Ich würde mich auch gerne zu diesem Thema äußern.
Ich habe mich sehr viel mit diesem Thema beschäftigt. Ich hab schon sehr früh angefangen, alles mögliche in dieser Welt zu hinterfragen.
Als Jugendliche glaubte ich an einen Sinn. Es musste einfach einen Sinn geben, sonst wäre die Welt ja nur ein kalter, schrecklicher Ort und dein Leben nur bestimmt von Glück und Pech - letztendlich Zufällen.
Mittlerweile habe ich den Glauben an einen Sinn verloren. Es exestiert grundsätzlich kein Sinn. Du lebst, weil du lebst. Im hier und jetzt, ob du willst oder nicht.
Nun verbleiben einem mehrere Möglichkeiten.
Ich finde mich damit ab und geb meinem Leben selbst einen Sinn.
Ich verbringe mein Leben damit nach einem Sinn zu suchen.
Oder ich lebe mein Leben nach bestem Gewissen.
Die vierte Möglichkeit des Aussteigens, lasse ich mal aus.
Es gibt noch eine fünfte Möglichkeit: Wenn Du bisher den Sinn "an einem Ort" gesucht und dort nicht gefunden hast, dann war es - aus meiner Sicht - der falsche Ort. Also empfehle ich: Woanders suchen...
Auch die Religion ist entweder ein Versuch, dem Menschen zu zeigen, wie er leben sollte. Oder ein Weg, mit dem Leben wie es ist, besser klar zu kommen. Ob es einfacher ist mit Glaube zu leben, als ohne? Es scheint den meisten Gläubigen jedenfalls wesentlich besser zu gehen, sie wirken zufriedener, fröhlicher auf mich. (natürlich auch nicht jeder einzelne)
Das ist nur meine derzeitige Sichtweise dazu. Eine von so vielen auf dieser Welt.