Ein etwas plakativer Titel. Aber ja, grundsätzlich wäre es das wohl.
Haha, ja, das stimmt. Passte aber ganz gut zum Eröffnungsbeitrag. Macht zwar keinen eklatanten Unterschied, aber erinnere jetzt, dass der Fadentitel ganz korrekt so war: "Liebe - die letzte Hoffnung einer desaströsen Gesellschaft"
Und die Moderation/Admin hat es sich nicht nehmen lassen, hinter den Fadentitel ein "?" zu setzen. Das hat mich und die Fadenteilnehmer zwar nicht wirklich gestört, aber aus meiner Sicht hat es die bzw. meine Aussage des Fadentitels schon ein bisschen verfälscht.
Wir scheinen in einem neuen Zeitalter des Hasses zu leben. Im Internet, auf der Straße wird gnadenlos gegeneinander gewütet.
Das Wort "Hass" ist natürlich recht hoch gegriffen, aber dann wiederum keinesfalls abwegig. Der Krieg hat heutzutage in vielen Breitengraden sein "blutiges Gesicht" verloren, was es aber nicht ungefährlicher macht. Heutzutage kommen einem eher Begriffe wie Oberflächlichkeit, Entmündigung, Ausbeutung, Autokratie, Mobbing, mangelndes Interesse und Ignoranz in den Sinn.
Haben wir verlernt Menschen zu lieben? Andere zu achten?
Ich denke, da gibt es grundsätzlich zwei Fragen zu beantworten:
1) Was lebt uns die Gesellschaft vor?
2) Wer wollen wir selbst sein?
Aus meiner Sicht sollte man immer mit stupidem Opportunismus und mangelnder Kooperation rechnen, sich aber nicht daran orientieren.
Es ist ja sogar wissenschaftlich bewiesen, dass sich Kooperation - im weitesten Sinne - langfristig besser für die Gesellschaft bzw. Gemeinschaft auswirkt als der persönliche Vorteil zum Nachteil anderer, welcher oft nicht so lange anhält, wie man sich vielleicht dachte.
In unserer stark Ich-zentrierten Gesellschaft ist jeder hauptsächlich mit sich selbst beschäftigt und gestresst, um irgendwie mitzuhalten. Der hübsche Begriff "Vergleichswettbewerbsporno" trifft es wohl ganz gut.
Wie soll man es da noch schaffen, einfühlsam und liebevoll mit anderen umzugehen.
Es gibt bestimmte Tendenzen, und es gibt andere Tendenzen. Am Ende des Tages liegt alles bei allen bzw. jedem selbst.