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Deutsche Post - Krankheit kann man nicht begrenzen

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H

Harag

Gast
Einen wunderschönen Tag,

einmal mehr wird der fragwürdige "Kapitalismus" über den Menschen gestellt.
Wie gelingt es einer leblosen Sache, die nur Digital oder in Form von Baumwollscheinen und Blechmünzen existiert, über den Menschen zu Herrschen?

Ich bin kein Sozialist, kein Kapitalist, doch der "gesunde" Menschenverstand und das Mitgefühl für die eigene Familie und Freunde, muss doch auch auf "seine Nächsten" übertragbar sein.
Also wie kann es sein, das millionen Menschen aus Kriegsgebieten offenherzig aufgenommen werden können, doch die eigene Bevölkerung, die ständig für das "Onlinekaufverhalten" eines jeden von uns, ihren Körper kaputt machen, dann nicht einmal bis zur völligen genesung krank sein dürfen, ohne um ihren Beruf bangen zu müssen.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/post-krankheitstage-103.html

Des Weiteren muss man auch mal die allgemeine Situation darum beschauen. Die Führung solcher Unternehmen, schießen sich mit solch einem Verhalten selber ins "Bein". Welcher Mitbürger, der seine Arbeitskraft einer Firma anbietet, die einem lediglich auf einer Befristung anzustellen gewillt sind, kann schon für die Zukunft planen?
Wie sollen die Bürger und Bürgerinnen die geforderten Kinder für die zukünftigen Renten und den erhalt des Wirtschaftsaparates bekommen, wenn sie nie planen können.
Sie können weder Haus bauen, noch ein Autokredit bekommen, da die Banken kaum eine Sicherheit vorfinden kann.

Zudem, der jenige der Krankheit bei seinen Arbeitnehmern vorraussagen kann, sollte sich wohl damit Selbstständig machen. Es kann immer etwas passieren, sich ein Bein brechen bei Glatteis, 1 - 2 Grippen und schon sind 14 Tage weg. Gerade bei der Beanspruchung im Freien, dem ausgesetzt sein der Elemente und gerade die Regentage auf dem Rad, sind bei einer zukünftigen Grippe, schnell eine Lungenentzündung und schupps, sieht man an so mancher Straßenecke ein verstorbenen "Post"-Boten.

Doch es ist ja nicht so, als würde es hierbei schon aufhören.
Immer mehr Krankheitstage wegen Überlastung

So gibt es eine mehr als 50% angestiegene Ausfallquote der Arbeitnehmer, im Bezug der Überlastung.
Kurz gefasst: Mehr Belastung, weniger Geld, kürzere Ausfallzeiten und immer weniger Arbeitskräfte, führen langfristig zu mehr Überlastungen, zu weniger Kindern, zu weniger Rente und zu viel weniger Kaufkraft.

Solange Geiz ist Geil das Gebot der Arbeitgeber ist, wird sich das Land mit etwas Kreativität und Vorstellungskraft, in der Zukunft zu einem Dritteweltland entwickeln.
Kümmert euch umeinander und nicht um euer Portmonee, sonst wird´s böse enden.

Bis dahin, einen sonnigen Tag!
 
Nach meiner Meinung tun die meisten Arbeitgeber und -nehmer niemandem einen Gefallen wenn sie Arbeit während einer Krankheit erwarten.
Eigentlich sollte ALLEN daran gelegen sein, die Arbeitsfähigkeit und Motivation der Mitarbeiter dauerhaft zu erhalten.

Tatsache ist aber, dass beide Seiten (Arbeitgeber und -nehmer) es als oft selbstverständlich ansehen, dass man krank arbeitet und man relativ schnell als faul oder "Problemfall" gilt wenn man krank ist und dann auch noch die "Unverschämtheit" besitzt zuhause zu bleiben.

Kollegin von mir war über Jahre nicht EINEN Tag krank. Dann hat sie eine Zecke gebissen und sie lag mit Borelliose wochenlang im Bett, aufgequollen wie ein Michellin-Männchen. Etwas später hörte ich nur von einem Vorgesetzten über sie "..... das ist die, die dauernd lange krank ist"

Viele Mitarbeiter haben inzwischen fast panisch Angst sich überhaupt krank zu melden, weil im Ernstfall sogar Jobverlust droht.
Ja Geiz ist Geil in unserer Gesellschaft, man geizt sogar damit krank zu sein...🙄
 
was mich nur ein wenig verwundert ist folgendes, diese Zustände (befristete Verträge, Mitarbeiter werden selten fest übernommen und bei zuviel Kranktagen sowieso nicht) gibt es in zig anderen Unternehmen auch, sind Alltag für viele Menschen in Deutschland. Zeitarbeitsfirmen schiessen wie Pilze aus dem Boden, im Einzelhandel ist das so üblich, in zig anderen Branchen auch und dennoch, kaum jemand regt sich über diese Zustände auf oder meidet gar solche Unternehmen!

Aber kaum wird sowas mal publik gemacht, erfolgt ein Aufschrei, kommen die Menschen ins Grübeln?
 
Das gibts doch nicht nur bei der Post. Die ist nur die Einzige, die es so offensichtlich macht.
Es gibt Bereiche im sozialen Sektor, da wird das anders gelöst, in dem Stellen von vornherein nur auf 2 Jahre befristet sind, mit der Option auf Verlängerung. Hast du bei Bildungsträgern, im Kitabereich, im Heimbereich.
Da gibt es nicht die 20 Tagesregelung offiziell, aber wenn du da ständig fehlst bist du auch raus. Da hat nur niemand eine offizielle Grenze von Tagen gesetzt.
 
@ Schattenwölfin

Wenn die Welle aufkommt, sollte man aufspringen und sie weiter verstärken, bevor die Menschen wieder in ihrem Trott einschlafen.

@ Runalin

Genau. Es ist paradox. Zum einen besteht der Aufschrei nach sogenannten Fachkräften und zum anderen werden sogar beim Staat (welcher als Vorbild fungiert), befristete Verträge an die Bürger herausgegeben.
Erst kürzlich lernte ich eine Biologin aus Baden-Wüttenberg kennen, die extra an die Küste gezogen war, um hier zu arbeiten und schon nach einem Jahr am bangen war, ob sie bald wieder umziehen müsste.
Sie führte eine Art WG-Normadenleben, in einem Jahr zwei mal umgezogen.

Eine andere, eine studierte Sozialarbeiterin nahm einen Arbeitstag mit 2 Stunden hin und her Fahrt auf sich und ihr Tag bestand aus 4 Uhr aufstehen und 18 Uhr zu Hause wieder ankommen. Bis auf dem Sonntag war ihr Privatleben gegessen. Alles auf 2 Jahre Befristung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich wundere mich über die hier vertretenen Meinungen.

Die Post ist doch keine Beschäftigungsanstalt und muss, wie jede andere Firma auch, darauf achten gute und gesunde Mitarbeiter einzustellen. Auch den Ablauf finde ich recht normal und er wird so vermutlich von der Mehrheit der deutschen Firmen gelebt: 2-Jahresvertrag befristet und danach entscheiden unter anderem auch die Krankentage darüber, ob es in der Firma weiter geht.

Würdet Ihr denn als Geschäftsführer einer Firma nach zwei Jahren einem Mitarbeiter einen unbefristeten Vertrag geben, der z.B. in beiden Jahren jeweils 30 Krankentage hatte? Vermutlich nicht.

Im Übrigen kann ich ja sogar jemanden aus einem unbefristeten Vertrag kündigen, der 3 Jahre jeweils 30 Tage krank ist, womit Deutschland noch die arbeitnehmerfreundlichste Regelung in ganz Europa hat, sogar in Frankreich und Schweden wird man kranken Mitarbeiter leichter los.

In sofern wird hier eine völlig übliche und nachvollziehbare Regelung kritisiert.
 
schwierig das so pauschal zu beantworten. Zum einen verstehe ich die Arbeitgeber, die niemanden einen Festvertrag geben wollen, der sozusagen regelmässig und wegen jeder Kleinigkeit zu Hause bleibt. Dann kann man sich an einer Hand abzählen, wie häufig dieser Arbeitnehmer bei einem Festvertrag krank machen wird... Andererseits ist der Job halt auch ein Knochenjob, immer raus bei Wind und Wetter und vor allem immer das Zeitpensum schaffen, das sich nur dann schaffen lässt, wenn man 100% fit und gesund ist. Von daher sollte man im Idealfall wohl eher den Einzelfall betrachten, zb ob bei den Krankmeldungen eine Art Muster erkennbar ist (zb immer vor oder nach dem Wochenende krank, häufig nur 2-3 Tage krank, unzuverlässig usw).

Das regt mich sowieso schon seit Jahren auf. Die wirklich engagierten Mitarbeiter, diejenigen die immer da sind, selten krank sind, immer zuverlässig sind, bekommen oftmals eben keine Festverträge oder tingeln von einer Leihbude zur nächsten. Da gibt es Firmen, die buchen sich dauerhaft Leiharbeiter, behandeln die wie den letzten Dreck, arbeiten die Leute nicht ein usw, während die festangestellten Mitarbeiter wegen jedem Mist krank machen, vor allem vor und nach Feiertagen, Wochenende oder häufig dann, wenn sie Arbeiten übernehmen sollen, die ihnen nicht in den Kram passen. Da verstehe ich die Firmen echt nicht, dass sie solche Mitarbeiter über Jahre dulden, obwohl sie ständig für Ersatzpersonal sorgen müssen, weil die ständig krank sind, und zwar mehrmals im Jahr wegen zig verschiedenen Sachen.

Was das Kündigen angeht, kündigen kannst du im Grunde jeden und das wird auch in vielen Firmen so praktiziert, und dazu braucht man nicht mal einen Grund. Einfach ordentlich kündigen, irgendeinen Grund als Vorwand nennen und dann abwarten. Viele Arbeitnehmer klagen nicht, weil sie keinen Rechtschutz haben, nicht wissen was sie tun sollen, Fristen verstreichen lassen usw. Wenn der Arbeitnehmer klagt, bekommt er eine Abfindung oder der Arbeitgeber droht ihn bei Wiedereinstellung an einen weit entfernten Standort zu versetzen, was oftmals laut Arbeitsvertrag möglich ist. Wenn der Arbeitnehmer dennoch auf Wiedereinstellung bestehen sollte, erlebt er nicht selten sein blaues Wunder. Dann nämlich darf er nur noch die Drecksarbeiten in der Firma machen und/oder er wird solange gemobbt bis er "freiwillig" geht. Drohungen und Nötigung sind auch nicht selten. Da werden Arbeitnehmer ins Büro zitiert und genötigt, einen Aufhebungsvertrag zu unterschreiben und all solche Dinge. Am Ende wird das dann unterschrieben oder man nimmt eben die Abfindung, weil man keinen Nerven für Mobbing und all das hat.

Also ich finde, unser Kündigungsschutzgesetz ist das Papier oftmals nicht wert, auf dem es geschrieben steht, vor allem in bestimmten Branchen.
 
Ich wundere mich über die hier vertretenen Meinungen.

Die Post ist doch keine Beschäftigungsanstalt und muss, wie jede andere Firma auch, darauf achten gute und gesunde Mitarbeiter einzustellen. Auch den Ablauf finde ich recht normal und er wird so vermutlich von der Mehrheit der deutschen Firmen gelebt: 2-Jahresvertrag befristet und danach entscheiden unter anderem auch die Krankentage darüber, ob es in der Firma weiter geht.

Würdet Ihr denn als Geschäftsführer einer Firma nach zwei Jahren einem Mitarbeiter einen unbefristeten Vertrag geben, der z.B. in beiden Jahren jeweils 30 Krankentage hatte? Vermutlich nicht.

Im Übrigen kann ich ja sogar jemanden aus einem unbefristeten Vertrag kündigen, der 3 Jahre jeweils 30 Tage krank ist, womit Deutschland noch die arbeitnehmerfreundlichste Regelung in ganz Europa hat, sogar in Frankreich und Schweden wird man kranken Mitarbeiter leichter los.

In sofern wird hier eine völlig übliche und nachvollziehbare Regelung kritisiert.

Was sind schon 30 Tage krank zu sein auf 2 Jahre?
- Wenn ich da an den Bau denke, ständig bei Wind und Wetter auf den Knien im Dreck am wühlen.
- Die Elektriker, die kein Schlechtwetter haben, denen die Finger und die Ohren auf der Baustelle beim Strippenziehen, abfallen.
- Den Zeitungsboten, die eure kostenlose Sonntagszeitung im dicksten Regen bei 1 grad und 35 grad Sonnenschein in die Zeitungskästen stecken müssen.
- Die Krankenschwestern, die 1000 und 1. Krankheit ausgesetzt sind, um jedes Krankenhausbett für den Kranken vorzubereiten.
- Und wie oft sind unsere Lageristen krank, weil sie bei minusgraden draußen die Waren für den bequemen Onlinebesteller zusammensuchen müssen. Oft genug habe ich in nur 1. Stunde, bei dicksten Regen, 1 Grad Temperatur und beißend kaltem Wind, die Waren überprüfen. Wie sollen die sich da bei 9 - 10 Stunden fühlen? Von den Knochenschmerzen der geschudenen Körper gar nicht erst zu sprechen!

Also denkt mal drüber nach, wie scheiße manch Berufe sind, die dazu da sind, das "Disponenten, Manager und Büroangestellte" ihr Geld im trockenen und beim Kaffee trinken, verdienen können! Ich als Projektmanager, bin froh das ich in der Ausbildung gelernt habe, wie schwer es sein kann.
Und ganz ehrlich, krank wird man und wenn man das nicht mehr Respektiert, der sollte hoffen, nie in so einer Situation zu kommen! Pah ich bekomm bei solchen oberflächlichen und geldgeilen Aussagen, die pure Wut!
 
Zuletzt bearbeitet:
Zum Einen kann man sicherlich sagen "Sie wussten ja, worauf sie sich einlassen". Dass eine Krankenschwester Kontakt mit evtl. ansteckenden Patienten hat, lässt sich bei aller Liebe nun mal nicht vermeiden.

Zum Anderen fehlt solchen Berufen aber auch oft die Wertschätzung und Anerkennung in der Gesellschaft, was sich oft durch schlechte Bezahlung widerspiegelt. Es sind oftmals Aufgaben, die niemand gerne macht, deshalb sollten sie zum Ausgleich entsprechend gut bezahlt werden. Und vor allem auch angesehen werden.

Gehaltsberechnungen beziehen sich oft nicht nur aufs Können, sondern auch auf Spezialwissen und auf Verantwortung, die man im Beruf trägt. Deshalb bekommt ein Arzt so viel mehr Gehalt als eine Krankenschwester, obwohl beide genauso lange arbeiten mögen pro Tag.

Das Verhältnis dazu ist allerdings sicher verschoben. Dass ein VW-Manager 200 mal mehr verdient als ein Techniker am Band, ist nur bedingt zu rechtfertigen, zumal er für Fehler oft nicht geradestehen muss, wie man ja aktuell sieht.

Den Gegensatz "Briefträger zu Büroangestellten" sehe ich jedoch nur bedingt. Sicher muss der Angestellte nicht bei Wind und Wetter nach draußen, es fehlt also die körperliche Belastung. Alle Büroangestellten als faul darzustellen, ist aber auch nicht gerechtfertigt. Hier ist oft die psychische Belastung sehr hoch durch Stress, viele Mails, Telefonate und zig Termine. Das kann genauso schlimm sein wie eine Postrunde draußen (zumal es ja auch nicht jeden Tag regnet, wenn ich heute rausgucke). Mobbing und Überstunden gibt es in beiden Bereichen gleichermaßen, ich denke, Burn-Out ist im Büro sogar häufiger als in anderen Berufsgruppen, diese haben dafür oft körperliche Beschwerden.

Was wirklich schlimm an der Sache ist, ist, dass Befristungen für junge Menschen heute sehr üblich geworden sind. Eine Zukunftsplanung ist da oftmals nicht möglich und man muss oft den Beruf oder die Stelle wechseln und dazu noch mobil sein. Es wird zudem viel verlangt und die Arbeitswelt immer komplexer, Menschen, die davon überrollt werden, kommen dann nicht mehr mit und verlieren. Heutzutage hält kaum noch ein Unternehmen lange an seinen Mitarbeitern fest, dementsprechend werden auch nur wenige gut gefördert, z.B. mit Weiterbildungen. Wenn ein junger Mensch schon keine Perspektive mehr hat und niemand etwas in ihn investieren mag, wie soll er dann mit Zuversicht seinen Kindern etwas Gutes vermitteln (oder überhaupt eine Familie planen)?
 
Was wirklich schlimm an der Sache ist, ist, dass Befristungen für junge Menschen heute sehr üblich geworden sind. Eine Zukunftsplanung ist da oftmals nicht möglich und man muss oft den Beruf oder die Stelle wechseln und dazu noch mobil sein. Es wird zudem viel verlangt und die Arbeitswelt immer komplexer, Menschen, die davon überrollt werden, kommen dann nicht mehr mit und verlieren. Heutzutage hält kaum noch ein Unternehmen lange an seinen Mitarbeitern fest, dementsprechend werden auch nur wenige gut gefördert, z.B. mit Weiterbildungen. Wenn ein junger Mensch schon keine Perspektive mehr hat und niemand etwas in ihn investieren mag, wie soll er dann mit Zuversicht seinen Kindern etwas Gutes vermitteln (oder überhaupt eine Familie planen)?

Ja. Indem wir einfach aufgeben. Kein Interesse mehr zeigen, Karriere ist ebenso ein Fremdwort wie Rente.
Wir sehen nur noch die nackten Zahlen. Sehen das wir kaum die Miete bezahlen können und sehen dass das beschi...Auto ständig kaputt geht und für diese miese Qualität Automanager Millionen an Gelder kassieren.

Wir sehen das die aktuellen Rentner in der Nachbarschaft mit 2000 Euro x 2 alle 2 Jahre einen anderen Golf auf der Auffahrt stehen haben (was bei der Qualität vielleicht sogar praktische Gründe haben mag).

Wir sehen das wir im grunde kaum eine Frau kennen lernen können, weil wir entweder mit langen Arbeitszeiten gar kein Leben führen können oder einfach kein Geld in der Tasche haben, um mit einem dicken BMW oder Audi, geschweige denn einem Haus auftrumpfen könnten.

Um es kurz zu fassen. Viele viele Menschen um 22 - 35 Jahre, die ich hier im Norden kennen lerne, sehen ihre Pespektivlosigkeit. Studieren, sind 26 oder 29, fangen in ihrem ersten Beruf an und fragen sich, wie Menschen die keine Studium oder nur den Mindeslohn bekommen, überhaupt davon noch Leben können.
Gestern in den Nachrichten "8,89 zu 38,5 Stunden x 45 Jahre reichen nicht für eine zuschussfreie Rente" "mindestens 12,63 müsste es sein um keinen Anspruch mehr an den Staat zu haben". Joa war mir vor Jahren schon klar, das der Mindestlohn bei 10 Euro hätte anfangen müssen. Heute reichen 12 Euro ja kaum. Das entspricht gerade mal knapp 1326 Euro Netto.

In eine größere Stadt mit 100.000 Einwohnern braucht man damit nicht zu gehen. Und dann wundere ich mich nicht, wieso so viele Menschen lieber Aufgeben und unter Burnout leiden, als etwas hinterher zu rennen, das von vornherein keinen Sinn macht. Sprich warum die Leute in andere Länder gehen.
PS: Das Jobcenter kam mal mit der Aussage "1800 Brutto, ihr spinnt ja wohl soviel in eure Bewerbung zu schreiben, wir kennen eine Frau die für 1400 Euro (Brutto) jeden Tag 50 km hin und 50 km zurück fährt" ... Ist klar, wovon bezahlt sie denn dann ihre Lebensmittel *FaustZeig* Schlimm genug, das wir einen Staat haben der für die Bürger da sein soll, doch dann die Sklaverei bezuschusst! Pah....
 

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