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Die neue Groko

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Ja klar, Deutschland profitiert vom Euro - als größter Nettozahler in Brüssel! [...]

Wer zahlt, zahlt aber meist auch aus einem (Eigen-) Interesse heraus. Ganz uneigennützig wird es vermutlich nicht sein. Man bedenke einfach eine gewisse Stabilität und Absatzmärkte. Kann mir nicht vorstellen, dass der deutsche Staat da nicht auch ein bisschen gerechnet hat.

~~~

Man stelle sich bspw. vor, dass ein oder zwei Länder in der EU zu "Flüchtlingsländern" werden. Na dann viel Spaß!
 
Zuletzt bearbeitet:
...und du weichst mal wieder einer Frage aus.

Weil du schon mal bessere gestellt hast. "irgendjemandem" ist ja völlig uninteressant weil es hier nicht um weltumfassendes oder alles und jeden geht, sondern lediglich darum, Entscheidungen der EU oder auch unserer aktuellen Regierung zu hinterfragen. Und weder dem einen linkspolitischen Verein, noch dem anderen, vertraue ich. Das kann ich einfach nicht da ich von beiden in keiner Weise überzeugt bin und grundsätzlich die Ansicht vertrete das beide unserem Land schaden.

Ich finde etwas merkwürdig, wenn meine persönliche Ansichtshaltung diesbezüglich jetzt so neu für dich ist.
 
Weil du schon mal bessere gestellt hast. "irgendjemandem" ist ja völlig uninteressant weil es hier nicht um weltumfassendes oder alles und jeden geht, sondern lediglich darum, Entscheidungen der EU oder auch unserer aktuellen Regierung zu hinterfragen. Und weder dem einen linkspolitischen Verein, noch dem anderen, vertraue ich. Das kann ich einfach nicht da ich von beiden in keiner Weise überzeugt bin und grundsätzlich die Ansicht vertrete das beide unserem Land schaden.

Ich finde etwas merkwürdig, wenn meine persönliche Ansichtshaltung diesbezüglich jetzt so neu für dich ist.

Wie kommst du denn auf diesen sehr schmalen und brüchigen Ast? Natürlich geht es um uns alle.
 
@ Andreas,

bitte mal bei YT Broders Spiegel mit dem Titel " Die EU zerbröselt" anschauen. Das werden zwar sehr schmerzhafte 2 Minuten für dich, aber ich denke man sollte es schon mal gesehen haben, damit man irgendwann nicht aus seinem Traum erwacht und schmerzhaft aufschlägt.

Übrigens, kann Henryk Broder die Wirklichkeit betreffs der EU in 2 Minuten viel besser und Zielgenauer zusammenfassen als ich es je könnte.
 
Ich frage mich wie die Wahl in Hessen laufen wird? Vielleicht wirft dann die SPD das Handtuch und die Groko ist Geschichte. 😛
 
Die Groko scheitert nicht an Hessen.
Die Groko scheitert an ihrer eigenen zu langem Amtsperiode.

Wer Soziales will, ist nach X Jahren SPD Regierungsbeteiligung enttäuscht.
Wer Konservatives will, ist nach X Jahren CDU Regierungsbeteiligung enttäuscht.

Das ist wohlbemerkt nicht die alleinige Schuld der beiden großen Volksparteien. Denn andere WOLLEN ja nicht regieren. FDP und AFD etwa begnügen sich meist damit aus zweiter Reihe zu meckern.

Würde bereits jetzt gewählt, dann käme die CDU laut „Politbarometer“ auf 28 Prozent (2013: 38,3) und die SPD auf 20 Prozent (2013: 30,7). Die Grünen erreichen demnach ebenfalls 20 Prozent (2013: 11,1), die AfD 12 Prozent (2013: 4,1), die FDP 8 Prozent (2013: 5,0) und die Linke ebenfalls 8 Prozent (2013: 5,2).

Alle gewinnen, nur die Groko Parteien verlieren je rund 10%.

Vielleicht ein Problem unseres Systems: In den USA etwa regiert wer am meisten Stimmen bekommt. In Deutschland reicht das nicht - selbst mit 49% musst du dir für jede politische Entscheidung Mehrheiten suchen oder eine Koalition eingehen. Das ist sehr demokratisch, ist aber auch schwierig wenn es keine klaren Mehrheiten gibt und 3+X Parteien sich zusammen tun müssen. Dann gilt: Je mehr Leute diskutieren, desto länger dauert ein Entscheidungsprozess und er wird nicht zwangsläufig besser.
 
Die Groko scheitert nicht an Hessen.
Die Groko scheitert an ihrer eigenen zu langem Amtsperiode.

Wer Soziales will, ist nach X Jahren SPD Regierungsbeteiligung enttäuscht.
Wer Konservatives will, ist nach X Jahren CDU Regierungsbeteiligung enttäuscht.

Das ist wohlbemerkt nicht die alleinige Schuld der beiden großen Volksparteien. Denn andere WOLLEN ja nicht regieren. FDP und AFD etwa begnügen sich meist damit aus zweiter Reihe zu meckern.

Würde bereits jetzt gewählt, dann käme die CDU laut „Politbarometer“ auf 28 Prozent (2013: 38,3) und die SPD auf 20 Prozent (2013: 30,7). Die Grünen erreichen demnach ebenfalls 20 Prozent (2013: 11,1), die AfD 12 Prozent (2013: 4,1), die FDP 8 Prozent (2013: 5,0) und die Linke ebenfalls 8 Prozent (2013: 5,2).

Alle gewinnen, nur die Groko Parteien verlieren je rund 10%.


Vielleicht ein Problem unseres Systems: In den USA etwa regiert wer am meisten Stimmen bekommt. In Deutschland reicht das nicht - selbst mit 49% musst du dir für jede politische Entscheidung Mehrheiten suchen oder eine Koalition eingehen. Das ist sehr demokratisch, ist aber auch schwierig wenn es keine klaren Mehrheiten gibt und 3+X Parteien sich zusammen tun müssen. Dann gilt: Je mehr Leute diskutieren, desto länger dauert ein Entscheidungsprozess und er wird nicht zwangsläufig besser.

Ich glaube schon das die AfD wollen würde, nur man lässt sie ja nicht, also worüber beschwert man sich denn da?
 
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