Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Die Einsamkeit frisst mich auf

Stimmt. Wie beim Volksfest. Zu wem soll man dazu kommen, wenn alle in Gruppen kommen.

Was ich meinte, war ein Verein für Brett- und Kartenspiele, so ganz ohne Computer. Das machen auch noch Erwachsene. Muss man halt offen sein für sowas und gerne machen, wie es halt bei allen Vereinen ist, zu denen man dazukommen möchte, und man sollte nicht ausschließich deswegen daher kommen, weil man einen Lebenspartner oder einen Seelenfreund finden möchte. Da kommen viele alleine, weil ihnen die Leute für gemeinsames Spielen fehlen. Und mit der Zeit lernt man sich dann kennen und wird vertrauter miteinander.
 
Ein Freak, bin ich in dem Sinne nicht so. Ich mag zwar Videospiele, bin aber jetzt nicht einer, der zur Gamescom rennen möchte, wenn ein neues Spiel vorgestellt wird. Wenn es sich anders nicht gehen wird, muss ich es wohl oder übel ausprobieren.
Von Natur aus, bin ich auch einer normaler Mensch, kann auf wildfremde Leute zu gehen, und mit denen über Hunde, über das Wetter und Co unterhalten. Nur sind die Menschen mit denen ich mich unterhalte nicht in meiner Altersklasse.
Gesellschaftspielerverine gibt es, nur Problem, die anderen wohnen zu weit weg. Ich habe mich auch auf 2 Seiten anmeldet, erfolg hatte ich bis jetzt nicht wirklich. Termine sind meistens nur unter der Woche, und selber einen zu veranstaltungen und wildfremde Leute einzuladen, fehlt mir ehrlich gesagt der Mut.
Von Kartenspielen bin wirklich kein Fan mehr. Mit Yugioh habe ich damals weit über 500€ ausgegeben, mittlerweile kann ich die meisten Karten in die Tonne schmeißen. Außerdem bin ich 27 Jahre alt, wie soll ich mit einem 14 Jährigen Yugioh spielen?
 
So wie Mr. Pinguin sagt, sollte man ein Hobby haben, was man des Hobbys wegen macht. Überlege was dir Spaß machen könnte. Es gibt z.B. Sportarten wie Tennis, oder Dart da braucht es Spielpartner und hat auch Zeit sich zu unterhalten. Wenn dir das Spaß machen würde, probiere es auch.

Ich würde trotzdem das Internet nicht als per se ungeeignet verteufeln. Vielleicht bin ich nicht die Regel, aber ich habe über Foren Menschen kennen gelernt, mit denen ich über Jahre Kontakt habe. Einer würde ich sogar als besten Kumpel beschreiben. Wie überall im Leben muss man auch im Internet einfach mal Glück haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kenne das zu gut.. Ich war mein ganzes Leben lang schon einsam...Mein Vater ist weg seit meinem 16. Lebensjahr hat immer eine neue Frau, hat immer meine Mutter betrogen und mich benutzt und meine Mutter ist eine Alkoholikerin. Mit dem Rest meiner Familie habe ich nix zutun. Richtige Freunde hatte ich auch nie. Ich kann sehr gut nachvollziehen wie es dir geht. Mir ging es sogar so schlecht durch die Einsamkeit und durch meine Kindheit dass ich eine Psychotherapie in der Psychatrie machen musste weil es mich aufgefressen hat... Nun habe ich es überstanden aber ich bin immer noch sehr allein... Mir fehlen einfach die Eltern die ich nie hatte. Ich schätze manchen Menschen steht dieses Glück nicht zu... Aber was ich dir sagen kann, wir sind nicht allein!! Kannst mir auch gerne eine Nachricht zukommen lassen! 🙂 Lass den Kopf nicht hängen!!
 
Ich kann nur sagen das man allein nicht glücklich sein kein der Mensch ist ein soziales Wesen er braucht Menschen um sich rum. Mirgendwie geht das ähnlich ich hab zwar ein freund aber fühl mich nicht verstanden von ihm man kann eigentlich ganz gut ein partner im Internet finden aber bei Freunden wird es dann schwer hab ich die Erfahrung gemacht. Hoffe du findest ein partner der dich liebt vllt reicht dir dad auch dann schön.
 
Wie oben ja steht fühle ich mich nur noch einsam. Ich weis einfach nicht mehr weiter. Ich hatte nie Freunde nicht mal Bekannte und so was wie Geborgenheit in der Familie kenne ich ich auch nicht wirklich.
Ich weis auch gar nicht richtig was ich eigentlich möchte oder was mir genau fehlt. Ich weis manch mal auch nicht ob ich wirklich andere Menschen haben möchte oder nicht. Es schwankt ständig hin und her zwischen ich will alleine sein und ich brauche andere.
Eigentlich würde mir ja schon ein Mensch reichen mit dem ich lachen und spaß haben kann, der vielleicht meine Hobbys teilt mit dem man reden kann. Auf den man sich verlassen kann und der sich auf mich verlassen kann. Das man sich gegenseitig hilft wenn mal was nicht läuft oder es einem schlecht geht.
Ich finde aber einfach niemanden noch nicht mal was oberflächliches zum nur spaß haben.
Ich habe es schon oft im Internet versucht aber auch im echten Leben. Leider habe ich da nur falsche Menschen kennengelernt die mich ausgenutzt haben. Dadurch habe ich auch eine leichte Sozialphobie entwickelt.Jetzt fällt mir das noch schwerer Leute kennen zu lernen und auch frei zu reden oder mich zu öffnen. Ich habe auch oft das Problem das ich nicht wirklich weis was ich sagen soll.
Aber auch wenn ich es mal schaffe mit Leuten zu reden/unterhalten weil sie sehr nett sind kommt da halt trotzdem nie was bei raus.
Ich habe auch schon viele Sachen ausprobiert um Leute kennenzulernen zum Beispiel Kochkurse,VHS Kurse,Sportverein,Gemeinnützige Arbeit,Connventions (Videospiel/Comic) (wo ich hierzu sagen muss das ich auch nicht unbedingt Hobbys habe die meinem Alter entsprechen dadurch finde ich noch weniger Leute in meinem Alter die Interesse an mir haben. Ich habe sehr "Kindliche" Hobbys wie Videospiele und Comics lesen), Büchermessen oder wenn in der Gemeinde eine Veranstaltung ist zum Beispiel eine Fahrradtour habe ich schon mitgemacht.

Dazu kommt das ich schon Anfang 30 bin(32 um genau zu sein) und ich langsam denke mir läuft die Zeit davon. Das ich einsam und alleine sterbe ohne das mich jemand vermisst oder je gekannt hat.Und ohne das ich je das Gefühl gespürt habe wie es ist zu lieben und geliebt zu werden oder spaß gehabt zu haben (egal ob Freundschaftlich oder Beziehung allgemein irgendein Menschliches Gefühl gehabt zu haben was einen Menschen eigentlich ausmacht)


In letzter Zeit ist es sehr schlimm ich sitze fast jeden Abend in meinem Bett und weine. Mir fällt das sogar schwer Filme zu gucken oder Bücher zu lesen wenn da irgendwas mit Einsamkeit kommt oder Leute gezeigt werden die zusammen lachen und spaß haben oder wenn es um Freundschaft geht fange ich an zu weinen und kann nicht mehr aufhören.

Ich habe auch niemanden zum reden.Meine Mutter sagt immer man braucht keine anderen Leute man kann alleine glücklich sein. Andere machen nur Arbeit und ärger und sie hätte auch nie Freunde gehabt.Und wahre Freundschaft gäbe es sowieso nicht. Dann fragt sie was ich überhaupt mit denen will und was ich unter spaß und zusammen lachen verstehe. Dann versuche ich das zu erklären dann meint sie so was gibt es eh nicht und das wäre eh alles nur oberflächlich richtiger spaß existiert gar nicht.
Und ich könnte ja auch mit ihr "spaß" haben und irgendwas machen ich würde ihr ja schließlich auch reichen und da ich ja da bin brauch sie auch niemanden.

Mein Vater sagt ähnliches er meint auch alleine ist man besser dran andere nutzen einen nur aus. Ich frage mich nur warum meine Eltern dann zusammen sind wenn alleine doch alles besser ist.Wobei ich auch hier sagen muss das sie sich auch eher mehr streiten und alleine was machen als zusammen.

Das verunsichert mich dann immer noch mehr. Stelle ich mich einfach nur an? Kann man auch einsam und alleine glücklich werden?

Ich finde die Vorstellung nur so schrecklich für immer alleine zu sein immer alleine alles zu machen und nie mal mich über irgendwas unterhalten zu können oder für jemanden da zu sein.

Mir deinen Aussagen hast du total Recht. Ich kenne das auch, dass man immer gesagt bekommt, alleine ist man besser dran und wahre Freunde gibt es nicht, das dachte ich auch mal, anderseits denke ich mir, ich würde auch alles für eine Freundschaft tun und solche Menschen gibt es 100% auch noch woanders, nur nicht in meiner Nähe 😀
 
Deine Vergangenheit hängt dir immer noch nach, da du in deinem Leben nie liebe erfahren hast. Eigentlich sehnst du dich danach und dein inneres Bauchgefühl strebt ständig danach jemand anderen an deiner Seite zu haben. Doch dann kommt wieder dein Verstand und dieser spielt dir Streiche indem er dir sagen möchte, bleib lieber alleine. Du weißt doch bisher wurdest du nur verletzt und nie geliebt, warum sollte dich jetzt auf einmal jemand lieben. Du bist ständig im internen Dialog mit dir selbst und tendeziell bekommt man immer eine Antwort auf seine Frage. Deine Referenzen und Erfahrungen sorgen dafür das du Angst hast dich näher auf andere Menschen einzulassen. Du musst dir allerdings bewusst machen, dass diese Menschen einfach nicht korrekt zu dir waren und das das was gesagt wurde einfach nicht der Wahrheit entspricht. Im Grunde genommen ist jeder Mensch einzigartig oder kennst du noch jemanden der exakt so aussieht wie du ? Kennst du jemanden der den gleichen Fingerabdruck trägt wie du? kennst du jemanden der die gleiche Stimme hat wie du? Nein denn das gibt es nicht. Es wird Menschen geben die dir ähnlich sind, doch als Geschöpf bist du so einzigartig wie jeder andere Mensch auf dieser Welt. Du musst lernen dir selber wieder etwas wert zu sein und dein Herz wieder öffnen. Ich weiß du hast Angst verletzt zu werden und mit Sicherheit fällt es dir Anfangs schwer, doch begebe dich genau dahin wo es weh tut. Mark Twain sagte bereits " Stelle dich deiner Angst und sie verfliegt" Packe den Stier an den Hörnern und stelle dich der Angst und du wirst sehen, dass es danach garnicht so schlimm war. Doch rede dir niemals ein, dass du lieber alleine sein möchtest. Im tiefsten Innern hat jeder Mensch den Wunsch jemanden an seiner Seite zu haben, also versperre dich diesem Wunsch nicht und gehe dorthin wo Menschen sind, um mit diesen ins Gespräch zu kommen.Liebe Grüße
 
Hallo , ich finde Du hast etwas sehr wichtiges geschrieben und zwar

Zitat
reire

Hm ich habe halt immer gedacht die Leute meinen es ernst mit mir. Und da habe ich dann natürlich auch geholfen wo ich konnte. Ich war immer der Mülleimer für die Probleme der anderen. Ich habe dann geholfen und die Leute wieder aufgebaut und als es ihnen wieder gut ging haben sie mich fallen lassen. Vielleicht bin ich da zu Leichtgläubig ich weis es nicht. Vielleicht kann ich Leute nicht so gut einschätzen.

Zitat Ende

Ich habe auch schon oft die Erfahrung gemacht, daß ich irgendwelchen Menschen helfe, aber jedesmal , wenn sie wieder aufstehen und wieder alleine laufen können, freue ich mich im grunde für sie.

Warum stellst Du die Erwartung , das tust Du nämlich in meinen Augen, das die sich dann melden sozusagen als Dank ?

Also ich habe die Erfahrung gemacht, das ich garnicht erst die Erwartung stelle und mich das glücklicher macht, als wenn ich sie stelle .

Hilfe sollte doch etwas sein, was man gerne tut , damit es dem anderen wieder besser geht - oder findest Du nicht ?
Wenn es dem anderen dann wieder besser geht muß man doch damit sagen wir mal 50 / 50 rechnen das sich daraus so etwas ergibt , wie eine Freundschaft, die länger dauert, weil gemeinsame Hobbies oder gemeinsame Interessen verbinden. Ergibt sich nichts - so hat man doch die Möglichkeit trotzdem zu wissen, man hat geholfen , ist das nicht besser, als zu wissen man hat geschadet ?

Aber mit der Hilfe zu verbinden , das man etwas zurück bekommt, ist so wie die Hilfe irgendwie als Gegenleistung von Dank betrachten, weniger selbstlos als es der Hilfe gut tut , wenn sie wahrhaftig ist .

Es ist wie mit einem Geschenk , wenn ich jemandem etwas schenke und er schenkt es im gleichen Augenblick weiter weil er das will , so ist das doch sein gutes Recht denn es ist ja seins.

Wenn ich aber mit dem Geschenk etwas verbinde , ich schenke es Dir aber nur unter der Bedingung , daß Du ....dann ist es doch kein richtiges Geschenk , sondern ein mit Abhängigkeiten und Verantwortung verbundenes belastendes Etwas, was ich im grunde garnicht will, weil ich die Belastung nicht will.

Wenn nun jemand ins Land geht und Dinge verschenkt , wie Hilfe , an die er aber eine Bedingung knüpft, so darf er sich doch im grunde nicht wundern ,wenn einer sagt , behalte es
bzw. ich will es nicht , bzw. er ausgenutzt wird , weil der andere denkt, da kriege ich was umsonst und auf die Bedingung scheiße ich .

Beispiel , wenn Du 10 Euro Scheine verschenkst und mit ihnen die Bedingung verknüpfst, ich möchte dafür, das Du mich 3 Mal anrufst , ohne das vetraglich festzuhalten , was denkst denn Du wieviele die Scheine nehmen und nicht anrufen ....

und wenn einer anruft , was ich nicht bezweifle , sondern eher als dürftige Chance sehe , wie kann man dann erwarten, das daraus eine Freundschaft entsteht ?

Ich denke immer Freundschaften kosten nix und die eine Hand wäscht die andere , also wenn ich was verschenke gehörts dem , dem ich es geschenkt habe .
 
Wenn man Freunde sucht, muss man auch was tun gegebenfalls Risiken eingehen.
Ich z.B. wohne in Mülheim/Ruhr und meinen Freund habe ich in Münster kennen gelernt, obwohl ich selber von Fernbeziehungen nichts halte. Ich brauche jemanden, mit dem ich mich mind. einmal in der Woche treffe. Er selber hat viel zu tun, ist momentan auch krank geschrieben, und ich habe auch mal hin und wieder mal Phasen, jetzt bin ich wieder total einsam. Was mir mal mein Ex gesagt hat, das Leben findet nicht vorm Computer sondern draußen statt. Was bringt mir das den, wenn ich Online jemanden total symphatisch finde, aber er sich weigert nach draußen zu gehen? Z.b. er nicht zur Verabredung erscheint oder beim schönem Wetter lieber zu Hause rum hockt.

Ich selber muss irgendwo noch mein Hobby finden. Mit Hunden rausgehen wäre z.B. ein schönes Hobby, was ich gerne machen würde, aber wegen dem Preis, kann ich mir ein Hund selber nicht leisten. Ich bin Hartz 4 Empfänger und ja, arbeiten tue ich nur als Mini-Jobber.
Habe angefangen Kochbücher zu kaufen, weil auf dauer Fertiggerichte essen eintönig wird. Mein Freund ist auch gern ein Fleischfresser.
 
Das Thema Einsamkeit hat mich, nach mehr als zwei Jahrzehnten, endlich dazu getrieben, mir endlich Hilfe zu suchen. Bei deinem Thread muss ich allerdings mit erschrecken feststellen, dass ich noch bei Weitem nicht die Dinge probiert habe, die du schon hinter dir hast. Wirklich aufmunternd ist das nicht 😀
Mir geht es da wie dir. Einerseits möchte man Kontakt, andererseits sind Kontakte, respektive Freunde, auch unheimlich anstrengend. Ich schaffe es einfach nicht, diese "Spannung" aufrecht zu erhalten, sacke ständig ab in mich selbst, bzw komme auch mit der enormen Oberflächlichkeit vieler nicht klar. Es langweilt mich schlicht.
Tatsächlich dachte ich bis vor einer Woche, ich komme ohne einen anderen Menschen klar. Ich musste ich schmerzlich erfahren wie nie, dass dies nicht stimmt. Ich habe tatsächlich keine Menschenseele mehr auf dieser Welt. Familie schon in früher Kindheit zerrissen, von Heim zu Heim verschoben worden. Nach 23 Jahren Beziehung und 15 Jahre Ehe zerbrach auch diese. Nun bin ich sanfte 38, hab zwei erwachsene Kinder und einen im Alter von 12.

Ohja, ich bin jung. Doch genau das ist das Problem. Zu viel erlebt und gemacht, um in diesem Alter irgendwie Anschluss zu finden. Das was die machen, damit bin ich schon durch. Daraus entsteht auch -so glaube ich, eine gewisse Arroganz. Nicht eine bösartige, aber die Themen die meine Altersgruppe hat, sind bei mir Geschichte. Im "Lebenszyklus" bin ich eigentlich eher bei der Generation 50+, fühle mich aber eher noch jugendlich, will nicht einsehen, dass dieser große Lebensplan Familie

Das größte Problem sind und bleiben einfach soziale Kontakte auf einer Ebene, die mir entspricht. Noch ein größeres Problem ist wohl, dass ich ein Problem mit dem Gedanken habe, dass die Masse der Menschen einen nur einen Abschnitt lang begleiten. Die Wenigsten bleiben für immer. Ich denke, diesen Punkt für sich klar zumachen, könnte einiges erleichtern. Doch wirklich meinen Frieden gefunden habe ich selbst noch nicht damit :/ Und ja, ich glaube bis zum heutigen Zeitpunkt wirklich nicht, dass dieser Wunsch nach nur dieser einen Person (!), mit der man uneingeschränkt alles teilt, jemals in Erfüllung gehen wird. Diese Sehnsucht ist unbeschreiblich. Vielleicht, weil man sie nie hatte. Doch mit dieser Sehnsucht überfrachtet man auch sehr schnell andere. So erging es zumindest mir die letzten zwei Jahre.

Nach all den Versuchen bin ich aktuell auf dem Stand zu sagen, dass ich zukünftig alleine sein werde. Ich hoffe, diesen Gedanken irgendwann beiseite legen zu können. Denn ich hatte auch Zeiten in meinem Leben, an denen ich anderes war. Kontaktfreudig, lustig, aufgeschlossen. Alles weg. Ein verkriechen, ein ewiges Löcher in die Luft starren, sich nicht mehr sortieren können, auch und gerade in seinen Gedanken.

Aber was ich bisher auch gelernt habe ist, dass es immer weiter geht. Zustände können sich innerhalb von Stunden massiv ändern. Bisher meist zum schlechten. Hoch dauerte immer länger. Aber es ging. Dieses Vertrauen trägt mich aktuell noch, auch wenn ich inzwischen sogar AD gegen die Panikattacken der Einsamkeitsgedanken wegen nehme.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben