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Die Logik vom Glücklichsein - Teil X

Okay, mein Leben, meine Entscheidung, schätze ich.

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Muss halt irgendwie diese krasse und permanente Sehbelastung loswerden. Nur gibt es da in meinem Fall leider kein einfaches Rezept für, und ich habe da wirklich schon viel ausgelotet, teilweise auch gelöst und mir entsprechendes Wissen angeeignet.

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Beschäftige mich gerade insbesondere mit der Altersweitsichtigkeit. Ein sehr wichtiger Punkt, aber nur ein Teil der Gesamtproblematik. Wie auch immer, darauf liegt jetzt der Fokus.

Es wird gerade ein neues Brillenglas eingeschliffen. Mit der fertigen Brille müsste ich dann endlich zumindest in der Ferne und auf mittlere Distanz akzeptabel gut und womöglich auch beschwerdefrei sehen können. Das wäre ein riesiger Vorteil bzw. Fortschritt für mich.

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Bleibt dann noch die Nähe. Mit der "Fernbrille" kann ich im Grunde in der Nähe nichts gut sehen. Bspw. Handynutzung oder Arbeiten am PC ist damit unmöglich. Es dürfte besser sein, wenn ich beide Augen um etwa 0,75 Sphäre abschwäche. Habe das im Rahmen meiner Möglichkeiten bereits getestet. Brauche aber noch bzw. bekomme noch neue Messgläser, mit denen ich das in aller Ruhe und über einen langen Zeitraum testen kann. Das ist sehr wichtig.

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Wenn es gut läuft, habe ich in absehbarer Zeit eine Brille, die in der Ferne akzeptabel gut und beschwerdefrei für mich ist sowie eine Brille, mit der ich auch in der Nähe beschwerdefrei arbeiten kann. Das wäre gigantisch gut, aber so weit bin ich noch nicht.

Wenn es denn mit "nah und fern" und mit der bzw. den Brillen klappt, ist aber schon das Problem absehbar, dass ich mehr oder weniger ständig zwischen den Brillen wechseln muss - je nachdem, was ich eben gerade tue. Der akzeptabel gute Sehbereich mit der jeweiligen Brille ist einfach sehr eingeschränkt. Sollte es sich wider Erwarten dennoch als praktikabel herausstellen, umso besser, aber wenn nicht, werde ich mich wohl doch endlich für eine Augen-OP entscheiden.

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Das Problem bei der Augen-OP ist, dass bei mir ganz bestimmt kein 0815-Verfahren angewendet werden kann. Werde mich auch noch mal eingehend beraten lassen und meinen Fall ausführlich schildern - meiner letzten Recherche nach vermutlich hier.

Wenn die standardgemäß verfahren, also eine "Vollkorrektur" vornehmen würden, würde das bei mir wahrscheinlich genauso katastrophal enden wie die Vollkorrekturen bei den ganzen Optikern und Augenärzten - nur mit dem Unterschied, dass so eine Augen-OP bei Unverträglichkeit nicht mehr oder nur bedingt reversibel oder modifizierbar ist. Muss denen also ziemlich genau meinen Fall schildern und sagen, was erfahrungsgemäß bei mir besser funktioniert und was definitiv nicht. Das lässt sich ja durchaus berücksichtigen, die OP muss nur entsprechend angepasst werden. Wenn ich mit den Brillen auf einem akzeptablen Niveau bin, kann man die entsprechenden Werte mehr oder weniger als Referenz nehmen, um die Parameter der OP anzupassen.

Multifokallinsen, so toll das auch immer klingt, kommen für mich vermutlich nicht in Frage. Um das ganze Risiko und eventuelle Komplikationen für mich zu reduzieren, tendiere ich eher zur Monovision. Die Ärzte bzw. Operateure werden mir da vermutlich zustimmen. Bei einer Monovision-OP muss ich danach zwar immer noch ein Brille tragen, aber dann eben nur für die Nähe - also, mal vom Optimalfall ausgehend.

Möchte auch noch fragen, ob vielleicht Presbyond für mich in Frage kommt, obwohl es in Anbetracht meiner Augenwerte eher unwahrscheinlich ist.

Wie auch immer, ob nun Presbyond oder Monovision, in jedem Falle möchte ich vorher entsprechende Kontaktlinsen haben, um das Sehergebnis der OP zu simulieren. Um zu sehen, ob meine Augen und mein Gehirn das überhaupt verkraften bzw. vertragen. Ohne eine entsprechende Simulation ist mir das Risiko viel zu groß.

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Irgendwie habe ich mich schon für die Augen-OP entschieden. Sollte in Summe etwas besser für mich sein. Möchte da eben nur nichts übereilen und die potentiellen Komplikationen/Unverträglichkeiten auf ein Minimum reduzieren. Es hängt relativ viel davon ab für mich und ich werde es vermutlich nur einmal machen. Hit or miss, wenn man so will.
 
Interessante Aussage.

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Ist das nicht ein Aufruf zur Fahnenflucht?

Nun ja, Befehlen gehorchen oder nicht gehorchen, das ist alles so eine Sache. Welchen Befehlen sollte man gehorchen, welchen nicht? Insbesondere dann, wenn man Soldat ist, ist das unter den entsprechenden Umständen ja keine so einfache Sache.

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Passend oder nicht, hilfreich oder nicht, mir kommt da gerade ein Zitat von Henry David Thoreau in den Sinn:

"Wenn ein Mensch nicht mit seinen Gefährten Schritt hält, so liegt das vielleicht daran, dass er einen anderen Taktgeber hört. Lasst ihn nach der Musik schreiten, die er hört – ganz gleich, wie gemessen oder fern sie auch sein mag."

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Sollte man immer nach seinem Wissen und Gewissen handeln?

Sollte man sich nach dieser Melodie in seinem Kopf richten?
 
Nun ja, Befehlen gehorchen oder nicht gehorchen, das ist alles so eine Sache. Welchen Befehlen sollte man gehorchen, welchen nicht? Insbesondere dann, wenn man Soldat ist, ist das unter den entsprechenden Umständen ja keine so einfache Sache.

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Passend oder nicht, hilfreich oder nicht, mir kommt da gerade ein Zitat von Henry David Thoreau in den Sinn:

"Wenn ein Mensch nicht mit seinen Gefährten Schritt hält, so liegt das vielleicht daran, dass er einen anderen Taktgeber hört. Lasst ihn nach der Musik schreiten, die er hört – ganz gleich, wie gemessen oder fern sie auch sein mag."

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Sollte man immer nach seinem Wissen und Gewissen handeln?

Sollte man sich nach dieser Melodie in seinem Kopf richten?

Ja, weiß nicht, mir erscheint das irgendwie auch melodisch.
 
Zuletzt schrieb jemand das Nachfolgende:

"Ich möchte in jedem Leben als Frau geboren werden."

Nun ja, ich glaube nicht, dass man das selbst bestimmen kann. Überdies, das Übliche, man wird gar nicht wissen, ob man zuvor mal ein Mann oder eine Frau war, oder womöglich was ganz anderes.
 
Zuletzt schrieb jemand das Nachfolgende:

"Ich möchte in jedem Leben als Frau geboren werden."

Nun ja, ich glaube nicht, dass man das selbst bestimmen kann. Überdies, das Übliche, man wird gar nicht wissen, ob man zuvor mal ein Mann oder eine Frau war, oder womöglich was ganz anderes.

Das ist aus meiner Sicht etwas "realistischer". Ich meine, man setzt sich in einem neuen Leben aus Elementarteilchen zusammen, die schon mal irgendwo anders in Verwendung waren. Das kann ja alles Mögliche gewesen sein.
 
Das ist aus meiner Sicht etwas "realistischer". Ich meine, man setzt sich in einem neuen Leben aus Elementarteilchen zusammen, die schon mal irgendwo anders in Verwendung waren. Das kann ja alles Mögliche gewesen sein.

Ich glaube, was ich nur sagen möchte -- die Möglichkeiten von Materie sind relativ stark begrenzt, die Möglichkeiten des Geistes hingegen sind nahezu unbeschränkt. Würde allerdings meinen, dass man das oft erst in einem späteren Stadium des Lebens feststellt, manchmal auch gar nicht.

Wobei, Kinder bzw. sehr junge Menschen kennen das auch - dass nichts unmöglich erscheint. Oft wird einem was anderes gesagt, bzw., man wird eines anderen belehrt. Nun ja, wie das Leben so läuft...

Der Materie sind Grenzen gesetzt, dem Geist nicht wirklich.
 

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