Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Der Stiefsohn und die Pubertät...ich mach wohl alles falsch

Die Mutter (und vor allem der dort ein und aus gehende "Bekannte") ist leider Gottes ein hoffnungsloser Fall. Bei ihr wäre L. wirklich verloren. 🤷
Was da wohl damals für Geschichten gelaufen sind kann ich manchmal gar nicht glauben.
Sie war mit Mitte 30 wohl der Meinung, sie hätte was im Leben 'nachzuholen'. Und dabei geht sie aufs Ganze.
Deshalb hat sich mein Mann dann ja auch zügig getrennt und dafür gekämpft, dass der Sohn zu ihm kann.
Ok, die kommt dann nicht in Frage. Übrigens erinnert das Flaschenpinkeln klar an die Unsauberkeit in die Hunde und Katzen verfallen wenn ihnen unerwünschter Familienzuwachs vor die Nase gesetzt wird, ganz unverkennbar Eifersucht. Wenn er sich aber nicht mehr die paar Meter zum Klo traut sind vermutlich auch Alpträume im Spiel, die in der Pubertät wenn sich das Gehirn umbaut sowieso verstärkt auftreten. Leider sprechen Kinder in dem Alter generell nicht gern über ihre Träume weil da auch allerlei peinliches Zeug dabei ist und mit der Familie schon gar nicht, aber wenn ich an Deiner Stelle wäre würde ich ihm einen Crashkurs in Traumdeutung verpassen so dass er damit selbst fertig werden kann.
 
"Mitkommen dürfen" ist was völlig anderes, als "aktiv was mit ihm machen".
Dann formuliere ich das mal anders:
Wenn wir ihn "auffordern" selbst zu entscheiden, was er denn gerne machen möchte, kommt "keine Ahnung".
Dann schlagen wir etwas vor und da kommt dann zu egal was "Nee, keine Lust, da waren wir schon, das ist langweilig".
Wenn wir zu ihm sagen "Komm, wir spielen ein Spiel" oder "Komm, wir gucken einen Film, such du einen aus" kommt "Näää, keine Lust"

Wie aktiv soll es denn noch werden?

Zwingen können wir ihn ja schlecht.
 
Hat er denn gute Freunde?
Mit denen er Zeit verbringt?
Die regelmäßig auch zu euch kommen und manchmal sogar übernachten?

Die Sache mit dem: In die Flasche pinkeln…
Ist da mal was vorgefallen?
Wurde er vielleicht sexuell belästigt?
Er hat Angst, den dunklen Flur entlang zu gehen, vielleicht stimmt das sogar und dann hilft ihm auch das Nachtlicht nicht, diese Angst zu überwinden.?

Es ist gut, dass ihr nun einen Therapeuten für ihn gefunden habt.
Aber ich denke, dass wird nicht genügen.
Wahrscheinlich wäre zusätzlich noch eine Familientherapie notwendig, damit ihr alle euer Verhalten reflektieren und verändern könnt.

Er alleine wird das nicht bewältigen.
 
Er lehnt es kategorisch ab und behauptet im Nachgang, er wäre ja so einsam hier, weil wir nie etwas mit ihm machen würden.
Ja, genau das glaube ich auch, ohne Euch dabei zu verurteilen.
Dieses ambivalente Verhalten des Sohnes ist doch das, was jeder so in etwa in seiner Pubertät erlebt hat. Deshalb würde ich aufhören, ihn bei jeder Gelegenheit zu fragen, denn die Stärke und dazugehörige Verantwortung für seine Gefühle und Wünsche hat er noch nicht. Stattdessen würde ich ihn einfach dazu animieren, mitzukommen und mitzumachen oder auch nur mich an bestimmten Zeiten nur exklusiv mit ihm beschäftigen. Das braucht ja nicht lange zu sein, aber eben "seine" Zeit mit Dir. Widerstände auch ruhig mal grosszügig übersehen ....
Sich als "Erster", als der Ältere, als "Einzlkind" von Zeit zu Zeit fühlen, vielleicht hilft ihm das ja?
Nochmal - ja, dieses erst ablehnen und sich danach doch einsam zu fühlen, das ist für ihn in seinem Alter nicht gelogen und auch keine Laune, denn so erlebt er es. Das würde ich ernst nehmen und mich ihm deshalb widmen.
 
Ich glaube da sieht mein Mann sich sehr im Spagat. Ich verstehe, dass es für ihn auch nicht leicht ist.
Er meint immer er kommt sich doof vor
Tja, das war ja schon immer so das Problem für angehende Väter, wenigstens noch bis ins letzte Jahrhundert.
Und wie es so schön hiess:
Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr. 😉
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
S Wir wissen mit Stiefsohn nicht weiter Familie 28

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben