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Die neue Groko

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Ich bin sowieso der Meinung das die uns Montage Lang verrarscht haben. Die Jamika Verhandlungen waren nur gespielt, damit die dumme Bevölkerung zufrieden ist. Die wussten von Anfang an das es eine Groko wird. Als ob die FDP sich für das Normale Volk interessiert.
 
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Re: Die neue Groko
Hallo pecky-sue,

schau mal hier:
Die neue Groko. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Meiner Meinung nach sind wir inzwischen an einem Punkt abgekommen, wo es sich einfach nicht lehr lohnt über Politk und ihre Darsteller zu reden. Ich finde das alles sowas von daneben und abgehoben, scheint eher ein merkwürdiges Spiel als Realität zu sein. Und viele Polikter sind so selbstverliebt und achten auch (kurzfristige) persönliche und parteiliche Erfolge; das Allgemeinwohl und langfristige und nachhaltige Planung spielen kaum eine Rolle. "Deutschland geht es gut", ein Satz über den ich mich monatelang aufgeregt habe, weil das meiner Meinung nach einfacht falsch ist ... bis es mir wie Schuppen von den Augen fiel, äh, Moment, sie sagt ja nicht "Den Menschen in Deutschland geht es gut".

Richtig entsetzt bin ich über das Wahlergebnis: Dieselben Leute, die den Großteil der Bevölkerung Stück für Stück in Schwierigkeiten bringt, sollen wieder ran? Kann ich einfach nicht verstehen!

Das Problem ist, es gibt keine echten 'alternativen'🙁 ...auch wenn sich manche selber dafür halten🙄
 
Das Problem ist, es gibt keine echten 'alternativen'🙁 ...auch wenn sich manche selber dafür halten🙄

Stimme ich dir zu. Und dennoch: So kann es doch nicht weiter gehen und vor allem nicht weil es keine Alternativen gibt. "Wir haben die Ohrfeige verstanden" meinten einige Politikdarsteller nach der Wahl (außer Frau Merkel: "Ich wüsste nicht, was ich falsch gemacht habe") ... kann ich nicht erkennen. D.h. das Wahlergebnis muss offensichtlich erst noch krasser ausfallen, wie wäre es also mal mit 20% für die Tierschutzpartei? Klar löst das keine Probleme und viel Sinn ergäbe das auch nicht. Aber vielleicht hilft das wirklich beim Wachrütteln.
 
Stimme ich dir zu. Und dennoch: So kann es doch nicht weiter gehen und vor allem nicht weil es keine Alternativen gibt. "Wir haben die Ohrfeige verstanden" meinten einige Politikdarsteller nach der Wahl (außer Frau Merkel: "Ich wüsste nicht, was ich falsch gemacht habe") ... kann ich nicht erkennen. D.h. das Wahlergebnis muss offensichtlich erst noch krasser ausfallen, wie wäre es also mal mit 20% für die Tierschutzpartei? Klar löst das keine Probleme und viel Sinn ergäbe das auch nicht. Aber vielleicht hilft das wirklich beim Wachrütteln.

Ich persönlich würde das gut finden, 20% gerade für die tierschutzpartei:daumen:
Aber das sind eben "kleine" Themen, die die Mehrheit der Menschen nicht interessieren...oder ihnen sogar Angst machen (oh Gott...dann gibt's vielleicht morgen kein Schnitzel mehr🙄)...
Und ich denke auch, dass es dazu der Mehrheit der Menschen doch ZU GUT geht um wirklich etwas ändern zu wollen.
 
Ich bin sowieso der Meinung das die uns Montage Lang verrarscht haben. Die Jamika Verhandlungen waren nur gespielt, damit die dumme Bevölkerung zufrieden ist. Die wussten von Anfang an das es eine Groko wird. Als ob die FDP sich für das Normale Volk interessiert.

Von der FDP mag man sicher halten was man will (ich bin auch kein Fan der Neoliberalen), jedoch fand ich die Absage von Christian Lindner stark. Klare Kante und ab in die Opposition. Dass es - auch in der Medienlandschaft - weitgehend mit einem gewissen Hohn und Spott quittiert wurde kann ich persönlich nicht verstehen. Die SPD hat in der letzten Legislatur eindrucksvoll unter Beweis gestellt was mit einer Partei passieren kann, die sich massiv von "Mutti" und ihrer Union dauerschleifen lässt. Und das wird auch zukünftig ohne klaren Kurswechsel mitnichten besser werden.

Und die Union mit all ihren Beschlüssen steht ja auch mitnichten für das "normale" Volk. Die verheerende Bilanz ihres Abstimmungsverhaltens kann man in diesem doch sehr informativen Video verfolgen.

https://www.youtube.com/watch?v=KsJQCAz0keE
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich fand die Absage von Christian Lindner total schwach und einfach nur peinlich. Es zeigt mehr als deutlich was ihm wichtig ist, nämlich er sich selbst und seine Partei. Das Land und die Bevölkerung stehen definitiv nicht im Vordergrund und genau das wäre aber die Aufgabe eines Volkvertreters.
 
Ich fand die Absage von Christian Lindner total schwach und einfach nur peinlich. Es zeigt mehr als deutlich was ihm wichtig ist, nämlich er sich selbst und seine Partei. Das Land und die Bevölkerung stehen definitiv nicht im Vordergrund und genau das wäre aber die Aufgabe eines Volkvertreters.

Was lässt dich daraus schließen? Vielleicht kann man auch sagen dass die FDP einen gewissen Umdenkprozess durchgemacht hat, nachdem man 2013 krachend seine 7 Sachen in Berlin packen durfte. Zumindest für 4 Jahre. Ich wäre in diesen Tagen ehrlich gesagt lieber FDP-Anhänger als Sozialdemokrat, denn dann wüsste ich bei meiner Spitze wenigstens, woran ich bin bzw. woran die Partei ist.

Und davon mal abgesehen - Stehen bei den Parteien der GroKo das Land und die Bevölkerung an erster Stelle? Wohl eher weniger, zumindest wenn man mal kritisch Richtung SPD blickt. Das Wahlergebnis wie wir es im September bekommen haben war auch zu einem ganz erheblichen Teil ein Ausdruck davon, was die Wähler von der alles einschläfernden GroKo halten - mit einer erschreckend starken AfD im Bundestag. Größtenteils Rechtspopulisten und Freunde von nationalem Gedankengut in Nadelstreifen. Na, das wird wenn es nun nochmal 4 Jahre unter SPD und Union so wie bisher weiter geht richtig, richtig gruselig 2021. 🙄
 
Ich denke das dann die AFD wenn es sie noch geben sollte, auf 20% kommen wird. Und wenn CDU und Co immer noch nicht kapiert haben das die mal richtig Politik machen sollen dann weiß ich es auch nicht.
Man könnte sagen das die AFD der Arschtritt ist die sie brauchen. Nur haben den tritt noch nicht mit bekommen.
Mir wäre aber eine andere Partei jedenfalls lieber. Z.b Tierschutzpartei oder von mir aus die Violeten oder noch besser die Partei.
 
genau das meine ich, sie denken zuerst an sich.

Ich finde das schwierig. Es ist doch sinnvoller, vielleicht erst an sich (und die Partei) zu denken und klar festzumachen, was man in einer gewissen Konstellation für das Volk und die Wählerschaft erreichen könne. "Verantwortung gegenüber dem Volk" und derlei Floskeln klingen immer ganz toll, bringen selbigen aber so gar nichts wenn als Resultat zwei große Volksparteien koalieren und in Mehrzahl quasi nur Gesetze beschließen, die dem Volk nichts bringen oder gar zu deren Nachteil sind. Und die wirklich wichtigen, drängenden und immer größer werdenden Dinge lässt man liegen... 🙄

Ich würde auch sagen eine Partei wie die SPD ist da zu einem gewissen Grad geradezu lernresistent. Kritische parteiinterne Stimmen werden von der Spitze mit der selben Vehemenz bekämpft wie man noch vor nicht allzu langer Zeit eine neue GroKo medienwirksam ausgeschlossen hat. Andrea Nahles kann das ganz wunderbar. Und dann hält man den "Erneuerungsprozess" der SPD hoch und schwört nunmehr darauf, dass der auch in einer neuen GroKo weitergehen könne. 🙄

Das alles spielt doch letztlich nur der Union in die Hände, auf mindestens 20 weitere Jahre "alternativlose" Merkel. Volker Pispers hat das mal sehr passend pointiert.

https://www.youtube.com/watch?v=f86kJytPFGQ&t=149s
 
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