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Diskriminierung wg ausländischen Namen?

Hallo Gast,
sei mir bitte nicht böse. Aber als ich diesen Satz gelesen hatte, musst ich lachen. Es heißt Ausländerrate, nicht Ausländerratte. .-)
Gast meinte:
DAS LEBEN IST NUN MAL NICHT LEIHT
.Die Ausländerratte ist sehr gross , und wenn es so weiter geht , gibt es bald keine heimische Deutsche mehr .
.

und mal ganz ehrlich. Ich denke nicht, dass ein Arbeitnehmer nicht genommen wird, weil er einen ausländischen Namen hat. Ich habe hunderte Bewerbungen verschickt und habe einen Deutschen Namen. Und wurde auch nicht eingestellt. Es ist sehr wichtig, was die Bewerbung aussagt und wie sie gestaltet ist. Aber ich hatte auch schon im Büro mit Bewerbungen zu tun. Und wenn man das sieht, mit was sich manche bewerben, dann wundert es mich nicht, dass sie einen Absage bekommen. Also, ich denke nicht, dass es umittelbar mit dem Namen zu tun hat, wenn man eine ABsage bekommt. Bedenkt bitte, auf eine ausgeschriebene Stelle kommen unter Umständen 1000 Bewerber. Und da ist eine Einstellung vergleichbar mit einem Sechser im Lotto. Und wer hat von Euch schon mal nen Sechser im Lotto gehabt??? Also, Kopf nicht hängen lassen und weiterbewerben.

Liebe Grüße

Heinzelmänchen
 
Das hat aber schon was komisches. Die Deutschen verweigern sich so ganz allmählich der Fortpflanzung - vielleicht ja sogar zu Recht - und die in BRD lebenden ausländischen Freunde ( das meine ich ernst, denn für mich ist jeder Mensch genau gleich viel wert ) nehmen "deutsche Namen" an.....Eigentlich die höchste Form der multikulturellen Phase.
 
mikenull was meinst du: vielleicht ja sogar zu Recht ???

Heinzelmänchen danke das du über meine fehler lachen kannst (musste selber lachen ), aber du hast recht ,das ist was ich auch meine . Es ist schwer eine Arbeit zu finden , es liegt immer an der Person . Ob Deutsch oder Ausländer. Ich bin Ausländer und weis wie schwer es ist sich in einem fremden Land sich durch zusätzen . Ich würde nie meinen Namen ändern lassen oder die Deutsche Stadtsangehörigkeit annähmen, mein motto ist :davon werde ich auch nicht Blond . Damit wollte ich auch Ich shalimar sagen , es liegt immer an einem selber wie man sich gibt ,als Kind musste ich mich schön mit verschiedene sachen auseinander sätzen , daraus habe ich gelernt mich anzupassen und mein Verstand einzusätzen ( ohne gewalt und hass).Deutsche und Ausländer haben probleme , aber ich kann Leute verstehen die nur Deutsche einstellen wollen .Und wir Ausländer müssen nicht gleich glauben ,:Ausländerfeindlichkeit.!!! Mann muss durch , hoffe ihr habt mich jetzt verstanden und nicht missverstanden .

P.S über fehler kann man lachen Gast
 
Hallo !

Na wenn Du selbst Ausländer bist, dann sieht die Sache ja auch ganz anders aus, aber wenn Du als Deutscher so einen Kommentar geschrieben hättest , hätte ich das sehr Ausländerfeindlich gefunden.

ENTSCHULDIGUNG!!!

Aber trotzdem muß ich Dir sagen das viele Ausländer die Erfahrung machen nur wegen des Namens abgelehnt zu werden , denn viele werden ja erst gar nicht auf ihre Fähigkeiten geprüft, geschweige denn zum Gespräch eingeladen. Was ich sehr Schade finde ,denn ich bin auch der Meinung , jeder egal welcher Nationalität hat eine Chance verdient. Und man sollte als Chef auf den Arbeitswillen und das können schauen nicht darauf wie er heißt oder ob er schwarz weiß gelb oder gar grün ist ;-)
 
Hallo!

Vielen Dank für eure zahlreichen Beiträge.
Ich lese immer wieder ich solle mein Selbstbewusstsein aufbauen statt meinen Namen ändern zu lassen.
An Selbstbewusstsein hat es mir nie gemangelt, ich bin stolz auf meine Wurzeln ( sowohl die deutschen als auch die ausländischen), und meinen Vornamen gedenke ich beizubehalten.
Ich bin u.a nicht mit der Aussage einverstanden, der Name sei bloss ein Name. Ich finde, der Name dient sehr wohl dazu einem ein Stück Indentität zu verleihen, und nicht umsonst besteht die Möglichkeit einer Namensänderung, zumal sich auch Deutsche mit einem Namen a la " F***" oder sonst irgendwas seltsam klingendem den Namen ändern können.
Ein wichtiger Aspekt der hier wohl übersehen wird ist die Tatsache das ich ebenfalls deutsche Wurzeln habe ( eine deutsche Mutter und ich bin in D aufgewachsen)...also geht es hier nicht darum mich irgendwie künstlich zu verdeutschen oder sonst etwas.
Es fühlt sich nur seltsam an, einen KOMPLETT ausländischen Namen zu haben und er gibt mir eine Indentität mit der ich nicht zufrieden bin oder mich wohl fühle.
Die Gedankengänge von Gleichheit, Toleranz und keiner Diskrimination sind vollkommen utopisch.Mit zunehmender Arbeitslosigkeit und der schlechten Wirtschaft verstärkt sich der deutsche Nationalstolz umso mehr.
Die Welt ist Konkurrenz, die Welt ist voller Vorurteile, und jeder versucht sich am besten zu verkaufen. Es geht ums überleben, und auch wenn es radikal klingen mag, so entspricht es der Wahrheit, die keiner sehen will.
Wenn ich bei den SELBEN Bewerbungen ( einmal mit deutschem und einmal mit meinem NAmen) verschiedene Antworten erhalte, dann es ist NATÜRLICH das ich darüber nachdenke ihn ändern zu lassen.
Der Gedanke an eine Namensänderung ist nicht nur pragmatisch sondern auch was meine Psyche betrifft, und meine Indentität, wichtig für mich.
Wenn man mit einem blauen Blazer bei einem Vorstellungsgespräch mehr Chancen hat als mit einem grünrosa karierten, dann wird man wohl das blaue anziehen.
Hat das mit mangeldem Selbstbewusstsein zu tun?
Passen wir uns denn nicht alle an?
Verkauft sich denn nicht jeder am besten?
Glaubt ihr wirklich, Individualität wird noch geschätzt? Nein, man sucht Menschen die wenig auffallen, sich anpassen, keine Probleme bereiten, etc....
ich müsste schon in den kreativen Bereich gehen...aber in dem bin ich nicht.

Und wenn es "bloss" ein Name ist, dann kann man ihn doch ändern, oder?

Desweiteren geht es nicht nur um die bösen Chefs die keine Ausländer einstellen wollen. Es geht darum, das sie ahnen, das ein Deutscher meist besser bei den Kunden, den älteren Leuten, etc ankommt.
Bei fast allen Callcenter-Agenturen müssen die Ausländer, falls sie eingestellt werden, einen deutschen Namen tragen...der Chef stellt sie ein, aber am Telefon muss man sich mit Lieschen Müller melden.
Es sind nicht die Chefs, es sind die Deutschen mit ihren Vorurteilen, ihrer Pseudo-Toleranz ( ich geh doch beim Türken einkaufen, zum Italiener essen...)
schön und GUT, aber kennt ihr irgendwelche Leute im Vorstand einer grossen Firma oder ähnlichem die griechischer, türkischer, albanischer oder italienischer Herkunft sind?
Ja, diese Leute gehen auch studieren....
Nach 3 Generationen, sovielen Ausländern und Deutschen ausländischer Herkunft gibt es nicht mal eine handvoll ausländisch klingender Namen bei den Führungskräften, Proffessoren, etc...
DAS ist Diskrimination.
Und denen fehlt es weder an Qualifikationen, Motivation, etc.
Denkt mal drüber nach.
J.
 
JK. ich bins. meinte:
Hallo!


schön und GUT, aber kennt ihr irgendwelche Leute im Vorstand einer grossen Firma oder ähnlichem die griechischer, türkischer, albanischer oder italienischer Herkunft sind?
Ja, diese Leute gehen auch studieren....
Nach 3 Generationen, sovielen Ausländern und Deutschen ausländischer Herkunft gibt es nicht mal eine handvoll ausländisch klingender Namen bei den Führungskräften, Proffessoren, etc...
DAS ist Diskrimination.
Und denen fehlt es weder an Qualifikationen, Motivation, etc.
Denkt mal drüber nach.
J.

Hallo, miteinander,

nur dazu eine Anmerkung:
Mir hat 1979 ein griechischer Professor in einem Stuttgarter Krankenhaus das Leben gerettet.

Heinzelmänchen
 
@ Heinzelmännchen

ja, gut möglich, da es zu der Zeit einen Ärztemangel in Deutschland gab, u.a war auch mein Vater ( ausländischer Herkunft) Arzt, er hat in den 70 Jahren in D und Österreich Medizin studiert weil damals Ärzte sehr begehrt waren.
Jaaa....das sind Ausnahmen, und du glaubst ja nicht wieviele Vorurteile mein Vater zu spüren bekam, BIS er erwähnte, Arzt zu sein....
Und auch in der Schule oder Privatleben habe ich oft erlebt wie sich die Einstellung der Eltern meiner Schulfreunde, oder generell vielen Menschen schnell änderte als sie erfuhren das ich eine Arzttochter und nicht das ausländische Mädchen, desses Eltern wahrscheinlich arbeitslos und ungebildet sein müssen, bin.
Ich habe ein sehr privilegiertes Leben geführt und auch eine gute Schul und Ausbildung genossen.

Aaber, da es ja wohl NICHT an meinem Namen liegen kann...wie erklärt ihr mir das ich mit einem deutschen Namen zu Vorstellungsgesprächen eingeladen wurde?

JK.
 
Habe bis jetzt die Klappe (Tastatur) gehalten.....wie arm ist das eigentlich? Ich bin so stolz auf meinen jüdischen Vornamen und meinen moslemischen Nachnamen das ich es euch nicht beschreiben kann. Aber nicht weil er jüdisch oder moslemisch ist....sondern weil er zu MIR gehört. Und noch dazu Ital/Bos. Kinder zu haben....mehr Multi-Kulti geht nun wirklich nicht. Ich freue mich immer wieder neue Kulturen kennen- und vor allem VERSTEHEN zu lernen. Die Welt fängt doch nicht in Hamburg an und hört unten in Bayern auf....!!!??? Wir müssen alle etwas tun damit wir miteinander umgehen können. Aber keiner muss sich für seine Herkunft oder seinen vielleicht nicht alltäglichen Namen entschuldigen geschweige denn schämen. HallO...??? Gehts noch? Auch wir haben ein kleines Unternehmen...und wenn wir schon dabei sind: Wir wollten 3 AN einstellen....und es gab ca. 150 Bewerbungen...darunter 4 Deutsche...die mir aber gleich beim Vorstellungs-Termin gesagt haben, das Sie eigentlich zu krank sind zum arbeiten ( Durschnitts Alter 25). Was blieb uns anders übrig als die auländischen Bewerber einstellen zu wollen? NIX. Ist auch gut so. Sie arbeiten jetzt seit 4 Jahren bei uns und bis heute nicht einmal Ärger!!! Wobei ich nicht sagen will, daß es keine deutschen gibt die arbeiten wollen....nur ich habe leider keine gefunden. Unsere Gesellschaft ist krank...wie ein Apfel der einen Wurm hat...es dauert lange bis er total hinüber ist....Langsam aber sicher bekommen wir amerikanische Züge......OHNE MICH!! LG an alle die mich verstanden haben!!! Ciao, Namaste, Selam..........usw.
 
@ Mikie....was hast du für eine Firma bzw für einen Betrieb?


Warum haben sich nur 4 Deutsche beworben? Seltsam, oder?

Das Ausländer jahrelang die weniger anspruchsvollen Arbeiten übernommen haben, ist ja bekannt.

Ich frage mich wirklich weshalb keine wirklichen Argumente zu dem, was ich geschrieben habe, kommen.

Die Frage war, WESHALB bei den SELBEN Bewerbungen, verschiedene Antworten kommen. Bei selber Qualifikation, etc...

Das Deutsche arbeitsfaul sind, ist nicht wahr. Das sich event. bei schlechteren Jobs eher mehr Ausländer bewerben mag daran liegen das sie vllcht irgendwann gemerkt haben, dort MEHR Chancen zu haben. Es ist wirklich so. Ich habe mehrere ausländische Freundinnen mit sehr guter Ausbildung zB im Bankwesen die im Supermarkt od. ähnlichem arbeiten.

Man hört oft von Chefs gerade im Billiglohnsektor, wieviele arbeitswillige Ausländer sie gerne einstellen. Weshalb? Weil sie weniger anspruchsvoll sind, und diese Jobs oft die einzige Möglichkeit sind, überhaupt zu arbeiten. Das ist Ausbeutung....
 

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