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Die weltbewegende Musik stirbt

tulpe

Sehr aktives Mitglied
.......ist Euch das mal aufgefallen? 🙁

Junge Leute kennen Nirvana, John Lennon oder The Doors nicht. Künstler sind völlig egal, Hauptsache der Song ist cool......mehr zählt nicht.

Gibt es denn heute noch aktuelle neue Musiker, die die Welt umhauen? Neue Musikrichtungen?


Alles nur noch irgendso ein Brei, der nix halbes und nix Ganzes ist.

Das macht mich sehr, sehr traurig 🙁
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Die Musik stirbt

Das sehen die jungen Leute sicher anders. Man ist von dem geprägt, was man in seiner Jugend gehört hat, als der eigene Musikgeschmack sich ausgebildet hat - und den Folgegenerationen geht es genauso. Nur, weil die jüngeren nicht dasselbe wie du gut finden, stirbt nicht die Musik - und nur, weil du nicht gut findest, was sie hören, ist das kein Einheitsbrei. Es hindert dich doch niemand daran, deine Musik zu hören und ihre blöd zu finden - gesteh ihnen dasselbe Recht zu.
 
AW: Die Musik stirbt

Das finde ich nicht. Meine aktuellen Favoriten sind Irie Révoltés, Annenmaykantereit, Ska-P und das eine oder andere von Alligatoah, älter Manu Chao.

Okay, wir haben es etwas schwerer, dran zu bleiben, weil wir die Orte der Youngsters nicht mehr aufsuchen und weil die Charts das nunmal nicht hoch und runter dudeln.

Aber es gibt schon noch Künstler, die auch was zu sagen haben.
 
AW: Die Musik stirbt

Da sprichst Du mir aus der Seele! Es gibt garkeine echten Künstler mehr! Nur noch Marionetten. Nichts mehr wird auf langfristigkeit aufgebaut, sondern es geht nur noch darum, schnell irgendwelche Typen über die Bühne hoppeln zu lassen und sie dann wieder zu ersetzen. echte Kunst ist dabei garnicht mehr nötig. Das Publikum wird zum Melkvieh degradiert und es verhält sich leider auch so. Anders lässt es sich nicht erklären, dass man einfach nur irgendwelche talentlosen Typen auf eine Bühne stellen und kräftig die Werbetrommel rühren muss, um Kohle zu machen. Es geht mehr un die Bildchen auf Instagramm, als um die Kunst. ECHTE Künstler hätten doch garkeine Zeit, ständig im Bikini und Schmollmud Bildchen von sich im Netz zu verteilen.
Künstler wie zB Janis Joplin oder so hätten heute keine Chance. Viel zu wenig Modellike.
Ja es ist einfach nur traurig. Aber dads Umdenken muss beim Publikum anfangen! man kann den Managern keinen Vorwurf machen, dass sie das verkaufen, was ihnen Geld bringt.

Übrigens ist das ganze ja nicht nur in der Pop/Rockmusik so: In der Klassik geht es ja ähnlich ab und sogar noch schlimmer. Während es früher noch richtige Opernkarrieren gab, können jetzt kaum mehr Sänger davon ansatzweise leben. es kann sein, dass ihr, wenn ihr in die Oper oder ins Theater geht (Auch große Häuser!), Hauptdarsteller auf der Bühne seht, die weniger als die Putzfrau verdienen. (Nebendarsteller sowieso). Wirklich gut verdienen nur noch eine Hand voll Stars- der rest malocht und wird mit 30 (noch bevor er wirklich künstlerisch reifen konnte)ausgetauscht. Auch hier muss dringend umgedacht werden.

Aber wenn man sich anschaut, welchen geringen Stellenwert musikalische Bildung hat, braucht es einen ja nicht mehr zu wundern.
 
AW: Die Musik stirbt

Das sehen die jungen Leute sicher anders. Man ist von dem geprägt, was man in seiner Jugend gehört hat, als der eigene Musikgeschmack sich ausgebildet hat - und den Folgegenerationen geht es genauso.
In keiner Zeit wurden so viele Oldies gehört wie heute: Auch von jungen Leuten: Kinder der 70er hätten sicher im Leben NIE die Songs ihrer Eltern gehört: Heute hört fast jeder die Sachen der 80er und 90er: Warum? Weil das einfach noch GUT war- und das spüren auch die Jugendlichen mehr und mehr.
Ich glaube, was Tulpe meint, ist eher, dadss es keine langfristigen Künstler mehr gibt, die sich entwickeln, einen Stil aufbauen usw: Es gibt nur noch Eintagsfliegen. Nichts mehr von bestand. Und es gibt kaum mehr EHCTE Künstler- die zB selber spielen, singen usw, OHNE dass man sie tunen und mischen müsste. (Leider muss man wirklich sagen: wenn man sich ein unbearbeitetes Rohmaterial von so manchem Star anhört, schüttelts einen).
Das mag kurzfristig ansprechend sein, aber es taugt selten langfristig. Mir fällt gerade kaum ein "Star" ein, bei dem ich mir denke: Der hat SEINEN Stil (und ist nicht nur Marionette und singt was er singen soll) und dieser Stil wird sich entwickeln, so dass man von ihm noch in 20 oder gar 30 Jahrren was hört.
 
AW: Die Musik stirbt

Das sehen die jungen Leute sicher anders. Man ist von dem geprägt, was man in seiner Jugend gehört hat, als der eigene Musikgeschmack sich ausgebildet hat - und den Folgegenerationen geht es genauso. Nur, weil die jüngeren nicht dasselbe wie du gut finden, stirbt nicht die Musik - und nur, weil du nicht gut findest, was sie hören, ist das kein Einheitsbrei. Es hindert dich doch niemand daran, deine Musik zu hören und ihre blöd zu finden - gesteh ihnen dasselbe Recht zu.

Auf den ersten Blick kannst Du Recht haben, aber wenn man mal weiter denkt.............nein, sehe ich nicht so. Was hört denn die heutige Jugend? Irgendwelche You-Tube-Influencer, die nicht mal wirklich singen können und keinerlei Botschaft haben. Was prägt denn die heutige Jugend? Spotify? Und was da genau?

Nein, ich denke, ich habe da leider Recht 🙁 Klar bin ich von der Musik aus meiner Jugend geprägt (wozu übrigens die Beatles und the Doors nicht gehören, so alt bin ich noch nicht 😉 ), aber ich bin ein sehr musikliebender Mensch und lasse mich gerne von Neuem beeinflussen, aber das kommt nix mehr. Man muss sich doch nur mal anschauen, wer große, ausverkaufte Konzerte abliefert. Da ist nix Neues dabei. Entweder sind die Künstler bereits tot oder es sind alte Leute, die die großen Hallen füllen. Irgendwann sind die auch nicht mehr da und dann?
 
AW: Die Musik stirbt

in keiner zeit wurden so viele oldies gehört wie heute: Auch von jungen leuten: Kinder der 70er hätten sicher im leben nie die songs ihrer eltern gehört: Heute hört fast jeder die sachen der 80er und 90er: Warum? Weil das einfach noch gut war- und das spüren auch die jugendlichen mehr und mehr.
Ich glaube, was tulpe meint, ist eher, dadss es keine langfristigen künstler mehr gibt, die sich entwickeln, einen stil aufbauen usw: Es gibt nur noch eintagsfliegen. Nichts mehr von bestand. Und es gibt kaum mehr ehcte künstler- die zb selber spielen, singen usw, ohne dass man sie tunen und mischen müsste. (leider muss man wirklich sagen: Wenn man sich ein unbearbeitetes rohmaterial von so manchem star anhört, schüttelts einen).
Das mag kurzfristig ansprechend sein, aber es taugt selten langfristig. Mir fällt gerade kaum ein "star" ein, bei dem ich mir denke: Der hat seinen stil (und ist nicht nur marionette und singt was er singen soll) und dieser stil wird sich entwickeln, so dass man von ihm noch in 20 oder gar 30 jahrren was hört.

genau!
 
AW: Die Musik stirbt

Junge Leute kennen Nirvana, John Lennon oder The Doors nicht. Künstler sind völlig egal, Hauptsache der Song ist cool......mehr zählt nicht.

Junge Leute sind manipulierbar. deswegen sprechen sie auf Marketing besonders an, und das wird dann auf sie zugeschnitten, so dass sie kaufen, was sie kaufen sollen.
Ich habe ja Musik an der Schule unterrichtet (weiß also, wovon ich rede🙂
Und da habe ich immer mal wieder Versuche gestartet und die Jugendlichen ein bißchen "gestestet" also sie unvoreingenommen Dinge hören lassen oder sie ein bischen "verwirrt"😉 (also zB Songs in verschiedenen Kontexten vorgespielt)
Es hat sich gezeigt: Wenn sie unvoreingenommen sind, erkennen sie Qualität ziemlich zielsicher. Wenn kein Marketing dahinter ist merken sie, was wirklich Kunst ist und was nur Blendwerk. Der Mensch hat dafür ein natürliches Gespür. Den meisten wird das nur abtrainiert. Bunte Werbung deckt das zu und wenn man einen Song nur oft genug im radio hört, mag man ihn schon irgendwann.
Aber das Gespür wäre bei den Jugendlichen heute genauso da.
Und wenn man guckt, welche Songs die Jugendlichen am liebsten singen, dann wundert man sich, was das oft für altes Zeug ist.😀
 
AW: Die Musik stirbt

Nun, in meinem Haushalt leben zwei von diesen jungen Leuten. Dass diese beiden oder ihre Freunde Oldies hören würden, kann ich nicht bestätigen... Geben tut es das sicher, aber so allgemein würde ich diese Aussage nicht stehen lassen. YouTube-Influencer (also singende) werden hier auch nicht gehört.
 
AW: Die Musik stirbt

Aber es gibt schon noch Künstler, die auch was zu sagen haben.

Das bezweifele ich nicht! Die gibt und wird es immer geben, aber es gibt nur noch wenige, die diesen Menschen zuhören. Von den von Dir genannten Bands/Künstler kenne ich nicht niemanden (doch, ich glaube eine kenne und finde ich auch gut, aber trotzdem nix, welches die Welt umhaut).......und ich bin wirklich weltoffen und suche nach neuen Inspirationen. Aber wirklich gute Musik ist heute nicht mehr wichtig und wird "nicht gefördert" 🙁


Nennt mir doch mal irgendeinen aktuellen, jungen Musiker, der die Welt berührt? (Nicht Dich, sondern ganz, ganz viele Menschen auf der Welt)
Mir fällt da nix ein......okay, ich denke vielleicht an Rihanna (kurzweiliger, nix sagender Pop............den ich trotzdem manchmal ganz gut finde, ist aber trotzdem nix weltbewegendes)......Adele......super Stimme, hört man gerne, aber trotzdem fehlt was......

Nein, ich glaube nicht, dass ich alt bin und jetzt alles irgendwie anders sehe - die wirklich weltbewegende Musik stirbt leider aus. Alles nur noch oberflächlich und kurzatmig 🙁
 
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