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Die Logik vom Glücklichsein - Teil X

Dass jeder Mensch (ein bisschen) anders ist, heißt ja nicht, dass man sich nicht mitteilen und nicht verstanden werden kann.

Da unterschätzt du die Evolution wohl gewaltig 😉

Nun ja, ich sehe das schon global. Zum Beispiel, bei mir in der Nähe, in der Hasenheide, haben sie einen indischen Tempel gebaut. Den könnte oder sollte ich vielleicht mal besuchen. Mit manchen Leuten dort könnte die Verständigung ein bisschen schwierig sein... aus verschiedenen Gründen heraus.

Kann ja mal berichten, wenn ich mal dort war.
 
Dein letzter Satz gefällt mir; er impliziert genau das, was ich bin. Unterschätze mich nicht – ich bin ein stiller Mensch. Aber nur weil ich damit nicht nach außen trete, heißt das nicht, dass ich nicht so fühle. Vielleicht berührt mich auch einfach zu viel, und ich bin still in meinen Gedanken, weil viele es gar nicht aushalten würden, wenn sie mich in meiner vollen Intensität erleben würden.
Sicher, es ist immer Vorarbeit, oder? Man spricht Dinge nicht einfach ungefiltert aus.
Wie man die Realität sieht – man sieht sie immer. Die Frage ist wohl eher, ob man sich noch traut zu träumen. Aber ja, da sind wir wieder: Träumen ist in der heutigen Zeit verpönt, aus welchem Grund auch immer, obwohl wir es doch alle tun. Wieso können sich so viele Menschen das Träumen nicht eingestehen? Das nach außen zu verleugnen bedeutet, sich selbst zu belügen.

Ich mag den Gorilla und wie er denkt... er zeigt so viel Gefühl. Wieso fällt es uns Menschen so schwer, uns zu zeigen? Wieso wird ein Mensch als „kaputt“ angesehen, wenn er eine solche Reaktion zeigt? Bei einem Tier ist okay. Weshalb kommen Menschen damit klar, das bei einem Tier zu sehen, aber nicht bei der eigenen Spezies – nicht beim Menschen?

Mir ist noch was eingefallen.

Also, zum Glücklichsein mag es auch gehören, dass man authentisch sein kann, sich also nicht verbiegen oder verstecken muss. Was braucht es dafür? Vielleicht nur eine "dicke Haut". Denn wenn man sich nicht ein bisschen "behaupten" kann, überfahren andere Leute einen ja ständig.

Ja, ich komme immer wieder darauf zurück, dass alles eine Frage/Sache von Materie und Geist ist, im weitesten Sinne, um einen gewissen Grad an Freiheit und Glück zu erlangen bzw. zu leben.

Materie und Geist können entweder ein Gefängnis sein oder der Boden für Freiheit und Glück.

Materie ist relativ simpel. Die meisten Menschen brauchen für das Glück ein Mindestmaß an Geld und/oder materiellen Ressourcen - auch eine Ebene der Freiheit. Nicht zu vergessen ist natürlich auch der Körper als Form der Materie. Ein gesunder Körper erlaubt mehr Freiheit als ein kranker Körper.

Und alles andere ist gewissermaßen der Geist bzw. Psyche. Der Geist kann auch krank sein, ein Gefängnis, einem eine Menge Streiche spielen. Gleichfalls ist der Geist bzw. Psyche aber auch so ziemlich das Mächtigste bzw. das mächtigste Werkzeug, welches dem Menschen überhaupt zur Verfügung steht. Und deswegen sind auch Sprache, Wissen, Bildung und Erfahrung so wichtig - weil es die primären Mittel sind, um den Geist zu schulen. Ein nicht, wenig oder schlecht geschulter Geist ist nur bedingt in der Lage, irgendwas korrekt zu erfassen oder zu tun.

~~~

Um eventuelle Missverständnisse zu vermeiden, aus meiner Sicht bzw. in meiner Darstellung zählen zum Geist alle Instanzen des Menschen, die nicht rein materiell/körperlich sind, also im Speziellen reine Logik, Gefühle, Verstand und auch Spiritualität in Form von bspw. Glaube oder Philosophie.
 
Also ja, aus meiner Sicht gehört es auch zum Glücklichsein, sich selbst und andere authentisch sein zu lassen - also das sein zu lassen, was man tatsächlich ist und sein möchte. Klar, das kann zuweilen auch zu bösen Überraschungen führen, aber dann weiß man es eben.
 
Wenn jemand "sein wahres Gesicht zeigt", mag das zunächst unangenehm sein, aber im Grunde kann einem kaum etwas Besseres passieren. Erleichtert Entscheidungen doch enorm.
 
Schön, für viele Menschen sind es jetzt wohl zwei Tage Ruhe von allem - mehr oder weniger. In unserer teils hyperbeschleunigten Welt gibt es ja kaum was Besseres als Ruhe. So zumindest meine Sicht zur Sache.
 
Eigentlich läuft es darauf hinaus, seine Ängste loszuwerden. Hat man keine Angst, dann kann man ja mit einem Lächeln durch die Welt gehen, oder?

Wir werden geboren, wir sterben. Was wir dazwischen machen, sollte für einem wichtig sein. Ich verstehe natürlich, man braucht Geld in der heutigen Zeit. Früher war es etwas anderes, man brauchte seine eigenen Ressourcen, um leben zu können. Gut, so ganz anders ist es ja heute nicht, es ist das gleiche Prinzip.

Schlussendlich ist jeder Mensch für sein Glück selbst verantwortlich. Man kann annehmen oder ablehnen, jeder entscheidet selbst. Man kann kämpfen oder aufgeben, jeder entscheidet selbst. Und ja, ich denke, es ist gut, wenn man nicht alles selbst machen muss, aber die Entscheidung liegt ganz allein bei sich... oder?
 
Eigentlich läuft es darauf hinaus, seine Ängste loszuwerden. Hat man keine Angst, dann kann man ja mit einem Lächeln durch die Welt gehen, oder?

Wir werden geboren, wir sterben. Was wir dazwischen machen, sollte für einem wichtig sein. Ich verstehe natürlich, man braucht Geld in der heutigen Zeit. Früher war es etwas anderes, man brauchte seine eigenen Ressourcen, um leben zu können. Gut, so ganz anders ist es ja heute nicht, es ist das gleiche Prinzip.

Schlussendlich ist jeder Mensch für sein Glück selbst verantwortlich. Man kann annehmen oder ablehnen, jeder entscheidet selbst. Man kann kämpfen oder aufgeben, jeder entscheidet selbst. Und ja, ich denke, es ist gut, wenn man nicht alles selbst machen muss, aber die Entscheidung liegt ganz allein bei sich... oder?

Ja, ich würde sagen, jeder ist wichtig und kann sehr viel - zumindest potentiell.

In vieler Hinsicht macht es einem die Gesellschaft nicht einfach, über sich hinauszuwachsen. Oder ist man selbst der Einzige, der dafür Verantwortung trägt?

Ich persönlich denke, dass die Gesellschaft, das Umfeld, der Freundeskreis, Partnerschaften, das Elternhaus, die Familie, etc., sehr viel dazu beitragen, was aus einem wird oder nicht wird, bzw. aus einem werden kann. Man kann das aus meiner Sicht auch gerne global und über verschieden Zeiten sehen.

Manche Menschen haben im Leben einfach schlechte Startbedingungen oder generell schlechte Bedingungen im Leben, welche dazu führen können, dass sich das und entsprechende Konsequenzen durch das ganze Leben ziehen. Manchmal ist das wie ein Teufelskreis, aus dem man irgendwie nicht herauskommt. Sollte man das erkennen? Ja. Sollte man sich darauf "ausruhen"? Nein.

Natürlich gibt es auch die Ansicht/Aussage, dass jeder alles tun kann - sagen wir mal, sich von jeder beliebigen Position in eine andere beliebige Position arbeiten. Da ist was dran, gleichfalls ist es nur bedingt wahr. Wenn man in der Gesellschaft oder dieser Welt so halbwegs "mobil" sein möchte, oder es sogar ist, ist die Grundlage dafür in der Regel schon ein nicht geringer Grad an Fähigkeiten/Kompetenz.

Zum Beispiel macht es ja auch einen nicht unbedeutenden Unterschied, ob man bspw. wie fast automatisch vorgezeichnet auf einer Eliteschule wie Harvard, Princeton oder Yale landet, oder ob man bspw. wie fast automatisch vorgezeichnet in einem "Bürgergeldempfänger-Haushalt" mit wenig Geld, wenig Bildung und vielen Problemen aufwächst. Das sucht sich ja niemand so wirklich aus, und dann nimmt alles seinen Lauf. Ja, nur so ein Beispiel, um Unterschiede aufzuzeigen. Man könnte natürlich unzählige andere Beispiele dafür anführen, dass verschiedene Menschen keinesfalls alle die gleichen Chancen haben oder gleich sein können, verschiedene Krankheitsfälle oder Traumata mal gar nicht betrachtet, etc.

~~~

Wenn es nun um verschiedene Ängste geht, insbesondere die Angst vor dem Tod, so entspringt das aus meiner Sicht zumindest partiell einer kollektiven Halluzination, welche für das Leben nicht besonders gut oder förderlich ist. Ich meine, natürlich gibt es auch gut begründete Ängste, aber vielleicht nicht so viele und nicht in dem Maße, wie es einem teils induziert bzw. verkauft wird.

Es gibt gewiss auch übertrieben ausgeprägte, ungesunde und lebensschädliche Ängste, offensichtliche oder latente, welche die Lebensqualität einschränken und den Menschen davon zurückhalten, sein Potential auch nur annähernd zu verwirklichen.

~~~

Wenn du bspw. in einem indischen Slum in einem Verschlag aufgewachsen bist und nicht mal eine Schule besuchen konntest, werden deine Möglichkeiten im Leben in verschiedener Hinsicht stark eingeschränkt sein, aber wenn du bspw. in Deutschland aufgewachsen bist und lebst?
 
Es mag komisch klingen, aber manchmal denke ich oder habe den Eindruck, dass viele Menschen eine Menge Kapazitäten haben - materiell wie geistig - und sich irgendwie langweilen.
 
Ja, ich würde sagen, jeder ist wichtig und kann sehr viel - zumindest potentiell.

In vieler Hinsicht macht es einem die Gesellschaft nicht einfach, über sich hinauszuwachsen. Oder ist man selbst der Einzige, der dafür Verantwortung trägt?

Ich persönlich denke, dass die Gesellschaft, das Umfeld, der Freundeskreis, Partnerschaften, das Elternhaus, die Familie, etc., sehr viel dazu beitragen, was aus einem wird oder nicht wird, bzw. aus einem werden kann. Man kann das aus meiner Sicht auch gerne global und über verschieden Zeiten sehen.

Manche Menschen haben im Leben einfach schlechte Startbedingungen oder generell schlechte Bedingungen im Leben, welche dazu führen können, dass sich das und entsprechende Konsequenzen durch das ganze Leben ziehen. Manchmal ist das wie ein Teufelskreis, aus dem man irgendwie nicht herauskommt. Sollte man das erkennen? Ja. Sollte man sich darauf "ausruhen"? Nein.

Natürlich gibt es auch die Ansicht/Aussage, dass jeder alles tun kann - sagen wir mal, sich von jeder beliebigen Position in eine andere beliebige Position arbeiten. Da ist was dran, gleichfalls ist es nur bedingt wahr. Wenn man in der Gesellschaft oder dieser Welt so halbwegs "mobil" sein möchte, oder es sogar ist, ist die Grundlage dafür in der Regel schon ein nicht geringer Grad an Fähigkeiten/Kompetenz.

Zum Beispiel macht es ja auch einen nicht unbedeutenden Unterschied, ob man bspw. wie fast automatisch vorgezeichnet auf einer Eliteschule wie Harvard, Princeton oder Yale landet, oder ob man bspw. wie fast automatisch vorgezeichnet in einem "Bürgergeldempfänger-Haushalt" mit wenig Geld, wenig Bildung und vielen Problemen aufwächst. Das sucht sich ja niemand so wirklich aus, und dann nimmt alles seinen Lauf. Ja, nur so ein Beispiel, um Unterschiede aufzuzeigen. Man könnte natürlich unzählige andere Beispiele dafür anführen, dass verschiedene Menschen keinesfalls alle die gleichen Chancen haben oder gleich sein können, verschiedene Krankheitsfälle oder Traumata mal gar nicht betrachtet, etc.

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Wenn es nun um verschiedene Ängste geht, insbesondere die Angst vor dem Tod, so entspringt das aus meiner Sicht zumindest partiell einer kollektiven Halluzination, welche für das Leben nicht besonders gut oder förderlich ist. Ich meine, natürlich gibt es auch gut begründete Ängste, aber vielleicht nicht so viele und nicht in dem Maße, wie es einem teils induziert bzw. verkauft wird.

Es gibt gewiss auch übertrieben ausgeprägte, ungesunde und lebensschädliche Ängste, offensichtliche oder latente, welche die Lebensqualität einschränken und den Menschen davon zurückhalten, sein Potential auch nur annähernd zu verwirklichen.

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Wenn du bspw. in einem indischen Slum in einem Verschlag aufgewachsen bist und nicht mal eine Schule besuchen konntest, werden deine Möglichkeiten im Leben in verschiedener Hinsicht stark eingeschränkt sein, aber wenn du bspw. in Deutschland aufgewachsen bist und lebst?

Assoziativ.
 

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