Seit ich keine DSL-Flat mehr habe, sondern den gesamten Datenverkehr über einen LTE-Router und Handy laufen lasse, weiß ich erst, wie viele Daten ich im Monat verbrauche. Zumindest in den letzten Monaten waren das jeweils über 150 GB. Ist schon irgendwie blöd, wenn man da die Grenzen des Datenvolumens überschreitet und nicht mehr ins Internet kann. Glaube zwar nicht, dass ich zukünftig sehr viel mehr Daten verbrauchen werde, aber habe mir mal einen Vertragswechsel bzw. ein Datenvolumen von 300 GB gegönnt. Ist mir irgendwie lieber, überdimensioniert zu sein, anstatt unterdimensioniert.
~~~
Mit diesen 64 kbit/s - wenn das Datenvolumen erschöpft ist - kann man ja gar nichts machen. Da laden nicht mal meine Nachrichten-Apps. Und sich 2 GB für 10 EUR nachbuchen, das wären bei bspw. 300 GB ja 1.500 EUR - also aus meiner Sicht vollkommen unverhältnismäßig.
~~~
Zwar mag ich Mobilfunkverträge ohne Laufzeit lieber, aber mit den 24 Monaten Laufzeit kosten mich die 300 GB Datenvolumen im Monat eben nicht 50 EUR, sondern 23 EUR. Ich denke, das ist so halbwegs okay.
~~~
Und keine Sorge, die 300 GB laufen ja über die SIM im heimischen LTE-Router, wobei ich den auch sonst wohin schleppen und anschließen könnte. Als "Reserve" und für unterwegs habe ich noch 35 GB auf meiner Handy-SIM - falls mal ein Gerät ausfallen sollte oder so. Eine gewisse Redundanz ist also gegeben. Zumindest zukünftig sollte das so sein.
Für diesen Monat ist das Datenvolumen für das Handy komplett erschöpft. Habe leider die zeitversetzte Verbrauchsanzeige unterschätzt. Und auf der SIM vom LTE-Router ist auch kaum noch Datenvolumen, Verbrauchsanzeige gleichfalls zeitversetzt. Für den Fall, dass ich im öffentlichen Nahverkehr kontrolliert werde, müsste ich wohl die SIM vom LTE-Router in mein Handy packen, damit ich überhaupt mein Handy-Monatsticket vorzeigen kann. Oder ich kaufe mir Tickets am Automaten, was ja eigentlich vollkommen überflüssig und mir zuwider ist. "Schwarzfahren" kostet ja auch 60 EUR oder so.