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Diplomarbeit / Motivationsprobleme

G

Gast

Gast
Hallo Leute,

ich schreibe momentan an meiner Diplomarbeit und muss in 8 Wochen abgeben. Da immer einiges schief gelaufen ist mit Betreuer etc, habe ich paarmal Thema im Thema gewechselt. Jetzt bin ich total verunsichert, mein Betreuer macht auch immer nur komische Andeutungen (klar, er kann mir ja ned sagen, was ich machen soll!!). Ich hab gar kein Selbstvertrauen mehr, hab hier lauter Bücher liegen, will aber gar ned anfangen zu schreiben. Stehe morgens zwar gegen 9 Uhr auf, surfe aber dann in Foren usw. Wenn ich an DA denke, würde ich am Liebsten wegrennen. Ich weiß ja, dass es überhaupt keinen Sinn macht, den Tag zu vertrödeln und ich so auch ned fertig werde. Aber andererseits kann ich irgendwie ned weiterschreiben, fang sofort an zu weinen, weil ich nicht mehr weiterweiß, immer denke, dass eh alles sinnlos ist. Aber gehe auch abends mal mit Freunden spazieren, alle reden mir gut zu, du packst das schon, aber ich bin einfach irgendwie blockiert. Mein Freund meinte, ich solle vielleicht mal mit einem Therapeut reden. War ich auch schon mal vom Studentenwerk, aber irgendwie meinte die nur so, ja solle mich irgendwie entscheiden, ob ich mein Thema weiterbearbeiten will oder was Neues beginnen will, weil ich angedeutet hatte, abzubrechen. Aber würde mein Thema schon weitermachen, aber ich kann einfach nicht. Ich reg mich ja selbst total auf und ich war nie jemand, der irgendwie faul war oder so. Hatte auch während des Studiums ganz gute Noten. Ich kann mir auch nicht erklären, warum ich nicht loslege und meine Bücher anschau und was dazu schreibe. Kennt ihr diese Situation? Habt ihr Tipps für mich? Was ist mit mir los? Bin 25.

Grüße Gästin
 

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Polux

Aktives Mitglied
Hallo Gästin,
ich denke, was du erlebst, kommt häufig vor. Du bist da sicher nicht allein. Vielleicht hilft dir diese Erkenntnis ein ganz kleines Bisschen.

In 8 Wochen – hmmmm – ich weiss ja nicht was, in welchem Fach du Dipl. Arbeit schreibst – aber zu Potte kommen solltest du schon so langsam.
Im Fachbereich in dem ich arbeite wird spätestens vier Wochen vor Endabgabe eine vorläufige Version erwartet. So halte ich es zumindest mit meinen Studenten. Die wird dann durch gesprochen und dann ist noch genügend Zeit um in Ruhe den Endschliff zu machen.

Es kann ohne weiteres sein, dass hinter deinem jetzigen Problem tiefere Ursachen liegen. Allerdings ist zu überdenken, ob es wirklich sinnvoll ist jetzt mit der Aufarbeitung anzufangen. Meiner Ansicht nach hast du jetzt gar nicht die Ruhe dazu. Dein Anliegen ist jetzt der Abschluss deines Studiums. Danach kannst du dir überlegen ob du die Situation analysieren möchtest.

Das Studentenwerk ist ja auch witzig ‚irgendwie entscheiden’ :) – ich nehme an das würdest du tun, wenn du könntest.

Als erster Ansprechpartner für dich fällt mir hier dein Betreuer ein. Das ist nämlich sein Job: dich zu betreuen. Wichtig ist, dass du dir darüber im Klaren bist was du von ihm willst. Bist du deutlich – kann er auch deutlich sein.

Einige Fragen für dich dazu:
- hast du die Literatur in Ordnung?
- hast du sie gesichtet? Zum Grossteil gelesen?
- Ist dir deine Frage deutlich?
- hast du eine gute Gliederung gemacht die du besprechen kannst?
- wie sehen die groben Linien aus?
- in welche Richtung möchtest du argumentieren?

Ich würde an deiner Stelle so schnell wie möglich einen Termin machen, das Treffen gut planen, deine Überlegungen aufgeschrieben mit nehmen und fragen ob das ein guter Ansatz ist. Wenn dein Betreuer nicht deutlich wird – ruhig nachfragen: ‚Tut mir leid, aber diesen Punkt habe ich noch nicht ganz verstanden, könnten Sie mir das noch mal erläutern.’ Du hast als Diplomand ein Recht auf Betreuung. Das haben ja sogar noch Doktoranden.

Wenn du im Bezug auf das Thema und die Fragestellung mehr Klarheit hast macht du einen Plan. So aufgedröselt wie möglich:
9Uhr: aufstehen
½ 10Uhr: ½ Stunde lesen, Stichpunkte notieren
10Uhr: ½ Hintergrund info zum Gelesenen suchen
½ 11Uhr: Stichpunkte in Gliederung sortieren
11Uhr: Pause!
¼ nach 11 Uhr: lesen

12Uhr Mittagspause bis 14 Uhr…raus gehen, spazieren!

Mittags genauso aufdröseln dann mit schreiben. Rohfassung ohne Zensur, braucht niemand sehen

Wichtig ist es den Plan auf auf deine Bedürfnisse anzupassen und dich dann daran zu halten! Wenn du dich an Absprachen die du mit dir selbst machst nicht hältst - wie sollst du dir da vertrauen können? Also - auch, wenn es gut läuft Pausen machen - Pausen auch wenn sie noch so schön sind enden lassen und den Schweinehund auf in zwei Stunden vertrösten. Würdest du einer anderen Person trauen die nie ihren Absprachen nach kommt? ;)

So in der Art. Schaffst du diesen Plan nicht, sind deine Schritte zu groß - also nicht den Plan weg schmeißen und denken 'hilft ja doch nicht - sonder anpassen. Plane auch Pausen ein, Einkauf, Freunde, Mahlzeiten…
Mach Sport, täglich, und wenn es nur die Treppe hoch und runter ist oder 10 min tanzen.
3 mal in der Woche nimmst du dir am Abend 10min Zeit und denkst über deine Zukunft nach, machst nichts anderes. Du sitzt und denkst daran wie es sein wird das Diplom zu haben und was du damit alles machen kannst. Wichtig: kein Telefon, kein Fernsehen, keine Musik, keinen Besuch. Nur Du mit Dir. :)
Das – oder so ähnlich ist meine Empfehlung an meine Studenten, wenn sie mit ähnlichen Problemen kommen.
Erfolg. Polux

ps. ach ja, noch eine kleine Ergänzung: Vieles ist auch Gewöhnung (die sollte man wirklich nicht unterschätzen). Und die wirkt in beide Richtungen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Schmuddelwetter

Aktives Mitglied
Oh, noch eine Aufschieberin, willkommen im Club...

1. Google mal nach Prok-/Procrastination, da solltest Du einiges zum Thema finden und auch Tipps - die können helfen, wenn es bei Dir noch nicht allzu ausgeprägt ist. Gibt auch viele (erschwingliche) Bücher zum Thema.
2. Hast Du einen Plan, also musst "nur" noch schreiben oder fehlt Dir noch jegliche Struktur? Dann solltest Du zuallererst Dich ein paar Tage hinsetzen und eine schreiben.
3. Mach Dir einen Arbeitsplan mit recht genauen Angaben, was Du wann machst - belohne Dich am Abend, wenn Du etwas geschafft hast.
4. Wenn Dein Betreuer nichts taugt: Gibt es andere Dozenten (Zweitkorrektor), die Dir mehr liegen und die Du nach (konkretem) Rat fragen kannst? Mehr als nein sagen können die nicht... Gibt es Kommilitonen, mit denen Du Dich austauschen kannst?
5. Such Dir jemanden, der Dich "kontrolliert", dem Du abends das Tageswerk vorlegst und ein wenig erzählst. Gibt es übrigens auch im Netz, etwa hier:

Procrastination: Fragen und Hilfe

(da findest du auch allg. infos, aber hey: nicht von einigen beiträgen verunsichern lassen, das sind leute, die z.t. schon 10 jahre aufschieben)

6. Falls die Zeit nachher knapp wird: Frag mal beim Prüfungsamt wegen Fristverlängerung, manchmal sind die kulant. Ansonsten Attest.
7. ABER: Du hast noch recht viel Zeit, das haben andere schon in drei Wochen geschafft... Wichtig ist, dass Du Dich MORGEN dransetzt und zumindest schon mal ein paar Stunden machst. Hauptsache anfangen, die Tätigkeit an sich ist meist gar nicht so schlimm.
8. Therapeut bringt wohl nicht sehr viel, da dies immer lange Vorlaufzeit hat.
9. Nicht verzweifeln, Du bist nicht die Einzige (siehe auch einige Stränge hier im Forum, u.a. von mir...

Gruß, SW
 
G

Gast

Gast
Hallo,

danke für eure Tipps. Ich schreibe in BWL Diplom. Mache halt gerade teilweise den Fehler, dass ich immer zurückdenke, an das was war. Hatte gute Ideen für Thema, hat mir mein Betreuer irgendwie ausgeredet (hm, ich weiß ned so recht, ob das was wird, aber will ned ausschließen, dass du das trotzdem bearbeiten kannst, aber glaube das ist nicht so interessant). Ich hab dann immer rumgeändert, hatte dann was, aber noch keinen Theorieteil geschrieben. Dann gleich losgelegt mit Empirie, leider waren die Fragen ned so gut durchdacht, weil konnten nicht beantwortet werden, daher nochmal Thema umgestellt. Habe schon nochmal so ne Art Exposé geschrieben und Gliederung und Betreuer geschickt, bisher noch keine Reaktion.

Jetzt sichte ich immer wieder Literatur, die ich schon markiert habe für mein "altes Thema". Das macht mich total verrückt, weil ich bei der neuen Fragestellung ziemlich aufgeschmissen bin und viele Fragezeichen habe und nun ständig auf Dinge stoße, die ich für meine alte Fragestellung hätte brauchen können.

Nun gut, ich darf ws einfach nicht daran denken, was ich alles hätte supertolles machen können, wenn die Fragen beantwortet wären usw ... Das ist leider nicht so ganz leicht.


@Polux: Danke, das mit dem Plan werde ich versuchen. Und ich hoffe bald Feedback zu bekommen vom Betreuer, damit ich nicht mehr so verunsichert bin. Immerhin tröstet es mich ein kleines bissl, dass ich nicht die Einzige bin, die solche Probleme hat. In welchem Fachbereich bist du denn tätig?


@Schmuddelwetter: Danke dir auch. Habe ja wie gesagt schon ein bissl Struktur, aber muss z.B. jetzt meine Empirie von einem theoretischen Grundgerüst ableiten nachträglich, sprich meine Fragen anders begründen als zuerst gedacht. Hört sich vllt kompliziert an, ist es auch. Da bin ich gerade am Ausrasten. Andere Ansprechpartner sind leider rar. Die vom selben Lehrstuhl sagen alle, geh zu Betreuer oder sie schlagen komplett andere Dinge vor, die mein Betreuer dann doof findet (2 Wochen später dann per Email doch wieder akzeptiert) usw.
Kommilitonen sind alle im Oberstress, schreiben selbst DA oder reden mit mir, aber sagen, sie haben überhaupt keinen Plan von dem, was ich mache.


Ich versuche nicht zu verzagen, nicht zurückzudenen und einfach loszulegen morgen. Ich hoffe es klappt!!

Vielen lieben Dank
Gästin
 

Polux

Aktives Mitglied
... Exposé geschrieben und Gliederung und Betreuer geschickt, bisher noch keine Reaktion.
Wann geschickt? nach spaetestens 3 Tagen musst du nachfragen. Freundlich aber bestimmt. Nicht abwimmeln lassen. Wenn er/sie viel zu tun hat - sagen, dass dir das leid tut und du das verstehst. Du auch in Zeitprobleme kommst und daher gerne wissen möchtest, wann du genau mit einer Reaktion rechnen kannst. Termin absprechen

.... bei der neuen Fragestellung ziemlich aufgeschmissen bin und viele Fragezeichen...
in punkten aufschreiben, Überlegungen dazu und zum Betreuer mitnehmen.


... ständig auf Dinge stoße, die ich für meine alte Fragestellung hätte brauchen können
Zweiten file anlegen, alles in Stichpunkten und mit Fundort reinpacken und erstmal zur Seite legen. Aber dann hast du es einen Platz gegeben

....einfach nicht daran denken, was ich alles hätte supertolles machen können, wenn die Fragen beantwortet wären usw ...
das funktioniert so nicht - kann ich dir gleich sagen. Fokus ist zwar lernbar, aber du musst etwas haben worauf du fokussieren kannst. Und das muss für dich 'wahr' sein. Etwas 'einfach' nicht zu denken geht nicht (sicher nicht ohne Uebung - und die hast du nicht).
Also: suche dir eine 'wahre' Sache die gut daran ist, dass du bis jetzt so getrödelt hast. Das kann schwierig sein, aber irgendetwas muss es geben. Z.B. wenn ich gar nichts finde was ich gut finde nehme ich immer 'kann ich wirklich wissen ob es nicht etwas gutes hatte?' das kann ich natürlich nicht wissen, da ich nicht in die Zukunft sehen kann.


... ich hoffe bald Feedback zu bekommen
nicht hoffen. aktiv werden und holen. Dem Betreuer bist du egal. Ist ja dein Leben, dein Studium.

In welchem Fachbereich bist du denn tätig?
Life Sciences
 
G

Gast

Gast
Hallo,

danke Polux für deine Ratschläge. Habe heute zumindest ein kleines bissl was geschafft. Habe Betreuer kontaktiert, ist aber die ganze Woche unterwegs, hab ich vom Sekretariat erfahren. Na toll *grr*. Jetzt muss ich versuchen, das Beste draus zu machen und nächste Woche mit dem Betreuer abklären. Oh Mann, falle echt so alle 2 Stunden in tiefste Verzweiflung, wache morgens schon mit Herzrasen auf und mein PC ist gerade das Schlimmste auf der Welt für mich. Aber hilft ja alles nix!

Liebe Grüße
Gästin
 

Polux

Aktives Mitglied
:)
Hmmmm Gast, du hörst dich ein bissel an wie ein Gast von 50 Jahren - was soll's man, wenn es dir dauernd nicht gut geht - ist es doch egal, ob du was machst oder nicht... also kannst du auch was machen.

Und wenn alles so schlimm ist - niemand zwingt dich - studieren ist kein Muss sondern ein Privileg. Studieren ist auch keine Schule mehr - du hast die Initiative (bist ja alt genug).
Wenn dein Betreuer in einer Woche wieder da ist: Prima - hast du genug Zeit die Fragestellung die dir am Herzen liegt auszuarbeiten und ihn mit was mit Hand und Fuß zu überraschen.
Du willst einen engagierten Betreuer? Wenn das so einfach ist - dann sei du ein engagierter Student! ;)

Das war's von mir zu dem Thema. Erfolg. Polux
 

Germ

Aktives Mitglied
Pollux postete:

Du willst einen engagierten Betreuer? Wenn das so einfach ist -
dann sei du ein engagierter Student!
LOL, :D

Dein Sprücheklopferei in Gottes Ohr.... bei mir jedenfalls stößt
so etwas auf Kopfschüttelei.

Der Wahrheit entsprechend muss ich dich deswegen
leider korrigieren:

Es gibt viele StudentenInnen die sich engagieren wollen. Aber
da es leider nur wenig engagierte BetreuerInnen gibt, lässt das
Interesse natürlich nach. Ausnahmen bestehen diese Regel. Manche
Studierprobleme kommen genau deswegen zustande.
Die Betreuung von Studenten/innen lässt an vielen Hochschulen/
Universitäten sehr zu wünschen übrig. Das ist nunmal Fakt.

Aller-Herzlichst

Germ
 
G

Gast

Gast
Hallo,

ich wollte mich noch mal kurz melden und den aktuellen Stand verkündigen. Mein Betreuer hat sich nach 3 Wochen immer noch nicht gemeldet (habe angerufen, keiner da ... Mail geschrieben, keine Reaktion ... war persönlich dort, nicht da, weil 1 Woche auf Geschäftsreise). Naja, sagen wir mal so, ihm ist das ganze ziemlich scheißegal mit meiner DA. Leider geht es mir irgendwie auch nicht so wirklich gut. Versuche immer dran zu denken, wie toll es ist, wenn ich fertig bin. Aber finde mein eigenes Konzept irgendwie selbst blöd, weiß halt nicht, ob man überhaupt so vorgehen kann (andere Leute können mir da gar nicht helfen, hab schon mal gefragt und am gleichen Lehrstuhl will ich irgendwie auch ned fragen, weil mein Betreuer dann vermutlich sauer ist, weil ich andere Leute gefragt habe). Ich schreibe zwar schon weiter, aber nicht wirklich mit viel Engagement, weine jeden Tag und denke teilweise, ja, wenn ich jetzt krank wäre/einen Unfall hätte, dann müsste ich nicht daran weiterarbeiten. Weiß ja, dass das total idiotisch ist und wie Polux schon meinte: Soll dankbar sein, dass ich studieren darf. Kann es aber einfach im Moment nicht, sondern empfinde es als total ungerecht, dass ich so im Stich gelassen werde. Nun ja, wollte es einfach mal aufschreiben, auch wenn vielleicht einige nun sagen, tja reiß dich halt zusammen. Nun gut, noch 5 Wochen. Habe auch einfach so total Angst vor schlechter Note (weil ich es ja selbst nicht so gut finde, aber keine bessere Idee habe) und dann Konsequenzen für Jobsuche usw. Versuche mir immer einzureden, vielleicht ist es ja gar ned schlecht, das kann man gar nicht wissen usw. Dann empfinde ich meine Sorgen als lächerlich und manchmal komm ich auch voran. Les ich jedoch was in meiner DA, dann werd ich ganz panisch, weil es für mich unlogisch / nicht relevant klingt. Nun gut, wahrscheinlich ist es einfach bei einer DA so und ich sollte mich nicht runterziehen lassen. Aber für mich ist es einfach gerade extremst schwierig und wenn nur jemand fragt, und wie läuft es mit DA, wann gibst ab, dann muss ich mich schon total zusammenreißen, um nicht auszurasten.

Danke, dass es euch gibt.
 

Schmuddelwetter

Aktives Mitglied
hey,

wenn sich dein betreuer nach drei wochen noch nicht gemeldet hat, ist das eine sauerei...

kannst du nicht zum zweitbetreuer? das dir zumindest mal einer eine reaktion gibt. wenn sich dein erstbetreuer nicht meldet, kannst du ruhig zu jmd. anders gehen, es geht schließlich um deine arbeit. und: nicht verzweifeln, das wird schon irgendwie...
 

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