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Ich kann dich gut verstehen. Ich dachte immer, ich sei glücklich weil ich einen Partner habe, einen Job, ein Dach über dem Kopf, einen vollen Kühlschrank...ich dachte immer ich muss einfach glücklich und zufrieden sein. So sehr, dass ich alles negative (was nicht grade wenig war) das in den letzten Jahren passiert ständig schöngeredet habe. Und dann kam im letzten Jahr der Krebs. Jetzt gehts mir besser nach Chemo und noch laufender Antikörpertherapie.
Aber ich habe angefangen, über alles nachzudenken. Über einfach alles. Und das beschäftigt mich jetzt schon ein paar Monate. Ich habe erst jetzt begriffen, was alles schief gelaufen ist, sehe es jetzt erst.
Setzt dich hin, mache , wenn es nötig ist eine Liste, mit allem was dich belastet und schreibe dahinter, warum es dich so belastet...was es für Gefühle in dir auslöst. Du kannst nichts rückgänging machen...aber du kannst dir überlegen, was du aus deinen Erfahrungen, auch wenn sie so negativ sind, machst. Wenn du es alleine nicht schaffst, dann hole die Hilfe. Einen sehr guten Freund oder vielleicht auch profesionelle Hilfe wenn es nicht anders geht.
 
Hallo N.,

eigentlich liegt die Lösung auf der Hand.
Du mußt dich dazu überwinden neue Dinge in deinem Leben passieren zu lassen. Dass du dich wenigstens an andere Dinge erinnern kannst, wie du dich die ganze Zeit immer und immer wieder erinnern mußt. Den Kopf kann man leider nicht wirklich ausstellen, wobei es dafür ja auch spezielle Medikamente gibt. Aber irgendwann sollte man ihn benutzen können, wollen. Wenn man kann, dann will man!
Es gibt viele Stellen, wo du dich ohne Leistungsdruck und Stress und Druck beschäftigen kannst und deine Woche ein bisschen anders füllen kannst. Dann passieren auch wieder ganz andere Dinge, wie die an die man so denkt. Und nach einer Zeit kann man auf eine andere Vergangenheit zurückblicken.

Ich jedenfalls wünsch dir ein besseres Leben, weil das Leben kann auch einen manchmal in den Arm nehmen. Und wenn es einfach nur mal morgends nach dem Aufwachen ist und man weiß man kann liegen bleiben!
lg
 
P.S.: Ich würde an schwächen nicht arbeiten. Ich wäre mir eher darüber bewußt, um mich besser erinnern zu können, damit ich besser weiß, wann ich mich schlecht verhalte.
Aber ich würde nicht drauf rum reiten. Davon wirds nicht besser. Weil das Problem ist ja dann, was machst du, wenn du dann keine schwächen mehr hast?
Man muß sich immer gleichzeitig gute Alternativen überlegen und trotzdem lernen nach den anderen Dingen zu schauen. Auch wenn man seine komischen Gefühle hat. Sie sollten halt nicht so schlimm sein, aber so kennst du dich auch. Man muß eben lernen besser damit umzugehen und trotzdem klar im Kopf bleiben. Weil manchmal ist Misstrauen ja auch wichtig oder es ist auch besser manchen Menschen nicht zu vertrauen. Wenn du diese Gefühle dir verbietest wirst du dafür andere Fehler machen.
Ich finde es im allgemeinen für psychische Probleme immer wieder auffällig, dass man nicht falsch sein darf irgendwie so...
 
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