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Die Logik vom Glücklichsein - Teil X

Habe mich darüber auch ein bisschen mit der KI ausgetauscht. Bevor ich mich vielleicht selbst dazu noch äußere, lassen wir vielleicht erst mal die KI zu Wort kommen:

1. Die evolutionäre Prägung: Das „Sammeln“ in einer Mangelwelt​

  • Der Hintergrund: Die menschliche Psyche hat sich über Hunderttausende von Jahren in einer Welt entwickelt, die von akutem Mangel geprägt war (zu wenig Nahrung, Ressourcen, Schutz). Wer damals mehr Fleisch, Felle oder Werkzeuge angehäuft hatte, überlebte den Winter.
  • Der Sprung in die Neuzeit: Heute leben wir (in den Industrienationen) im absoluten Überfluss. Aber unsere Steinzeit-Software im Kopf läuft immer noch: Sie flüstert uns permanent zu: „Mehr ist sicherer.“ Die Fixierung auf Besitz ist psychologisch oft keine bewusste „Gier“, sondern ein fehlgeleiteter, uralter Überlebensinstinkt, der im modernen Kapitalismus hyperaktiv läuft.

2. Die hedonistische Tretmühle (Hedonic Treadmill)​

  • Der Hintergrund: Ein zentrales psychologisches Konzept. Wenn wir materiell etwas erreichen oder kaufen (ein neues Auto, ein größeres Haus, mehr Gehalt), schüttet das Gehirn Dopamin aus. Wir fühlen uns kurzzeitig glücklicher.
  • Der Gewöhnungseffekt: Nach überraschend kurzer Zeit gewöhnen wir uns an das neue Niveau. Das Glücksgefühl flacht ab und wird zum neuen Standard. Um denselben Kick wieder zu bekommen, müssen wir das nächste Level erreichen. Deshalb funktioniert das Prinzip „wenn jeder genug hat, sind alle zufrieden“ psychologisch nicht so einfach – die Messlatte verschiebt sich im Kopf permanent nach oben.

3. Der Endowment-Effekt (Besitztumseffekt) & Status-Angst​

  • Der Hintergrund: Psychologische Studien zeigen, dass Menschen Dinge, die sie bereits besitzen, emotional deutlich höher bewerten als Dinge, die sie nicht haben. Der Verlust von etwas tut uns psychologisch doppelt so weh, wie uns ein gleichwertiger Gewinn freut.
  • Die Verteilung: Das ist der Grund, warum Menschen in einer Gesellschaft ihren Wohlstand extrem verteidigen und ungern teilen. Es ist die Angst vor Statusverlust und dem Verlust von Privilegien, die tief in unserer Psychologie verankert ist.

Also ja, würde meinen, dass auch das Vorhergehende von der KI eine nicht unbedeutende Rolle bzgl. der Existenz des Menschen, seinem Denken, seinem Verhalten und seinem Glücklichsein spielt - bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sieht auch lecker aus.

~~~

Vielleicht zu viel Fleisch? Keine Ahnung.

Hab's ja mal mit veganer Ernährung probiert, mit ketogener Ernährung und sogar mit karnivorer Ernährung, hat sich aber alles nicht gehalten. Mittlerweile ernähre ich mich wieder relativ "normal", allerdings von relativ wenigen Dingen, um halt Ernährungsaufwand und meine Belastungszustände möglichst gering zu halten. So sieht meine aktuelle Basisernährungsliste aus:

Blumenkohl
Fisch
Huhn

Nudeln
Reis
Laugen-Eck
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich weiß mittlerweile sehr genau, wo mich das alles hingebracht hat. Man kann sich das alles nicht immer aussuchen.

Das mit meinen Augen und Sicht ist echt so seine Sache. Vielleicht ist das Ganze unheilbar, nicht korrigierbar. Das wäre dann wohl zu akzeptieren - genauso wie wenn mir morgen ein Klavier auf den Kopf fällt oder ich demnächst erblinde.

Noch nicht.
 
Mittlerweile ernähre ich mich wieder relativ "normal", allerdings von relativ wenigen Dingen, um halt Ernährungsaufwand und meine Belastungszustände möglichst gering zu halten. So sieht meine aktuelle Basisernährungsliste aus:

Blumenkohl
Fisch
Huhn

Nudeln
Reis
Laugen-Eck
Aber ist das nicht auch ur schade, weil essen ist doch eigentlich Genuss.. ?
Du würdest doch sicher auch mehr Lebensmittel vertragen.. ?

Ich meine, ich kann es mir schon vorstellen, glaube ich.. wie Fasten
also Dauerfasten in dem Fall
der Geist ist dann nicht auf Genuss sondern auf Minimalismus gerichtet, stell ich mir vor

Aber schade finde ich's trotzdem ..auf so viel köstliche Dinge zu verzichten

Aber vllt genießt du deine Ernährung ja auch.. kA
 

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