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Die Welt ist ohne Ausnahme schrecklich. Was bringt einen dazu leben zu wollen?

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Im Grunde, so meine ich, ist das Leben nicht so besonders kompliziert.

Kompliziert und unverständlich wird es oft nur dann, wenn man das Leben zu sehr mit den Vorstellungen eines "Gutmenschen" "überspult", oder sonstwie überspult. Viele Menschen beschäftigen sich nur geringfügig bis gar nicht mit "menschlicher Natur", Menscheitsgeschichte, Evolution, Sozialisierung, Konditionierung, Prägung, Psychologie und Soziologie, fällen dann aber schnell mal ein Urteil über Gesellschaft bzw. das Menschengeschlecht. Im Grunde vollkommen logisch, ganz natürlich.

Intelligenter wäre meines Erachtens, sich darüber bewusst zu werden, wo der Mensch (Gesellschaft und Individuum) in seiner Entwicklungsgeschichte steht und worin die geringfügigen "Freiheitsräume" bestehen.

Mit romantischen Pauschalbewertungen wie "gut" und "schlecht" kommt man diesbezüglich nicht besonders weit.

das weiß ich.

Ich kategorisiere Menschen auch nicht danach.
 
Das Geldsystem ist schuld. Maßlose Gier und Korruption verseuchen die Welt.
Wenn die Menschen sich gegenseitig unter die Arme greifen würden müsste niemand auf der Welt hungern.
Bleib wie du bist ! Du hast die Welt schon ein kleines bisschen besser gemacht ! 🙂

Es ist mit schuld, aber es ist nicht alleine schuld. Auch bevor das Geldsystem entwickelt war, hat es Leid gegeben. Leid wird es auch immer geben, es gehört zum Leben.
 
Menschen, die ihren eigenen moralischen Edelmut so betonen und im gleichen Atemzug den Rest der Menschheit (außer Mama) als "ausnahmslos "schrecklich" beschreiben, machen mir...Angst! 😱
 
Auf diesem Planeten gibt es viele schlechte Menschen, es gibt viele gute Menschen und es gibt Unmengen gleichgültiger Menschen. Da kannst Du nix dran ändern.
Was man tun kann, ist, in seinem eigenen kleinen Rahmen Gutes zu leisten.
 
Menschen, die ihren eigenen moralischen Edelmut so betonen und im gleichen Atemzug den Rest der Menschheit (außer Mama) als "ausnahmslos "schrecklich" beschreiben, machen mir...Angst! 😱

Ohne den TE angreifen zu wollen: da hast du schon recht, die Gutmenschen haben das Unschöne auf dieser Welt für mich persönlich noch um einiges unschöner gemacht. Ich finde es immer ätzend, wenn Gutmenschen das Leid dieser Welt benutzen, um sich selber in Szene zu setzen. Das kenne ich leider nur zu gut... Moralisches Überlegenheitsgetue ist dabei besonders abstoßend und zerstört so manche Diskussion.
 
Dass der Mensch um sein Überleben kämpft, liegt vielleicht weniger an der Liebe zum Leben, sondern an der Angst vor dem Sterben und vor dem Ungewissen, was mit dem Tod kommt. Der Mensch befriedigt seine Bedürfnisse, weil das Nichtbefriedigen derselben Leid bedeutet.

Der Mensch, auch das Tier, wird durch Schmerz, Hunger, Kälte, etc. dazu gezwungen für sein Überleben zu kämpfen. Wenn er das nicht tut, wird diese Unterlassung vom Leben brutal sanktioniert. Auch der des Lebens überdrüssige Selbstmörder spürt noch die Angst vor den Sanktionen des Lebens, vor den Schmerzen, vor dem Ertrinken, Erfrieren, Verbrennen oder Ersticken. Das ist das wahre Geheimnis des Überlebenstriebes. Das wird auch den von Gott und der Welt Verlassenen und Vergessenen noch immer mit dem Leben verbinden.
 
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Hallo.. Ich bin ne Labertasche, aber versuche mich hier möglichst kurz zu fassen.

Ich weiß: Eigenlob stinkt aber ich bin ein extrem Hilfsbereiter Mensch. Es tut mir im Herzen gut anderen Menschen zu helfen. Sobald ich irgendwie eine kleine Chance sehe, jemand anderem das Leben zu erleichtern (Autopanne (ich kenn mich mit Autos gut aus und kann oft helfen), Dinge tragen, Fahrradketten drauf packen, Tür aufhalten, ... alles so Kleinigkeiten die mir den Tag retten können.

Ich habe mein Abi geschafft und bin inzwischen 20 Jahre alt und muss sagen, dass ich trotzdem extrem weltfremd bin. Das liegt nicht daran, dass ich mich nicht für aktuelle Tagesereignisse interessiere. Mein Problem ist, dass ich den Fernsehr einschalte und überall völlig unnötig leidende Menschen sehe. Während der Schulzeit war ich der einzige, der über die Tagesthemen nie informiert war. Ich habe mich teilweise versucht dazu zu zwingen auf dem Weg zur Schule Radio zu hören, aber es ging nicht.

Es nervt mich einfach unglaublich, wie ich (und meiner Mutter noch viel mehr) jeden Tag versuche immer "menschlich" zu handeln und immer versuche anderen Menschen zu helfen usw.. Doch egal wie sehr ich versuche die Welt zu verbessern. Irgendwo gibt es immer Krieg und es müssen täglich menschen verhungern und leiden.

Es fällt mir schwer das ganze zu beschreiben, ich hoffe es war einigermaßen verständlich. Ich will einfach nicht in so einer unfreundlichen, dummen und primitiven Welt leben. Täglich merke ich, wie ich weniger Energie dazu habe hilfsbereit zu bleiben. Letztendlich ist das alles nur ein Tropfen auf den heißen Stein.


Hey Hanky😉

1. Wenn du denkst - die ganze Welt sei schlecht - dann bedenke - daß sie AUCH Menschen wie DICH enthält 😉

2. Auch ein Ozean besteht aus TROPFEN 😉
 
Um dem Gutmenschen seine Frage zu beantworten:

Wenn die Welt aus Sicht einer Person ohne Ausnahme schrecklich ist, dann muss auch etwas Schreckliches in der Person an sich liegen und weiterhin auch schreckliche Undankbarkeit gegenüber den Menschen vorliegen, welche den Gutmenschen lieben bzw. mit ihm zusammenleben.

Wenn die Liebe seiner Mutter, die eines Kindes, oder die einer Ehefrau, eines treuen Haustieres so ausnahmslos schrecklich für mich wären, dann würde ich sicher ganz schnell daran denken "Werther zu spielen" und meinem Leben ein Ende zu setzen.
 
Hanky ist: jung, schaut zu viel und zu oft Nachrichten (wo negative Meldungen überwiegen ) und ist etwas deprimiert 😉
 
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