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Der Weg

  • Starter*in Starter*in Arcadis
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Arcadis

Gast
Ich gehe durchs Leben
und finde keinen Weg
Ich gehe durchs Leben
und finde keinen Steg
Ich gehe durchs Leben
und finde keine Hand
die mich leitet
die mich führt

Und ich gehe durchs Leben
und finde einen Weg
Ich gehe durchs Leben
und finde einen Steg
Ich gehe durchs Leben
und finde eine Hand
die mich leitet
die mich führt
in die kalten Gemächer des Todes


Das ist keine Suizid-Ankündigung, das habe ich mit 16 geschrieben über die Dinge die mir damals durch den Kopf gegangen sind und die mich noch heute verfolgen.
 

Hallo Arcadis,

schau mal hier: Der Weg. Hier findest du vielleicht was du suchst.

gutes gedicht. kann mich auch darin wiederfinden. war mein leben bis ich endlich einen weg gefunden habe. einen anderen als den zum tod.
lg death_angel
 
Doch mir geht es wesentlich besser im Bezug auf den Tod, aber... mir hängt die ganze Situation damals noch nach. Nicht verarbeitet, mich selbst nicht ganz verstanden. das tue ich heute noch nicht. die ausschläge, das warum wieso, der weg dahin.
 
ich hatte keine schlimmen ereignisse, traumas und bin auch nie misshandelt worden. bei mir ist das eher psychischer natur denke ich, das zurückziehen und reinfressen.
meine probleme sind nur eine winzige kleinigkeit im vergleich zu anderen leuten hier im forum.
nichtsdestotrotz ist das aber mein horizont, von dem ich froh sein kann den nicht erweitern zu müssen.
ich bin ein ex-internatskind das irgendwann ausgebrochen ist, sich geritzt hat, (und das hat wirklich geholfen) nichts anderes als sterben wollte und sich letztendlich wieder gefangen hat. zuhause gab es immer probleme, je älter umso schlimmer. mit 16 von daheim weg. durch die gegend getrudelt.
die ganzen jahre... verfolgen mich. das wieso warum, woher das alles kam.
kindheit aufarbeiten.
heute habe ich mann, kind und komme noch immer nicht mit mir zurecht...
 
in manchen sachen stimmt deins mit meins überein.
auch habe ich ein kind,naja freund ict jetzt weg.
habe und tue auch ritzen,werde mit der situation auch bis heute nicht fertig.
habe mir bei einer lehrerin hilfe gesucht.mittlerweile kommt sie schon seit einen jahr einmal in der woche für ne stu. zu mir.
alles hat seinen grund warum wir so sind.
habe vorher auch so gedacht wie du.
nur durch die gespräche sind wieder dinge ans tageslicht gekommen,die ich so doll verdrängt hatte,das ich sie jahre vergessen hatte.
doch genau diese gründe sind schuld daran,warum mich das leben so quält.
für mich heist es,das ich das jetzt alles verarbeiten muss,um irgendwann normal leben zu können.
genau das gleiche gilt für dich!!!!
du wirst sonst nie den frieden finden,dich weiter so schlimm fühlen und irgendwann daran zerbrechen!!!
für mich ist mein kind der anlass zu kämpfen!
denn wenn es mir schlecht geht,fällt das immer auf die kinder zurück,egal wie sehr man versucht es nicht zu zeigen.
du musst die gründe für dein verhalten,denken und fühlen finden. sonst bleibst du ewig auf dem punkt stehen wo du jetzt bist.

du schaffst das.

wunsche dir dazu alles gute und viel kraft!
sei ganz lieb gegrüßt
 
Meine Tochter ist diejenige die mich oben gehalten hat, sie ist diejenige für die ich die verantwortung übernommen habe und diejenige die mir auch das leben gerettet hat.
Wenn ich mit jemandem rede, zeige ich damit mein allerinnerstes innerstes, und das ist hart. soviel hat von mir seit jahren keiner gesehen, und man wird dafür dann getreten, mit unverständnis gestraft oder mit gleichgültigkeit...
aber einen weg muss ich einschlagen...

auch dir ganz viel kraft!
danke!

Was sind deine probleme?

glg
 
ich komme aus einem elternhaus wo es jahrelang die hölle war,z.bsp ist meine mutter alkohlikerin.
ich habe all die jahre so um liebe gebettelt.
habe kein selbstbewusstsein,dauernd nur angst. sehne mich so nach liebe und nähe.
dann der ganze horor mit meiner beziehung,
am schlimmsten ist mein gefühlschaos und die unerträgliche einsamkeit.und und und....
wenn du möchtest,würde ich gerne für dich da sein.auch wenn es nur über internet ist
würde mich freuen
 
Ich gehe durchs Leben
und finde keinen Weg
Ich gehe durchs Leben
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Ich gehe durchs Leben
und finde keine Hand
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Und ich gehe durchs Leben
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und finde einen Steg
Ich gehe durchs Leben
und finde eine Hand
die mich leitet
die mich führt
in die kalten Gemächer des Todes


Das ist keine Suizid-Ankündigung, das habe ich mit 16 geschrieben über die Dinge die mir damals durch den Kopf gegangen sind und die mich noch heute verfolgen.

Wie denkst du nun heute darüber?? Wie hat sich deine "Einstellung" dazu nun verändert?? Bist du nun glücklich über dein Leben, deine Beziehung und über deine jetzige Entwicklung????? Schön wenn du etwas preisgeben würdest. "ES" würde mich interssieren.... na mal sehen.... Tschüss und ALLES Gute für dich, MfG Le🙂
 

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