Nun, aus meiner Sicht ist es offensichtlich, dass das ganze Leben, die gesamte Existenz ein Akt des Kreativen ist, in all seinen kleinen und großen Facetten. Sonst gäbe es ja auch sowas wie Geschichte und Entwicklung nicht. Ganz ohne Wertung gemeint, sondern als neutrale Gegenüberstellung von Statischem und Dynamischem.
Es gibt ja auch diesen Spruch, den ich als einigermaßen zutreffend empfinde: Veränderung ist die einzige Konstante.
Oder anders ausgedrückt: Alles befindet sich in ständiger Bewegung. Selbst dieses Erdenrund dreht sich ja ständig, bewegt sich während dem Drehen sogar durchs Weltall.
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Passend vielleicht auch dieses "panta rhei": "Alles fließt."
Das bekannteste Beispiel in diesem Kontext lässt sich in einem Satz zusammenfassen: "Du kannst nicht zweimal in denselben Fluss steigen."
Es soll bedeuten, dass beim nächsten Hineinsteigen in den Fluss das Wasser ein anderes ist, und man selbst hat sich auch verändert.
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Assoziativ vielleicht noch ein Zitat von George Bernard Shaw, sinngemäß:
"Mein Schneider ist der einzige vernünftige Mensch. Er nimmt jedes Mal neu Maß, wenn er mich trifft, während alle anderen die alten Maßstäbe anlegen."