Also: Es ist doch einfach und logisch. Wenn die Deutschen nicht mehr soviele Kinder produzieren wie zum Erhalt der Bevölkerungszahl notwendig wäre, ( und das tun sie eben nicht ) dann geht die Bevölkerungskurve nach unten. Wenn sich daran nichts ändert - und warum sollte sich was ändern? - wird der Anteil der Älteren immer mehr zunehmen und der Anteil der jungen immer weiter zurückgehen. Hat doch schon mal jeder gehört, daß irgendwann auf einen Rentner ein junger Mensch kommt. So. Und jetzt soll der junge, der arbeitet mit seinen Rentenbeiträgen den Rentner bezahlen. Das sowas nicht funktionieren kann, ist doch offensichtlich. Also kann das Problem nur mit Zuwanderung gelöst werden. Mit Zuwanderung, die eines gar nicht so fernen Tages die Renten für die Alten bezahlt.
Das "Wirtschaftswunder" war nicht nur auf steigende Wachstumsraten, sondern auch auf steigende Bevölkerungszahlen festgelegt. Das ist ja eigentlich auch klar - denn Wachstumsraten von 3% in jedem Jahr bedeuten ja nichts weiter, als Mehrverbrauch bzw. Mehrproduktion. Wer aber soll das "Mehr" denn immer verbrauchen, wenn es denn immer weniger Menschen im Land gibt?
Und die anderen Vorschläge scheinen mir auch nicht geeignet, irgendwas zu verändern. Arbeit wird nach der Situation bezahlt - wir sind ja nicht in der DDR - gibt es wenige oder gar keine Arbeitslosen, wird gut bezahlt, die Sozialleistungen steigen. Gibt es viele Arbeitslose - wie jetzt - können die Arbeitgeber die Löhne drücken. Eigentlich auch nichts weiter wie eine Marktwirtschaft.
mikenull, das es anscheinend auch ohne Einwanderung geht, zeigt uns Japan. Man muss halt nur mal genau hinschauen und nicht immer nur das alt abgedroschene wiederholen. Japans Einwanderung = 0 !
Und nach einem TV Bericht werden dort die alten Menschen besser betreut und geachtet als bei uns mit allen neuen Geldquellen.
Der Pillenknick und den Rückgang der Bevölkerung haben wir bereits im Jahre 1970 in der Schule gelernt.... schon damals haben schlaue Lehrer das uns vorausgesagt und in der Zeitung stands auch. Ich suche aber jetzt nicht im Archiv danach
😉. Jedenfalls hatte jeder meiner Altersklasse genügend Zeit, sich selbst darauf vorzubereiten und nicht darauf zu warten was die Politik zustande bringt.
Jedenfalls haben unsere fähigen Politiker, und davon sind eine ganze Menge auch Lehrer, nichts zustande gebracht. Nichts , denn 2020 war ja noch so weit weg .....
Ja, sie öffneten die Tore für Zuwanderungen und wundern sich heute über die mitimportierten Probleme.
Und im übrigen war D genauso wie Japan selbst während des größten Wirtschaftswunder noch nie auf den ausschließlichen internen Absatz seiner Produkte angelegt. Zuwachsraten kamen immer aus dem Export. Geht ja auch nicht anders, hat ja jeder fast alles, was man braucht und das gleich zweimal !
Unser Wohlstand beruhte und beruht nach wie vor auf dem Export. Wenn der Export hustet, dann ist D krank. Das geht aber auch anderen Ländern so, siehe Fernost.
Ich bleibe dabei, das wir in D keinen wie von dir angesprochenen Zuwachs brauchen. Wir brauchen kreative Ideen, wie wir mit unseren "Alten" umgehen können und zwar zu vernüftigen Preisen. Und dabei denke ich nicht daran, der Pflegekraft die "Nachtzulage" zu kürzen oder einem jungen Menschen einen Rentner auf den Rücken zu binden. Es bleibt zwar wenig Zeit um etwas zu tun, aber wer immer noch nichts tut, der muß halt im Alter seinen Packen tragen. Von nichts kommt nichts, denn die Rente ist sicher......die Rentenhöhe nicht.