Hallo,
wann immer es mir nicht gut geht bin ich in diesem Forum lese mir eure Beiträge mit all euren Sorgen durch und ich leide jedes Mal mit euch. Andererseits tröstet es mich sehr dass ich weiß ich bin nicht allein mit meinen Ängsten!
Dann will ich immer was schreiben, aber die Worte sind nicht stark genug.
Nach Jahren der Traurigkeit und den Versuchen es immerwieder zu schaffen, möchte ich doch einmal qufschreiben was mir auf der Seele brennt, nur um es loszuwerden, die ganze Schande in meinem Kopf, in meinem Leben, der ganze Unmut, die Hoffnungslosigkeit und die Verzweiflung. Echte Existenzangst ist der Horror. Und ja, ich stelle fest, ich bin 33 Jahre alt und weiblich; ich passe nicht in diese Welt oder eher in diese Gesellschaftsform. Ein echtes Trauerspiel wenn ich bedenke dass alles mal gut begonnen hat.
Ich habe nen durchschnittliches Abi, wollte aber dennoch Medizin studieren, also bin ich Krankenschwester geworden. Nach 5 Jahren Wartezeit hatte ich nen Studienplatz. Schnell wurde ich zum Außenseiter,und leider stieß ich auch wieder schnell an meinen alten Gefährten, die Konzentrationsschwäche. Mir fiel alles schwerer, dazu musste ich immer sehen wie ich an Geld kam. Doofe Zeit. Ich wechselte mehrmals den Job bis ich auf einer Intensivstation landete auf der ich gutes Geld verdiente und dort blieb ich dann über 3 Jahre. Erst jetz, nach über 6!!!!!! Jahren und der purer Hohn und Zorn spricht aus mir, bin ich scheinfrei sodass ich ins 1. Staatsexamen gehen könnte. Ich habe meinen Job nach langeer Zeit des Mobbings endlich gekündigt ohne was Neues zu haben, das war nie vorher meine Art, aber meine Grenzen waren weit überschritten. Wider Erwarten wurde ich nun nicht zur Prüfung zugelassen, da ein halber Schein fehlt.Aber so ist das mit dem Landesprüfungsamt. Nicht mal das krieg ich ordentlich hin.
Damit fehlt mir wieder ein ganzes halbes Jahr!!!! Ich heule nur noch, will nie wieder zu meinem alten Job zurück , habe noch eine restliche Kündigungsfrist von einem Monat. Ich bin seit einigen Monaten in psychotherapeutischer Behandlung. Die Therapeutin ist nett, doch dringen wir nie zum eigentlichen Kern vor. Irgendwie verstelle ich mich unbewußt total wenn ich bei ihr bin. Spiele alles herunter, und dass ich zwischen drin unendlich weine und schluchze, nicht mehr weiter weiß, die Gedanken an Suizid immer attraktiver werden und ich überhaupt nicht weiß wie mein Leben weitergehen soll, weil ich mir nichts mehr zutraue, weil alles in die Hose geht und ich weinfach nur hasse wer ich bin....das kann ich ihr nicht sagen. Ich habe meinen Hausarzt gebeten mich kranz zu schreiben, ich habe ihm gesagt, dass ich da auf diese Station auf keinen Fall mehr zurück möchte. Er lächelt mich dann immer an, so als würde ich lügen und das schlecht. Wieder ein Hammer für mich, dass mich niemand wirklich ernst nimmt.
Nun, bewerbe ich mich, aber das Studium ist Segen und Fluch in einem. Ich muss Geld verdienen, kann aber nicht auf Dauer Vollzeit arbeiten, da ich ja im März wieder Prüfungen habe. Verschweigen kann ich das auch nicht. Zudem habe ich nach dieser Intensiverfahrung einfach eine Art Trauma, dass ich je wieder auf einer Station arbeiten müsste, wo ich es wieder mit Ärzten zu tun habe, die mich behandeln wie minderwertigen Dreck.
Ich bin einem Schlußstrich sehr nah, aber was das alles nicht besser macht; ich habe einen Freund, seit Beginn des Studiums. Er ist nun Lehrer und er liebt mich trotz meiner ganzen Ausraster , der Unsicherheit und meines Selbsthasses sehr und er gibt mich nicht auf, aber er kann eben leider nicht nachfühlen wie es wirklich in mir kämpft.
Diese überwältigende Verzweiflung dass nun alles komplett über mir herabstürzt, dass ich ihn verliere, dass ich den Verstand verliere, dass ich keinen Job finde, er das Interesse an mir verliert. Mein Selbsthass wächst täglich und ich habe nur noch Panik!
Auch in diesem Text kann ich nicht annähernd widergeben, wie hilflos ich mich fühle, aber es muss raus aus mir!
Meine geliebte Mutter sagt immer, "wenn sich hier eine Tür schließt, öffnet sich woanders eine neue Tür". Sie hatte immer Recht , aber dieses Mal glaube ich da wirklich nicht mehr dran. Denn der Gedanke ich bin wirklich komplett Schuld an dem ganzen Chaos und Mist in meinem Leben macht mich vollkommen irre! Dass ich wirklich vollkommen lebensunfähig bin, dass ich das Spiel des Lebens eigentlich schon verloren habe.....
Weniger Text geht bei sowas leider nicht, aber das Internet hat ja genug Kapazität ;-) Wer immer sich den Irrsinn durchliest: Dankeschön an Dich!
wann immer es mir nicht gut geht bin ich in diesem Forum lese mir eure Beiträge mit all euren Sorgen durch und ich leide jedes Mal mit euch. Andererseits tröstet es mich sehr dass ich weiß ich bin nicht allein mit meinen Ängsten!
Dann will ich immer was schreiben, aber die Worte sind nicht stark genug.
Nach Jahren der Traurigkeit und den Versuchen es immerwieder zu schaffen, möchte ich doch einmal qufschreiben was mir auf der Seele brennt, nur um es loszuwerden, die ganze Schande in meinem Kopf, in meinem Leben, der ganze Unmut, die Hoffnungslosigkeit und die Verzweiflung. Echte Existenzangst ist der Horror. Und ja, ich stelle fest, ich bin 33 Jahre alt und weiblich; ich passe nicht in diese Welt oder eher in diese Gesellschaftsform. Ein echtes Trauerspiel wenn ich bedenke dass alles mal gut begonnen hat.
Ich habe nen durchschnittliches Abi, wollte aber dennoch Medizin studieren, also bin ich Krankenschwester geworden. Nach 5 Jahren Wartezeit hatte ich nen Studienplatz. Schnell wurde ich zum Außenseiter,und leider stieß ich auch wieder schnell an meinen alten Gefährten, die Konzentrationsschwäche. Mir fiel alles schwerer, dazu musste ich immer sehen wie ich an Geld kam. Doofe Zeit. Ich wechselte mehrmals den Job bis ich auf einer Intensivstation landete auf der ich gutes Geld verdiente und dort blieb ich dann über 3 Jahre. Erst jetz, nach über 6!!!!!! Jahren und der purer Hohn und Zorn spricht aus mir, bin ich scheinfrei sodass ich ins 1. Staatsexamen gehen könnte. Ich habe meinen Job nach langeer Zeit des Mobbings endlich gekündigt ohne was Neues zu haben, das war nie vorher meine Art, aber meine Grenzen waren weit überschritten. Wider Erwarten wurde ich nun nicht zur Prüfung zugelassen, da ein halber Schein fehlt.Aber so ist das mit dem Landesprüfungsamt. Nicht mal das krieg ich ordentlich hin.
Damit fehlt mir wieder ein ganzes halbes Jahr!!!! Ich heule nur noch, will nie wieder zu meinem alten Job zurück , habe noch eine restliche Kündigungsfrist von einem Monat. Ich bin seit einigen Monaten in psychotherapeutischer Behandlung. Die Therapeutin ist nett, doch dringen wir nie zum eigentlichen Kern vor. Irgendwie verstelle ich mich unbewußt total wenn ich bei ihr bin. Spiele alles herunter, und dass ich zwischen drin unendlich weine und schluchze, nicht mehr weiter weiß, die Gedanken an Suizid immer attraktiver werden und ich überhaupt nicht weiß wie mein Leben weitergehen soll, weil ich mir nichts mehr zutraue, weil alles in die Hose geht und ich weinfach nur hasse wer ich bin....das kann ich ihr nicht sagen. Ich habe meinen Hausarzt gebeten mich kranz zu schreiben, ich habe ihm gesagt, dass ich da auf diese Station auf keinen Fall mehr zurück möchte. Er lächelt mich dann immer an, so als würde ich lügen und das schlecht. Wieder ein Hammer für mich, dass mich niemand wirklich ernst nimmt.
Nun, bewerbe ich mich, aber das Studium ist Segen und Fluch in einem. Ich muss Geld verdienen, kann aber nicht auf Dauer Vollzeit arbeiten, da ich ja im März wieder Prüfungen habe. Verschweigen kann ich das auch nicht. Zudem habe ich nach dieser Intensiverfahrung einfach eine Art Trauma, dass ich je wieder auf einer Station arbeiten müsste, wo ich es wieder mit Ärzten zu tun habe, die mich behandeln wie minderwertigen Dreck.
Ich bin einem Schlußstrich sehr nah, aber was das alles nicht besser macht; ich habe einen Freund, seit Beginn des Studiums. Er ist nun Lehrer und er liebt mich trotz meiner ganzen Ausraster , der Unsicherheit und meines Selbsthasses sehr und er gibt mich nicht auf, aber er kann eben leider nicht nachfühlen wie es wirklich in mir kämpft.
Diese überwältigende Verzweiflung dass nun alles komplett über mir herabstürzt, dass ich ihn verliere, dass ich den Verstand verliere, dass ich keinen Job finde, er das Interesse an mir verliert. Mein Selbsthass wächst täglich und ich habe nur noch Panik!
Auch in diesem Text kann ich nicht annähernd widergeben, wie hilflos ich mich fühle, aber es muss raus aus mir!
Meine geliebte Mutter sagt immer, "wenn sich hier eine Tür schließt, öffnet sich woanders eine neue Tür". Sie hatte immer Recht , aber dieses Mal glaube ich da wirklich nicht mehr dran. Denn der Gedanke ich bin wirklich komplett Schuld an dem ganzen Chaos und Mist in meinem Leben macht mich vollkommen irre! Dass ich wirklich vollkommen lebensunfähig bin, dass ich das Spiel des Lebens eigentlich schon verloren habe.....
Weniger Text geht bei sowas leider nicht, aber das Internet hat ja genug Kapazität ;-) Wer immer sich den Irrsinn durchliest: Dankeschön an Dich!