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Gast
Liebe Forengemeinde!
Zunächst Klartext: Es handelt sich um eine homosexuelle Beziehung.
Als ich vor rund 6 Monaten einen netten Kerl aus meiner Clique kennenlernte und er sich gegenüber mir auch noch geoutet hatte ist es passiert.
Seitdem kann man sagen sind wir zusammen und haben schon sehr viel erlebt, viel gelitten (was meiner Meinung nach auch sehr zusammenschweißt) und viel gelacht. Doch eines stand für meinen Partner schon immer im Vordergrund: Die Eltern. Er ist 21 Jahre alt und lebt noch im Elternhaus.
Wir hatten schon einige male zoff wegen dem ganzen Drama.
Ich bin immer der Meinung er muss sich entscheiden, im Leben sich Prioritäten setzen.
Als ich erfahren habe was eigentlich los ist traf mich fast ein schlag denn er muss mit seinen 21 Jahren noch einige Regeln einhalten.
Trotz seinen Alltäglichen Aufgaben im Haushalt ( was ja schließlich auch normal ist...)
muss er:
-> Fragen ob er bei mir übernachten darf.
-> Fragen ob er am Abend zu mir kommen kann und um wie viel Uhr er wieder nach Hause kommen muss?
-> Sex Verbot (was er allerdings logischerweise nicht einhält...)
und noch so einige Sachen mehr.
Laufen diese Sachen so wie die Eltern sich das Vorstellen gibts kein Grund zur Unruhe. Ist dies aber nicht der Fall gibts zoff und ihm drohen Ausgangsverbot, Versuchsverbot bei mir!
Zu meiner Person: 20 Jahre jung, eigene Wohnung.
Das er seine Eltern liebt habe ich schon lange gewusst, nur nicht verstanden.
Einige Streitgespräche haben dazu geführt das er mir immer wieder mit Betonung antwortete: "Also du bist mein Partner es gibt keinen anderen. Ich liebe dich. Aber meine Eltern stehen an erster Stelle".
Im Alltag äußert sich das quasie so:
Da er Arbeitet hat er erst Wochentags ab 19 Uhr Zeit. Und meist nicht länger wie 21 Uhr wegen den Eltern....
Am Wochenende wenn ich denke das er endlich Zeit für mich hat auch nur begrenzt. Es war in diesen 6 Monaten nur einmal der Fall das wir unbegrenzt Zeit für uns hatten (ausgenommen die Arbeit ruft)... an sonsten klingelte fast regelmäßig das Telefon "Vater will dich um 20 Uhr zum Abendessen sehen, sei bitte pünktlich".
Die Eltern sind meiner Meinung nach ein wahnsinniges Machtmonopol.
Schließlich können sie entscheiden ob er, Auto fährt, was er macht, wie er was macht.
Sie sind reich, habe eine halbe Villa und eigene Firma..
Es gibt sicher noch einige Bsp. die ich hier aufzählen könnte aber lassen wir das. Würde mein Freund hier ins Forum schreiben wäre es sicherlich eine andere Variante...
Ich muss zu meiner Person noch erwähnen:
Bin seit einem Jahr Arbeitslos, bzw ich arbeite sehr unregelmäßig also hab nix festes ( so wie z.Z.)
In meiner Jugend besuchte ich einige Heime sowie Jugendwohngruppen (Aufgrund von Elterntrennung) an dehnen es sowas wie "Heimreise Wochenenden" gab. Ich hatte zu dieser Zeit immer das Gefühl ich sei nirgendwo zuhause. Es war für mich immer der reinste Horror, Sonntag abends wieder an einen fremden Ort zurückkehren zu müssen ohne meine Mutter und ohne liebe der Eltern. Weg von meinen Freunden.
Abschiede fielen mir noch nie leicht!
Abschied gibt es eben auch in dieser Beziehung. Nämlich wenn bspw. die Eltern anrufen und er nach Hause muss. Es ist dann unklar wann wir uns wieder sehen. Deswegen kann ich selbst nicht mehr unterscheiden ob ich das ganze Drama "hochspiele" oder es wirklich an den Eltern oder an Ihm liegt.
Seit gut 2 Jahren lebe ich nun alleine und habe sogut wie keinen Kontakt mehr zu meinen Eltern (und bin froh darüber...!)
Ich wende mich deswegen an dieses Forum weil ich selbst recht schwierig differenzieren kann was gerade das Problem ist und weil ich Meinungen zu neutralen Menschen suche die weder mich noch meinen Freund nicht kennen.
Mittlerweile merke ich auch das sich eine art "eifersucht" in mir aufgebaut hat weil - egal was ist - die Eltern immer und immer wieder an erster Stelle für Ihn stehen.
Das es nicht gut ist, ist mir selbst bekannt.
Nur Lösungen kenne ich auch nicht.
Sich Treffen heißt soviel wie: erneuter Abschied nach 6 Monaten und die Liebe meines Lebens aufzugeben. denn ich bin mir wirklich das erste mal in einer Beziehung noch nie so sicher gewesen das es eine gemeinsame Zukunft geben kann.
Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit.
Zunächst Klartext: Es handelt sich um eine homosexuelle Beziehung.
Als ich vor rund 6 Monaten einen netten Kerl aus meiner Clique kennenlernte und er sich gegenüber mir auch noch geoutet hatte ist es passiert.
Seitdem kann man sagen sind wir zusammen und haben schon sehr viel erlebt, viel gelitten (was meiner Meinung nach auch sehr zusammenschweißt) und viel gelacht. Doch eines stand für meinen Partner schon immer im Vordergrund: Die Eltern. Er ist 21 Jahre alt und lebt noch im Elternhaus.
Wir hatten schon einige male zoff wegen dem ganzen Drama.
Ich bin immer der Meinung er muss sich entscheiden, im Leben sich Prioritäten setzen.
Als ich erfahren habe was eigentlich los ist traf mich fast ein schlag denn er muss mit seinen 21 Jahren noch einige Regeln einhalten.
Trotz seinen Alltäglichen Aufgaben im Haushalt ( was ja schließlich auch normal ist...)
muss er:
-> Fragen ob er bei mir übernachten darf.
-> Fragen ob er am Abend zu mir kommen kann und um wie viel Uhr er wieder nach Hause kommen muss?
-> Sex Verbot (was er allerdings logischerweise nicht einhält...)
und noch so einige Sachen mehr.
Laufen diese Sachen so wie die Eltern sich das Vorstellen gibts kein Grund zur Unruhe. Ist dies aber nicht der Fall gibts zoff und ihm drohen Ausgangsverbot, Versuchsverbot bei mir!
Zu meiner Person: 20 Jahre jung, eigene Wohnung.
Das er seine Eltern liebt habe ich schon lange gewusst, nur nicht verstanden.
Einige Streitgespräche haben dazu geführt das er mir immer wieder mit Betonung antwortete: "Also du bist mein Partner es gibt keinen anderen. Ich liebe dich. Aber meine Eltern stehen an erster Stelle".
Im Alltag äußert sich das quasie so:
Da er Arbeitet hat er erst Wochentags ab 19 Uhr Zeit. Und meist nicht länger wie 21 Uhr wegen den Eltern....
Am Wochenende wenn ich denke das er endlich Zeit für mich hat auch nur begrenzt. Es war in diesen 6 Monaten nur einmal der Fall das wir unbegrenzt Zeit für uns hatten (ausgenommen die Arbeit ruft)... an sonsten klingelte fast regelmäßig das Telefon "Vater will dich um 20 Uhr zum Abendessen sehen, sei bitte pünktlich".
Die Eltern sind meiner Meinung nach ein wahnsinniges Machtmonopol.
Schließlich können sie entscheiden ob er, Auto fährt, was er macht, wie er was macht.
Sie sind reich, habe eine halbe Villa und eigene Firma..
Es gibt sicher noch einige Bsp. die ich hier aufzählen könnte aber lassen wir das. Würde mein Freund hier ins Forum schreiben wäre es sicherlich eine andere Variante...
Ich muss zu meiner Person noch erwähnen:
Bin seit einem Jahr Arbeitslos, bzw ich arbeite sehr unregelmäßig also hab nix festes ( so wie z.Z.)
In meiner Jugend besuchte ich einige Heime sowie Jugendwohngruppen (Aufgrund von Elterntrennung) an dehnen es sowas wie "Heimreise Wochenenden" gab. Ich hatte zu dieser Zeit immer das Gefühl ich sei nirgendwo zuhause. Es war für mich immer der reinste Horror, Sonntag abends wieder an einen fremden Ort zurückkehren zu müssen ohne meine Mutter und ohne liebe der Eltern. Weg von meinen Freunden.
Abschiede fielen mir noch nie leicht!
Abschied gibt es eben auch in dieser Beziehung. Nämlich wenn bspw. die Eltern anrufen und er nach Hause muss. Es ist dann unklar wann wir uns wieder sehen. Deswegen kann ich selbst nicht mehr unterscheiden ob ich das ganze Drama "hochspiele" oder es wirklich an den Eltern oder an Ihm liegt.
Seit gut 2 Jahren lebe ich nun alleine und habe sogut wie keinen Kontakt mehr zu meinen Eltern (und bin froh darüber...!)
Ich wende mich deswegen an dieses Forum weil ich selbst recht schwierig differenzieren kann was gerade das Problem ist und weil ich Meinungen zu neutralen Menschen suche die weder mich noch meinen Freund nicht kennen.
Mittlerweile merke ich auch das sich eine art "eifersucht" in mir aufgebaut hat weil - egal was ist - die Eltern immer und immer wieder an erster Stelle für Ihn stehen.
Das es nicht gut ist, ist mir selbst bekannt.
Nur Lösungen kenne ich auch nicht.
Sich Treffen heißt soviel wie: erneuter Abschied nach 6 Monaten und die Liebe meines Lebens aufzugeben. denn ich bin mir wirklich das erste mal in einer Beziehung noch nie so sicher gewesen das es eine gemeinsame Zukunft geben kann.
Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit.