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Der Tod oder der Suizid !!!

[sei froh, daß du keine ahnung hast, wie schlimm es ist, keinen sinn im leben zu sehen. verurteile uns. ich würde gern wieder lachen und auch ein lachen in das gesicht meiner lieben zaubern. ich kann nicht. und daß auf der welt soviel elend ist, vor allem auch für tiere (die die fast jeder von euch da draußen täglich frisst) zermürbt einen irgendwann. ich hätte auch gerne wieder spaß. so gerne.
 
Hallo erstmal bin neu hier,

ich finde dieses thema sehr interessant weil ich in diesem thema ein stück von mir selbst wieder finde...

auch ich spiele oft mit dem gedanken an den tod...
...ich bin 20 aus nrw und adipös...
adipositas erkrankte menschen sind dem tod so nah wie
menschen die an bulemi erkrankte...

aber auch sowas kann therapiert werden...
...bei mir is das so ich habe angst, kummer, sorge mich um alles mögliche, liege nachts im bett wach und kann nicht schlafen, weil ich über jegliche art von dingen nachdenke was an dem tag oder die tage zufor passiert ist...manchmal liege ich sogar wach und weine solange bis ich einschlafe...

ich habe oft versucht mit jemandem darüber zu reden...einige stunden danach ging es mir sogar besser aber dann fing alles wieder von vorne an...ich erlebe jeden tag das selbe...wie ein degavü...eine erinnerung die bleibt und nicht geht...

und naja das alles führt bei mir zu agressiven depressionen, wut anfällen, ich tu mir auch oft selbst schmerzen zu fügen in dem ich meine hande zu fausten balle und die gegen die wand schlage bis sie bluten, danach gehts mir meistens besser genauso ist es auch mit dem essen wenn ich kummer habe dann fresse ich alles in mich rein und obwohl ich weiss dass ich daran sterben könnte höre ich nicht auf bis ich dieses warme sonnige gefühl wieder habe...

ich weiss das das nicht gesund ist aber ich weiss auch nicht wo ich mir hilfe hohlen könnte, telefon seelensorgen helfen nicht ich müsste schon ein persönliches gespräch führen aber ich weiss nicht mit wem ...
ich habe einfach angst...angst das ich was falsch mache...

ansgt vorm tod und höre trozdem nicht auf
 
hallo

ich kann alle menschen verstehen ....... Ich finde meine gründe sind warum ich es schon versucht habe ca.4mal mich umzubringen dass ich weglaufen will keine Kraft habe weiterzuleben und auch keinen sinn sehe.. Ich wurde zwei mal vergewaltigt ,,,, Eines war aber mehr sexuelle nötigung ......... Ich verspüre nur ekel und auch das ritzen an das ich oft denke mache ich nicht weil mein jetziger freund so lieb ist und mir helfen will ...........

Die angst irgendwann noch immer ohne ausbildung dazustehen ist groß ... Oder irgendwann in einem geschlossenem heim zu sitzen ... dass wurde mir oft angedroht,,,,,,,,,
Bis jetzt lebe ich in einer offenen wg von der ich in der letzten zeit 3mal zu meinem Freund abgehauen bin ....... Diese nacht war ich auch ohne abmeldung bei ihm ------------- Doch ich glaube einfach er ist der einzige der mich versteht ,,,,,,,,,,, Auch wenn ich mich oft selber nicht verstehe ----

Hoffe ihr ließt es J.H
 
Hallo, ich hatte vor 1 Jahr ein Suizidversuch gemacht... und habe immer noch Depresionen!Ichhabe aber immer noch... sollche... blöten Gedanken🙁 in mein Kopf und griege manchmal sollche Wutausbrüche :mad:Ich weis nicht was ich machen soll hab auch probleme in der Arbeit und in der Familie kann mir jemand ein Rat geben...?
 
Ich bin heute neu in dieses Forum gekommen und habe mich ein bisschen umgeschaut. An diesem Thema hier bin ich kleben geblieben, da ich schockiert von den Aussagen die hier getroffen wurden war.
Ich selber habe vor 7 Jahren einen Suizid, keinen Selbstmord, unternommen. Wir sind keine Mörder. Dazu gibt es genug Leitartikel im Internet.
Ich schreibe hier nur einmal nieder, wie es mir ergangen ist. Die Vorgeschichte dazu interessiert in diesem Falle nicht.
Ich weiß von meinem Suizid nur von Erzählungen. Denn als ich diesen unternommen hatte, war ich scheinbar nicht mehr in dieser Welt. Und dies ist Fakt. Ich erwachte nach 5 Tagen Intensivstation, wusste gar nicht wo ich war. Meine Verwandtschaft stand neben mir und donnerte auf mich nieder, solange bis ein Arzt eingriff und sie alle rausscheuchte. Es dauerte noch weitere 6 Tage bis ich wieder bei klarem Verstand war.
Was war passiert? Ich weiß es nicht. Man erzählte mir, ich war allein in der Wohnung, dass ich an dem besagten Tage einen Großputz gemacht habe, habe alle Sachen erledigt die getan werden mussten, so ordentlich und sauber sei meine Wohnung noch nie gewesen und dann am Abend habe man mich gefunden.
Noch Heute ist meine Verwandtschaft sauer auf mich und über dass was geschehen ist. Sie machen auch Heute mir mehr als nur Vorwürfe.
Ich will damit nur sagen, dass ich zu diesem Zeitpunkt scheinbar keine rationale Entscheidungsgewalt über mich und mein handeln hatte. Warum in aller Welt wird dann solchen Menschen vorgeworfen nicht nachgedacht zu haben? War ich denn dazu noch in der Lage? Da ich mich an nichts erinnern kann, scheint dies nicht der Fall gewesen zu sein. Zu diesem Zeitpunkt muss ich alles rationale abgeschaltet haben. Denn ich kann mich nicht einmal daran erinnern dass ich aufgeräumt und geputzt habe. Und genau dies beschreibt Kira mit diesem Jungen. Er war rational nicht mehr anwesend. Irgendetwas hat ihn dazu veranlasst alles Irdische abzuschalten, nur noch zu reagieren.
Dies wollte ich einfach mal los werden. Und nun können alle Gegner von diesem Thema auf mich losgehen. Derzeit habe ich Kraft zum weiterleben. Dann macht mal.

Gruß
 
Suizid löst die Probleme nicht, er beendet sie nur.

Und das ist wahrscheinlich das Beste das der Person passieren kann. Ich selbst lebe auch schon einige Jahre damit (dazu ich bin 18 und NICHT in Therapie) Probleme die viele nicht verstehen. Zu Komplex.
Dennoch versucht man die Tage hinter sich zu bringen. Man wacht morgens auf, versucht den Tag zu 'überleben' (ja überleben den wer lebt wenn er mit sich selbst kämpft?) und abends wieder einzuschlafen.

Man kämpft jeden Tag einen inneren Kampf: Kämpfen oder Sterben? Es gibt so viele Fragen zum Thema Suizid und doch so wenige Antworten. Jeder Mensch muss für sich selbst entscheiden was das beste für ihn ist. Manche sehen den Tod als beste Alternative zu dem Leben das sie führen.

Irgendwann ist der Zeitpunkt da, an dem die letzte Seite geschrieben ist. Man erlöst sich selbst von dem Leid, das man jahrelang mit sich rumgetragen hat. Warum sollte man nicht das Recht haben, das Ende seines eigenen Lebens zu bestimmen? Der Suizidversuch ist nicht strafbar. Warum auch? Es ist ein Recht des jeden Menschen.

Suizid sollte man nicht verurteilen, jeder kann in solch eine Lage kommen.

Ich habe hier einiges gelesen.
Ein Beispiel von Seite 6:

whisperer:
Wunden heilen wieder....
man glaubt es kaum aber sie tun es, dann wäre es doch schade schon tot zu sein, bevor man wieder glücklich sein kann.
Nicht kurz vorm Ziel aufgeben

Wunden heilen, da gebe ich dir recht. Aber viele vergessen, das Narben zurückbleiben. Narben die auch nach Jahren sehr schmerzen können.

Ein Beispiel von Seite 10:
darkside_now:
Selbstmörder sind Verlierer. Verlierer, die ihr Leben lang nichts anderes machen, als anderen und sich selbst die Schuld für irgendwelchen Kram zu geben.
Anstatt Schuld zu verteilen, sollten Selbstmörder lieber daran ARBEITEN, leben zu lernen.
Aber Selbstmörder sind dazu zu faul, zu unfähig und haben zuviel Angst zu versagen. Notorische Nörgler, chronische Besserwisser, die nichts auf die Reihe kriegen. Lebensversager, die sich selbst wegevolutionieren.



Es gibt Menschen, die haben einen Grund, sich umzubringen. Etwa, weil sie schwer krank sind, alt etc.pp. Da finde ich es legitim zu sagen "Ich trete JETZT in Würde ab. Besser als an Plastikschläuchen zu krepieren."
Das ist legitim.
Alles andere ist sehr erbärmlich. Wirklich sehr, sehr erbärmlich.


Selbstmörder suchen ein Leben kang nicht die Schuld bei anderen. Sie sind verzweifelt. Haben mehr Probleme als du dir vorstellen kannst. Stell dir vor auch Menschen die daran denken sich selbst umzubringen wollen leben. Doch sie schaffen es nicht. Weil ihre Probleme sie innerlich auffressen. Suizidgefährdete leben mit der Last. Sie belasten ihr Umfeld selten mir ihren Problemen. Es ist auch legitim zu sagen "Mir ist mein Leben nichts mehr wert. Ich gehe"
Es gibt durchaus Kranke die gehen wollen, doch man lässt sie selten. Die Familie kämpft für einen bis zum letzten Atemzug. Ob man es will oder nicht. Ein gutes Beispiel dafür ist der Film "Beim Leben meiner Schwester".
Selbstmörder sind nicht erbärmlich sondern verzweifelt.

lg Sunny
 
Ich sehe es auch so, daß jeder Mensch kämpfen sollte um sein Leben.
Aber ich weiß auch von mir selbst, daß man oft nur eine Sekunde davon entfernt ist..

Es gibt Menschen, die dies nicht geschafft haben.
Aber der Grund dafür ist NICHT Egoismus, Schwäche.., sondern eine heimtückische Krankheit, die heißt Depression, die genausoviel Macht über einen Menschen bekommen kann wie der Alkohol über den Trinker, der sich zu Tode säuft.

Man darf um diese Menschen trauern, aber man darf sie nicht verurteilen!

Ich bin sicher, daß Selbstmörder, wenn sie sehen könnten, (oder woran ich glaube, sehen), was sie hier damit angerichtet haben, dies ganz sicher kein 2. Mal machen würden.

Der Schmerz und die Verbitterung der so Verlassenen ist natürlich manchmal lange Zeit groß,
aber gerade, wenn man diesen Menschen liebt, sollte man ihm irgendwann verzeihen..

Depressionen, Alkohol, Drogen, andere Süchte.. sind schwere Krankheiten.
Während man sich bei letzteren genannten langsam umbringt, bringt die schwere Depression einen zu diesem endgültigen Schritt.

Und wie bei den Süchtigen kann auch die Liebe der Menschen nicht mehr an den Kranken durchdringen und eine Änderung bewirken.

Es ist nicht Schwäche, sondern die Schwere der Krankheit, die diese Menschen dazu bringt.

Also bitte überlegt, bevor ihr hier Menschen verurteilt und anderen damit noch mehr Schmerz zufügt damit!
 
Zuletzt bearbeitet:
Und ich bitte dich, mich nicht mit deinen Emotionen zu belästigen.

Wenn mir eine Gefühlsarmut vorausgeht, wie du schreibst, geht dir vielleicht ein Gefühlsüberschuss voraus?
Das wäre dann aber eher deine Angelegenheit, nicht meine.

Übrigens ist der Thread uralt. 😎
Hallo, Darkside, habe das nicht gesehen, wann du das geschrieben hast.
Möchte mich hiermit für meinen persönlichen Angriff hier bei dir entschuldigen.

Das Thema selber ist wohl das Schmerzhafteste überhaupt für die Betroffenen, und hier, im Trauerforum,
jetzt ganz allgemein, ist nicht der Platz für unüberlegte Äußerungen, die verletzte Menschen noch mehr verletzen.
LG
Claudia
 
Ich finde es inzwischen viel schlimmer wie mit den Hinterbliebenen umgegangen wird. Wenn man bspw. anschließend seinen Job aufgeben muss, weil keinerlei Verständnis von den Kollegen aufkommt oder innerhalb der ersten Woche die Rechnungen von Traumatisierten ins Haus flattern. Vielleicht begreift es dann auch der eine oder andere, warum sie aus dieser kranken Welt flohen.
 
Der Thread ist in der Tat einige Jahre alt und das letzte Posting der TE auch....
Ich lese diesen thread mit etwas anderen Augen - was wolte Kira den Usern sagen, was vielleicht überhört worden ist......😱
 

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