Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Dringender Auszug von Zuhause

  • Starter*in Starter*in KleinerZugvogel
  • Datum Start Datum Start
Schau mal hier: https://lkj-thueringen.de/files/uploads/Dateien FSJ/MB_20180530_Sozialleistungen_Freiwilligendienst_bkj.pdf

Du hast höchstwahrscheinlich Anspruch auf Wohngeld. Also schnellstmöglich zur zuständigen Wohngeldstelle (meist beim Arbeitsamt), da hilft man dir bestimmt weiter.
Danke dir!
das dauert eine Weile.
Danke für den Tipp, aber ich suche hier nach NOTFALLlösungen… Also relativ kurzfristig.
Wenn das nicht geht, ist das vorgeschlagene natürlich eine Option.
Kennst Du das Konzept "Wohnen gegen Hilfe"?
Wäre das etwas für Dich? Die Zimmer sind meist viel billiger als WG-Zimmer und die geforderte Mithilfe dafür Dein "Job".
Das kannte ich tatsächlich noch nicht, vielen Dank - aber ob das möglich ist, neben einer 39-Stunden Woche?
Warum geht das eigentlich von jetzt auf gleich nicht mehr?
„Von jetzt auf gleich“ würde ich nicht sagen!
Dass ich zuhause wohnen bleiben werde während des FSJ wusste ich, so lange wie ich wusste dass ich ein FSJ mache - also jetzt schon fast ein Jahr.
Dass das nicht klappen wird, hat sich während der letzten Wochen herauskristallisiert.
Ist etwas Konkretes vorgefallen?
Was man wieder richten könnte?
Nein und nein - es gibt jeden Tag einen Vorfall bzw. Angriff und das summiert sich. Je mehr es werden, desto klarer wird mir, dass ich wegmuss, da sich das sonst nicht ändert!! Denn Selbst wenn man den einen Konflikt löst, taucht kurz darauf wieder der nächste auf. Das ist nichts , was man wieder richten kann, denn es passt einfach charakterlich nicht mehr, vor allem zwischen mir und meinem Vater. Da werden immer neue Probleme auftauchen und es gibt nichts, was man dagegen tun kann. Es wird vor allem immer schlimmer. Deswegen muss ich jetzt handeln - hast du nun Ideen, oder nicht?
 
An deiner Stelle würde ich es mir überlegen, das FSJ abzubrechen und stattdessen lieber einen Aushilfsjob anzunehmen, dadurch hättest du wenigstens das Geld um dir ein WG-Zimmer zu mieten.
Von heute auf morgen sofort etwas zu finden ist immer etwas schwierig.
Du könntest versuchen so lange bei der Verwandtschaft unterzukommen.
Wenn du studieren willst und du mittellos bist, steht dir BAFÖG zu. Das musst du rechtzeitig beantragen.
Hier wurde schon geschrieben, dass du dich an entsprechende Hilfsorganisationen wenden kannst.
Es tut mir sehr leid für dich, dass du in solch einer harten Lage bist.
 
Das Ausziehen kannst du schaffen.
Suche dir eine Beratung bei Caritas, Studentenberatung, Wohnungsamt, Diakonie, Jugendamt, usw.

Adressen findest du im Internet.
Das Jugendamt berät bis zum 21. Lebensjahr.

Es gibt auch Jobs mit Wohnplatz.

Oder du ziehst zu Freunden oder Verwandten.
Danke dir
Ich habe mich jetzt auch mal erkundigt, ob mein FSJ Träger Unterkünfte stellt.
Freunde und Verwandte ist halt schwierig, da meine Verwandten entweder weit weg oder im Ausland leben und Freunde zu einem großen Teil bei ihren Eltern. Außerdem wären meine Eltern sicher nicht begeistert davon, weil sie sehr streng sind, aber ich denke darauf darf ich jetzt nicht mehr achten, wenn ich mich nicht unglücklich machen will.
Ist das FSJ nötig, oder könnte das Studium ggf. auch vorgezogen werden? Dann hättest Du alle Möglichkeiten und Ansprüche eines Studenten.
Das Studium vorzuziehen ist eine absolute notfalloption, da ich die Wartesemster fürs Studium wahrscheinlich benötige (ich habe nur ein Durchschnittsabi) und außerdem die Erfahrungen gerne mitnehmen würde und erstmal schauen würde ob der Bereich mir liegt, bevor ich ein Studium anfange. Außerdem wäre mir das Jahr „Auszeit“ sehr wichtig, weil meine psychische und körperliche Gesundheit vor und während des Abiturs sehr stark gelitten hat und ich mir eigentlich erst Zeit dafür nehmen wollte, bevor ich mich ins stressige Studium stürze.
Wenns so gar nicht geht - weder das eine noch das andere, in den sauren Apfel beißen FSJ abbrechen und mehrere Aushilfsjobs annehmen.
Das FSJ abzubrechen bzw. Nicht anzutreten ist auch schwierig, da ich vertraglich gebunden bin! Die Option aus dem Vertrag auszusteigen habe ich eigentlich nicht mehr, das wäre jetzt ein sehr komplizierter Prozess, den ich mir eigentlich ersparen will.
aushilfsjobs wären dann keine Option, ich würde wahrscheinlich direkt mit Studium oder Ausbildung anfangen… schwierig.
Ja du kannst auch mit diesem Geld ausziehen. Kindergeld kommt wie schon geschrieben noch oben drauf und eigentlich dann auch Unterhalt der Eltern - sofern sie es dir den zahlen ohne weiteres...aber das ist auch Gehaltsabhängig. Ansonsten wirst du Anspruch auf Wohngeld haben
danke für den Rat
somit quasi noch daheim wohnen kannst.
In der Theorie vielleicht, aber in der Praxis kann ich das definitiv nicht!!
 
Das kannte ich tatsächlich noch nicht, vielen Dank - aber ob das möglich ist, neben einer 39-Stunden Woche?
Was soll denn damit nicht möglich sein? Hättest Du eine ganz eigene Wohnung, müsstest Du doch auch nach der Arbeit den gesamten Haushalt erledigen.
Ich kenne zwei Personen (eine im RL, eine hier aus dem Forum), die so wohnen.
Die Tätigkeiten umfassen Rasen mähen, Unkraut im Vorgartenbeet ausrupfen, Büsche beschneiden, die Mülltonnen raus- und reinstellen, zum Bauhof fahren, Getränkekisten holen, 1x im Monat zum Großeinkauf fahren, Kübelpflanzen raus- und reinräumen...zum großen Teil sind es schwere Dinge, die man als junger Mensch mit links erledigt, die einem älteren Menschen aber schwerer fallen.
 
Am einfachsten wäre ein FSJ, bei dem die die Unterkunft gestellt wird. Die kostet auch wieder was, aber sicher sehr viel preiswerter als alle anderen Optionen.

Das Kindergeld kann man abzweigen lassen. Es wird dann direkt von der Kindergeldkasse an dich ausgezahlt. Diese Kasse ist an die örtliche Agentur für Arbeit angegliedert. Wende dich direkt dahin. Falls der Elternteil der bisher das Kindergeld bezieht, im öffentlichen Dienst beschäftigt ist, zahlt oft der Arbeitgeber das Kindergeld. Dann musst du dahin gehen.

Wie schon erwähnt kannst du Wohngeld beantragen. Dafür brauchst du allerdings schon einen Mietvertrag. Es gibt Wohngeldrechner im Netz. Da kannst du vorher ausrechnen, was du ungefähr bekommst. Die Wohngeldstelle gehört oft zum örtlichen Sozialamt deiner Stadt /Landkreis.
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
G Meine Mutter akzeptiert meinen Auszug nicht Familie 47
L Extremes Heimweh nach Auszug Familie 5
N Mein mann kann sich nicht von sachen trennen Familie 56

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben