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Die Logik vom Glücklichsein

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Ich habe noch keine Amöbe gesehen, die in einem Gefühl von Dankbarkeit lebt.
Wenn ich dankbar bin, heißt das ja nicht, dass ich deswegen nichts anderes mehr bekomme, als das, was ich schon habe.

Ich kenne viele Menschen, die jeden Tag dankbar für das sind, was sie haben und die sagen, ich brauche gar nicht mehr. Ich liebe zwar schöne Urlaube, teure Autos usw. aber ich brauche nichts von all dem. Und weißt du was das faszinierendste ist?
Diese Leute bekommen oft am meisten.

Es ist bekannt, dass reiche Menschen oft noch reicher werden und arme noch ärmer.
Also fühl ich mich doch lieber reich 🙂

Und mal ganz ehrlich, wir hier in der westlichen Welt gehören zu den vielleicht 5% der reichsten Menschen auf der Welt.

Es kann also nicht daran liegen, dass wir zu wenig haben.

Ich denke mangelnde Wertschätzung gegenüber dem Leben ist einer der Hauptgründe für Unglück.
Wir haben keinen Mangel, lediglich das Gefühl von Mangel.
 
Und mal ganz ehrlich, wir hier in der westlichen Welt gehören zu den vielleicht 5% der reichsten Menschen auf der Welt.

Es kann also nicht daran liegen, dass wir zu wenig haben.

Ich denke mangelnde Wertschätzung gegenüber dem Leben ist einer der Hauptgründe für Unglück.
Wir haben keinen Mangel, lediglich das Gefühl von Mangel.

Du vergleichst Äpfel mit Birnen.
in Afrika muss man nicht ± 500-600 € zu zahlen um ein Dach und Strom und Heizung zu haben.

Laut der Global Rich List gehören die Harz IV Empfänger schon zu den oberen 13 %.

Jemand der arbeitslos wird und ein Durchschnittseinkommen von 2.500 € Brutto hat, hat ab da extreme Probleme.
Sein Netto Einkommen geht mal eben von 1.600 € nach 960 €, wie soll dieser Person über die Runde kommen.
Haben diesen Menschen lediglich das Gefühl von Mangel, weil er laut Liste zu die 9% der reichste Menschen der Welt gehört?

Bevor du was schreibst solltest du ein wenig mehr nachdenken und nicht so verurteilen.
Höre noch mal ein Robert B-CDs, einiges von was er gesagt hat hast du noch nicht wirklich verstanden. Du hast noch ein weiter Weg vor dir.
 
ManuellTT und Tsunami in ein und demselben thread - das ist eine echte Herausforderung....😉

Glücklich ist, wer sich für glücklich hält.

Basta.
 
ManuellTT und Tsunami in ein und demselben thread - das ist eine echte Herausforderung....😉

Glücklich ist, wer sich für glücklich hält.-sich Glücklich fühlen können,ist wunderschön und denoch ist und bleibt Glück für jeden Menschen.Für den einen 1 mal 6 Richtige im Lotto,für den anderen ein Kinderlachen
usw.

Glück ist eigentlich immer da,nur wird es leicht übersehen.


Basta.
😛😉Basta
 
@nessuno

Die Kalkulierung der Sozialleistungen ist ohnehin total daneben. Natürlich kann man mit diesen Geldern überleben, wirklich Leben kann man davon allerdings nicht. Selbst wenn man nur das in Anspruch nimmt, was zur heutigen Gesellschaft dazu gehört, wird man auf Dauer, immer ärmer. Es gibt viele Punkte, die schlicht Denkfehlern geschuldet sind. Eigentlich sollte es ja nicht verwundern, da Politiker, im Regelfall, besser reden als denken können. Als Beispiel seien nur die Stromkosten genannt, deren Unkostenbeitrag sich an einem normalen Haushalt orientiert. Die Tatsache, dass Leute, die Sozialleistungen in Anspruch nehmen, in der Regel öfter zu hause sind, wurde nie in Betracht gezogen. Weiter geht es dann mit der Betrachtung des Warenkorbes, der zur Berechnung der Inflation heran gezogen wird. Dabei handelt es sich um pure Augenwischerei. Interessant ist nur, dass daran festgehalten wird, obwohl jedem klar sein dürfte, welche Auswirkungen der Euro hatte. Selbst nach der aktuellen Anpassung hinken die Sozialgelder dem Bedarf über eine Dekade hinterher. Diese Art "Denkfehler" ist gleich mehrfach anzutreffen, was gerade die Schwächsten benachteiligt. Wenn dieser Trend so weiter geht, dann ist es bald mit sozialem Frieden vorbei. Mir scheint es so, als hätte der Großteil ohnehin vergessen, was es damit auf sich hat. Ich, für meinen Teil, würde ungerne abgestochen werden, weil ein Familienvater keine andere Wahl hat, möchte er nicht zusehen, wie seine Kinder verhungern.

Auf der ganzen Welt wird medienwirksam geholfen, während wir richtig arme Schweine im eigenen Land haben. Denen wird nicht wirklich geholfen, dafür werden künstliche Fronten geschaffen, die die Bürger dazu bringen sollen ihre Energie zu verschwenden. Ich glaube es wäre, für unser aller Glück, von Vorteil, wenn es allen Menschen gut gehen würde. Ein menschenwürdiges Leben (nach unseren Standards, nicht den Standards der dritten Welt) sollte jedem möglich gemacht werden. Leider glaube ich, dass die Menschen dazu noch zu egoistisch sind. Keiner will etwas von seinem Kuchen abgeben, selbst wenn er bereits so groß ist, dass man daran ersticken würde.
 
Hi Nessuno,

vielleicht war mein Beitrag etwas unzureichend formuliert.
Natürlich gibt es auch Mangelzustände in Deutschland, aber ich glaube nicht, dass diese die Ursache für Unglück sind.
Hier muss niemand wirklich hungern, Bildung ist weitestgehend jedem zugänglich und Freiheit ist auch reichlich da.
Andere Länder träumen davon.

Ein Afrikanisches Kind hat ganz andere Herausforderungen als ein deutsches, deswegen ist das eine nicht automatisch glücklicher als das andere.

Zu Leben ist letztlich wie ein Lotto Gewinn. Sehr unwahrscheinlich, dennoch möglich.
Das ist das erste Geschenk.

Das Gefühl der Dankbarkeit ist für mich eins der intensivsten Glücksbringer, die es gibt.
Mit den eigenen Gefühlen umgehen zu können und sie allesamt anzunehmen und zu leben ist ein weiteres.
Ja, ich kann 3.000 € im Monat verdienen und glücklich sein, aber genauso gut unglücklich.
Genauso auch mit dem wenigsten, was mein Überleben sichert.

Es ist nicht die Ursache für Glück.

Mangel ist ein empfinden. Ein Obdachloser, der ein Belegtes Brötchen geschenkt bekommt, es genießt und unendlich dankbar dafür ist wird einen schöneren Tag haben, als ein kurz vorm Burn-Out stehender Millionär, der grade beim 5-Gänge Menu sitzt und Theater spielt.
 
Manuel,

auch deine Erläuterung macht es nur ein wenig besser, weil ein Mensch der Arbeitslos wird und 40 % weniger bekommt hat egal wie viel er verdient hat dennoch keine Glücksgefühle im Gegenteil, er hat Zukunftsängste und das liegt ihm schwer auf den Magen.

Zu Leben ist letztlich wie ein Lotto Gewinn. Sehr unwahrscheinlich, dennoch möglich.
Das ist das erste Geschenk.

Für der einen ja für anderen eher nein. Wer nur misshandelt wurde als Kind, wird sein Leben nicht als Geschenk sehen können. Auch hier ist die Verallgemeinerung fehl am Platz.

Mangel ist ein empfinden. Ein Obdachloser, der ein Belegtes Brötchen geschenkt bekommt, es genießt und unendlich dankbar dafür ist wird einen schöneren Tag haben, als ein kurz vorm Burn-Out stehender Millionär, der grade beim 5-Gänge Menu sitzt und Theater spielt.

Es tut mir Leid, aber Mangel ist nicht nur ein Empfinden, auch hier verrennst du dich und willst für anderen bestimmen. Das geht nicht.

Wenn du dich fragst warum ich nicht schreibe was Glück ist? Ganz einfach, Glück ist für jeder anders, da gibt es kein allgemein gültiger Regel. Ich könnte es nur für mich beschreiben und das hat in diesen Thread von Tsunami nichts zu suchen. Wenn du den Thread durchliest verstehst du vielleicht warum.
 
@nessuno

Ich weiß, ist etwas OT, aber trotzdem ...

Siehe meinen Thread im "Sontiges". Momentan bin ich wirklich nicht sonderlich glücklich. Zuerst war ich Jahre krank, hatte mich gerade wieder etwas nach oben gekämpft, und wollte im Sommer schon wieder arbeiten. Dann kam die geballte Ladung, erst Probleme mit den Nachbarn, dann sterben in kurzer Folge meine Mutter und mein Schmerztherapeut. Jetzt stehe ich bis zum Hals im Mist, obwohl ich mich am liebsten erst mal über Winter eingraben möchte, um einige Dinge zu verarbeiten. Ich bin noch nicht mal dazu gekommen richtig zu trauern, kann mir aber keine Atempause gönnen, da sonst alles den Bach runter gehen würde. Das Schlimmste ist, dass mir mein altes Büro wie ein Mühlstein um den Hals hängt, während ich versuchen muss, die andere Seite des Flusses zu erreichen.

Das macht es natürlich schon schwer, glücklich zu sein. Ich war mein ganzes Leben fleißig und motiviert, habe jedem A**** geholfen und nie etwas zurück erwartet. Das ist auch alles ganz prima, so lange man selbst keine Hilfe braucht. Dann merkt man ganz schnell, dass die "Freunde" in absteigender Reihenfolge (nach der Größe der Hilfestellung, die man geleistet hat) verschwinden. Wenigstens sind mir so Dinge aufgefallen, die bei uns schief laufen. Ich bin aber dennoch optimistisch, dass es besser wird sobald die Probleme gelöst wurden. Es ist nur nicht einfach, da man kaum Hilfe zu erwarten hat.
 
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