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Die Logik vom Glücklichsein - Teil X

Was haben wir denn, wenn wir nicht träumen können? Nichts, oder?

Ja, ich denke, dass dem so ist. Allen Taten oder Handlungen geht der Traum oder die Vorstellung voraus? Nur so ist Veränderung und Verbesserung überhaupt möglich? Was du nicht denken oder träumen kannst, kannst du auch nicht sein oder tun?

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Mir fällt dazu ein Zitat ein:

"Alle Dinge werden zweimal erschaffen - zunächst im Geiste, dann in der Realität."

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Würde nur hinzufügen wollen, dass der Geist und Träume auch eine Realität sind. Es kommt darauf an, wie man Realität definiert.

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Was war vor dem dem ersten Auto, dem ersten Flugzeug oder der ersten Orbitalrakete? Was war vor dem PC oder Internet? Der Geist, der das für möglich hielt?

Und ist es mit so vielen anderen Dingen im Leben - groß wie klein - nicht auch so? Dass der Geist eine gewisse Vorarbeit leisten muss?

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Und ja, man sollte Menschen, die still in sich gekehrt sind, nicht unterschätzen. Womöglich ist da ein höchst aktiver Geist am Werk.
 
Dein letzter Satz gefällt mir; er impliziert genau das, was ich bin. Unterschätze mich nicht – ich bin ein stiller Mensch. Aber nur weil ich damit nicht nach außen trete, heißt das nicht, dass ich nicht so fühle. Vielleicht berührt mich auch einfach zu viel, und ich bin still in meinen Gedanken, weil viele es gar nicht aushalten würden, wenn sie mich in meiner vollen Intensität erleben würden.
Sicher, es ist immer Vorarbeit, oder? Man spricht Dinge nicht einfach ungefiltert aus.
Wie man die Realität sieht – man sieht sie immer. Die Frage ist wohl eher, ob man sich noch traut zu träumen. Aber ja, da sind wir wieder: Träumen ist in der heutigen Zeit verpönt, aus welchem Grund auch immer, obwohl wir es doch alle tun. Wieso können sich so viele Menschen das Träumen nicht eingestehen? Das nach außen zu verleugnen bedeutet, sich selbst zu belügen.

Ich mag den Gorilla und wie er denkt... er zeigt so viel Gefühl. Wieso fällt es uns Menschen so schwer, uns zu zeigen? Wieso wird ein Mensch als „kaputt“ angesehen, wenn er eine solche Reaktion zeigt? Bei einem Tier ist okay. Weshalb kommen Menschen damit klar, das bei einem Tier zu sehen, aber nicht bei der eigenen Spezies – nicht beim Menschen?
 
Dein letzter Satz gefällt mir; er impliziert genau das, was ich bin. Unterschätze mich nicht – ich bin ein stiller Mensch. Aber nur weil ich damit nicht nach außen trete, heißt das nicht, dass ich nicht so fühle. Vielleicht berührt mich auch einfach zu viel, und ich bin still in meinen Gedanken, weil viele es gar nicht aushalten würden, wenn sie mich in meiner vollen Intensität erleben würden.
Sicher, es ist immer Vorarbeit, oder? Man spricht Dinge nicht einfach ungefiltert aus.
Wie man die Realität sieht – man sieht sie immer. Die Frage ist wohl eher, ob man sich noch traut zu träumen. Aber ja, da sind wir wieder: Träumen ist in der heutigen Zeit verpönt, aus welchem Grund auch immer, obwohl wir es doch alle tun. Wieso können sich so viele Menschen das Träumen nicht eingestehen? Das nach außen zu verleugnen bedeutet, sich selbst zu belügen.

Ich mag den Gorilla und wie er denkt... er zeigt so viel Gefühl. Wieso fällt es uns Menschen so schwer, uns zu zeigen? Wieso wird ein Mensch als „kaputt“ angesehen, wenn er eine solche Reaktion zeigt? Bei einem Tier ist okay. Weshalb kommen Menschen damit klar, das bei einem Tier zu sehen, aber nicht bei der eigenen Spezies – nicht beim Menschen?

Zunächst würde ich sagen, dass man nicht auf jeden Zug aufspringen muss, der so an einem vorbeifährt. Aber ja, gar nicht so einfach, wenn da alle sagen, dass es doch der tollste Zug ist. Wo bleibt man da selbst?

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Würde sagen, dass heutzutage sehr viel einer "Materialisierung" bzw. Vermarktung unterliegt. Soll heißen, wenn etwas nicht schön aussieht und sich nicht verkaufen lässt, ist es nichts wert.

Also ja, in gewisser Weise bedeutet es, dass viele den sicheren Hafen des Materialismus anstreben. Ein tiefer Geist mit all seinen Facetten ist dabei nur unnötiger Ballast. Und so floriert der Materialismus und der Geist darbt.

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Das mit dem Materialismus ist ja auch unweigerlich hilfreich - zumindest zu einem gewissen Grad/Maß. Das Problem dabei ist nur, dass der Geist oftmals von diesem Bestreben dermaßen stark durchsetzt wird oder wurde, dass kaum noch viel Platz für anderes übrigbleibt.

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Etwas überspitzt könnte man auch sagen, dass aus einer je nach Zeit, Ort und Umständen gut begründeten Existenzangst und entsprechendem Denken sowie Verhalten heute - unter eigentlich anderen Umständen, zumindest in unseren Breitengraden - eine allgemein akzeptierte Krankheit wurde.
 
Wie viel materiellen Wohlstand braucht bspw. Deutschland oder die EU? Der materielle Wohlstand oder Mangel daran, ist nicht wirklich das Problem.

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Oder nur auf Deutschland bezogen: Wie viele Leute sind wirklich deswegen unglücklich, weil sie zu wenig Geld haben?
 
Zuletzt bearbeitet:
Wieso gehst du jetzt so auf die Materialismus-Schiene? Ich glaube eben gerade eher, dass sich ein Mensch damit eindeckt, wenn er sich seiner Gefühle nicht bewusst ist. Es geht da doch nur um kurzzeitige Lückenfüllung, ein klein wenig Dopamin. Was bringt das auf Zeit?

Nichts oder?
 
Wieso gehst du jetzt so auf die Materialismus-Schiene? Ich glaube eben gerade eher, dass sich ein Mensch damit eindeckt, wenn er sich seiner Gefühle nicht bewusst ist. Es geht da doch nur um kurzzeitige Lückenfüllung, ein klein wenig Dopamin. Was bringt das auf Zeit?

Nichts oder?

Geld regiert die Welt und so? Da ist ja was dran.

Aber ja, Geld und Materialismus sind eigentlich nur Mittel zum Zweck, was man vielleicht nicht vergessen sollte.

Manche Menschen brauchen viel Geld, um glücklich zu sein, andere nicht so viel.

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Aber ja, das mit dem Geld und Materialismus ist eigentlich kein besonders interessantes Thema. Große Erbschaft, harte Arbeit, Lug und Betrug, etc. - ist ja immer dasselbe.
 

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