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Diplomarbeit / Motivationsprobleme

G

Gast

Gast
Hallo Schmuddelwetter,

habe leider nur einen Betreuer und dann halt noch den Prof, der ist noch weniger erreichbar und wenn, dann bekommst du nur 5 Min oder so (ist also auch nicht besonders geil). Ist halt auch alles ein Lehrstuhl, also wenn du zu jemand anderem gehst, beschwerst dich sozusagen indirekt über deinen Betreuer (der das dann mitbekommt und dich ja letztendlich bewertet). Nun gut, ich versuch die Zähne zusammenzubeißen, nicht ständig zu weinen und irgendwie was zu machen.

LG
 

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Schmuddelwetter

Aktives Mitglied
also, wenn weder prof noch 2tbetreuer sich richtig zeit nehmen, dann solltest du auf jeden fall überlegen, ob du nicht jmd. anders erst einmal findest - gibt es keine mitarbeiter, mit denen du dich gut verstehst bzw. die ein offenes ohr für so etwas haben? studienberatung am lehrstuhl? mit meinem sb konnte ich immer sehr gut und offen reden, war auch noch jünger...

mach dir mal keine paranoia wg. beschwerden etc., es geht jetzt um deine arbeit und die chancen, dass dein betreuer dir böserweise einen reinwürgt am ende sind eher minimal, denke ich.

nutz halt alle möglichkeiten, um eine 2tmeinung einzuholen, mehr als wegschicken können die dich nicht...

lg
 

Paca

Mitglied
Hallo Gästin,

mich würde mal interessieren, wies bei dir weitergegangen ist, Gästin!
Mir gehts größtenteils genauso wie dir! Zwar ist mein Betreuer freundlich und hat theoretisch jede Woche mindestens einmal Zeit für Fragen, steht auch per email zur Verfügung, aber so richtig an feedback kommt nie was rüber, seit mein Konzept steht.. naja, was soll er auch sagen.. er kanns ja nicht für mich machen. Aber, wie gesagt, der Betreuer ist der Unterschied, ansonsten gehts mir haargenau wie dir, wie ich vor ca 10 Minuten in nem ganz ausführlichen Post hier im selben Forum beschrieben hab. Mag den hier nicht reinkopieren, zwecks spam, aber eben kurz gesagt, mir gehts genauso wie dir, und jetzt ists doch ein paar Monate her bei dir (nur zur Info, im Oktober wollt ich auch schon kurz vor Abgabe stehen :(), mal sehen, wies dir inzwischen geht...
Ich hoffe, die Frage nervt dich nicht, falls du noch nicht weiter sein solltest. Geht mir auch immer so, in letzter Zeit erhalte ich reihenweise mails von alten Freunden "Na, wie gehts dir denn so? Müsstest inzwischen ja auch schon lääängst fertig sein, wo hats dich denn hinverschlagen, was arbeitest denn inzwischen?"..... da krieg ich auch Heulkrämpfe ohne Ende....
 

Paca

Mitglied
Hallo plastique,

ach, das kenne ich nur zu gut. Angst zu versagen, usw. Wenn du in den anderen Beitrag schaust ("starke Aufschieberitis") kannste ausführlich lesen, wie es mir zur Zeit so geht...

Was hältst du denn davon, wenn wir uns gegenseitig ein wenig kontrollieren? Uns zumailen, was wir erledigen wollen und gegenseitig nachhaken, was geschafft wurde? Vielleicht hilft das ein wenig?

Ansonsten kann ich dir nur sagen, dass ich geschafft habe, ein wenig besser voranzukommen, seit ich ein wenig positiver denke. Ich bin nicht niedergeschlagen, wenn ich an einem Tag nur ne halbe Seite geschafft habe, sondern führe mir vor Augen, dass ich schon längst fertig wäre, wenn ich vor einem Jahr schon so gearbeitet hätte, anstatt mich immer runterzumachen..

Du kannst mir über mein Profil auch ne mail zukommen lassen, falls du hier nicht öffentlich schreiben magst..

Bis bald!
Paca
 
M

MilhouseVanHouten

Gast
Also ich würde Dir empfehlen, mit Deinem Freund oder einer anderen Person über das neue Thema zu sprechen und Dich begleiten zu lassen. Wenn man das nicht völlig alleine bewältigen muss, ist es vielleicht einfacher?
Viel Glück, viele gute Einfälle, Ausdauer und viel Energie!
 
S

solace

Gast
@ Paca, plastique

Hallo, euer Problem ist schon nachvollziehbar, schließlich geht es nun - wie man immer sagt - um ''alles oder nichts''. Das, was man vorher an Scheinen so gut bewältigt hat, soll nun mit dieser Arbeit ''gekrönt'' werden. Aber ist das wirklich so ernst zu sehen? Absolut nicht!

Ich möchte euch ein Buch empfehlen, dass euch sicher weiterhelfen könnte. Wenn ihr es zeitlich schafft, würde ich es an eurer Stelle noch besorgen (z.B. über amazon). Es ist wirklich schnell durchzulesen und angenehm leicht und verständlich geschrieben:

Schnell und einfach zur Diplomarbeit - Der praktische Ratgeber für Studenten
von Ariane Charbel


Mittlerweile ist schon die 7. Auflage erschienen. Themenfindung, Materialsuche, Quellenaufbereitung, Gliederung, Einleitung, Schlusswort, Zitate, Literaturverzeichnis, Anhang sowie die wissenschaftliche Schreibarbeit als solche werden behandelt. Außerdem hilft das Buch beim Erstellen eines Zeitplans und bei der ganz großen ''Krise'', also wenn wirklich gar nichts mehr geht. Das Buch macht euch immer wieder Mut und ist wie eine Art ''treuer Begleiter'' - bis zur Abgabe!

Fragt euch selbst, warum ihr euch so schwer tut! Eigentlich besteht doch gar kein Grund, oder? Ihr seit schon so weit gekommen, habt alle Widrigkeiten des Studiums überstanden und nun soll alles an einer einzigen Arbeit scheitern? Sagt euch einfach, es ist wie eine zu schreibende Hausarbeit - nur ein klein wenig umfangreicher als bisher und mit etwas mehr formalen Details... ;)

Außerdem: laßt euch nicht von den oftmals zackig klingenden und bürokratischen Vorgaben des Prüfungsamts einschüchtern oder von dem, was eure Betreuer euch sagen! Diese haben doch gar kein Interesse, euch jetzt - am Ende - noch einen Knüppel in die Beine zu werfen - im Gegenteil, sie sind Stolz auf jeden Absolventen und jede Absolventin!

Folgendes Zitat aus dem oben genannten Buch möchte ich euch mitgeben:

''Setzen sie sich nicht mit zu hohen Erwartungen unter Druck. Niemand erwartet von Ihnen, dass Sie den Nobelpreis für Literatur gewinnen. Es reicht vollkommen aus, wenn sie einen sachlich fundierten, gut lesbaren Text verfassen. Stellen Sie sich dazu während des Schreibens einen fiktiven Leser vor. Denken Sie sich jemanden, für den Sie schreiben (...).''

Meine Tipps: Einleitung und Schlußteil erst(!) zum Schluß schreiben. Den berühmt berüchtigten ''Roten Faden'' bzw. die Fragestellungen niemals (!) aus den Augen verlieren (am besten an die Wand heften und jeden Morgen durchlesen)! Immer präzise (nicht geschwollen) ausdrücken. Ruhig ein Wörterbuch für Synonyme benutzen (als Funktion auch unter MSWord). Immer (!!) Sicherungskopien erstellen!
Und: immer eine kleine Auszeit nehmen, für einen Spaziergang etc. Frische Luft gibt neue Kraft und man kann wieder klare Gedanken fassen!!

Euch beiden ein gutes Gelingen! :)

solace
 

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