Woche 5 der Reha ist geschafft. Noch 9 Wochen verbleibend, davon allerdings auch noch eine Woche Heimfahrtenurlaub.
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Schicksal und Wahl. Auch bei der Reha-Gruppe merke ich, dass es bei jedem ein bisschen Schicksal und Wahl ist, dass er dort ist. Bei mir ist das ja auch so.
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Ist schon eine sehr bunte Truppe dort. Der Erste hat uns dann heute auch verlassen. Der beginnt ab nächste Woche seine Umschulung zum Sozialversicherungsfachangestellten. Ist gut, dass er weg ist. Der hatte nämlich Null Bock auf das Ganze. Hoffen wir mal, dass es ihm bei der Umschulung besser geht.
Ein anderer Teilnehmer wird wahrscheinlich ab nächster Woche nicht mehr bei uns sein. Der rennt wohl schon ewig seinem Übergangsgeld hinterher, aber hat es bislang von der Rentenversicherung nicht erhalten. Jetzt hat er wohl nur noch das Geld, um zu sich nachhause zu zu fahren, und das war's dann. Schon heftig. Hatte schon überlegt, ob ich ihm unter die Arme greifen soll. Er meinte aber gleich, dass er sich von Leuten Geld leihen kann, aber das will er nicht.
Mindestens einer anderen Teilnehmerin geht es wohl ganz ähnlich. Die meinte zuletzt, als der Vorschlag kam, uns mal auf ein Bier zu treffen, dass sie sich das nicht leisten kann, und vermutlich auch dann nicht, wenn sie das Übergangsgeld bekommt.
Finde das alles recht heftig. Die Leute sind ja alle dort, weil sie eine nicht gerade kleine Belastung hatten oder immer noch haben, ob nun körperlich, psychisch oder beides. Und jetzt kommt zu der nicht gerade anspruchslosen Reha noch die finanzielle Unsicherheit.
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Die Gruppendynamik, nun, da hat sich mittlerweile wohl ganz gut herauskristallisiert, wer mit wem kann und wer nicht. Die beiden, die sich zuletzt einigermaßen heftig in die Haare bekommen haben, da herrscht immer noch Funkstille. Sieht irgendwie nicht so aus, als würden die sich so bald wieder einkriegen. Ich selbst habe in der Gruppe eher einen neutralen Stand, würde ich sagen. Bandele da nicht großartig mit wem an, habe und verursache aber auch keinen Stress mit den Leuten. Obwohl, mit der non-binären Frau verstehe mich ganz gut. Ganz praktisch, dass wir in etwa den selben Heimweg haben. Da kann man dann noch mal über die Eindrücke des Tages und ganz allgemein quatschen. Im Übrigen,
@Postman, da steht ganz gewiss nichts "Romantisches" im Raum. Soweit ich das ersehen kann, ist sie mit ihrem Freund in einer glücklichen Beziehung.