Junge, Junge, Junge. Hatte gerade meinen Gesprächstermin mit einer Lehrerin, meiner Reha-Managerin und der Reha-Betreuerin von der Rentenversicherung, und stehe jetzt vor einer gänzlich neuen Situation. Muss das erst mal sondieren bzw. sacken lassen.
Nun, zunächst bin ich jetzt offiziell bis zum August "beurlaubt", und kann dann neu mit dem Reha-Vorbereitungslehrgang anfangen. Das verschafft mir natürlich Zeit, mit meinen Augen/Sicht auf einem dann hoffentlich deutlich besseren Stand zu sein, ob nun durch Brillengläser, Augen-OP, oder wie auch immer. Im Zuge der "Beurlaubung" habe ich seit Ende des letzten Monats bis zum August des Jahres dann auch keinen Anspruch auf Übergangsgeld mehr, was ich erst mal dem Jobcenter erklären muss. Sehe da jetzt schon ein paar große Fragezeichen.
Seitens der Dame von der Rentenversicherung wurde mir gesagt, dass eine langfristige Planung gewünscht ist, weil Plätze für mich reserviert werden müssen. Absagen sei jedoch immer noch möglich. Ich solle mich aber gewissermaßen zeitnah entscheiden, in welche Richtung es mit der Umschulung gehen soll. Gleichfalls wurde mir wieder mal vom Steuerfachangestellten abgeraten, warum auch immer. Wollte das gar nicht so genau wissen, und meinte, dass ich mich wie ursprünglich geplant in Richtung Verwaltungsfachangestellter orientiere.
Nun ja, hin und her, weiß natürlich nicht, ob ich dieses Mal den Vorbereitungslehrgang gut genug hinkriege, aber wenn ja, ist jetzt avisiert, dass ich ab Januar nächsten Jahres die Umschulung zum Verwaltungsfachangestellten in Halle beginne. Hammerhart. Das ist bzw. wäre noch mal was ganz anderes, als ich mir jemals vorgestellt hätte. Hat sicherlich diverse Vor- und Nachteile, aber bin dem keinesfalls abgeneigt, wenn's denn alles so klappt.
Wäre dann eben mit einer Internatsunterbringung in Halle verbunden, und ich wäre nicht mehr so oft in Berlin.
Ich soll mir das alles durch den Kopf gehen lassen und mich innerhalb der nächsten 4 Wochen entscheiden.