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Der Sinn des Lebens

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Manchmal frage ich mich tatsächlich, warum ich das alles mache. Geld, Liebe, Partnerschaft, Kinder? Warum das alles? Interessiert mich alles eigentlich gar nicht. Dann wiederum möchte ich vielleicht die Erwartungen meiner Mutter erfüllen? Die Erwartungen meiner Mitmenschen und der Gesellschaft?
 
Ich sag immer: "Der Sinn des Lebens ist es, glücklich zu sein!"

Wenn man versucht, die Erwartungen anderer zu erfüllen, lebt man nicht sein eigenes Leben und kann folglich auch nicht glücklich werden.

Aus meiner Sicht ist das sehr wahr. So favorisiere ich bspw. das Konzept der Selbstverwirklichung. Das kann etwas mit einem Partner und anderen Menschen zu tun haben, muss es aber in letzter Instanz nicht zwingend.
 
Ich denke mal, dass jeder Mensch einen Sinn oder viele Sinne innehat, bis er vielleicht mal andere gewinnt.

Dass ein Mensch vollkommen ohne Sinn ist, glaube ich eher nicht.
 
Acht Jahre und 329 Seiten Sinnsuche und etliche interessante Gedanken.

Die für mich überzeugendste Antwort zum Thema fand ich in einem Buch, das der österreichische Psychologe Viktor E. Frankl, der mehrere Jahre in deutschen Konzentrationslagern überlebt hat, 1946 veröffentlichte.

Er vergleicht darin die vergebliche Suche nach einem allgemeinen Sinn des Lebens mit einer Frage, die einem Schachmeister gestellt wird: „Sagen Sie mir, Meister, was ist der beste Zug der Welt?“

Antwort: Es gibt keinen. Der beste Zug im Schach hängt ganz von der Situation im Spiel und den Eigenschaften des Gegners ab.

Es gibt nicht den einen Sinn, der für jeden zu jeder Zeit passt. Wir können unseren Sinn nur entdecken, wenn wir mit der Welt interagieren. Jeder Mensch hat die Freiheit sich zu verändern. Wir mögen von der Biologie oder von der Gesellschaft beeinflusst sein, aber was uns menschlich macht, ist die Fähigkeit, über diese Dinge hinauszuwachsen.
 
Acht Jahre und 329 Seiten Sinnsuche und etliche interessante Gedanken.

Die für mich überzeugendste Antwort zum Thema fand ich in einem Buch, das der österreichische Psychologe Viktor E. Frankl, der mehrere Jahre in deutschen Konzentrationslagern überlebt hat, 1946 veröffentlichte.

Er vergleicht darin die vergebliche Suche nach einem allgemeinen Sinn des Lebens mit einer Frage, die einem Schachmeister gestellt wird: „Sagen Sie mir, Meister, was ist der beste Zug der Welt?“

Antwort: Es gibt keinen. Der beste Zug im Schach hängt ganz von der Situation im Spiel und den Eigenschaften des Gegners ab.

Es gibt nicht den einen Sinn, der für jeden zu jeder Zeit passt. Wir können unseren Sinn nur entdecken, wenn wir mit der Welt interagieren. Jeder Mensch hat die Freiheit sich zu verändern. Wir mögen von der Biologie oder von der Gesellschaft beeinflusst sein, aber was uns menschlich macht, ist die Fähigkeit, über diese Dinge hinauszuwachsen.

Wenn ich mich recht entsinne, war Frankl auch ein Lehrer oder so. Also hat er den Leuten im Konzentrationslager noch was beigebracht, und die Leute haben ihm wohl gerne zugehört und was gelernt, obwohl sie alle wussten, dass sie bald sterben würden.
 
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