@nessuno
Die Kalkulierung der Sozialleistungen ist ohnehin total daneben. Natürlich kann man mit diesen Geldern überleben, wirklich Leben kann man davon allerdings nicht. Selbst wenn man nur das in Anspruch nimmt, was zur heutigen Gesellschaft dazu gehört, wird man auf Dauer, immer ärmer. Es gibt viele Punkte, die schlicht Denkfehlern geschuldet sind. Eigentlich sollte es ja nicht verwundern, da Politiker, im Regelfall, besser reden als denken können. Als Beispiel seien nur die Stromkosten genannt, deren Unkostenbeitrag sich an einem normalen Haushalt orientiert. Die Tatsache, dass Leute, die Sozialleistungen in Anspruch nehmen, in der Regel öfter zu hause sind, wurde nie in Betracht gezogen. Weiter geht es dann mit der Betrachtung des Warenkorbes, der zur Berechnung der Inflation heran gezogen wird. Dabei handelt es sich um pure Augenwischerei. Interessant ist nur, dass daran festgehalten wird, obwohl jedem klar sein dürfte, welche Auswirkungen der Euro hatte. Selbst nach der aktuellen Anpassung hinken die Sozialgelder dem Bedarf über eine Dekade hinterher. Diese Art "Denkfehler" ist gleich mehrfach anzutreffen, was gerade die Schwächsten benachteiligt. Wenn dieser Trend so weiter geht, dann ist es bald mit sozialem Frieden vorbei. Mir scheint es so, als hätte der Großteil ohnehin vergessen, was es damit auf sich hat. Ich, für meinen Teil, würde ungerne abgestochen werden, weil ein Familienvater keine andere Wahl hat, möchte er nicht zusehen, wie seine Kinder verhungern.
Auf der ganzen Welt wird medienwirksam geholfen, während wir richtig arme Schweine im eigenen Land haben. Denen wird nicht wirklich geholfen, dafür werden künstliche Fronten geschaffen, die die Bürger dazu bringen sollen ihre Energie zu verschwenden. Ich glaube es wäre, für unser aller Glück, von Vorteil, wenn es allen Menschen gut gehen würde. Ein menschenwürdiges Leben (nach unseren Standards, nicht den Standards der dritten Welt) sollte jedem möglich gemacht werden. Leider glaube ich, dass die Menschen dazu noch zu egoistisch sind. Keiner will etwas von seinem Kuchen abgeben, selbst wenn er bereits so groß ist, dass man daran ersticken würde.