Ich denke, es kommt stark auf das Umfeld an, in dem man sich bewegt. In meiner Arbeit habe ich jeden Tag mit hunderten Leuten zu tun, die sich sozial engagieren, Dinge bewegen und ehrenamtlich arbeiten und es gern tun. Natürlich habe ich auch mit Menschen zu tun, die unsere Arbeit schlecht reden. Da kommt oft "Ihr könnt doch eh nichts an dem ganzen Leid ändern", oder "Die Gesellschaft wird doch sowieso nie umdenken". Oder penibel geschriebene Briefe und Mails, in denen mehr Argumente GEGEN soziale Projekte stehen, als dafür und sich die Schreiber oft sogar darüber beschweren, dass wir die Wahrheit nicht sehen wollen, dass sich nie etwas ändern wird^^. Und da merkt man direkt, diese Menschen sehen gar nicht, wie viele Leute sich eigentlich anstrengen, dass es besser läuft und sich engagieren. Dass es sehr viele Leute gibt, die das zum Beruf gemacht haben, was sie stört oder gerade deswegen ein Ehrenamt antreten (was nicht jeder muss, ich will es nur erwähnen).
Wenn man aber in einem anderen Umfeld sitzt, dann sieht man weniger, was eigentlich schon getan wird. Und wenn man schon bewusst den Fernseher einschaltet oder die Zeitung aufschlägt und diese ganzen herausgepickten, negativen oder dramatisierten Berichte sieht, wird alles noch schwerer.
Natürlich ist es oft "nur ein Tropfen auf dem heißen Stein", aber soll man deswegen gar nichts tun und lieber überhaupt keine Tropfen verursachen oder wenigstens ein bisschen dazu beitragen, dass wenigstens ein paar Menschen sich besser fühlen oder Hilfe bekommen?
Für alle, für die die Welt im Moment grau oder sogar schwarz ist:
😉
Gute Nachrichten braucht der Mensch!
Lauter geballte GUTE Nachrichten!