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Die neue Groko

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[...]

Die gute Wirtschaftslage in Deutschland resultiert zum großen Teil aus dem billigen Euro und den starken Exporten. Das ist aber nicht nachhaltig.
Wer das deutsche Sozialsystem kritisiert, mag sicher richtige Motive haben und ja es ist nicht alles perfekt, aber man muss nicht nur die Bedürftigen sehen, sondern auch alle Arbeitskräfte, die eine sehr hohe Steuer- und Abgabenlast tragen um das Sozialsystem zu erhalten.

Wenn ich sehe, dass manche Vollzeitarbeitskraft netto am Monatsende kaum mehr als 1.000 € rausbekommt, dann muss ich ehrlich sagen: Ja manch ein Hartz 4 Empfänger tut mir leid, aber manch eine Arbeitnehmer auch.

Genau und dieser Wahnsinn kommt noch Oben auf natürlich müssen die Arbeitnehmer immer tiefer in die Tasche greifen um diesen Hartz IV Wahnsinn überhaupt noch zu finanzieren und richtig Übel wird es wenn die ganzen Armutsrentner welche man bis dato so schön versteckt hatte ins Rentenalter kommen die müssen alle aus dem Steuersäckel finanziert werden welche zum Teil auch schon von dem selben Steuerzahlern finanziert werden siehe Aufstocker das bezahlt nicht Herr Schröder aus seiner Privatschatulle sondern dafür wird auch noch der Steuerzahler zur Kasse gebeten. Und derselbe Steuerzahler darf dann auch noch die Grundsicherung finanzieren.:uebel:Was daran Erfolgreich sein soll weis ich nicht aber bitte wer es unbedingt so sehen möchte kann es von mir aus tun.

P.s. und das es einen signifikanten Zusammenhang zwischen deinem im Beitrag erwähnten AN und Hartz IV gibt sollte sich langsam auch schon rumgesprochen haben.

Ohne dem Schreckgespenst Hartz IV würde es so eine Ausbeutung gar nicht erst geben. Was für ein Erfolg, das ist für den betroffenen AN doch ein richtiger Trost.🙄😀
 
Zuletzt bearbeitet:
A

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Re: Die neue Groko
Hallo pecky-sue,

schau mal hier:
Die neue Groko. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Zitat Kareena:

Die Leute die Hartz 4 gut finden...haben damit keine Erfahrungen gemacht und sie können überhaupt nicht beurteilen wie sich das anfühlt. Wenn das am Ende den Bach runtergeht. Da kommen solche Sprüche wie: Es tut uns Leid, das haben wir nicht gewusst usw. Ganz schlimm..
-----------------------------------------------------------------------------------

Die müssen es aber bezahlen.
War aber nicht die Frage: Die war, was hätte Schröder angesichts von 5 Millionen Arbeitslosen machen sollen?
Einfach weitermachen bis es 10 Millionen sind?
Was soll denn "den Bach runtergehen"? ImM Prinzip ist das doch ganz einfach zu begreifen. ( nicht für jeden, das sehe ich hier )
Die Hartz Gesetze haben - neben sinnvollen Dingen - doch nur eines gemacht: Nämlich die Zahl der Arbeitsstunden - die nach den Gesetzen nicht größer geworden ist - auf mehr Köpfe zu verteilen. Mit der Folge daß viele weniger hatten, als vorher ( die Lohnempfänger ) und einige mehr bekamen als die Sozialhilfe.
Und darüber kann man diskutieren, selbstverständlcih.


Es gibt auch Hartz 4 Empfänger die jahrelang gearbeitet haben.. Stattdessen müssen sie sich von den Sachbearbeiter schickanieren lassen. Außerdem sind die Zahlen gefälscht. Es ist genauso wie ein Sechsensschreiber der durch Betrug eine Eins geschrieben hat.
 
Im Grunde wollte ich nur mal daran erinnern, durch die Schröderregierung wurden die Arbeitslosen verteilt und dadurch in bestimmten Schubladen, nur augenscheinlich verringert.
Ist mir jetzt zu anstrengend das detailliert zu beschreiben oder zu rekonstruieren, da ich die Zeit miterlebt habe, weiß ich wovon ich schreibe.
Und jeder halbwegs intelligente Mensch weiß das.
Die 5 Millionen sind gesamtheitlich betrachtet immer noch vorhanden.
Naja mag sein, das es sich etwas veringert hat, aber das ist anderen Veränderungen zu verdanken, und nicht einer Schröder Regierung mit Hartz4 System.

Lange Rede kurzer Sinn. Ich frage mich wann es aufhört, das die Menschen den anderen Menschen die Butter auf den Brot nicht gönnen.
Statt danach zu schauen, mal etwas mehr sehen, nämlich wie sie ausgespielt werden gegeneinander, und ihr Charakter verbogen wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Genau das ist die Preisfrage: Ist es sozialer die Arbeit auf mehr Köpfe zu geringeren Verdiensten zu verteilen oder von vorneherein einen größer werdenden Teil von Menschen völlig abzuhängen? Man erinnere sich mal an den bekannten Satz: Sozial ist alles was Arbeit schafft.
 
Das grösste Uebel sind ja die Zeitarbeitsfirmen. Dass kaum mehr jemand direkt eingestellt wird.

Was ich nicht verstehe, dass auch die Stadt selber immer mehr Jobs an Subunternehmer abgibt, die dann natürlich noch einmal an dem Arbeitnehmer verdienen.
DAS gehört absolut eingeschränkt und wo nicht nötig wie bei der Stadt z.B., oder Firmen, die nicht nur saisonal Arbeiter benötigen, verboten.

Aber es wird ja immer schlimmer statt besser.
 
Sozial ist alles was Arbeit schafft.

Keine Ahnung, woher dieser Satz stammt, oder was dieser Satz bedeuten soll. Was hat "Sozial" mit "Arbeit" zu tun? Das hört sich so an, wie dieser Satz, der mal Freiheit mit Arbeit verknüpft hat... Plappert nicht jeden Blödsinn nach, den ihr mal irgendwo aufgeschnappt habt.

Ist es sozialer die Arbeit auf mehr Köpfe zu geringeren Verdiensten zu verteilen oder von vorneherein einen größer werdenden Teil von Menschen völlig abzuhängen?

Sozialer, also auf Deutsch "Gemeinschaftlicher" wäre es, wenn man für Arbeit einen Lohn erhält, mit dem man sich sein Leben (! und nicht sein ÜBERLeben!) finanzieren kann und man von der erarbeiteten Rente einen ruhigen Lebensabend ohne finanzielle Sorgen verbringen kann.

Liebe Grüße... Eisi
 
Hier mal ein paar Auszüge aus einem Interview mit Politikwissenschaftler Christoph Butterwegge, das er 2014 im Deutschlandfunk führte.

Wikipedia über Butterwegge:
Butterwegge war von 1970 bis 1975 sowie von 1987 bis 2005 Mitglied der SPD; nach seinem Austritt äußerte er sich positiv über die Partei Die Linke, trat dieser aber nicht bei. Am 21. November 2016 nominierte ihn Die Linke zur Kandidatur bei der Bundespräsidentenwahl 2017.[SUP][1][/SUP] Er kam am 12. Februar 2017 auf 128 Stimmen, wobei Die Linke nur über 95 Stimmen in der Bundesversammlung verfügt hatte.


Ziel der damaligen Regierung sei es laut Butterwegge nicht gewesen, dass mit Hartz IV gefordert und gefördert werde - sie wollte den Niedriglohnsektor ausbauen.

Dass Menschen, die lange gearbeitet haben, eben nicht mehr wie bis zum 31. Dezember 2004 die Arbeitslosenhilfe bekommen auf der Grundlage ihres letzten Gehalts, beispielsweise wenn sie jahrzehntelang gearbeitet hatten, dann sichergestellt zu werden bis zur Rente, sondern jetzt bekommen sie nach relativ kurzer Zeit des Bezuges von Arbeitslosengeld I das Arbeitslosengeld II, anders ausgedrückt Hartz IV, auf dem Niveau der früheren Sozialhilfe.
...
jemand ist gezwungen, eben auch solche prekären Beschäftigungsverhältnisse – Minijobs, Midijobs, Leiharbeit, Zeitarbeit, Werkverträge und Ähnliches mehr – anzunehmen, um die Erfordernisse zu erfüllen, die es bei Hartz IV gibt, um in den Leistungsbezug hineinzugeraten.
...
Unternehmen, die auf Lohn-Dumping setzen, werden Langzeitarbeitslose einstellen, ein halbes Jahr lang unterhalb des Mindestlohns von 8,50 Euro bezahlen, und dann einen neuen einstellen. Und das heißt, gerade Langzeitarbeitslose haben gar nichts vom Mindestlohn. Und auch die Aufstocker, also Menschen, die Hartz IV zusätzlich zu niedrigen Löhnen beziehen, auch die fallen – so sagt die Bundesagentur für Arbeit selbst – nur zu fünf Prozent aus Hartz IV heraus durch diesen Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro.
...
man wollte die Löhne senken und man wollte dafür sorgen, dass Arbeitslose noch stärker unter Druck geraten.
Quelle: http://www.deutschlandfunk.de/zehn-...en-erhoeht.694.de.html?dram:article_id=307225

Und außerdem sei H4 zu niedrig.

Interessieren könnte vielleicht auch die Homepage von Butterwegge:
http://www.christophbutterwegge.de/
 
Natürlich wurde Hartz IV nur eingeführt um endlich die Dumpinglöhne einführen zu können das ist der ganze Hintergrund. Wer glaubt denn noch den sozialen Sch..ß? Und das sollte sich doch nun mal schon langsam bis zur letzten Schlafmütze rumgesprochen haben aber wenn man einige Beiträge ( nicht deine Jusher) hier list scheinbar nicht. 🙄

Hartz IV war ein voller Erfolg aber nur für die Wirtschaft und das auf den Buckel der Menschen das Mittelalter lässt auch hier grüßen.
 
Keine Ahnung, woher dieser Satz stammt, oder was dieser Satz bedeuten soll. Was hat "Sozial" mit "Arbeit" zu tun? Das hört sich so an, wie dieser Satz, der mal Freiheit mit Arbeit verknüpft hat... Plappert nicht jeden Blödsinn nach, den ihr mal irgendwo aufgeschnappt habt.

Völlig korrekt.
Es geht nicht um Arbeit, sondern mittlerweile um Einkommen.
Gerade hier in der BRD, sind das nämlich 2 Paar Schuhe.

"Arbeit" ist nämlich kein Problem. Einfach morgen die Meldung rausgeben das 1 Euro Jobs wieder flächendeckend erlaubt sind und es gibt plötzlich Jobs wie Sand am Meer. Das nenne ich mal mega sozial. 🙄

"Wahre Arbeit, wahrer Lohn" - muss es heißen!!

Aber da sind einige Mitmenschen hier schon zu lange erfolgreich indoktriniert worden.
 
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