleiben wo ich früher war. Ich hab nein gesagt. Konnte aber jeden verstehen, der es nicht geschafft hat. Darum doch, ich persönlich empfinde Mitleid für diese Menschen.
Schlimm genug, dass man zu Drogen greifen muss, um sich wenigstens kurzzeitig vermeitlich 'gut' zu fühlen, dafür nach strich und Faden verurteilt zu werden ist aber einfach nur grausam.

Ja jeder hat eine Wahl, aber meistens wird diese nunmal auch erst viel zu spät erkannt.
 
AW: halbes jahr drogentherapie für die katz

ja weil dir die nötige Einsicht in die Lage solcher Leute fehlt.
Als Nichtbetroffener ist es immer leicht den erhobenen Zeigefinger auf Leute zu richten, deren Leben leider anders gelaufen ist. Es ist leicht sich ein Urteil über andere anzumaßen, wenn man selber einen besseren und leichteren Weg gehen durfte. Es ist leicht jemanden gesellschaftlich hinzurichten und als assozial abzustempeln, wenn man sich nie mit so einer Notlage auseinander setzen musste.
Ich will keinen Drogenabhägigen der Welt hier verteidigen bzw. seine Entscheidung realtivieren, aber ich finde man sollte einfach aufpassen was zu vorschnelle Verurteilungen angeht.
Du hast Recht, jeder weiß, was Drogen dem Körper antun können, wie sehr man sich damit zerstört, aber mal ehrlich, die meisten die konsumieren, sind sich dieser tatsache mehr als bewusst. Manche nehmen sogar genau aus diesem Selbstzerstörungsdrang Drogen.
Es ist leichter einfach nichts zu fühlen, als permanent mit deim eigenen Seelenschmerz konfrontiert zu werden. Es ist leichter Drogen zu nehmen, als sich von jedem Sozialarbeiter anhören zu müssen, warum man nichts wert ist. Ich will keine Verallgemeinerungen anstellen, natürlich gibt es die untershciedlichsten Gründe für Drogen und Alkoholmissbrauch, aber meistens gibt es eben Gründe! Kein Mensch der welt ist mehr oder minder frewillig abhängig und jeder der das gegenteil behauptet ist mit verlaub ein bornierter Schachteldenker.
Gerade die massiv abhängigen, sind süchtig, weil sie schlecht behandelt wurden. Ich bin mir fast sicher, dass kein Drogenopfer der Welt auf Mitleid aus ist. Die Hoffnung auf Verständnis oder menschliche Nähe haben sie seit dem Moment aufgeben, als sie zum ersten mal konusmierten.

wie gesagt. Ich selber komme aus sehr ärmlichen Verhältnissen. Rund um meinen Block gab es mit Sicherheit keinen, der nicht mindestens einmal Hasch konsumiert hat. Ich selber hab auch mal gekifft und früh angefangen Alkohol zu trinken, aber ich war stark genug dem irgendwann zu widerstehen. Ich hab mich zu etwas höhren berufen gefühlt und wollte nicht da bleiben wo ich früher war. Ich hab nein gesagt. Konnte aber jeden verstehen, der es nicht geschafft hat. Darum doch, ich persönlich empfinde Mitleid für diese Menschen.
Schlimm genug, dass man zu Drogen greifen muss, um sich wenigstens kurzzeitig vermeitlich 'gut' zu fühlen, dafür nach strich und Faden verurteilt zu werden ist aber einfach nur grausam.

Ja jeder hat eine Wahl, aber meistens wird diese nunmal auch erst viel zu spät erkannt.

Zum Einen bitte ich Dich mir nicht das Wort im Mund zu verdrehen. Ich habe hier keinen Süchtigen beleidigt, als azsozial hingestellt oder verurteilt. Und nur weil ich persönlich weder ein Alkohol- bzw. Drogenproblem habe, heißt das noch lange nicht, das ich nicht betroffen bin.

Ich war mit einem Menschen verheiratet, der drogen- sowie alkoholabhängig war/ist. Und für die Angehörigen ist es die Hölle. Die zerbrechen eher daran als der Süchtige selber.

Du beschreibst hier alles, was durch Drogen einfacher wird/ist. Ist es wirklich so einfach? Ziemlich kurzsichtige Ansicht. Und Du hast Recht, man kann nein zu Drogen sagen, auch wenn alle um mich herum Drogen nehmen. In den meisten Fällen werden die Drogen anfangs freiwillig genommen, egal ob man die möglichen Konsequenten kennt oder nicht. Man geht das Risiko mit der ersten Einnahme ein, abhängig zu werden und wenn man es dann ist, beklagt man sich, das man da nicht mal eben so einfach rauskommt, wie man da so einfach reingerutscht ist.

Es gibt viele Menschen, die am Leben verzweifeln aber das heißt noch lange nicht, das Alle diese Menschen sich deshalb mit Drogen oder Alkohol dichtmachen.

Und verurteilen tue ich hier Niemanden, ich habe nur kein Mitleid dafür, da es zum größten Teil selbstgemachte Leiden sind. Mir tun die Angehörigen nur leid, die unter solchen Problemen oft genug vorher zerbrechen als der Süchtige.
 
AW: halbes jahr drogentherapie für die katz

Und verurteilen tue ich hier Niemanden, ich habe nur kein Mitleid dafür, da es zum größten Teil selbstgemachte Leiden sind. Mir tun die Angehörigen nur leid, die unter solchen Problemen oft genug vorher zerbrechen als der Süchtige.
Hi Gast,

bitte nicht falsch verstehen. Ich will Dich jetzt nicht kritisieren, da Du natürlich in großen Bereichen auch nicht Unrecht hast.
Nur, Sucht (kommt übrigens nicht von Suche sondern von althochdeutsch siech: krank) kommt in der Regel nicht von ungefähr.

Menschen, die in ihrer Sozialisation Liebe und Verständnis erfahren haben, werden in den seltesten Fällen zu Drogen oder Alkohol greifen.

Aber Menschen, die Missbrauch, Gewalt und Lieblosigkeit und emotionale Vernachlässigung erfahren haben, sind in der Regel die Menschen, die dann auch süchtig werden. Und für meine schwere traumatische Geschichte muss ich mich nicht rechtfertigen, denn es ist so gekommen, wie es kommen musste.

Und ich glaube, dass Dir da tatsächlich ein wenig Sensibilität fehlt. Ich bin auch Angehöriger von Suchtkranken und bin zudem coabhängig geworden (nach dem Besiegen meiner Alkoholabhängigkeit). Natürlich ist es genauso eine S****, betrogen und ausgenutzt zu werden. Es ist schlimm, hilflos zu sein und mitzuerkranken. Aber glaube mir, da ich nun beide Perspektiven kenne, die Süchtige ist die härtere. Und Pragmatismus ist bei Sucht einfach unangebracht, denn jede Krankheit hat ihren Grund.

So, ist nur ein Disskussionsbeitrag; ich akzeptiere Deine Sicht, aber sehe es anders.
Liebe Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: halbes jahr drogentherapie für die katz

Hi Gast,

bitte nicht falsch verstehen. Ich will Dich jetzt nicht kritisieren, da Du natürlich in großen Bereichen auch nicht Unrecht hast.
Nur, Sucht (kommt übrigens nicht von Suche sondern von althochdeutsch siech: krank) kommt in der Regel nicht von ungefähr.

Menschen, die in ihrer Sozialisation Liebe und Verständnis erfahren haben, werden in den seltesten Fällen zu Drogen oder Alkohol greifen.

Aber Menschen, die Missbrauch, Gewalt und Lieblosigkeit und emotionale Vernachlässigung erfahren haben, sind in der Regel die Menschen, die dann auch süchtig werden. Und für meine schwere traumatische Geschichte muss ich mich nicht rechtfertigen, denn es ist so gekommen, wie es kommen musste.

Und ich glaube, dass Dir da tatsächlich ein wenig Sensibilität fehlt. Ich bin auch Angehöriger von Suchtkranken und bin zudem coabhängig geworden (nach dem Besiegen meiner Alkoholabhängigkeit). Natürlich ist es genauso eine S****, betrogen und ausgenutzt zu werden. Es ist schlimm, hilflos zu sein und mitzuerkranken. Aber glaube mir, da ich nun beide Perspektiven kenne, die Süchtige ist die härtere. Und Pragmatismus ist bei Sucht einfach unangebracht, denn jede Krankheit hat ihren Grund.

So, ist nur ein Disskussionsbeitrag; ich akzeptiere Deine Sicht, aber sehe es anders.
Liebe Grüße

Entschuldige bitte "das Gefühl".. Deine Aussage: "Aber Menschen, die Missbrauch, Gewalt und Lieblosigkeit und emotionale Vernachlässigung erfahren haben, sind in der Regel die Menschen, die dann auch süchtig werden".

Das ist absoluter Schwachsinn. Meine Kindheit bestand auch aus Lieblosigkeit und emotionaler Vernachlässigung sowie "Gewalt" und traurige Erlebnisse. Und trotzdem habe ich nein gesagt, als ich gefragt wurde, ob ich mitkiffen will. Ich habe auch in jungen Jahren viel Party gemacht ohne süchtig zu werden. Und ich kenne genug Andere, deren ihre Kindheit auch nicht schön war und die keine Sucht entwickelt haben.

Und natürlich ist es eine Krankheit, in meinen Augen aber eine Krankheit, für die jeder Süchtige alleine verantwortlich ist. Das Du Deine Alkoholkrankheit in den Griff bekommen hast, ist erfreulich aber auch davor ziehe ich nicht meinen Hut, da nur Du alleine für Deine Alkoholabhängigkeit verantwortlich warst. Du wurdest ja sicher nicht gezwungen Alkoholikerin zu werden oder?

Und das Leid was man mit seiner Sucht seiner Familie antut, interessiert keinen Süchtigen. Da werden Kinder zerstört, die ihr Leben lang darunter leiden. Teilweise werden diese später selbst süchtig oder landen bei einem suchtkranken Partner. Tut mir leid, ich habe mehr Mitgefühl für die Menschen, die sich mit Süchtigen beschäftigen und daran zerbrechen.

Denn es ist wirklich so. Ein Süchtiger muss meistens erst ganz unten am Boden liegen, um den Willen zu haben aus dem "Sumpf" wieder herauszukommen. Und wenn ich Hilfsangebote nicht wirklich nutze und beim ersten rausgehen sofort wieder Drogen nehmen, dann ist Patrick noch nicht ganz unten gewesen.

Meine Sensibilität liegt bei den Angehörigen.
 
AW: halbes jahr drogentherapie für die katz

Na, da ist ja jemand wütend.😉
Deinen Hut vor meiner Trockenheit brauchst Du auch nicht zu ziehen. Denn ich bin dankbar dafür, aber nicht stolz.

Weißt Du, 6 Jahre Arbeit in der Suchthilfe haben mir gezeigt, dass meine Theorie nicht schwachsinnig ist. Und natürlich gibt es immer Ausnahmen. Aber Dich leitet hier so viel Unfreundlichkeit und Wut, dass ich auch wirklich glaube, dass Du keinerlei Ahnung hast.
Und wenn einem 14 jährigen Jungen während einer Vergewaltigung (an der ich selbstverständlich auch selber Schuld war) Beruhigungsmittel und Rapedrugs ohne sein wissen zugeführt wurden (gewaltsam) dann hat er natürlich selber Schuld, wenn er danach aus diesem Sumpf nicht herausskommt.
Ich wäre an Deiner Stelle sehr vorsichtig, was Du hier loslässt. Ob ich Schuld trage oder nicht, weiß nur der liebe Gott und ich: aber Du gewiss nicht!
 
AW: halbes jahr drogentherapie für die katz

Na, da ist ja jemand wütend.😉
Deinen Hut vor meiner Trockenheit brauchst Du auch nicht zu ziehen. Denn ich bin dankbar dafür, aber nicht stolz.

Weißt Du, 6 Jahre Arbeit in der Suchthilfe haben mir gezeigt, dass meine Theorie nicht schwachsinnig ist. Und natürlich gibt es immer Ausnahmen. Aber Dich leitet hier so viel Unfreundlichkeit und Wut, dass ich auch wirklich glaube, dass Du keinerlei Ahnung hast.
Und wenn einem 14 jährigen Jungen während einer Vergewaltigung (an der ich selbstverständlich auch selber Schuld war) Beruhigungsmittel und Rapedrugs ohne sein wissen zugeführt wurden (gewaltsam) dann hat er natürlich selber Schuld, wenn er danach aus diesem Sumpf nicht herausskommt.
Ich wäre an Deiner Stelle sehr vorsichtig, was Du hier loslässt. Ob ich Schuld trage oder nicht, weiß nur der liebe Gott und ich: aber Du gewiss nicht!

Was Dir als 14-jähriger passiert ist, tut mir leid, auch wenn Du dieses jetzt vielleicht nicht glauben kannst. Und trotzdem ist es keine Entschuldigung für Deine Sucht. Und ich bin sicherlich nicht unfreundlich oder wütend, ich bin nur ehrlich und direkt - was nicht immer gut ankommt 😉

Das Dir gewaltsam Beruhigungsmittel und Rapedrugs ohne Dein Wissen gegeben wurde, tut mir auch leid aber ich habe hier über die Menschen geschrieben, die mit den Drogen freiwillig angefangen haben. Und ja ich habe weder von Beruhigungsmitteln, Rapdrugs, Alkohol- und Drogenproblemen keine Ahnung, aber ich war Betroffene eines Drogen-und Alkoholabhängigen, der nie gezwungen wurde - damit anzufangen und ich kenne das Leid von der Kehrseite. Und auch mir ging es schlecht dabei, aber ich habe andere Wege gesucht und gefunden um damit umzugehen als meinen Kummer und meinen Schmerz wegzusaufen oder durch Drogen zu verdrängen. Und ich muss Dir ganz ehrlich sagen, es wäre für mich sicherlich auch einfacher gewesen, den Weg der Sucht zu wählen.
 
AW: halbes jahr drogentherapie für die katz

Nee, kommt echt nicht gut an in diesem Fall, zu einseitig und oberflächlich deine "Ehrlichkeit & Direktheit".
Das Wort SCHULD hat hier schon mal gar nichts zu suchen- kontraproduktiv.

Was willst du hier eigentlich produzieren?

Der Weichspülgang ist auch kontraproduktiv.

Weißt Du, die meisten Menschen fühlen sich nur angegriffen, wenn man anderer Meinung ist und diese auch darstellt, ohne die Worte in Watte zu packen. Aber das ist in solchen Foren wahrscheinlich üblich.

Klinke mich hiermit auch aus diesem Thread aus.
 
AW: halbes jahr drogentherapie für die katz

Zum Einen bitte ich Dich mir nicht das Wort im Mund zu verdrehen. Ich habe hier keinen Süchtigen beleidigt, als azsozial hingestellt oder verurteilt. Und nur weil ich persönlich weder ein Alkohol- bzw. Drogenproblem habe, heißt das noch lange nicht, das ich nicht betroffen bin.

Ich war mit einem Menschen verheiratet, der drogen- sowie alkoholabhängig war/ist. Und für die Angehörigen ist es die Hölle. Die zerbrechen eher daran als der Süchtige selber.

Du beschreibst hier alles, was durch Drogen einfacher wird/ist. Ist es wirklich so einfach? Ziemlich kurzsichtige Ansicht. Und Du hast Recht, man kann nein zu Drogen sagen, auch wenn alle um mich herum Drogen nehmen. In den meisten Fällen werden die Drogen anfangs freiwillig genommen, egal ob man die möglichen Konsequenten kennt oder nicht. Man geht das Risiko mit der ersten Einnahme ein, abhängig zu werden und wenn man es dann ist, beklagt man sich, das man da nicht mal eben so einfach rauskommt, wie man da so einfach reingerutscht ist.

Es gibt viele Menschen, die am Leben verzweifeln aber das heißt noch lange nicht, das Alle diese Menschen sich deshalb mit Drogen oder Alkohol dichtmachen.

Und verurteilen tue ich hier Niemanden, ich habe nur kein Mitleid dafür, da es zum größten Teil selbstgemachte Leiden sind. Mir tun die Angehörigen nur leid, die unter solchen Problemen oft genug vorher zerbrechen als der Süchtige.

wenn hier jemand die Worte der andere verdreht bist das leider du. Und deine Ehrlichkeit und Direktheit, empfinde ich mit Verlaub eher als emotional und agrumentationslos.
Mal abgesehen davon, dass du nicht auf die Argumente anderer eingehen kannst obwohl wir deine Sichtweise offenkundig ja akzeptieren, formulierst du alles ein bisschen zu subjektiv, was bestimmt mit deiner Erfahrung mit Suchtkranken zu tun hat. Trotzdem solltest du dir darüber klar werden, dass du hier viele mit deinen Verurteilungen (und ja das tust du sobald du das wort schuld in den mund nimmst) persönlich angreifst.

Du hast recht, ich habe die Seite der Angehörigen suchtkranker nicht beleuchtet, aber ich finde nicht dass das Leid des Suchtkranken oder der Angehörigen dessen in irgendeiner form vergleichbar ist. Daher ist es meiner meinung nach gewagt zu behaupten 'die angehören würden mehr durchmachen müssen'.
Ich mein, ich stimme dir schon zu, es kann ein grausames Unterfangen sein mit einem massiv Suchtkranken leben zu müssen, aber die behauptung, nur die Angehörigen würden daran zerbrechen ist völlig absurd. Der Abhängige ist bereits gebrochen. Er kann nicht mehr.

und ich habe niemals behauptet, dass drogen das Leben in irgendeiner Form vereinfacht. da hast du mich gewaltig missverstanden. Ich sage, es ist leicht jemanden zu verurteilen, der Drogen nimmt. Und es ist leichter Drogen zu nehmen als sich mit seinem Seelenschmerz auseinander zu setzen. das ist eine komplett andere Aussage als 'drogen vereinfachen das leben!' also aufpassen was geschrieben wurde.
Damit wollte ich nämlich nur zum Ausdruck bringen, dass die Menschen die zum Alkohol oder dergleichen greifen, meistens einfach nicht mehr wissen wohin mit ihren Gedanken, ihren Gefühlen und ihrem Schmerz.

und da wären wir beim thema: keiner hat behauptet, dass ALLE menschen, die schlimmes erlebt haben, Drogen nehmen. das hast du auch mehr oder weniger in den falschen hals bekommen. Es ist nur sogar wissenschaftlich belegt, dass Menschen, die offenkundig mehr Schmerz in ihrem Leben erfahren mussten, einfach mehr dafür prädestiniert sind in den Drogen und Alkoholsumpf abzurutschen. von mehr war hier nicht die rede. Es gibt auch Drogensüchtige, denen nie irgendetwas schreckliches widerfahren ist.
Trotzdem hat jeder seine Gründe.
Sucht ist eine Krankheit.
und wie jede Krankheit hat diese ihren Ursprung,ihre Gründe und ihre Wirkung.
Und nicht jeder Drogensüchtige ist an seinem Schicksal selber schuld. Wenn wir so anfangen würden zu urteilen und argumentieren, würde ich sagen, dass du auch kein Mitleid verdienst, wenn du das nächste mal eine Erkältung hast oder eine Blinddarmentzündung. Schließlich wusstest du ja was die Folgen sind, wenn du keinen Schal trägst bei 10 grad minus.

Ich weiß nicht warum du so viel zorn in dir trägst, aber vielleicht schreibst du das einfach mal auf ein Blatt Papier und spielst damit Handball. Aber solche teilweise beleidigenden Statements wie du von dir gegeben hast, verdient der TE und die anderen Betroffenen, die sich den Thread hier durchlesen nicht.
 
wenn hier jemand die Worte der andere verdreht bist das leider du. Und deine Ehrlichkeit und Direktheit, empfinde ich mit Verlaub eher als emotional und agrumentationslos.
Mal abgesehen davon, dass du nicht auf die Argumente anderer eingehen kannst obwohl wir deine Sichtweise offenkundig ja akzeptieren, formulierst du alles ein bisschen zu subjektiv, was bestimmt mit deiner Erfahrung mit Suchtkranken zu tun hat. Trotzdem solltest du dir darüber klar werden, dass du hier viele mit deinen Verurteilungen (und ja das tust du sobald du das wort schuld in den mund nimmst) persönlich angreifst.

Du hast recht, ich habe die Seite der Angehörigen suchtkranker nicht beleuchtet, aber ich finde nicht dass das Leid des Suchtkranken oder der Angehörigen dessen in irgendeiner form vergleichbar ist. Daher ist es meiner meinung nach gewagt zu behaupten 'die angehören würden mehr durchmachen müssen'.
Ich mein, ich stimme dir schon zu, es kann ein grausames Unterfangen sein mit einem massiv Suchtkranken leben zu müssen, aber die behauptung, nur die Angehörigen würden daran zerbrechen ist völlig absurd. Der Abhängige ist bereits gebrochen. Er kann nicht mehr.

und ich habe niemals behauptet, dass drogen das Leben in irgendeiner Form vereinfacht. da hast du mich gewaltig missverstanden. Ich sage, es ist leicht jemanden zu verurteilen, der Drogen nimmt. Und es ist leichter Drogen zu nehmen als sich mit seinem Seelenschmerz auseinander zu setzen. das ist eine komplett andere Aussage als 'drogen vereinfachen das leben!' also aufpassen was geschrieben wurde.
Damit wollte ich nämlich nur zum Ausdruck bringen, dass die Menschen die zum Alkohol oder dergleichen greifen, meistens einfach nicht mehr wissen wohin mit ihren Gedanken, ihren Gefühlen und ihrem Schmerz.

und da wären wir beim thema: keiner hat behauptet, dass ALLE menschen, die schlimmes erlebt haben, Drogen nehmen. das hast du auch mehr oder weniger in den falschen hals bekommen. Es ist nur sogar wissenschaftlich belegt, dass Menschen, die offenkundig mehr Schmerz in ihrem Leben erfahren mussten, einfach mehr dafür prädestiniert sind in den Drogen und Alkoholsumpf abzurutschen. von mehr war hier nicht die rede. Es gibt auch Drogensüchtige, denen nie irgendetwas schreckliches widerfahren ist.
Trotzdem hat jeder seine Gründe.
Sucht ist eine Krankheit.
und wie jede Krankheit hat diese ihren Ursprung,ihre Gründe und ihre Wirkung.
Und nicht jeder Drogensüchtige ist an seinem Schicksal selber schuld. Wenn wir so anfangen würden zu urteilen und argumentieren, würde ich sagen, dass du auch kein Mitleid verdienst, wenn du das nächste mal eine Erkältung hast oder eine Blinddarmentzündung. Schließlich wusstest du ja was die Folgen sind, wenn du keinen Schal trägst bei 10 grad minus.

Ich weiß nicht warum du so viel zorn in dir trägst, aber vielleicht schreibst du das einfach mal auf ein Blatt Papier und spielst damit Handball. Aber solche teilweise beleidigenden Statements wie du von dir gegeben hast, verdient der TE und die anderen Betroffenen, die sich den Thread hier durchlesen nicht.

Eine von fast jedem Süchtigen aus freien Stücken selbstgemachte "Krankheit". Denn die Wenigsten wurden wohl gezwungen sich mit Alkohol und Drogen dicht zu machen! Also erzähl mir hier nichts von Ursprung, Wirkung und Gründen.
 
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