Und ja, das Glück oder Glücklichsein hat eine materielle/körperliche und eine geistige Ebene - so ist der Mensch ganz simpel programmiert.
Wenn man nun gar nichts hat, langweilt man sich oder stellt irgendeinen Unsinn an.
Aus meiner Sicht ist der Geist für das Glücklichsein aber wichtiger als das Materielle oder der Körper. Warum? Im Grunde gibt es dafür unzählige Beispiele und ich wüsste gar nicht, welches ich zuerst anführen sollte.
Zumindest ist aus meiner Sicht das Glück nicht wirklich von der Anatomie oder dem Aussehen abhängig, wenn man nicht irgendwoher die Sicht/Einstellung gewonnen hat, dass dem so ist. Das ist aber ja kein Muss oder per se so, sondern angenommen bzw. erlernt - so, wie andere was anderes erlernt und angenommen haben. Natürlich können Anatomie und Aussehen in verschiedener Hinsicht Vor- und Nachteile haben, aber es ist nicht zwingend glücksrelevant bzw. glücksbestimmend.
Die Materie in Form von bspw. Immobilien oder Autos, nun ja, das macht auch nicht zwingend glücklich. Es gibt ja auch Menschen, die haben "das, was man braucht", nicht viel mehr, und sind sehr glücklich. Das mit der Materie ist in Sachen Glück also einigermaßen relativ. Natürlich spreche ich nicht über Armut, wo es ständig an allem bzw. dem Nötigsten fehlt.
In erster und letzter Instanz ist die Sicht/Einstellung/Geist alles entscheidend. Es gibt ja bspw. diese Leute, die aus irgendeinem Grunde schwer depressiv sind - da ist dann irgendwie alles grau und nichts glücklich -, und dann wiederum hast du diese Leute, die der Frohsinn in Person sind. Das Vorgenannte mögen Extremfälle sein, aber es zeigt die grundsätzlichen Möglichkeiten auf.