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Die Einsamkeit macht mich kaputt.

  • Starter*in Starter*in Kleines Seelchen
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Ok, danke Dir für die Aufklärung, Violetta Valerie. Das wusste ich nicht.
Ich selber gehöre zu den Menschen die inzwischen ganz direkt sagen was sie sich von jemand wünschen und es wären oft nur Kleinigkeiten wie zb regelmäßige Anrufe von Angehörigen, die mir helfen würden (leide auch unter Einsamkeit weil ich seit der Pubertät chronisch psychisch krank bin). Es tut dann weh wenn in der verwandschaft auch noch geklagt wird daß man zu mir ja keinen besseren Kontakt bekommt und sie ja so gerne möchten aber nicht wissen wie...oder andere "Freunde" auf Abstand gehen sobald sie erfahren daß man nicht psychisch stabil oder einsam ist...das soll man doch erst mal wegmachen quasi dann vielleicht kann man die Freundschaft ausbauen/vertiefen/wiederaufleben lassen..deswegen reagiere ich so empfindlich auf die hier gegebenen Ratschläge.
Und wie gesagt daß ein Mensch nicht das produkt der Umstände sondern die Umstände ein Produkt des menschen sind finde ich einfach unwahr und nicht gerade überlegt. es ist schön wenn sich hier Leute die Mühe machen zu antworten, aber sie sollten sich gerade in einem solchem Forum wo sehr vulnerable, verzweifelte Menschen sind sich auch bitte die zeit nehmen zu überlegen was sie schreiben und was sie damit beim Threadersteller auslösen...


Damit hast Du zwar recht, aber im Bezug auf diesen TE solltest Du vielleicht wissen, dass es diese und andere Angebote hier von Usern bereits gab (auch über das Forum hinausgehend)! Und nicht nur einmal und nicht nur in diesem Forum! Es haben sich wirklich schon viele Menschen bemüht und Zeit investiert um Seelchen zu helfen. Es wurde auch bereits seitenlang mit ihm diskutiert, ihm Mut zugesprochen und ihm Vorschläge aller Art gemacht.

Ich sage das jetzt nicht, um den TE bloß zu stellen, sondern nur um klar zu rücken, dass das, was Du und andere hier sagen normalerweise durchaus stimmt: Natürlich ist es schwer, allein aus der Einsamkeit herauszukommen und natürlich wäre es schön, wenn man Hilfestellung bekommen würde. Jedoch: All das ist in diesem speziellen Fall bereits x-fach geschehen. Die Problemlage ist hier eine andere! Das Problem des TE ist in der Tat der erste Schritt- und sei er auch noch so klein. Auch wenn es vielleicht für manche grausam klingt: Wenn man aus der Einsamkeit raus will MUSS man auch selber aktiv werden. Klar, vielleicht schafft man es nicht ganz allein und man braucht Hilfe (zB von Freunden, der Familie, Therapeuten, Ärzten usw) jedoch geht es nunmal nicht gänzlich OHNE eigene Aktivität. Irgendwas, irgendeinen Schritt MUSS man immer selber tun. Auch die großartigsten Hilfsangebote nützen nichts, wenn keinerlei eigene Aktivität passiert. Ich denke, da sind wir uns alle einig!
Ich bin nicht der Meinung, dass man so ein Problem allein bewältigen kann und das muss man auch nicht, aber man muss zumindest selber anfangen, sich Hilfe zu suchen.
Und genau um diesen Schritt geht es hier: wenn Seelchen endlich kapiert, dass ER die ersten Schritte selbst gehen muss, dann kann er gewinnen. An dieser Schwelle stehen wir nun schon eine zeitlang gemeinsam mit ihm. Und da bleibt uns halt nicht mehr zu tun, als ihm die Daumen zu drücken und zu hoffen, dass dieser spezielle Knoten endlich platzt.
Das nur zur Erklärung für diejenigen, die sich über die harten Worte hier wundern!
 
Da der TE(Seelchen) nichts schreibt scheinen ihm die Beiträge hier nicht unbedingt wichtig zu sein. Mal sehen, ob er sich nochmal hier äussert.
 
Ich selber gehöre zu den Menschen die inzwischen ganz direkt sagen was sie sich von jemand wünschen und es wären oft nur Kleinigkeiten wie zb regelmäßige Anrufe von Angehörigen, die mir helfen würden (leide auch unter Einsamkeit weil ich seit der Pubertät chronisch psychisch krank bin).
Aber genau damit tust Du ja im Grunde schon etwas sehr richtiges und wichtiges: Du machst Dir Deine Bedürfnisse bewusst und versuchst einen Weg zu finden, das was Du brauchst zu bekommen- also artikulierst Du Deine Bedürfnisse und das ist schon mal ein guter Schritt in die richtige Richtung. Sicher: Das muss nicht bedeuten, dass man das bekommt, was man sich so wünscht: Vielleicht gibt es noch mehr zu tun, noch einen weiteren Weg zu gehen und sich zB andere Menschen und Kontakte zu suchen. Aber das wichtigste: DU bist aktiv! Du versuchst etwas an Deiner Lage zu ändern: Damit bist Du auf jeden Fall einen Schritt weiter.
Es stimmt schon: wenn man etwas versucht, hat man keine Garantie, dass es klappt, aber wenn man nichts versucht, hat man eine Garantie, dass es nicht vorangeht.
Dass der Weg total hart sein kann und frustierend, das ist klar und das habe ich selber auch am eigenen Leib erfahren, ABER: Nichts tun ist keine Alternative.
Wenn man etwas in seinem Leben erreichen will, dann darf man nie aufgeben- man muss dran bleiben.
 
Komischerweise schreibt hier niemand davon daß er den Threadersteller z.B. zum Kaffweetrinken einladen oder nen Spaziergang mit ihm machen würde...ich halte durchaus viel von Selbstverantwortung aber einem einsamen menschen die verantwortung für seine Einsamkeit zuzuschieben und ihm zu sagen. mach doch mal, nur Du kannst was ändern.." finde ich verlogen und damit macht es sich jeder sehr einfach.
Ist das nicht ein verständlicher od. legitimer Wunsch? Dass jemand mal auch auf einen zukommt? Doch wenn man irgendwie "Eigen" ist, ist das nicht so eine Selbstverständlichkeit. Außerdem möchte man ja auch ein gutes Gefühl dabei haben. Ähnliche Welle fühlen, auf Augenhöhe sein. Ein Gnaden- oder Mitleidstreffen oder das jemand "von oben" kommt und man bevormundet wird oder man angeleitet wird wie ein kleines Kind, bringts da nicht so. Von daher würde ich Kleines Seelchen auch keinen Vorwurf machen wollen, weil er Angebote zu Einzel- oder Gruppentreffen nicht wahrgenommen hat. Außerdem mag guter Wille zwar eine gute Voraussetzung sein, aber ich weiß, dass dieser noch nicht genug ist. Leider.

Ich wünsche mir auch passende Begegnungen und bin immer noch am kämpfen (Hammer). Als hänge man wie Rocky mit wundgeschlagenem Gesicht und zugeschwollenen Augen im Boxring in der Ecke und lässt sich die Zahnschiene wieder einsetzen. Wenn sich jemand mit mir auf einen Kaffee oder auf einen Spaziergang treffen will, freue ich mich über eine PN. 😀 :blume:

Und dieser furchtbare Satz, daß der Mensch kein Produkt seiner Umstände ist sondern die Umstände ein Produkt des menschen ist, ist für mich einfach zum aus der Haut fahren.
Ich find den Satz auch furchtbar.
 
Ich wünsche mir auch passende Begegnungen und bin immer noch am kämpfen (Hammer). Als hänge man wie Rocky mit wundgeschlagenem Gesicht und zugeschwollenen Augen im Boxring in der Ecke und lässt sich die Zahnschiene wieder einsetzen.

Oh ja, dieses gefühl kenne ich: Das hast Du sehr treffend beschrieben.

Ein Gnaden- oder Mitleidstreffen oder das jemand "von oben" kommt und man bevormundet wird oder man angeleitet wird wie ein kleines Kind, bringts da nicht so.
Naja, also ich finde: Man sollte allem eine Chance geben. Man weiß ja nie, was draus wird. Es schadet ja nichts, auch sowas zu versuchen. Wenn es nicht passt, wird halt kein weiterer Kontakt draus, aber wenn es passt, dann war es doch gut, dass man es versucht hat.
Etwas einfach nicht zu versuchen, also zB eine Einladung auszuschlagen, weil man glaubt, der träfe sich eh nur aus Mitleid mit einem, finde ich nicht so geschickt. Warum nicht ausprobieren und DANN entscheiden?
Vor allem: Bei jedem Kontakt mit anderen, lernt man ja das Kontakte knüpfen ein bißchen besser. Wenn man da Schwierigkeiten hat, sollte man jede Gelegenheit zum "üben" nützen. Das wird nämlich gern unterschätzt: Wenn man lange isoliert war, verlernt man zB Dinge wie Small-Talk uä: Und im entscheidenende Moment kann man es dann nicht. Also: Auch das kann und sollte man üben!
Und wenn man gerade eh nichts besseres zu tun hat. warum also nicht?
Zuhause trifft man halt selten auf neue Menschen😉
 
Ich habe auch einfach das Problem, dass ich gar nicht so weiß welche Möglichkeiten sich bieten würden.

Gehe ich aus dem Haus und sehe die ganzen Pärchen, dann macht mich das ganze noch trauriger.
 
Ich kann schon verstehen, warum Menschen den Freitod wählen, ich sthe selbst öfters vor der EntscheiDung und denke dann immer, irgendwas muss man doch machen können, um doch noch seine Ziele erreichen zu können.

So ganz stimmt stimmt das mit der Arbeit auch nicht, auch wo ich Arbeit hatte, fühlte ich mich nach der Arbeit auch sehr einsam.

Ich werde bald wohl wieder einen Job haben, oder vielleicht noch mal eine neue Ausbildung machen, aber es hilf mir wohl trotzdem nicht aus der Einsamkeit raus.
 
irgendwas muss man doch machen können, um doch noch seine Ziele erreichen zu können.
Genau! MACHEN! Das ist bei Dir das wichtigste! Dass Du überhaupt mal was machst. Wie ist es mit der Therapie? Eine Ergotherapie wäre doch bestimmt gut für Dich!

Ich werde bald wohl wieder einen Job haben, oder vielleicht noch mal eine neue Ausbildung machen, aber es hilf mir wohl trotzdem nicht aus der Einsamkeit raus.
Erzähl doch mal von dem neuen JOb! Was ist das für ein Job? Wann fängst Du an? Wie bist Du dran gekommen? Erzähl halt mal etwas mehr, als nur immer diese paar Zeilen der gleiche Text!
 
Ich war da so euphorisch, dass ich es einfach vermasselt habe und man wollte mir keine zweite Chance geben. ObwohL User mich hätten viEl besser kennenlernen können.
 
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