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Der staat will, dass man von ihm lebt – tun wir ihm doch den gefallen!

  • Starter*in Starter*in Ein Realist
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1. Ein zuhause sitzender H4-Empfänger kommt den Steuerzahler BILLIGER als einer in einer Statistik-Schönungs-Maßnahme, die der BÜRGER neben H4 noch MITFINANZIEREN muss. Wer H4 bezieht, sorgt dafür, dass der Staat wenigstens dieses Geld nicht vergeudet.

Richtig. Das sage ich auch immer, wenn mal wieder geschimpft wird, dass die Arbeitslosen zu viel bekommen von den hart erarbeiteten Steuergeldern der anderen. Damit sind dann fast immer Regelsatz und KdU gemeint, die kriegen einfach zu viel. Das Sinnlosmaßnahmen und sogenannte AGHs auch sauteuer sind und teilweise wirklich null bringen, wird dabei gern vergessen. Eine Maßnahme, die kein Wissen vermittelt, dürfte es nach meiner Auffassung gar nicht geben. Eine Maßnahme sollte immer Weiterentwicklung als Ziel haben, nicht so Unsinn wie Tagesstrukturierung. Tagesstrukturierung passiert auch, wenn der Mensch zu einer Maßnahme geht, in der er Bildung erfährt.
 
Zitat: "Ich finde auch dass sich die Menschen gegen den Staat stellen sollten, denn der Staat ist angewiesen auf seine Bürger, er tut nur nix für sie"

Der verschuldete Staat greift sogar zu meiner Meinung nach drastischen Methoden um die
staatliche Infrastruktur und den Wohlfahrtsstaat zu erhalten: Stichwort: " Deutsche Interessen im Ausland verteidigen."

Abgesehen davon konnte man in den TV- Nachrichten vor ca. einer Woche von einem Staatsbesuch der Kanzlerin in China hören, bei dem sie den Chinesen Staatsanleihen anbot.
Ein leider erfolgloser " Bettelbesuch", denn die Chinesen lehnten höflich ab, und boten sich
als Käufer deutscher Industriebetriebe an.

Also ich fand DAS nun ziemlich gruselig.

Persönlich stört es mich auch, dass das Wort "Menschenrechte" mittlerweile häufig als Synonym für materielle Ansprüche benutzt wird. Wenn der wirtschaftliche Abstieg ,
Arbeitslosigkeit, Hartz IV zum Autoverkauf zwingen, sehen viele ihre Menschenrechte (welche?) bedroht.
Wenn ich keinen Arbeitsplatz in einer Behindertenwerkstatt, den ich aufgrund eines Gutachtens zugewiesen bekomme, will, nehme ich, wenn ich kann, fast jede andere Arbeit an, allein schon deshalb um mich vom ungerechtfertigten Etikett "behindert" zu befreien.

Auch in Deutschland gibt es Wohngeld und Sozialwohnungen, zu denen ich besonders auch
als Arbeitsloser und HartzIV Empfänger Zugang habe.
Der Ämterhürdenlauf führt, wenn man genug Kondition hat, schon zu einer ausreichenden
Grundversorgung.
 
Persönlich stört es mich auch, dass das Wort "Menschenrechte" mittlerweile häufig als Synonym für materielle Ansprüche benutzt wird. Wenn der wirtschaftliche Abstieg ,
Arbeitslosigkeit, Hartz IV zum Autoverkauf zwingen, sehen viele ihre Menschenrechte (welche?) bedroht.


Wenn man HartzIV beantragt, muss man seine Lebensversicherung kündigen etc etc. das finde ich ziemlich deißt. Nagut, ein Menschenrecht ist es nicht unbedingt, aber ich würde mein Leben gerne mit den Finanziellen Absicherungen führen, wie ich das gerne will und nicht vollkommen auf H4 angewiesen sein, was mir sowieso die letzten Grundlagen unterm A**** wegzieht.
 
Das hört sich eher nach einem Menschen an, der vom Leben enttäuscht wurde. Natürlich lohnt sich Arbeit. Wer richtig arbeitet, hat auch Chancen. Die Überschrift ist unpassend gewählt und zeigt, dass der Schreiber in seinem Leben wohl oft enttäuscht wurde. Ein wenig mehr Motivation, Fortbildung und ein besserer Schulabschluss könnten helfen. Und schon sieht es auf dem Arbeitsmarkt ganz anders aus. Einfach mal versuchen!
 
@Simone_1979

"Motivation, Fortbildung, Schulabschluss"

Hast du den Thread nicht richtig gelesen? Sogar UNIVERSITÄTSPROFESSOREN und INGENIEURE finden keine passende Stelle, oder besser (da man trotzdem ja dauernd über "FACHKRÄFTEMANGEL" jammert ): werden in keine passende, FAIR BEZAHLTE Stelle vermittelt.
Die besten Schulabschlüsse und Ausbildungen sind NUTZLOS, wenn Leistungen und Wissen NICHT GEWÜRDIGT WERDEN. (Wie gesagt: "Wenn JEDER zu ALLEM gezwungen werden kann, ist eine Ausbildung wertlos. ")
Die Frage nach der Motivation beantwortet sich dann auch von selbst.

*
Und zum Thema Schule:

Schon in der Schule lernt man, dass Leistung wenig zählt: Warum gibt es in Detschland immer noch das "Sitzenbleiben"? Die meisten Länder (darunter so hoch entwickelte PISA-Musterländer wie Finnland und Japan) haben es längst abgeschafft. Warum sollte man wegen ZWEI Fächer ein ganzes Jahr wiederholen müssen? Das ist SINNLOS (in den "schlechten Fächern" wird man so schnell auch nicht besser, und in den "guten Fächern" langweilt man sich), es ist DEMÜTIGEND, ZEITVERSCHWENDUNG UND TEUER. Und es ist UNFAIR: Wirklich fleißige, gute Schüler, die nur in zwei Fächern Probleme haben, aber sonst nur Zweier und Dreier (vielleicht sogar Einser), werden nicht versetzt, aber faule Schüler, die nur das "Überlebensnotwendige" tun und in ALLEN Fächern auf einer Vier oder Vier bis Fünf stehen, kommen problemlos in die nächste Stufe. Hier sieht man, dass allein die Punkte und Noten zählen und nicht, ob man wirklich etwas gelernt hat.
 
Artikel 1 des GG besagt, die "Menschenwürde ist unantastbar". Wenn man Menschen erpresst, ihnen ihre Existenz zu nehmen, hat das absolut nichts mit Menschenwürde zu tun, doch genau das wird mit Hartz-IV-Empfängern gemacht.
Sie werden gezwungen ihre Arbeitskraft unter Wert zu verkaufen, damit sich andere (diese Ausbeuter) bereichern können, was hat das mit Menschenwürde und Gerechtigkeit zu tun? Wer sich diesem Zwang nicht unterordnet, wird psyschich oder finanziell ruiniert! Im Sinne der kapitalistischen Ausbeuter gibt es keine Menschenrechte - Recht ist hier nur Kapital! Das sieht man ja daran, das sich viele Reiche mit ergaunerten Geld freikaufen können, für ihr Unrecht, was sie anderen angetan haben, das kommt doch keiner Strafe gleich! Wo ist hier der Gleichbehandlungsgrundsatz? Alles wird immer teurer (Benzinwucher, Lebensmittelverteuerung, Energiepreiswucher), die bereichern sich alle immer mehr und der kleine Arbeitnehmer soll für einen Hungerlohn schuften! Wofür denn eigentlich - Damit es den Ausbeutern immer besser geht, oder wie? Unterm Strich, bleibt immer weniger, weil alles teurer wird, nur der Lohn bleibt konstant niedrig! Wenn man nur arbeitet, um die Arbeit zu refinanzieren, dann macht Arbeit absolut keinen Sinn! Ein fairer Lohn von dem ein Mensch in Würde leben kann ist daher unumgänglich! Wer einen Hungerlohn bekommt, sollte auch schlechte Arbeitsleistung bringen! Auch leidet die Qualität der Produkte massiv unter diesem Billiglohnwahn, es wird dadurch viel Schrott produziert! Zeitdruck, Niedriglohn und diese Zweiklassengesellschaft führen zu Demotivation und Gleichgültigkeit - Die Gesellschaft verkommt dadurch immer mehr! Zufrieden ist fast niemand mehr, weil Arbeit für die meisten nur ein lästiges Übel ist, was gerade so die Existenz sichert, aber ein menschenwürdiges Dasein und Freiheit stellen sich viele Menschen anders vor!
 

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