Ich will auch einmal meine unqualifizierte Meinung abgeben:
Aus meinem "Wissen" aus dem Schulunterricht und einem Intermezzo, bestehend aus anderen unqualifizierten Meinungen und selten sogar wissenschaftlichen Ergüssen, ist meine Meinung wie folgt:
Wenn man die Frage stellt, inwiefern unser Genom unser Verhalten einflusst, sucht man meistens nach einer Begründung für das Auftreten mancher Menschen-Typen (sei es Macho) beziehungsweise Verhaltensweisen. Ein solches Verhalten ist von seiner Kausalität her sehr komplex, weshalb ich meine, dass es sich lohnt mit einem tieferen Niveau zu beginnen. Als Beispiel Atmen; das ist (soweit ich weiß) eine Art Reflex, ein Verhalten welches ziemlich direkt durch unser Gen beeinflusst wird. Daneben bestehen noch viele weitere simple Verhaltensmuster, die wir alle haben. Aber ich nehme nicht an, dass der Threadersteller diese Art von Verhalten meinte.
Dehalb nun dazu: Ich bin der Meinung, dass wir durch unsere Gene für bestimmte Auffälligkeiten predestiniert sind. Zum Beispiel das jemand eher dazu tendiert schneller gestresst zu sein, da sein(e) Gen(e) hierfür aktiver ist. Dadurch kann er weniger gut mit Problemen umgehen, geht diesen aus dem Weg, und wird dadurch nicht so erfolgreich in Sachen Job. Oder ein anderes Beispiel: Jemand ist predestiniert sich langsamer sat zu fühlen, ist dadurch mehr, wird in der Schule deshalb gehänselt, wird introvertiert und so weiter und so fort. Zu beachten ist, dass das Umfeld immer noch eine grosse Rolle spielt: herrscht beispielsweise in dem Umfeld von Proband Nummer zwei eine grössere Toleranz Dicklichkeit gegenüber, so verliefe die restliche Entwicklung anders.
Also nochmal kurz: Ich denke, dass unsere Gene uns lediglich Predestinierungen mitgibt, die durch unser Umfeld ausgereift werden.