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Dass jeder Mensch (ein bisschen) anders ist, heißt ja nicht, dass man sich nicht mitteilen und nicht verstanden werden kann.
Da unterschätzt du die Evolution wohl gewaltig 😉
Dein letzter Satz gefällt mir; er impliziert genau das, was ich bin. Unterschätze mich nicht – ich bin ein stiller Mensch. Aber nur weil ich damit nicht nach außen trete, heißt das nicht, dass ich nicht so fühle. Vielleicht berührt mich auch einfach zu viel, und ich bin still in meinen Gedanken, weil viele es gar nicht aushalten würden, wenn sie mich in meiner vollen Intensität erleben würden.
Sicher, es ist immer Vorarbeit, oder? Man spricht Dinge nicht einfach ungefiltert aus.
Wie man die Realität sieht – man sieht sie immer. Die Frage ist wohl eher, ob man sich noch traut zu träumen. Aber ja, da sind wir wieder: Träumen ist in der heutigen Zeit verpönt, aus welchem Grund auch immer, obwohl wir es doch alle tun. Wieso können sich so viele Menschen das Träumen nicht eingestehen? Das nach außen zu verleugnen bedeutet, sich selbst zu belügen.
Ich mag den Gorilla und wie er denkt... er zeigt so viel Gefühl. Wieso fällt es uns Menschen so schwer, uns zu zeigen? Wieso wird ein Mensch als „kaputt“ angesehen, wenn er eine solche Reaktion zeigt? Bei einem Tier ist okay. Weshalb kommen Menschen damit klar, das bei einem Tier zu sehen, aber nicht bei der eigenen Spezies – nicht beim Menschen?
Eigentlich läuft es darauf hinaus, seine Ängste loszuwerden. Hat man keine Angst, dann kann man ja mit einem Lächeln durch die Welt gehen, oder?
Wir werden geboren, wir sterben. Was wir dazwischen machen, sollte für einem wichtig sein. Ich verstehe natürlich, man braucht Geld in der heutigen Zeit. Früher war es etwas anderes, man brauchte seine eigenen Ressourcen, um leben zu können. Gut, so ganz anders ist es ja heute nicht, es ist das gleiche Prinzip.
Schlussendlich ist jeder Mensch für sein Glück selbst verantwortlich. Man kann annehmen oder ablehnen, jeder entscheidet selbst. Man kann kämpfen oder aufgeben, jeder entscheidet selbst. Und ja, ich denke, es ist gut, wenn man nicht alles selbst machen muss, aber die Entscheidung liegt ganz allein bei sich... oder?
Ja, ich würde sagen, jeder ist wichtig und kann sehr viel - zumindest potentiell.
In vieler Hinsicht macht es einem die Gesellschaft nicht einfach, über sich hinauszuwachsen. Oder ist man selbst der Einzige, der dafür Verantwortung trägt?
Ich persönlich denke, dass die Gesellschaft, das Umfeld, der Freundeskreis, Partnerschaften, das Elternhaus, die Familie, etc., sehr viel dazu beitragen, was aus einem wird oder nicht wird, bzw. aus einem werden kann. Man kann das aus meiner Sicht auch gerne global und über verschieden Zeiten sehen.
Manche Menschen haben im Leben einfach schlechte Startbedingungen oder generell schlechte Bedingungen im Leben, welche dazu führen können, dass sich das und entsprechende Konsequenzen durch das ganze Leben ziehen. Manchmal ist das wie ein Teufelskreis, aus dem man irgendwie nicht herauskommt. Sollte man das erkennen? Ja. Sollte man sich darauf "ausruhen"? Nein.
Natürlich gibt es auch die Ansicht/Aussage, dass jeder alles tun kann - sagen wir mal, sich von jeder beliebigen Position in eine andere beliebige Position arbeiten. Da ist was dran, gleichfalls ist es nur bedingt wahr. Wenn man in der Gesellschaft oder dieser Welt so halbwegs "mobil" sein möchte, oder es sogar ist, ist die Grundlage dafür in der Regel schon ein nicht geringer Grad an Fähigkeiten/Kompetenz.
Zum Beispiel macht es ja auch einen nicht unbedeutenden Unterschied, ob man bspw. wie fast automatisch vorgezeichnet auf einer Eliteschule wie Harvard, Princeton oder Yale landet, oder ob man bspw. wie fast automatisch vorgezeichnet in einem "Bürgergeldempfänger-Haushalt" mit wenig Geld, wenig Bildung und vielen Problemen aufwächst. Das sucht sich ja niemand so wirklich aus, und dann nimmt alles seinen Lauf. Ja, nur so ein Beispiel, um Unterschiede aufzuzeigen. Man könnte natürlich unzählige andere Beispiele dafür anführen, dass verschiedene Menschen keinesfalls alle die gleichen Chancen haben oder gleich sein können, verschiedene Krankheitsfälle oder Traumata mal gar nicht betrachtet, etc.
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Wenn es nun um verschiedene Ängste geht, insbesondere die Angst vor dem Tod, so entspringt das aus meiner Sicht zumindest partiell einer kollektiven Halluzination, welche für das Leben nicht besonders gut oder förderlich ist. Ich meine, natürlich gibt es auch gut begründete Ängste, aber vielleicht nicht so viele und nicht in dem Maße, wie es einem teils induziert bzw. verkauft wird.
Es gibt gewiss auch übertrieben ausgeprägte, ungesunde und lebensschädliche Ängste, offensichtliche oder latente, welche die Lebensqualität einschränken und den Menschen davon zurückhalten, sein Potential auch nur annähernd zu verwirklichen.
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Wenn du bspw. in einem indischen Slum in einem Verschlag aufgewachsen bist und nicht mal eine Schule besuchen konntest, werden deine Möglichkeiten im Leben in verschiedener Hinsicht stark eingeschränkt sein, aber wenn du bspw. in Deutschland aufgewachsen bist und lebst?
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