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Die Logik vom Glücklichsein

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Ich denke, dass wir erst durch Selbstkritik bzw durch das selbst-bewußt - werden uns selbst annehmen können. Das eine geht ohne das andere nicht.

Ja, das denke ich auch. Selbstkritik ist vielleicht etwas zu negativ konnotiert, das Wort Kritik alleine. Kommt sicherlich auch darauf an, wie Kritik geäußert und empfunden wird - kann ja auch vollkommen vermessen und/oder unangenehm sein.

Besser wäre vielleicht, davon zu sprechen, sich in bestimmten Aspekten in Frage zu stellen, anstatt zu sagen "Passt schon alles so.", was ja nicht zuletzt Stillstand bzw. das Beibehalten des Status Quo bedeutet, und das mag je nach Fall so sein, oder eben auch nicht.

Wie du aus meiner Sicht auch ganz richtig sagst, ohne ein gewisses Maß der Selbstbewusstwerdung, oder nennen wir es einfach Selbstreflexion, kann man ja gar nicht so genau wissen, was man an sich selbst überhaupt annimmt oder auch nicht annimmt.

"Passt schon alles so" ist aus meiner Sicht vielfach eine sehr gewagte Einschätzung. Klingt so, als wäre schon alles erreicht, und es gäbe nichts mehr zu tun bzw. zu verändern.

Und ja, teils liegt wohl der Gedanke nahe, dass man andere Menschen und Dinge verändern müsste und sollte, nur sich selbst nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommt drauf an, was du meinst.

Selbstannahme im eigentlichen Sinne bedeuten wohl, dass man sich selber annehmen kann.
Wenn man das nicht kann, wird es eher zum Problem.

Was du meinst ist wahrscheinlich Selbstüberschätzung, Machtausübung und Dominanz. Das ist nicht dasselbe, finde ich.

Auch mit den von dir genannten genannten Eigenschaften/Eigenarten, und allen anderen, die es so gibt, kann man ja sich selbst annehmen. Manche Menschen zweifeln sehr oder mehr darüber, ob sie bestimmte Dinge bei sich annehmen können oder wollen, und andere eben gar nicht. Die zweite Variante ist in gewisser Weise einfacher.
 
Sich selbst anzunehmen heißt doch eher, dass man sich selbst so annimmt wie man ist und evtl an sich arbeitet, falls es Dinge gibt die nicht zu einem und nicht mehr zur Persönlichkeit gehören.

Mit Augenhöhe an sich hat mMn Selbstannahme nichts zu tun.
Sondern nur mit sich selbst.

Ja, würde ich auch sagen. Das Wort Selbstannahme sagt es ja eigentlich schon, dass das in erster Linie nur was mit einem selbst zu tun hat. Wie das dann in der Relation bzw. den Effekten in Bezug auf andere, ist dann noch mal eine andere Frage.

Zur Selbstannahme kann es natürlich auch gehören, dass man sich möglichst fair bzw. gerecht gegenüber seinen Mitmenschen verhält, und das mag sehr viel komplexer sein, als es sich in ein oder zwei Sätzen ausdrücken lässt.
 
"Wenn das alles nicht klappt, warum habe ich mich dann überhaupt darum bemüht?"

Es kann immer wieder passieren, dass wir ein anvisiertes Ziel nicht erreichen. Doch ist das wirklich so schlimm? Sicher, man könnte sagen, dass es eine Niederlage ist.

Ich finde das aber nicht. Wichtig ist, es zu versuchen. Sich etwas zu trauen und sich nicht von vornherein abschrecken zu lassen.
Selbst wenn wir unser Ziel nicht erreichen, haben wir auf dem Weg neue Erfahrungen gemacht, vielleicht etwas gelernt, neue Menschen kennengelernt und uns weiterentwickelt.

Im Leben mal zu stolpern, lässt sich kaum vermeiden. Man darf sich nur nicht zuviel Stress machen.

Zu viel Stress ist vermutlich pathologisch. Es fallen einem da so Dinge wie Perfektionismus, Kontrollzwang und Zwangsneurosen ein. Für mich klingt das ja eher ungesund. Weiß auch nicht, wie das da mit dem Glücklichsein beschieden ist, aber manche Menschen können damit wohl sehr viel Leistung erbringen.
 
Der Hintergrund der Reha ist was ? Wieder gesund werden.

Die grundlegende Überlegung ist doch eine grundlegende Überlegung.

Die Überlegung " was ist, wenn es nicht klappt " ist keine grundlegende Überlegung.

Was soll daran grundlegend sein ?

Es ist Angst , die sich äußert, was ich völlig normal finde , es sind wahrscheinlich auch Erfahrungswerte , entweder von außen oder selbst erlebte, die die Möglichkeit des Denkens dafür öffnen, die Frage zu stellen, was ist, wenn es nicht klappt ?

Ich weiß Tsunami sieht nicht gut - mehr nicht- und meine Frage ging eigentlich mehr in die Richtung , ob das Einstellen des Alkoholkonsums alles ist ?
Es könnte sein, das die Reha eine Art Entgiftung ist, der Arzt sagt - 6 Wochen werden sie erstmal clean, dann sehen wir weiter, aber aus Sicht der körperlichen messbaren Werte ist die Reha jetzt notwendig, für einen kalten Entzug sind sie körperlich und geistig nicht stabil genug.

Es könnte aber auch anders sein Reha mit dem Schwerpunkt ....und gleichzeitig Alkoholentzug.

Wenn es in der Reha um zwei Sachen geht oder mehrere , erhöht sich rein rechnerisch die Chance das etwas nicht klappt, in den 6 Wochen absolut abstinent und als ich da rauskam am ersten Büdchen .....was meinst Du, wie oft ich so etwas höre ?
Schau Dir die " Erfolgszahlen " es nennt sich Erfolgsquote an. Meiner Meinung nach müsste es Nichterfolgsquote genannt werden.

Bei der Reha, die mir seitens der Rentenversicherung bewilligt wurde, handelt es sich primär nicht um eine gesundheitliche Reha, sondern eine berufliche Reha.

Ich kann nur vermuten, wie es laufen wird.

Im besten Falle wird sich mein Sehproblem drastisch reduzieren, und dadurch auch mein Bierkonsum.

Gleichfalls bin ich durch die Reha dann auch in geordneten Strukturen, also vergleichbar mit einer 40-Stunden-Arbeitswoche. Ist dann ein bisschen anders als mein eigentlich vollkommen unstrukturierter Lebensalltag in den letzten Jahren.

Könnte alles ganz okay laufen, aber dafür gibt es natürlich bzw. aus meiner Sicht keine Garantien.

Und wenn es mit meinem Plan A nicht klappt, muss ich mir wohl Gedanken über einen Plan B machen.
 
Ich denke, grundlegend ist, dass alle Menschen ihre eigene persönliche Erfahrung auf andere Menschen übertragen.

Was überträgst du auf Tsunami? Die Nichterfolgsquote?

Ich glaube, @Zebaothling meinte das eher so, dass so oder so was erfolgen wird. Wenn nicht das eine, dann das andere, und man da zuversichtlich sein sollte, nicht so skeptisch. Ich glaube, ich selbst bin aktuell beides, also zuversichtlich und skeptisch, was vielleicht gar nicht so schlecht ist.
 
Das kommt auf die Bedeutung des Wortes an sich an.

Selbstbewusst sein oder sich selbst seiner selbst bewusst zu sein. 😉

Man kann wohl beides sein. Also sehr selbstbewusst sein, von sich sehr überzeugt sein, und sich seiner selbst nicht bewusst sein, also keine Ahnung haben.

~~~

Wenn Menschen definieren wollen, wer sie tatsächlich sind, und was sie tatsächlich wollen, kann es aus meiner Sicht immer ein bisschen schwierig werden.
 
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