Zu dem Spruch "Niemals aufgeben" werde ich jetzt etwas sagen, was dem nicht im Widerspruch steht, sich im ersten Moment aber so anhört:
Niemals aufgeben ist gut. Manchmal ist es aber wichtig aufzugeben.
Soll heißen es geht darum wie Wasser zu sein. Nicht mehr verbissen und verkrampft durch ein und die selbe blockierte Stelle brechen zu wollen, sondern seinen Fokus verlieren um damit einen neuen Fokus zu finden. Wasser findet immer seine Wege.
Man muss also innerlich manchmal bereit sein vollkommen los zu lassen, alleine schon um sich aus zu ruhen. Wohl wissend, mit der Weisheit beseelt, dass man sich auf seine eigene Identität, das >WER< man ist verlassen kann. Und dass auf diese Art & Weise, das eigene Unterbewusstsein der eigenen Identität, die Chance gibt neue Wege zu finden die das Bewusstsein erhöhren kann... während es vorher im alten Fokus noch taub dafür war.
Sicher, keinerlei Einwände. Es kommt eben auf die Perspektive bzw. den Fokus an. Wenn man etwas aufgibt, heißt das nicht, dass man aufgibt. Anders ausgedrückt:
Wer das Leben als Aufgabe sieht, wird es nicht aufgeben.
(Natürlich ließe sich das weiter eruieren, aber ich denke, dass es müßig ist, über
das Leben und
Teilaspekte des Lebens zu diskutieren.)
Ich lasse mein Unterbewusstsein ennorm viel für mich arbeiten muss ich ehrlich gestehen 😀
Ich weis inzwischen in meiner Weisheit, dass ich manchmal selber garnicht unbedingt eine Lösung finden muss, sondern, dass ich meine Gedanken lediglich mit dem Problem beschäftigen muss um damit mein Unterbewusstsein gleichzeitig daran zu beteiligen. Dann tue ich nichts weiter als abwarten... der Rest passiert von alleine.
Im ausruhenden Zustand, im Bett oder am nächsten Tag, erscheint mir dann auf einmal ein neuer Weg.
Und ich sage:
"Danke Unterbewusstsein! Gut, dass ich nicht immer alles alleine machen muss!" xD
Es ist immer wieder spannend, erstaunlich, faszinierend, wie unterschiedlich Erfahrungen, Interpretationen und Erkenntnisse verschiedener Menschen sind.
Nicht unlängst schrieb ich im Kontext von luziden Träumen Folgendes:
Luzide Träume
Hier meine persönlichen Erfahrungen dazu. Ich kann diese luziden Träume nicht selbst induzieren bzw. habe keinen Einfluss auf ihr Auftreten, wobei ich das bestimmt üben könnte.
Eine Zeit lange hatte ich diese luziden Träume recht häufig. In letzter Zeit weniger. Meist treten diese Träume "zufällig" auf, wenn ich ohnehin nicht richtig schlafe. Es ist die Zeit, wenn der Übergang vom Schlafzustand in den Wachzustand stattfindet, schätzungsweise die letzte Stunde vor dem Aufwachen - also, wenn ich halb schlafend und halb wach bin. Diese letzte Stunde vor dem Aufwachen kann die letzte Stunde des Nachtschlafs sein oder ein längeres Nickerchen während der Tagzeit.
Die luziden Träume selbst sind fantastischer Natur. Ich versuch's mal zu erklären. Ich bin in einem Setting, einem bestimmten Umfeld, in einem Gebäude oder auf der Straße, mit bestimmten Personen und Gegenständen. Es nimmt sich rein gar nichts von der Realität und es ist alles sehr detailliert - nicht verschleiert oder unklar. Es entwickelt sich eine Geschichte und dann wird mir bewusst, dass das nicht meine Realität sein kann. Einfachstes Beispiel ist, wenn ich realisiere, dass im Traum zwar alles seinen Gang geht, aber alles zu Zeiten des Mittelalters, was ich hauptsächlich an der Umgebung (z.B. mittelalterlicher Marktplatz), den Gegenständen (z.B. alter Holzkarren) oder der Kleidung (z.B. Frauen mit einfachen und dunklen Kleidern, bis zu den Füßen, und weißen Häubchen) merke - das passt dann nicht zu meiner wirklichen Realität und ich merke das. Was ich dann tun kann, ist total abgefahren. Ich kann meinen Traum anhalten. Dann "wünsche" ich mir bestimmte Personen, Gegenstände und den weiteren Ablauf des Traums. Kann mich während dieser "Wunschphasen" sogar an einen anderen Ort teleportieren. Und wenn ich fertig bin mit "Wünschen", dann geht der Traum weiter. Manchmal gefällt mir der Verlauf des Traums dann doch nicht so richtig. Und ich spule das ganze Ding wie einen Film zurück bzw. fange nochmal von vorne an. Irgendwann ist der Traum dann vorbei oder entwickelt eine "Eigendynamik", die ich nicht gewünscht/geplant hatte.
Interessant ist auch, dass ich extrem viele Träume wegen dieser einen Frau hatte, obwohl ich fast kaum Kontakt zu ihr habe. Das heißt dann wohl, dass sie mir sehr am Herzen liegt, aus irgendwelchen, mir (bewusst) nicht erfindlichen, Gründen. Das waren aber keine luziden Träume, sondern einfach nur Erinnerungen an Träume.
Bin mittlerweile sogar ein ziemlich guter Traumdeuter geworden, zumindest soweit es meine Träume betrifft. Und so sehr diese Erinnerungen an Träume, eher als luzide Träume, interessante/hilfreiche Aussagen haben, halte ich persönlich ein Erlernen nicht für erstrebenswert, wenn es denn überhaupt möglich ist.
Mir genügt die Erkenntnis, dass mein Unterbewusstsein in den Nächten gigantische Aufgaben bewältigt, sozusagen, meine bewusste Arbeit des Tages weiterführt, und auch all das, was mein Bewusstsein nicht verarbeiten konnte, nochmal in Angriff nimmt. Ich bin mir sicher, dass mein Unterbewusstsein in den Nächten nicht nur Aufgaben löst, sondern auch an meiner Einstellung und Persönlichkeit arbeitet.
Klingt alles komisch, ich weiß.
Vielleicht sollte ich nochmal 'ne Nacht drüber schlafen. ;-)