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Die Logik vom Glücklichsein

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Von den "einfachen Dingen" macht es mich glücklich Musik zu hören, ein Buch zu lesen, mit Menschen, die mir wichtig sind Zeit zu verbringen, ein Spiel durchzuzocken.😀
Von den "größeren und langfristigen Dingen" würde es mich glücklich machen einen Praktikumsplatz zu finden und mein Studium ohne Komplikationen und Stress zu schaffen.
Desweiteren würde es mich glücklicher machen mehr Selbstvertrauen zu entwickeln.
 
Und selbst wenn ich alles Ziele die ich gesteckt habe erreichte, gäbe es dann wieder etwas, dass ich erreichen möchte um glücklich zu werden.
Manchmal bin ich mit einfachen Dingen zufrieden aber es gibt auch immer langfristigere Ziele und Hindernisse, deren Überwindung zufriedener und glücklicher machen.🙂
 
Den Satz ...laugh ,and the world laughs with you...weep ,and you weep alone finde ich auch zutreffend.

Das ist auch ein Verhängnis für viele (narzisstische ) Schauspieler,Sänger, usw..
Sie geniessen den Ruhm ,die Beliebtheit der Masse,aber sie werden nur bewundert und geliebt ,solange sie gut drauf sind,Leistung bringen,hübsch aussehen, jung sind,Geld haben ..usw...
Wenn es diesen Leuten mal nicht gut geht und sie keine engeren Beziehungen haben ,greifen sie in das Leere...
Daher sind Menschen,welche einem nahe stehen und zu einem halten auch so wichtig...

http://www.youtube.com/watch?v=LZs7AjuJCnY
http://www.youtube.com/watch?v=kw-HhdqNQBc

http://www.youtube.com/watch?v=W_qUb-kl_Us

Aus meiner Sicht war Kurt Cobain ein sehr sensibler, kluger und talentierter Mann.

Geld und Ruhm haben ihm kein Glück gebracht.
Es hatte für ihn keine grosse Bedeutung.
Seine Frau und seine Tochter machten ihn auch nicht glücklich.
(Mit Courtney hatte er sich auch eine psychisch sehr schwierige,ebenso traumatisierte ,recht zänkische Frau gewählt )
Seine komplizierte Kindheit,Elternbeziehung werden ihn geprägt haben ,welche er vermutlich nie therapeutisch aufgearbeitet hatte..

https://www.google.de/#q=Kurt+Cobain

http://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Cobain

http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/3864/smells_like_verschwoerungstheorie.html


Durch eine komplizierte Beziehung kann eine Krise noch verstärkt werden.
Findet derjenige mit etwas Gück den passenden Partner oder/und Therapeuten
schaffen es einige sich aus der Krise hinauszubewegen..
Nur aus eigener Kraft schaffen es Menschen meistens eher nicht wieder Boden unter ihren Füssen zu bekommen..
 
Zuletzt bearbeitet:
Liegt der Weg zum Glück nicht auch dort: Das Leben mit Weitsicht zu betrachten?

Das Leben mit Weitsicht zu betrachten ist keineswegs verkehrt. Denn was ich heute tue, wird das Ergebnis von morgen sein. Allerdings sollte man nicht nur in der Zukunft leben, sondern auch im Moment. Das Wissen der Vergangenheit hilft uns die Zukunft zu gestalten und im Moment müssen wir das Leben leben mit dem Handeln und Entscheidungen von gestern. Wenn wir nur in der Zukunft leben, verpassen wir alles um uns herum. Wenn wir nur im Hier und Jetzt leben, vergessen wir, dass unser Handeln sich auf unsere Zukunft (und je nach Art auch auf die der anderen) auswirkt.

Ich glaube weder an Zufälle, noch an ein von Geburt an vorherbestimmtes Leben. Es ist wesentlich komplizierter und komplexer, nur das Glück ist trivial, weil es in den einfachsten Dingen liegt.
 
Habe in einem anderen Faden etwas gefunden, was auch hierher passt, finde ich:

Desiderata

Gehe gelassen inmitten von Lärm und Hast
und denke an den Frieden der Stille.

So weit als möglich, ohne dich aufzugeben,
sei auf gutem Fuß mit jedermann.
Sprich deine Wahrheit ruhig und klar aus,
und höre Andere an,
auch wenn sie langweilig und unwissend sind,
denn auch sie haben an ihrem Schicksal zu tragen.
Meide die Lauten und Streitsüchtigen.
Sie verwirren den Geist.

Vergleichst du dich mit anderen,
kannst du hochmütig oder verbittert werden,
denn immer wird es Menschen geben,
die bedeutender oder schwächer sind als du.
Erfreue dich am Erreichten und an deinen Plänen.
Bemühe dich um deinen eigenen Werdegang,
wie bescheiden er auch sein mag;
er ist ein fester Besitz im Wandel der Zeit.

Sei vorsichtig bei deinen Geschäften,
denn die Welt ist voller Betrügerei.
Aber lass deswegen das Gute nicht aus den Augen,
denn Tugend ist auch vorhanden:
Viele streben nach Idealen,
und Helden gibt es überall im Leben.

Sei du selbst.
Täusche vor allem keine falschen Gefühle vor.
Sei auch nicht zynisch, wenn es um Liebe geht,
denn trotz aller Öde und Enttäuschung verdorrt sie nicht,
sondern wächst weiter wie Gras.

Höre freundlich auf den Ratschlag des Alters,
und verzichte mit Anmut auf die Dinge der Jugend.
Stärke die Kräfte deines Geistes,
um dich bei plötzlichem Unglück dadurch zu schützen.
Quäle dich nicht mit Wahnbildern.
Viele Ängste kommen aus Erschöpfung und Einsamkeit.
Bei aller angemessenen Disziplin,
sei freundlich zu dir selbst.
Genau wie die Bäume und Sterne,
so bist auch du ein Kind des Universums.
Du hast ein Recht auf deine Existenz.

Und ob du es verstehst oder nicht,
entfaltet sich die Welt so wie sie soll.
Bleibe also in Frieden mit Gott,
was immer er für dich bedeutet,
und was immer deine Sehnsüchte und Mühen
in der lärmenden Verworrenheit des Lebens seien –
bewahre den Frieden in deiner Seele.
Bei allen Täuschungen, Plackereien und zerronnenen Träumen
ist es dennoch eine schöne Welt.

Sei frohgemut. Strebe danach glücklich zu sein.
 
Das Leben mit Weitsicht zu betrachten ist keineswegs verkehrt. Denn was ich heute tue, wird das Ergebnis von morgen sein.

Ich habe mich undeutlich (bzw. zu knapp) ausgedrückt: Ich meinte mit Weitsicht nicht zwangsläufig den Blick in die Zukunft sondern eher eine Sichtweise, die alles etwas komprimiert / vereinfacht. Mit der man das Leben als eine Art Modelleisenbahnlandschaft sieht: Relativiert, der Kleinheit bewusst. Mir hilft es ungemein, mir ab und an sagen zu können, dass ich klein bin, dass mein Leben klein ist, dass auch mein Schmerz -so groß er auch sein möge- das Weltgefüge nicht verändern wird; und somit auch nicht in der Lage sein sollte, mein Leben aus den Bahnen zu werfen. Ich meine mit dieser Weitsicht nicht Gleichgültigkeit, nein. Natürlich strebe ich nach dem für mich Guten, und ich sehe auch, dass ich etwas bewirken kann, so klein ich auch bin. Aber im Großen und Ganzen....ist doch alles vergänglich. Das gibt mir Gelassenheit. Für manch einen wäre diese Weltsicht fatal, weil sie Gewalt oder zu frühes Aufgeben legitimieren kann, aber für mich in meiner Auslegung tut sie das nicht. Mich tröstet sie nur.

Allerdings sollte man nicht nur in der Zukunft leben, sondern auch im Moment. Das Wissen der Vergangenheit hilft uns die Zukunft zu gestalten und im Moment müssen wir das Leben leben mit dem Handeln und Entscheidungen von gestern.
Dem stimme ich zu.
Wenn wir nur in der Zukunft leben, verpassen wir alles um uns herum. Wenn wir nur im Hier und Jetzt leben, vergessen wir, dass unser Handeln sich auf unsere Zukunft (und je nach Art auch auf die der anderen) auswirkt.
Ich füge für mich aber die Ergänzung bei: Meine Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ist im Großen und Ganzen ziemlich klein und unbedeutend. Daher verleihe ich ihr nicht die Macht, mich zu zerstören sondern relativiere stark. Zugleich ist diese kleine Zeitspanne meiner Vergangenheit bis hin zu meinem Ende doch meine einzige Zeit, die es zu nutzen gilt - für mich und vielleicht auch für das kleine Sandkörnchen, das ich auf dieser Erde umschmeißen kann.

Ich glaube weder an Zufälle, noch an ein von Geburt an vorherbestimmtes Leben. Es ist wesentlich komplizierter und komplexer, nur das Glück ist trivial, weil es in den einfachsten Dingen liegt.
Ich glaube nicht, dass das Glück trivial ist. Viel eher glaube ich, dass es das Ergebnis von sehr komplexen Erfahrungen ist, die wir auswerten und verarbeiten.

Man mag sagen, dass Glück trivial ist, weil dem afrikanischen (btw. ist die Armut mittlerweile in Teilen Asiens weit dramatischer als in Afrika, aber das geht irgendwie unter im Afrika-Hype) Kind eine Festmahlzeit genügt um glücklich zu sein. Ein Essen, das glücklich macht...sehr trivial. Das gleiche Essen macht aber einen Europäer nicht zwangsläufig glücklich, was mir persönlich sagt, dass Glück nich trivial, sondern ein von vielen Begebenheiten beeinflusstes Puzzlebild ist.
 
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