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Digitalisierung

Was die Bescheinigung der Krankenkasse angeht. Digital wäre ja, wenn man die nicht nur anfordern könnte, sondern das Ding auch digital weiterübermitteln könnte. An den, der sie haben will.

Immerhin das geht ja schon, eine AU wird an den Arbeitgeber digital übermittelt. Kein Gezettel mehr.
Man selbst kriegt aber wieder einen ZETTEL. 🙂
Zettel ist eigentlich ein sehr lustiges Wort, fällt mir gerade auf.
Fast wie Zottel.
Man zottelt immer noch mit seinen Zetteln rum.
 
Was die Bescheinigung der Krankenkasse angeht. Digital wäre ja, wenn man die nicht nur anfordern könnte, sondern das Ding auch digital weiterübermitteln könnte. An den, der sie haben will.

Immerhin das geht ja schon, eine AU wird an den Arbeitgeber digital übermittelt. Kein Gezettel mehr.
Man selbst kriegt aber wieder einen ZETTEL. 🙂
Zettel ist eigentlich ein sehr lustiges Wort, fällt mir gerade auf.
Fast wie Zottel.
Man zottelt immer noch mit seinen Zetteln rum.
Manchmal bekommt man einen Zettel bei der AU und manchmal nicht.
Letztlich muss man dem AG nur mitteilen wie lange man krankgeschrieben ist.
Dieser trägt es ins Lohnprogramm ein und übertragt das dann an die Krankenkasse und bekommt am nächsten Tag die Bestätigung , dass das so stimmt oder aber eine Korrekturmeldung.
 
Digitalisierung ist im Übergang. Ich denke schon, das wird.
Ich hätt nix dagegen, dass es wieder wie in den 1990ern wird.
Aber das wird sicher nichts.
Es ist momentan eher so, dass die Infrastruktur schon abgebaut wurde, bevor eine richtig stabile neue Oberfläche, benutzerfreundlich, und von allen leicht zu bedienen, geschaffen wurde.
Man geht den zweiten Schritt vor dem ersten.
Momentan ist der Übergang ätzend.
 
Ja, ich finde auch, dass es stark eine Frage der Einstellung ist und auch der Generation, in der man aufwächst. Für die "Jugend von heute" ist das alles kein Problem, die nehmen es wie es kommt und kennen sich damit gut aus. Und selbst wenn nicht, wurschteln sie sich dadurch und dann fluppt es eben ein bisschen später. Eine Professorin, die wir mal als Dozentin für einen Vortrag über die Generation Z eingeladen hatte, sagte dazu platt? Warum telefonieren so viele junge Leute im Gehen mit Handy am Ohr? Weil sie es können.

Problematisch wird es, wenn man schlecht organisiert ist oder Anwendungen nur selten braucht. Da tun sich gerade ältere Generationen schwer. Die ganz Alten haben erst gar keinen zugang, da sind dann die Kinder gefordert. Aber die sterben ja sukzessive aus. Hört sich böse an, ist aber nun mal der Lauf der Dinge.

Die Unternehmen planen und handeln wirtschaftlich und wenn ich denke, wie schnell die Infos heutzutage im Job von A bei B sind, dann ist das schon eine coole Sache. Die allerdings kann auch im Job leicht überborden. Nämlich dann, wenn Stellen am Ende des Prozesses ins Ausland ausgelagert werden und du dann z. B. mit einem Inder englisch sprechen musst (sorry, liebe Inder, ich mag euch sonst sehr aber eure englische Aussprache ist ganz oft furchtbar).. überhaupt wenn du dann einen Ansprechpartner brauchst, denn oft sind es ja personenfreie Prozesse.. oder wenn die Technik ausfällt - dann geht nämlich gar nichts mehr. Oder wenn A und B völlig unterschiedliche Wissenstände haben.

Vergessen darf man aber eben nicht, dass Deutschland in dieser Hinsicht lange gepennt hat und wir noch viel aufholen müssen. Und das ist doch bekannt: Alles, was startet, ist anfangs fehlerbehaftet und kompliziert. Ich bin aber sehr optimistisch, dass das alles wird.. mit zunehmender Zeit.

Zurückbleibt, wer bockt. Und dann heißt es eben: Friss oder stirb. Denn auf Einzelschicksale wird keine Rücksicht genommen.. das wurde es aber auch in konservativen Systemen eher selten. Da muss man eben auch als Älterer nochmal aus dem Quark kommen und sich durchpfriemeln. In den meisten Fällen ist es aber gar nicht so kompliziert, wie es anfangs aussieht. Und ich liebe mittlerweile meine Online-Geschäftsstelle bei der Krankenkasse. Alles geht fix und unkompliziert. Übrigens auch oder erst recht das Ausdrucken von Bescheinigungen.Da bin ich nämlich auf keinen anderen mehr angewiesen und muss entsprechend auch nicht warten. 😎
 
Ich finde es allerdings schön, dass man mittlerweile einen DigitalQR-Code kriegt, um was bei Amazon zurückzuschicken, und endlich nichts mehr zurückschicken muss.
 
Frage ist ja, warum muss man das AUSDRUCKEN? 🙂
Das ist keine wirklich Digitalisierung.
Nur eine halbe. Wir gehen immer noch wieder ins alte System zurück.
Muss man ja oft auch gar nicht. Dazu muss an sich aber zumindest minimal mit den Computeranwendungen auskennen. Und da schalten insbesondere viele Ältere schon auf stur oder verstecken sich hinter der Ausrede "Kann ich nicht". Junge Leute werden damit groß, das ist mal etwas Positives, was Corona uns beschert hat. Ansonsten würden wir wirtschaftlich nämlich noch stärker abgehängt. Vor ca. 10 Jahren war meine Tochter mit der weiterführenden Schule in England. Dort haben sie eine Grundschule besucht. Schon da hatte jedes englische Kind ein Tablet und hat damit ganz selbstverständlich gelernt, während sich unsere Kids zu Hause noch mit nicht funktionierenden Overheadprojektoren herumgeärgert haben und es Lehrer gab, die noch nicht einmal Bock hatten, etwas auf die Tafel zu schreiben.

Für mich ist es völlig paradox, wenn hier jemand über unsere so abrutschende Wirtschaft lamentiert, aber selber nicht in der Lage oder willens ist, auch nur mal einen einfachen Prozess am Computer abzuwickeln.
 
Hallo zusammen,
ich wollte einfach mal in die Runde fragen, wie ihr so mit der Digitalisierung umgeht?

Ich sollte jetzt meinem Arbeitgeber ein paar Unterlagen zukommen lassen... Was früher gefühlt einfach und schnell ging, ist heute eine Reise durch einen Digitalisierungs und App Wahn und ich glaube, dass da einige, inklusive mir, da nicht mehr so ganz mitkommen.

Ich wurde gebeten, meinen "Sozialversicherungsausweis" in Kopie beizufügen. Ich schickte daraufhin meine Sozialversicherungsnummer an den Arbeitgeber. Die Dame wollte aber trotzdem eine Kopie des Ausweises... Da musste ich ihr erstmal erklären, dass es diesen "Lappen" seit 2023 nicht mehr gibt und was sie denn von mir denn haben will. Plötzlich reichte ihr die Nummer. Hä?
Dann brauche ich eine neue Bescheinigung der Krankenkasse zur Mitgliedschaft. Früher war dies ein Anruf und zwei Tage später war diese im Briefkasten.
Geht nicht.
Ich soll das im Onlineportal anfordern. Also habe ich mich dort erstmal registriert. Wieder ein Passwort mehr...Gut, dass ich einen Passwort-Manager habe... Natürlich reicht das nicht. Ich brauche eine App dazu und natürlich wieder ein Passwort inkl. Sicherheitsnummer.. Und um diese App benutzen zu können, brauche ich natürlich einen Nachweis, dass ich, ich bin.

Drei Möglichkeiten: entweder ich gehe zur Post, zur Filiale selbst oder ich nutze die Funktion über NFC und dem Ausweis... Cool! Ja, nur braucht es hierfür wiederum die Ausweis PIN... Die.... irgendwo in den Tiefen meiner Leitz Ordner vergraben ist...

HIMMEL.... Dabei brauche ich doch einfach nur eine gottverdammte Mitgliedsbescheinigung..

Mich nervt der ganze Mist und dieser App Wahn inzwischen wirklich sehr und manchmal würde ich da am liebsten aussteigen.

Deine Aufregung ist vollkommen unnötig. Ich bin wahrscheinlich sehr viel älter als du und ich mache nicht so ein Bohei darum, dass die Unterlagen jetzt digital vorliegen müssen.

Fängst du einen neuen Job an? Dann ist das beibringen der Unterlagen mit Sicherheit das Komplizierteste und Anstrengenste, was du im neuen Job machen musst, egal was du arbeitest.

Ich habe vor 2 Jahren einen neuen Job angefangen und musste alle Unterlagen noch beibringen und das mit den Apps wird immer mehr. Teilweise bekommt man die Gehaltsabrechnung auch nur noch online, nach Registrierung und Authentifizierung.

Also nimm es mit Gelassenheit. Die Entwicklung kannst du nicht stoppen, dich beklagen ist unsinnig.
 

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