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die Einsamkeit bringt mich langsam um :(

Patti28

Aktives Mitglied
Hey Leute...

Ja, ich bins wieder. Wie einige schon wissen, bin ich seit ca 2,5 Jahren Single. Ich hätte so gerne eine neue Freundin, ich weiß das klingt total kindisch ( ich bin 30), aber die Einsamkeit frisst mich so langsam auf. Ich weiß das man seine freie Zeit genießen soll. Aber ich sehne mich so nach Geborgenheit. Ach, es ist einfach zum heulen :(. Wer kennt das von euchh und was macht ihr dagegen?? alsoo gegen diese Einsamkeit... bin wohl eh der einzigste in meinem Alter, die besten sind schon weg:wein::wein::wein:
 

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dasdi

Mitglied
Hey,

die Einsamkeit ist manchmal nicht schön, aber versuche einmal die positiven Seiten zu sehen: du kannst das machen, was du gerade möchtest, ohne auf iwen Rücksicht nehmen zu müssen. Ausschlafen solange man will, Musik hören, eien Ausflug machen wohin du willst, usw...
Ja, vielleicht möchtest du so etwas nicht lesen, aber ich konnte so das beste aus der Einsamkeit machen. Und wenn du dich dann etwas damit angefreundet hast, dann bist du zufriedener und strahlst das auf deine Mitmenschen aus...und siehe da, vielleicht erreichst du eine Freundschaft, die die Einsamkeit verdrängt.

Und ich glaube zudem, dass die besten in deinem Alter wieder "auf dem Markt" sind...

Also: Kopf hoch! Wünsche dir alles Gute!
 

hornet

Mitglied
Wer kennt das von euchh und was macht ihr dagegen??
Ablenken so viel es nur geht. Was besseres weiß ich leider auch nicht.
Daheim rumsitzen und grübeln ist für mich jedenfalls eine endlose Abwärtsspirale, das ist das schlechteste was ich tun kann. Vlt. ist es bei dir ja ähnlich.
Und : sei gut zu dir. Gönn dir was, mehr als sonst. Und halte dich konsequent von allem fern, was dich runterzieht (bei mir schließt das zB auch ein, zu oft hier im Forum zu lesen).
 

Suavi

Aktives Mitglied
Wieso fühlst du dich einsam? Wieso fühlst du dich nicht geborgen? Du suchst eine Beziehung, nicht der Person willens, sondern zum Selbstzweck. Ich sage nicht, dass das ein Problem ist, die meisten tun es, wenn sie ehrlich sind, aber Geborgenheit findet man auch außerhalb einer Beziehung, in einem stabilen sozialen Umfeld z.B. . Vielleicht hat sich dein soziales Umfeld destabilisiert, in dem es sich in weitestgehend exklusive Zweierbeziehungen aufgelöst hat, aber man muss sich nicht zwangsläufig einsam fühlen, nur weil man nicht in einer Beziehung lebt. Der Gedanke, dass es so ist, ist das Problem, nicht, dass du keine Beziehung hast.

Ich habe oft das Gefühl, dass die Liebe unsere neue Religion geworden ist. Das Leben wird nur dadurch lebenswert, dass wir jemanden haben, den wir lieben können und der uns ebenso liebt und wahrscheinlich könnte man den ersten Teil davon sogar oftmals streichen - wir wollen geliebt werden als der Mensch, der wir sind, nahezu bedingungslos. Die Liebe, die wir glauben zu brauchen, ist eher ein metaphysisches Ideal als eine realitätsbezogene Vorstellung. Dabei glaube ich, dass wir selbst nicht einmal wissen, wer wir sind. Wir brauchen den anderen, um uns selbst zu reflektieren und beurteilen den anderen anhand dessen Widerspiegelung unserer selbst. Die Liebe als Instrumentarium zur Selbstinszenierung. Dieser Drang nach einer Beziehung ist im Großen und Ganzen Ausdruck einer egozentrischen Gesellschaft.

Dabei gibt es andere Dinge, die einen erfüllen und einem einen Lebenssinn geben können. Ich bin überzeugt, dass man die Indoktrinierung unserer Mediengesellschaft, in der die Liebe ein so zentrales Thema geworden ist und sie als Lebenssinnn, -ziel und -inhalt quasi propagiert wird, überkommen kann.

Das ist kein Plädoyer gegen die Liebe, sondern eines für ein erfülltes Leben, in dem die Liebe eine Rolle spielt, aber nicht die alles bestimmende.

Was du tun kannst gegen die Einsamkeit? Gib' deinem Leben einen Sinn....




... oder kauf' dir einen Hund.

so long.
 

Katrin1964

Aktives Mitglied
Ich lebe nun auch schon 6 Jahre allein. Habe zwar einen Kumpel und Familie , aber man sehnt sich ja auch nach körperlicher Nähe . Kann es also gut nachvollziehen . Inzwischen macht es mir sogar Angst , länger mit jemanden zusammen zu sein.
Ich kann dir nur ein gutes Buch empfehlen. Doris Wolf " Einsamkeit überwinden " . Da sind wirklich gut Tipps drin und wenn man diese beherzigt und umsetzt , kann man doch etwas erreichen.
Heute ist Samstag, da hast du die Möglichkeit unter Leute zu gehen. Am besten Discothek. Ich gehe auch oft weg. Dort findet man wahrscheinlich nicht den Partner fürs leben, aber man ist unter Leute und wenn man dann noch ein wenig tanzen tut, lenkt das ab und man geht erschöpft nach Haus.
 

Revil_3347

Mitglied
Ach da hilft kein Buch oder sonstiges, wenn man sich einsam fühlt, muss man unter die Leute gehen.

Ich bin nun auch seit 4 Monaten Single (Mag jetzt nicht so lang klingen, trotzdem hat man auch hin- und wieder etwas Sehnsucht) und unternehme soviel es geht. Und es hilft auch, da man viele neue Leute kennenlernt und in der Öffentlichkeit das Einsamkeitsgefühl komplett ablegt.
 

Patti28

Aktives Mitglied
Hallo

Vielen Dank für eure netten Antworten...

Ich habe viele soziale Kontakte und einige Freunde. Das Problem ist, die sind meistens männlich und haben selber kaum Beziehungen oder Kontakte zu Frauen. Das heißt, im Freundeskreis wird es für mich sehr schwer eine zu finden. Ich mache jetzt ab Februar Schule, da hoffe ich Kontakt zu Frauen herzustellen.. natürlich gehe ich nicht nur deswgen dort hin ;). Heute Abend gehe ich mit Freunden was trinken und danach in die Disco, einmal mal relaxxen.

Meine Familie wohnt ca 200 KM entfernt, wo ich natürlich nicht so oft hinfahren kann. Mit meine Familie habe ich einen super Kontakt. Ich hatte in der Zeit natürlich einige Dates, aber entweder wollten die Frauen von mir nichts,oder ich hatte kein Interesse an der Frau. Ich denke auch oft, dass es an meinem äußeren liegt. Ich sehe normal aus, einige wissen das ja ( aufgrund von Photo). Treibe alle 2 Tage Sport, habe ca seit 3 Jahren 30 KG abgneommen. Aber auch im Fitness Studio hat sich noch nichts ergeben.

Ich hocke in letzter Zeit aufgrund meines Teilzeitjobs oft zu Hause. Klar ist das nicht schön, aber was will man machen? :(
 

spamburger

Sehr aktives Mitglied
Ich habe oft das Gefühl, dass die Liebe unsere neue Religion geworden ist. Das Leben wird nur dadurch lebenswert, dass wir jemanden haben, den wir lieben können und der uns ebenso liebt und wahrscheinlich könnte man den ersten Teil davon sogar oftmals streichen - wir wollen geliebt werden als der Mensch, der wir sind, nahezu bedingungslos. Die Liebe, die wir glauben zu brauchen, ist eher ein metaphysisches Ideal als eine realitätsbezogene Vorstellung. Dabei glaube ich, dass wir selbst nicht einmal wissen, wer wir sind. Wir brauchen den anderen, um uns selbst zu reflektieren und beurteilen den anderen anhand dessen Widerspiegelung unserer selbst. Die Liebe als Instrumentarium zur Selbstinszenierung. Dieser Drang nach einer Beziehung ist im Großen und Ganzen Ausdruck einer egozentrischen Gesellschaft.
Nein, es ist völlig normal und es ist schon immer so gewesen, sonst würde keiner in Beziehungen leben. Der Mensch ist ein soziales Tier und der Mensch will sich paaren. Neu ist eher das, was du schilderst. Der Versuch, das plötzlich alles nicht mehr zu brauchen, mit oder ohne Hilfe von Heilsteinen alleine in seiner Wohnung dahinsiechen und das auch noch gut finden. Selbstverwirklichung bis zum Erbrechen, ohne Rücksicht auf Verluste. Mir das meiste. Immer mehr Versingelung, besonders in den Großstädten. Menschen, die keiner kennt und um die sich keiner schert. Das ist Ausdruck einer egozentrischen Gesellschaft, nicht der Wunsch der Liebe und Beziehung. Den gabs schon bei unseren Vorfahren.
 

toetoff

Mitglied
Auch wenn es eine gefühlt schwierige Situation ist. Rumjammern bringt doch nichts! Ich weiß, das ist vielleicht nicht gerade die erwartete Antwort, aber womöglich das, was du mal hören solltest. Wenn du jemanden kennenlernen möchtest, dann geh raus und sprich Leute an. Wenn du es nicht über dich bringst, dann beginn einfach damit der Verkäuferin einen schönen Tag zu wünschen und steiger dich. Frag Leute nach der Uhrzeit etc.
 
G

GrayBear

Gast
"Die Einsamkeit ist das einzige Gefängnis, bei dem die Türklinke innen ist." Dieses Sprichwort ärgert mich nun schon seit 30 Jahren. Es läßt mir keine Chance für Selbstmitleid und Aufgabe. Ja, alleine zuhause zu sitzen, kann wirklich ganz großer Mist sein und ehe man sich´s versieht, sieht man aus wie Rübezahl nach der Wurmkur und benimmt sich wie ein Stachelschwein auf Speed. Selbst wenn Du alles richtig machst, gibt es keine Garantie und das weißt Du auch. Und wenn Dir nach "Knochenkotzen" ist, dann geh hinter einen großen Busch, brings hinter Dich und dann geht es weiter. "Carpe diem", nutze den Tag. Das ist leider der Weg, der nächste Schritt und dahinter wieder der nächste. Ich werde das bis ans Ende meines Lebens wahrscheinlich scheiße finden, aber ... so ist es nun mal.
Tu Dir von Zeit zu Zeit was Gutes. Finde heraus, wofür Du stehst. Bewege etwas, brenne für Deine "Sache". Halte Deinen Allerwertesten in Bewegung und erschaffe Chancen. Ja, das mußt Du nicht gut finden. Fluchen und knochenkotzen sind erlaubt. Aber Frauen pflegen (nur selten) die Erbärmlichen und heiraten (öfter) jemand anderen. Weine, trockne Deine Tränen und dann hab Spaß.
 

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