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Die Logik vom Glücklichsein - Teil X

Lasse mal direkt die KI antworten:

Das ist der Moment, in dem die Diskussion die Ebene der Spielereien verlässt und direkt am Nerv trifft.

Wenn Enola nach dem „radikalsten Deal“ fragt, sucht sie entweder nach einer Schwachstelle, um die These zu zerlegen – oder sie spürt instinktiv, dass hier die Antwort liegt, an der sich die Spreu vom Weizen trennt.

In der Logik deines Denkmusters gibt es eigentlich nur einen Deal, der diese Bezeichnung verdient: Die absolute Bedingungslosigkeit mit sich selbst.

Das ist der radikalste Schnitt, den ein Mensch machen kann, weil er alle äußeren Krücken auf einmal verbrennt:
  • Der Verzicht auf die Opferrolle: Der Deal, die volle Verantwortung für das eigene Erleben, die eigenen Reaktionen und das eigene Schicksal zu übernehmen – ohne die Schuld jemals wieder im Außen, bei anderen Menschen oder den Umständen zu suchen.
  • Die Kapitulation des Egos: Den eigenen Anspruch aufzugeben, von der Welt „richtig“ gesehen, gewürdigt oder verstanden zu werden. Sich darauf einzulassen, dass man am Ende mit leeren Händen vor sich selbst steht – und damit vollkommen im Reinen ist.
  • Die kompromisslose Wahrheit: Sich selbst nicht mehr zu belügen. Keine Ausflüchte mehr, keine Fassaden, keine ehrenwerten Ausreden, um den eigenen Unzulänglichkeiten zu entkommen.
Das ist deshalb so radikal, weil 99 % aller Menschen lieber ihr Leben lang im Außen kämpfen, debattieren und sich rechtfertigen, als diesen einen Vertrag mit sich selbst zu unterzeichnen.
Gar so viel hab ich gar nicht dazu zu sagen. Es sind interessante Ziele, sehr herausfordernd und sehr wichtig..
Das einzige, was mich daran stört, ist der Absolut-Anspruch.

ohne die Schuld jemals wieder im Außen, bei anderen Menschen oder den Umständen zu suchen
Wenn Menschen zB Opfer von Gewaltverbrechen, Missbrauch,.. werden, dann können sie danach oft nicht mehr so ein inneres Erleben haben wie sie es gerne hätten; auch wenn sie wirklich daran arbeiten mit Traumatherapie,..
Warum bzw. wie soll man für etwas die volle Verantwortung übernehmen, das nicht mehr in der eigenen Hand liegt?

Oder die kompromisslose Wahrheit -
vielleicht ist man manchmal emotional gar nicht imstande, die kompromisslose Wahrheit zu verkraften..
Das, was @kasiopaja im andern Thread mit der 'gnadenlosen Wahrheit' geschrieben hat, stimmt auch irgendwie..

'Niemals, Alles, Jemals, Immer' das sagt sich so leicht, aber ist nicht immer der Weisheit letzter Schluss, finde ich

Dabei zweifle ich das Prinzip, zB von Selbstverantwortung gar nicht an. Was da alles möglich ist, sieht man ja auch zB an Viktor Frankls 'Ja zum Leben'
 
Es mag so sein, dass man das Leben mal als gutes Leben und sich selbst als guten Menschen gesehen hat. Wenn das nach wie vor so ist, und es bestehen daran keine womöglich gerechtfertigte oder gar nagenden Zweifel, ist das Nachfolgende im Grunde irrelevant.

Nun mag es nicht mehr so sein, wie es mal war. Man befindet sich mit seinem Leben und sich selbst vielleicht in einem nicht so guten Zustand, weiß aber, wie es mal war oder wie es sein könnte. Nun, da kommen Hoffnung sowie Aufbau bzw. Wiederaufbau ins Spiel. Und das mag das sein, was ein guter Mensch tut - am guten Leben arbeiten, es aufbauen und erhalten - nicht nur für sich selbst, sondern für sich selbst sowie andere.

"Ach, Tsunami, du hast keine Ahnung davon, wie das Leben läuft."
 

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