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Die weltbewegende Musik stirbt

AW: Die Musik stirbt

Ich glaube das ist einfach nur so ein Generationen Ding.

Kann es nicht sein, das wir die Dinge die wir kennen und unsere Interessen einfach alt werden?
Die wenigsten Teenager wissen heute noch was eine VHS ist.

Deine Großeltern haben sich vielleicht auch beschwert das du ihre Lieblingskünstler nicht kennst, oder du wunderst dich warum sie kein MSN oder ICQ nutzen?

Die Teenager von heute regen sich vielleicht auf das die nächste Generation kein Snapchat, Facebook oder Instagram mehr kennt.

Das ist der Lauf der Dinge würde ich sagen.

Irgenwann werden wir die Leute sein die über die heutige Jugend schimpf, wenn wir es nicht schon sind.
 
AW: Die Musik stirbt

Dem ganzen aktuellen Geblärre aus den Charts fehlt einfach die Seele.

......man kann nur das mit einfühlsamer Ausstrahlung singen, was man selbst auch erlebt hat.
Es ist diese ganz besondere Einfühlsamkeit des eigenen Erlebens, was Interpret und Song miteinander verschmelzen lässt.
Das ist der Punkt, wo die meisten scheitern und gequält versuchen, etwas rüberzubringen, was sie garnicht kennen und das merkt man auch - Kunstprodukte, aber keine Künstler.
 
AW: Die Musik stirbt

.......ist Euch das mal aufgefallen? 🙁

Junge Leute kennen Nirvana, John Lennon oder The Doors nicht. Künstler sind völlig egal, Hauptsache der Song ist cool......mehr zählt nicht.

Gibt es denn heute noch aktuelle neue Musiker, die die Welt umhauen? Neue Musikrichtungen?


Alles nur noch irgendso ein Brei, der nix halbes und nix Ganzes ist.

Das macht mich sehr, sehr traurig 🙁

Ich verstehe einerseits was du meinst, Ich liebe Nirvana aber mir Lennon kann ich so viel nicht anfangen. Doors kenn ich auch noch aus meiner Kiffer zeit aber ich bin dann eher auf Härtere Sachen abgefahren. Aber das es heute keine gute Musik gibt ist absoluter Quatsch.

Klar ist der ganze Chart Pop alles totaler Mist, es ist aber auch falsch zu behaupten das Künstler egal sind. Schaff deinen Fernseher ab und begib dich im Internet auf die Suche und Du wirst fündig werden auch nach deinem Geschmack. Du wirst etwas finden was doch begeistert und wenn es ne Band ist die aus der Zeit war die einfach so unbekannt war das du sie damals nicht kanntest.

Und ja es gibt neue Genres 😉 Mein derzeitiges absolutes Lieblingsalbum:

https://www.youtube.com/watch?v=C5ATuxUnKqc

Wird jetzt nicht für jeden was sein aber für mich ist das die allerhöchste Form der Kunst. Und ja Igorrr haut die Welt um, zumindest die die es finden 😉

Also NEIN! Musik stirbt nicht, sie ist verändert sich und das ist auch gut so.
 
AW: Die Musik stirbt

Es ist schlicht eine Generationen-Sache.

Dasselbe haben unsere Eltern schon über unsere Musik behauptet.

Und die Jugend von heute wird das mal über die Musik ihres Nachwuchses behaupten.
 
AW: Die Musik stirbt

Nein, die Musik stirbt nicht, das wird sie niemals tun, denn sie ist die Sprache der Seele.

Aber dieses Überschwemmen durch immer neue Sternchen - Stars gibts kaum ja noch, da hast du recht - und immer neue Stilrichtungsänderungsversuche (*g* - wat für ein Wort 😀 ) plus die Castings non stop führt zunehmend dazu, dass sich kaum einer noch wirklich etablieren kann.

Und es führt im Moment dazu, dass das Interesse an Personen ebenfalls nachlässt - wird haben unglaublich gute Stimmen, schon unter den Kids, aber wer will sich diese alle merken?

Was mir aber auch zunehmend auffällt, dass eine vorsichtige Rückkehr zur lange Zeit verpönten klassischen Musik, die ja nun schon seit Jahrhunderten Bestand hat und es auch weiterhin haben wird, da bin ich sicher, stattfindet und selbst junge Leute, eingefleischte Rocker zT, wieder Bach und Co kennen und sogar schätzen.
 
AW: Die Musik stirbt

Einer der momentan (schon seit einer weile) gute Musik macht und authentisch ist und sich von den anderen abhebt ist doch Ed Sheeran.

Ich habe mir dieselben gedanken wie du, tulpe, über Filme gemacht.
Wer von den Jüngern kennt noch Filme wie
Denn sie wissen nicht was sie tun
Casablanca
Feuerzangenbowle
Vom Winde verweht
...

Es ist doch heute überall in jedem Metier dasselbe.
der Markt wird überschwemmt mit mittelmässigen zeug.
Ob Musik, Bücher, Filme...
 
AW: Die Musik stirbt

Was ist denn das Kriterium,
wonach Ihr Filme und Musik als herausragend beurteilt? Kommerzieller Erfolg? Bekanntheitsgrad?

So kommt es mir gerade vor. Viele der hier genannten sind doch letztlich auch "nur" auf Grund Massentauglichkeit so berühmt. Und da hat die Gegenwart doch auch etliches zu bieten, was über Jahrzehnte die Massen bewegt. Man denke nur einmal an die Harry-Potter-Reihe.

Auch in der Musik wird man fündig.

Amy Winehouse war auch kein Sternchen.

Ich glaube, das ist einfach ein Nostalgie-Gefühl in Verbindung mit "früher war alles besser".

Wenn Ihr die Beatles und Co. als Vergleich heranzieht, wieso nehmt Ihr dann als Gegenpart diese unsäglichen Castingshows? Will ich etwas Ähnliches wie Diamanten finden, krame ich doch auch nicht im Modeschmuck beim Drogerie-Discounter.
 
AW: Die Musik stirbt

Denn sie wissen nicht was sie tun
Casablanca
Feuerzangenbowle
Vom Winde verweht

1. Hollywood-Massentauglichkeitsfilm
2. Rechter, deutscher Nazi-Propagandafilm
3. Hollywood-Schnulze

Alles drei für die Masse produziert und nicht der Kunst wegen.

Wenn, dann schon Bunuel oder Fritz Lang.

Ich finde es immer wieder witzig, wie Leute ankommen mit: "Warum gibt es nicht mehr richtige, gute Sachen wie..." und dann zählen sie den Massenkram oder Retortenkram ihrer Zeit auf.

In zehn Jahren kommen dann die jungen Leute von heute mit: "Warum gibt es nicht mehr gute Musik wie One Direction oder Justin Bieber?".

Die Leute vergessen, dass es auch in den 50ern, 60ern und davor ebenso geplanten Kram für die Masse gab.
Damals steckte man nur mehr Arbeit rein und die Zeit war weniger schnelllebig, sodass diese Sternchen und Werke eben länger hielten und nicht sofort verheizt worden sind für das schnelle, kurzfristige Geld.
Es gab damals genauso aufgestylte und gecastete Sängerinnen mit ihren Hits. Genauso Bands.
Ich sah einmal eine interessante Dokumentation. Die "Mamas and Papas" z.B. wurden zusammengecastet und sie sollten als Zielgruppe die weniger beliebten, weniger sportlichen Teenager haben, die eher Stubenhocker sind.
Deswegen durften The Mamas and Papas (Kennt man von "California Dreamin'") nicht oft das Haus verlassen als Anweisung, denn sie mussten blass bleiben.
Oder allein das Konstrukt Elvis Presley. Er hat im Grunde die schwarze Kultur Amerikas kopiert. Die Weißen standen schon immer auf die Musik und die Bewegungen der Schwarzen, aber man war zu der Zeit in Amerika eben rassistisch und wollte nicht so gerne schwarze Künstler sehen. Der Hüftschwung von Elvis, die nahezu soulige Art zu singen usw alles geklaut von den Schwarzen. Und man hat einen aufrechten, konservativen Muttersöhnchen-Jungen genommen, der seinem Manager nahezu hörig war und zig Anweisungen bekam.
Soetwas kann man auf zig Stars runterbrechen.
Grundsätzlich waren diese Stars auch alle Mainstream und nie wirklich das, was sie vorgaben zu sein.
Und nie wirklich die "Begründer" von Irgendetwas. Das waren immer Strömungen, die es in gewissen alternativen Szenen schon viel länger gab, aber wenn es erfolgreich in gewissen Szenen ist (Szenen, die Lieschen Müller nicht kennt), dann werden massenkompatible Leute gesucht und es so verändert, dass man es vermarkten kann und die Masse sich die Zähne daran nicht ausbeißt und dann werden diese Leute gepusht und vermarktet.
Die wirklich interessanten Künstler hat man dann eben in Künstler-Szenen, alternativen Szenen, im Studentenleben usw usw gehabt...
Gibt eben die, die sich wirklich für die Kunst als solches interessieren. Die hören dann oft kleinere, unbekanntere Sachen, die dann später kopiert werden von den Großen, von den Amerikanern.
Es ist für die Welt ja sowieso immer nur etwas relevant, wenn die USA es entdeckt. Egal in welchen Ländern es soetwas schon Ewigkeiten gab.
Habe ich in meinem Leben schon mehrfach erlebt 🙂
 
AW: Die Musik stirbt

Naja wenn jemand schon Pink Floyd und Genesis mit heute Justin Bieber vergleicht, dann kennt die/derjenige die gute Musik von früher garnicht. Und hat überhaupt keine Ahnung von guter Musik dazu.

Ich kann das manchmal auch kaum fassen, wenn ich was Schönes höre, und meine Kinder kennen die Gruppe/Sänger weder noch gefällt es ihnen.

Aber die Remakes dann werden angehört.
 

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