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Der Tod meines Vaters...

Ich bin jetzt 11 Jahre alt und mein Papa ist am 14.06.2004 gestorben!
es war ein montag als ich von der schule kam und die schreckliche nachricht erhielt. Er war wie normal bei der arbeit gewesen und wollte nach Hause! Doch dann erlitt er einen Herzanfall und starb sofort! Aber ich bin glücklich darüber das er nicht bei einem Auto unfall ums leben gekommen ist!
Ich habe jetzt sehr schwere Magen Darm probleme!Deswegen war ich auch schon im Krankenhaus! Es ist das schlimmste was ich je erlebt habe!!! Aber das leben muss weiter gehen.Anika
 
Du bist ne tapfere Kleene! Ich hoffe, du hast immer, wenn dir danach ist, jemandem zum reden und zum ausheulen. Sollte das nicht so sein, dann schreib uns, wenn du willst. Wir sind für dich da!

ich umarm dich ganz lieb und fest! Lea
 
hallo! erstmal will ioch sagen dass alle die berichte die in diesem forum sind mich sehr bewegt haben!
ich bin 16 jahre alt und habe meinen vater verloren als ich 2einhalb jahre alt war.ich kann mich fast nicht an meinen vater erinnern aber ich weis dass es fuer meine mutter ein sehr schwerer schlag war,es war die liebe ihres lebens...das verhaeltnis zu meiner mutter wurde waehrend der jahre immer schlechter wir verbrachten die meiste zeit uns anzubruellen.die meisten leute sahen es als pubertaere streitereien an aber es war alles andere als das.meine mutter wurde nach dem tod meines vaters zur alkoholikerin und kahm bis vor 1 jahr nicht davon weg!mich hat all das sehr gepraegt und ich habe immer noch viele probleme damit!
ich bin seit letztem sommer in den usa fuer ein austauschprogramm..waerendem ich hier bin ist das verhaeltnis zu meiner mutter immer besser geworden und ich koennte es mir ohne sie garnicht mehr vorstellen....
das was mir im augenblick sehr zu schaffen macht ist das erinnerungen an meinen vater wieder :hochkommen:aber ich mich eigentlich nicht wirklich an ihn erinner koennte weil ich einfach viel zu klein war als er starb....ich fange an mir gedanken drueber zu machen und will mehr erfahren und fange das erste mal in meinem leben an meinen vater zu vermissen!!!
ich weis einfach nicht was ich tun soll und all das mit meiner mutter und ihrem alkoholproblem liegt doch noch nciht soo lange zurueck....
ich will einfach nur mit jemandem darueber reden denn im augenblick kann ich nichts anderes machen...
ich wuerde mich sehr freuen wenn mir jemand auf meinen beitrag antworten wuerde.....ich fuehle mich sehr nah zu den menschen hier einfach weil wir alle ienen geliebten menschen verloren haben!
schmuekatze
 
AW: Der Tod meines Vaters... Beitrag von krissi

Hallo @YVONNE!
Ich verstehe deinen schmerz nur zu gut!
Das Wichtigste ist,dass du weißt ,das du nicht allein bist,NIEMALS!!!Es wird immer einen geben der dir Mut schenkt z.B.ein Therapeut!Denk doch ruhig weiter an die schönen Tage mit deinem Vater,das verbindet euch...ich bin mir ganz sicher das er weiß dass du ihn sehr liebst!Das klingt jetzt vieleicht albern,aber rede doch mit deinem Vater,sag ihm wie sehr du ihn vermisst und das du dir wünschst wieder ein Kind zu sein und in seinen Armen zu liegen!Du spürst,das er da ist und dir zuhört...auch wenn nicht gleich probiers immer öfter...du wirst es merken!Du musst dir natürlich selbst helfen und wenn dus nicht schaffst dann mit Hilfe eines Therapeuten!Genieße,das die Leute die dich lieben dir helfen wollen...ABER DU MUSST IMMER WISSEN😀EIN VATER IST BEI DIR,IMMER!!!
Bye!
 
Ich bin jetzt 16 und mein papa ist vor 7 jahren gestorben
ich war da erst neun und meine bruder waren 5 und 17
ich weis das man als junge seinen vater braucht
und als mädchen aber auch
Ich kann nicht mit meiner mutter oder mit jemanden darüber reden weil ich sehr
viele aggressionen gegen meine famielie habe alle sind sie nur für meine brüder da
niemand für mich


Ich wünscte ich würde bei meinem papa sein
 
liebe kathi,

stell dir vor, dass du bei ihm bist - oder besser: er bei dir. schließ die augen und lass dich von deinem vater umarmen. weine dich aus, in seinen schultern. stell dir vor, wie er dich tröstet, und anlächelt; wie stolz er auf dich ist, und wie sehr er dich, seine einzige tochter, liebt. lass es sich gut anfühlen. erinnere dich an ihn, schau dir alte fotos an so oft du dich nach ihm sehnst. schreibe ihm briefe, oder bete vor dem einschlafen zu ihm. aber versinke nicht in seinen tod, sondern halte ihn lebendig. glaube daran, dass dein vater bei dir ist; in jedem moment, wann immer du es so möchtest.

ich wünsche dir, dass du all seine kraft und all seine liebe spürst, damit du dein leben leben kannst.

vielleicht kannst du deine familie auf deine aggressionen aufmerksam machen. mache deiner mutter klar, dass du dich vernachlässigst fühlst - vielleicht weiß sie es nicht. sag ihr, dass du leidest, und dass du verärgert bist. deine familie mag fehler machen, aber gib ihnen die chance deine befürnisse zu erkennen. gib dir selbst die chance.

alles liebe
 
Hallo,

mein Vater ist vor fast 6 Wochen viel zu früh mit 56 Jahren gestorben, genau am 04.10.2005 um 23🤐7 Uhr.
Er war Diabetiker und herzkrank. Er ist im Badezimmer zusammengebrochen, während ich mich im Nebenraum mit meiner Mutter unterhalten habe.
Ich habe ihn röcheln gehört und als ich bei ihm war hatte er ganz blaue Lippen und hat nicht mehr auf mich reagiert. Dabei hatten wir 3 Minuten vorher noch miteinander gesprochen. Meine Mama hat sofort den Rettungsdienst gerufen, nur bis der kommt dauert das bei uns auf dem Land.
Ich konnte keinen Puls und keine Atmung feststellen, also habe ich angefangen meinen Vater wiederzubeleben. ganze 15 minuten. bis die Sanitäter da waren, die Notärztin kam dann 5 Minuten später.
Leider hat mein Vater es nicht geschafft. Zum Glück hatte ich gerade meinen Freund am Telefon als uns die Ärztin sagt das sie ihm nicht mehr helfen konnten.

Er versucht mir zu helfen, das merke ich, aber er weiß nicht wie. Und jetzt habe ich irgendwie das Gefühl dass wir uns dadurch entfremden. Aber ich will ihn nicht verlieren. Er ist neben meinem Vater der wichtigste Mensch in meinem Leben, und mein Vater ist ja nun nicht mehr da um mir zu raten, mir zu helfen oder mich in den Arm zu nehmen.

Ich habe auch einfach Angst davor noch mehr Menschen zu verlieren. Warum müssen Menschen sterben? und vor allem: warum müssen so viele Menschen zu jung sterben?
 
Es tut so unwahrscheinlich gut hier zu lesen, wie Ihr mit dem Tod eines Elternteils umgeht, es versteht und verarbeitet.

Mein Papa, in nenne ihn immer noch so, obwohl ich schon 44 Jahre bin, ist vor 4 Jahren gestorben. Ich vermisse ihn unendlich, denn er war der Einzige, der mich trösten konnte, der mich einfach nur lieb hatte.
Es vergeht kein Tag an dem ich nicht an ihn denke und hin und wieder kullern auch ein paar Tränen. Aber ich denke das ist normal. Wie lange jemand braucht um den Tod eines geliebten Menschen zu verarbeiten, hängt wohl von vielen Umständen ab.

Ich habe eine Mutter, die na ja, entweder böse oder krank ist... hab schon darüber geschrieben. Sie kann und will mir nicht helfen und dies macht das Verarbeiten sehr schwer.

Ich mache mir heute noch unendlich viele Vorwürfe über Dinge, die ich gesagt habe, aber es eben nicht so gemeint habe. Ich kann es nicht mehr rückgängig machen.

Ich hab meinen Papa sehr lieb gehabt ... und es ihm nie gesagt. heul..heul..

Trotzdem, viel Kraft und Mut
und LG von Suse
 
hallo leute, will hier auch mal paar zeilen loswerden.

es kam damals alles ziemlich überraschend für mich als eines tages meine mutter anrief und sagte "sie haben vater gerade ins krankenhaus abgeholt"
ich hab an diesem tag sofort meine arbeit liegen lassen und bin erstmal nach hause zu meiner mutter und danach ins krankenhaus. am anfang sah es so aus als ob er sich wieder erholt und alles wieder gut wird aber dem war nicht so...
es wurden dann insgesamt drei wochen krankenhausaufenthalt und und ich würde behaupten das war bis jetzt die schlimmste zeit meines lebens. der zustand meines vaters verschlechterte sich fast von tag zu tag, er fiel ins koma, wachte wieder auf, fiel wieder ins koma...
erschwerend für mich war das meine frau und ich genau zu dieser zeit einen sohn erwarteten und mein vater sich schon so sehr drauf gefreut hat opa zu werden.
nachdem er eingeschlafen war musste ich mir solche dinge an den kopf wefen lassen wie "naja, das ist halt der auf der dinge, ein altes leben geht, ein neues kommt"
ich habe nach gründen gesucht, warum es so kommen musste, warum gerade jetzt? ich machte meinen damals noch ungeborenen sohn dafür verantwortlich, ich dachte das mein vater sein leben für das meines sohnes gegeben hat, so eine art platz machen, wenn ihr versteht wie ich das jetzt meine.
ich bekam große probleme mit meiner frau, es war für sie nicht nachvollziehbar das ich solche gedanken haben konnte. ich zog mich von allen zurück und wollte nur noch alleine sein mit meinem schmerz.
ich denke heute immer noch täglich an meinen vater, an die gemeinsame zeit und alle schlimmen dinge, die ich ihm sagte und an die guten, die ich ihm nie sagte, höre seine lieblingsmusik und weine den ganzen schmerz aus mir raus.

der tod meines vaters ist jetzt 3 jahre her und der kleine mein ganzer stolz, ich liebe ihn über alles. ich weiß inzwischen, das ein teil meines vaters in mir immer weiter leben wird, und auch in meinem sohn und ich glaube ganz fest daran das wir uns, wenn die zeit gekommen ist, irgendwann wiedersehen...
 

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