Ich bin inzwischen froh, dass ich mich im Spiegel ansehen kann und mir dort mein Aussehen gefällt. Leider ist das paradoxerweise nicht persistent; sobald ich keinen Blickkontakt mehr mit mir selbst habe, verliere ich einen Großteil des Selbstvertrauens. Als wäre ich wäre ich dann ein wertloserer Charakter in „irgendeinem“ Körper. Das ist krass ausgedrückt; meistens reicht es schon, nicht direkt abgelehnt zu werden um selbstbewusst rüberzukommen. Aber das bricht eben schnell ein.
Gerade in Gesellschaft: Gestern war ich mit Freunden etwas trinken, eine Freundin (in die ich mal verknallt war) hatte eine neue Freundin zum ersten Mal mitgebracht. Süßes Mädchen; paar Worte gewechselt, bisschen Blödsinn gemacht aber wir saßen recht schnell ziemlich verteilt und für ein lockeres Gespräch hätt ich mich ihr nähern müssen. Tja, hab ich nicht. Da war das vielerorts beschriebene Phänomen mit dem eigenen Wert und der Tatsache, meinen Freunden gegenüber bloß nicht an ihr interessiert wirken zu wollen. Aber warum? Sollte mir egal sein, was sie denken – das ist im Nachhinein wieder nur Spinnerei von mir selbst gewesen. Meine Freunde sind in keinster Weise argwöhnisch oder missgünstig.
Nicht mal als die Lady fragte, warum ich denn so weit abseits sitze (tat ich gar nicht, saß genau zwischen meinen Freunden, ihr ein Stück schräg gegenüber) hatte ich nicht die Eier neben sie zu kommen. Man wartet dann immer, bis sich „der perfekte Moment“ selbst ergibt und mal zu fragen wo sie herkommt etc., aber das passiert natürlich nicht. Dann kommen die „cooleren“ Jungs dazu und mein innerer Kritiker siegt, bis sie nach Hause muss. Ende vom Lied.
Wie kann ich denn mein Selbstbild bzw. meine Selbstwahrnehmung in freier Wildbahn verbessern? Ich habe kein Problem damit auszugehen, aber wenn ich in einem Moment zum Beispiel mal unbeteiligt da sitze, kann ich mich in Gesellschaft nicht richtig wohlfühlen und entspannen. Das scheint das "von innen nach außen"-Thema zu sein. Nicht meinen Wert durch mein Verhalten bestimmen und versuchen zu erraten, wie ich denn jetzt gerade auf die anderen wirke. Denn das bringt nichts und sorgt eher dafür, dass ich unsicher und falsch wirke, richtig?
Gerade in Gesellschaft: Gestern war ich mit Freunden etwas trinken, eine Freundin (in die ich mal verknallt war) hatte eine neue Freundin zum ersten Mal mitgebracht. Süßes Mädchen; paar Worte gewechselt, bisschen Blödsinn gemacht aber wir saßen recht schnell ziemlich verteilt und für ein lockeres Gespräch hätt ich mich ihr nähern müssen. Tja, hab ich nicht. Da war das vielerorts beschriebene Phänomen mit dem eigenen Wert und der Tatsache, meinen Freunden gegenüber bloß nicht an ihr interessiert wirken zu wollen. Aber warum? Sollte mir egal sein, was sie denken – das ist im Nachhinein wieder nur Spinnerei von mir selbst gewesen. Meine Freunde sind in keinster Weise argwöhnisch oder missgünstig.
Nicht mal als die Lady fragte, warum ich denn so weit abseits sitze (tat ich gar nicht, saß genau zwischen meinen Freunden, ihr ein Stück schräg gegenüber) hatte ich nicht die Eier neben sie zu kommen. Man wartet dann immer, bis sich „der perfekte Moment“ selbst ergibt und mal zu fragen wo sie herkommt etc., aber das passiert natürlich nicht. Dann kommen die „cooleren“ Jungs dazu und mein innerer Kritiker siegt, bis sie nach Hause muss. Ende vom Lied.
Wie kann ich denn mein Selbstbild bzw. meine Selbstwahrnehmung in freier Wildbahn verbessern? Ich habe kein Problem damit auszugehen, aber wenn ich in einem Moment zum Beispiel mal unbeteiligt da sitze, kann ich mich in Gesellschaft nicht richtig wohlfühlen und entspannen. Das scheint das "von innen nach außen"-Thema zu sein. Nicht meinen Wert durch mein Verhalten bestimmen und versuchen zu erraten, wie ich denn jetzt gerade auf die anderen wirke. Denn das bringt nichts und sorgt eher dafür, dass ich unsicher und falsch wirke, richtig?