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Jenkins
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Der heilige Krieg
Der Islam ist die einzige der sogenannten Hochreligionen, die bewaffnete Aggression als Mittel zu seiner Propagierung sanktioniert. Es ist das Konzept des ’heiligen Krieges’.
Die Frage, die hier auftaucht ist, ob ein Krieg jemals heilig sein kann, und diese ist verbunden mit der weiteren Frage, ob es überhaupt einen ’gerechten’ Krieg geben kann. Darüber gehen die Meinungen natürlich sehr auseinander, besonders in unserer stark humanistisch orientierten Gesellschaft. Die einen meinen, dass überhaupt kein Grund einen Krieg rechtfertigt, andere, dass beispielsweise gegen Gewaltherrschaft, Unterdrückung und Sklaverei Waffengewalt zu rechtfertigen sei. Wir dürfen auch nicht vergessen, dass vor gar nicht allzu langer Zeit Krieg verherrlicht wurde und immer wieder glorifiziert wird.
Was sagt nun die Bibel zu diesem Thema? Zunächst müssen wir grundsätzlich zwischen dem Alten und dem Neuen Testament differenzieren.
Das Alte Testament, besser der (alte) Bund, bestand zwischen Gott und Israel. Er bezog sich auf spezifische Situationen eines spezifischen Volkes. Dieses Volk war prädestiniert, den Erlöser der Welt hervorzubringen, Jesus, den Messias. Es sollte auch das Wissen über den alleinigen Gott in der Welt bekannt machen.
Die Existenz dieses kleinen Volkes war ständig bedroht. So musste einerseits der Schutz des physischen Lebens gesichert werden, aber es war auch höchst notwendig, dieses Volk vor dem Einfluss der in ihrem Lebensraum allgemein praktizierten spiritistischen Religion zu bewahren. Das bedurfte zu Zeiten radikaler Maßnahmen, wie wir sie beispielsweise im Koran finden im Umgange mit den Ungläubigen zur Zeit Noahs (Sure 71,27-28) oder bei der Einnahme Kanaans, bei der Gott selbst befahl, die derzeitigen Einwohner auszurotten (5. Mose 20,16-18), um Israel vom Abfallen zu bewahren. So etwas kann man eigentlich nur verstehen, wenn man sich bewusst ist, dass unser Leben hier vergänglich und eine Vorbereitung auf unser ewiges Leben ist. Es drückt andererseits auch den Absolutheitsanspruch Gottes an die Menschheit, und Israel im besonderen, aus.
Das Neue Testament beleuchtet kriegerische Auseinandersetzungen von einem anderen Standpunkt. Wir finden dort keinen Pazifismus. Staatsgewalt wird als notwendiger Schutz zum Wohl der Menschen gesehen (Röm. 13,1-7, Hebr. 13,17, 1. Petr. 2,13-17). Obwohl Soldaten des öfteren erwähnt werden, wird nichts gegen sie gesagt, außer, dass sie sich mit ihrem Sold begnügen und sich nicht unrechtmäßig bereichern sollen (Lk. 3,14). Aber Gewalt als Mittel zur Propagierung des Evangeliums ist völlig ausgeschlossen. Das ist anders im Islam.
Ideal und Wirklichkeit
Viele Muslime sind der löblichen Ansicht, dass der heilige Krieg zunächst einmal ein Krieg gegen die Sündhaftigkeit in uns selbst darstellt. Dann sagt man aber auch, dass heiliger Krieg ausschließlich der Verteidigung galt und nie als Angriffskrieg geführt wurde.
WAS DER KORAN ÜBER DEN JIHAD SAGT
Das kann jeder voll unterstützen, doch ist dieser Text von vielen gegensätzlichen isoliert worden:
Der Kontext dieser Worte zeigt deutlich, dass hier nicht mit Gottes Gericht gedroht wird, sondern mit gewaltsamer Unterwerfung.
"Wenn ihr im Krieg mit den Ungläubigen zusammentrefft, dann schlagt ihnen die Köpfe ab." (Sure 47,5)
Von Muhammad wird entsprechend berichtet, dass er sagte:
DAS MATERIELLE ZIEL
Um die Notwendigkeit des Jihad damals zu verstehen, muss man wissen, dass die muslimische Kriegerschar keinen Sold bekam, sondern von Kriegsbeute lebte. Es drehte sich letztendlich um ökonomische Erwägungen. Die begannen mit der ersten Schlacht bei Badr, wo die Muslime, die in Medina in finanzieller Not lebten, eine mekkanische Karawane überfielen, um sie auszurauben.
Dieser Beweggrund war damals mit Sicherheit der Hauptanreiz:
Jeder Krieger bekam ein Anrecht auf das Eigentum des Mannes, den er erschlagen hatte, und er konnte ebenso jeden Gefangenen, den er gemacht hatte, in die Sklaverei verkaufen. Auch Frauen und Kinder galten als Beute, und es wurde keinem Muslim als moralische Verfehlung angerechnet, wenn er verheiratete Gefangene als Nebenfrauen nahm, solange sie nicht gerade schwanger waren. Darüber hinaus wurden
Eine erhobene Kopfsteuer konnte sehr einschneidend sein, wie es im Falle der besiegten Juden von Khaiber war. Nach Wegnahme der Beute konnten sie
Die Beute war mitunter sehr beträchtlich, wie wir einem Bericht entnehmen können:
Es wundert einen nicht, dass dem Alî ibn Abî Tâlib dieses Gedicht zugeschrieben wird:
Eins der fundamentalen Menschenrechte besteht darin, dass man seinen Glauben frei wählen, ausüben und auch bezeugen darf. Dieses Recht wurde Andersdenkenden von Muslimen nur beschränkt oder gar nicht zugestanden. Man durfte zwar Muslim werden, doch es stand die Todesstrafe auf den Abfall vom Islam. Diese wird heutzutage zwar nicht mehr konsequent durchgeführt, doch verliert ein Konvertit aus dem Islam weitgehend den Kontakt zu seiner Familie und seinen gesellschaftlichen und ökonomischen Kontext, was für viele eine echt traumatische Erfahrung ist. Hier gilt das Wort des Koran nicht mehr, welches bestimmt: ”Zwingt keinen zum Glauben." (Sure 2,257)
Wir bedauern es auch sehr, dass Christen, die in islamischen Ländern leben, nicht die selben Privilegien und Rechte eingeräumt werden, wie Muslimen, die in ’christlichen’ Ländern leben.
Diese Christen fragen, sicher nicht grundlos, warum es ihnen nicht gestattet wird, ihrem Glauben frei zu leben, ihn frei zu bezeugen und Gemeinden und Kirchen zu bauen.
Abschließend möchten wir die Leser wieder darum bitten, den oben gegebenen Maßstab der Ethik an die geschilderten Geschehnisse und Lehren zu legen und ehrlich ein Urteil zu fällen, ob die Doktrin und Praxis des Jihad ethisch-moralisch ist und somit dem Wesen Gottes entspricht. Die Frage ist wiederum nicht, ob dieses Kapitel subjektiv oder einseitig ist. Alles Geschilderte entstammt islamischen Quellen, und deren Ethik gilt es messen.
http://www.answering-islam.de[/B]
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[B]Dieser Text stammt nicht von mir.[/B]
[B]Es nur ein Teil von der webseite[/B]
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[B]Gruß[/B]
[B]Jenkins[/B]
Der Islam ist die einzige der sogenannten Hochreligionen, die bewaffnete Aggression als Mittel zu seiner Propagierung sanktioniert. Es ist das Konzept des ’heiligen Krieges’.
Die Frage, die hier auftaucht ist, ob ein Krieg jemals heilig sein kann, und diese ist verbunden mit der weiteren Frage, ob es überhaupt einen ’gerechten’ Krieg geben kann. Darüber gehen die Meinungen natürlich sehr auseinander, besonders in unserer stark humanistisch orientierten Gesellschaft. Die einen meinen, dass überhaupt kein Grund einen Krieg rechtfertigt, andere, dass beispielsweise gegen Gewaltherrschaft, Unterdrückung und Sklaverei Waffengewalt zu rechtfertigen sei. Wir dürfen auch nicht vergessen, dass vor gar nicht allzu langer Zeit Krieg verherrlicht wurde und immer wieder glorifiziert wird.
Was sagt nun die Bibel zu diesem Thema? Zunächst müssen wir grundsätzlich zwischen dem Alten und dem Neuen Testament differenzieren.
Das Alte Testament, besser der (alte) Bund, bestand zwischen Gott und Israel. Er bezog sich auf spezifische Situationen eines spezifischen Volkes. Dieses Volk war prädestiniert, den Erlöser der Welt hervorzubringen, Jesus, den Messias. Es sollte auch das Wissen über den alleinigen Gott in der Welt bekannt machen.
Die Existenz dieses kleinen Volkes war ständig bedroht. So musste einerseits der Schutz des physischen Lebens gesichert werden, aber es war auch höchst notwendig, dieses Volk vor dem Einfluss der in ihrem Lebensraum allgemein praktizierten spiritistischen Religion zu bewahren. Das bedurfte zu Zeiten radikaler Maßnahmen, wie wir sie beispielsweise im Koran finden im Umgange mit den Ungläubigen zur Zeit Noahs (Sure 71,27-28) oder bei der Einnahme Kanaans, bei der Gott selbst befahl, die derzeitigen Einwohner auszurotten (5. Mose 20,16-18), um Israel vom Abfallen zu bewahren. So etwas kann man eigentlich nur verstehen, wenn man sich bewusst ist, dass unser Leben hier vergänglich und eine Vorbereitung auf unser ewiges Leben ist. Es drückt andererseits auch den Absolutheitsanspruch Gottes an die Menschheit, und Israel im besonderen, aus.
Das Neue Testament beleuchtet kriegerische Auseinandersetzungen von einem anderen Standpunkt. Wir finden dort keinen Pazifismus. Staatsgewalt wird als notwendiger Schutz zum Wohl der Menschen gesehen (Röm. 13,1-7, Hebr. 13,17, 1. Petr. 2,13-17). Obwohl Soldaten des öfteren erwähnt werden, wird nichts gegen sie gesagt, außer, dass sie sich mit ihrem Sold begnügen und sich nicht unrechtmäßig bereichern sollen (Lk. 3,14). Aber Gewalt als Mittel zur Propagierung des Evangeliums ist völlig ausgeschlossen. Das ist anders im Islam.
Ideal und Wirklichkeit
Viele Muslime sind der löblichen Ansicht, dass der heilige Krieg zunächst einmal ein Krieg gegen die Sündhaftigkeit in uns selbst darstellt. Dann sagt man aber auch, dass heiliger Krieg ausschließlich der Verteidigung galt und nie als Angriffskrieg geführt wurde.
"Der Jihad im Islam ist nicht ein Akt der Gewalt, der sich blindlings gegen Nicht-Muslime richtet. Es ist der Name für einen Großangriff gegen jedes Übel, wie ihn jeder rechte Muslim stets führen sollte, ganz gleich, in welcher Art es sich auch zeigen sollte. Der Kampf im Namen Allahs ist nur ein Aspekt des Jihad und auch dieser ist im Islam nicht ein Akt blindwütiger Brutalität ... "
"Der Heilige Krieg hat materielle und moralische Funktionen, d.h. Selbsterhaltung und die Aufrechterhaltung der moralischen Ordnung in der Welt." (Sahih Muslim III, Seite 938, Anm.)
"Das Schwert wurde von Muslimen nicht rücksichtslos in die Hand genommen. Es wurde aus reinen Motiven und mit menschlichem Mitgefühl im weiteren Interesse der Menschheit geführt." (‘Sahih Muslim’ III, Seite 941, Anm.)
Das ist wirklich eine treffliche Aussage. Die Frage, die sich ergibt, ist nicht, ob Muslime das auch immer ausgelebt hätten, denn das kann weder von Anhängern des Christentums noch des Islam gesagt werden, sondern was die islamischen Schriften dazu sagen. WAS DER KORAN ÜBER DEN JIHAD SAGT
"Der heilige Koran hat Bekehrung durch Gewalt streng verboten, als er sagte: ’Zwingt keinen zum Glauben, da die wahre Lehre vom Irrglauben ja deutlich zu unterscheiden ist’ (Sure 2,257)", lesen wir in der ’Mishkatu’l Masabih’ (Band II, S.339, Kommentar)
Das kann jeder voll unterstützen, doch ist dieser Text von vielen gegensätzlichen isoliert worden:
"Verkünde den Ungläubigen qualvolle Strafe." (Sure 9,3)
Der Kontext dieser Worte zeigt deutlich, dass hier nicht mit Gottes Gericht gedroht wird, sondern mit gewaltsamer Unterwerfung.
"... dann tötet die Götzendiener, wo ihr sie auch finden möget; oder nehmt sie gefangen oder belagert sie und lauert ihnen auf allen Wegen auf” (Sure 9,5).
"Wenn ihr im Krieg mit den Ungläubigen zusammentrefft, dann schlagt ihnen die Köpfe ab." (Sure 47,5)
"Kämpft gegen diejenigen der Schriftbesitzer (d.h. Juden und Christen, Anm. G. Nehls), die nicht an Gott und den Jüngsten Tag glauben und nicht verbieten, was Gott und sein Gesandter (d.h. Muhammad, Anm. G. Nehls) verboten haben, und sich nicht zur wahren Religion (d.h. Islam, Anm. G. Nehls) bekennen, so lange, bis sie ihren Tribut entrichten und sich unterwerfen" (Sure 9,29).
"Sag den Ungläubigen, wenn sie ablassen, sich zu widersetzen, dass ihnen das Vergangene vergeben sein soll; wenn sie aber dazu zurückkehren, dich anzugreifen, so soll die Strafe, welche die früheren Empörer getroffen hat, auch über sie kommen. Bekämpft sie, bis alle Versuchung aufhört und die Religion Allahs allgemein verbreitet ist." (Sure 8,39-40)
"Er (d.h. Allah,Anm. G. Nehls) ist es, der seinen Gesandten (d.h. Muhammad,Anm. G. Nehls) mit der Leitung und mit der Religion der Wahrheit gesandt hat, damit er sie über jede andere Religion erhebe…" (Sure 61,10)
Von Muhammad wird entsprechend berichtet, dass er sagte:
"Mir ist aufgetragen worden gegen die Menschen zu kämpfen, bis sie bezeugen, dass es keinen Gott gibt außer Allah, und sie glauben, dass ich ein Bote (Allahs) bin, und an alles, was ich gebracht habe" [d.h. den Koran und die Sunnah] (‘Sahih Muslim’, Band 1, Seite 17).
Diese Art von ‘heiligem’ Krieg richtet sich gegen Andersgläubige, und er wurde unerbittlich durchgeführt. Während der Lebzeit Muhammads richteten sich seine Kriege zunächst gegen die Mekkaner, später auch gegen andere Gruppen auf der arabischen Halbinsel. Nach seinem Tode wurde in gewaltigen Kriegszügen der gesamte Mittlere Osten bis an die Grenze nach Indien und tief in die südliche GUS hinein erobert. Es folgten Nordafrika, Spanien und Frankreich, wo die islamischen Heere allerdings zurückgeworfen wurden. Die Türkei, Sizilien und der Balkan bis an die Tore Wiens wurden erobert, wenn auch nicht aller Besitz gehalten werden konnte. Man kann wohl nicht annehmen, dass Muslime sich in all diesen Ländern verteidigen wollten. DAS MATERIELLE ZIEL
Um die Notwendigkeit des Jihad damals zu verstehen, muss man wissen, dass die muslimische Kriegerschar keinen Sold bekam, sondern von Kriegsbeute lebte. Es drehte sich letztendlich um ökonomische Erwägungen. Die begannen mit der ersten Schlacht bei Badr, wo die Muslime, die in Medina in finanzieller Not lebten, eine mekkanische Karawane überfielen, um sie auszurauben.
"Nach der Schlacht von Badr wurde der Vers, der sich mit der Beute befasste, zuerst kundgetan. Der Vers führte zum erstenmal das Gesetz ein, dass die Beutestücke des Krieges den Soldaten, die tatsächlich an der Schlacht teilgenommen hatten, zum Eigentum gegeben wurden ... " (’Mischkatu’l Masabih’ II, Seite 406, Anm.)
"Der Jihad ist in den Augen des Islam einer der verdienstvollsten Taten und ist (außerdem) die beste Einnahmequelle, aber er soll nur mit der Absicht der Selbstverteidigung geführt werden" (‘Mischkatu’l Masabihu’l Masabih’ II, Seite 340, Anm.), lernen wir.
"Der Jihad ”ist die beste Art Gewinn zu machen, sowohl in geistlicher als auch in zeitlicher Beziehung. Wenn ein Sieg errungen wird, gibt es enorme Beutegewinne, und so kann die Eroberung eines Landes mit keiner anderen Gewinnquelle verglichen werden" (ebenda, Seite 253, Anm.).
Hier wäre ein ethischer Einwand nötig. Erobertes oder geraubtes Einkommen stellt zwangsläufig den Lebensunterhalt und Besitz eines anderen Menschen dar, dessen Leben durch den Verlust gefährdet wird. Wenn ein Land (bei der Selbstverteidigung?) von einem muslimischen Herrscher erobert wurde, ergaben sich für die Einwohner drei Alternativen:- Die Annahme des Islam. In diesem Falle wurden die Besiegten als vollwertige Bürger dem islamischen Staat eingegliedert.
- Die Bezahlung einer Kopfsteuer, die den ‘Ungläubigen’ im Gebiet des Islam ’Schutz’ gewährte. Sie werden ’Simmis’, das heißt Leute mit beschränkten Rechten. Sie brauchten allerdings auch keinen Militärdienst zu leisten. Voraussetzung war allerdings, dass sie einer monotheistischen Religion angehörten, also Juden oder Christen waren.
- Tod durch das Schwert war für die, welche die Kopfsteuer nicht bezahlen, bzw. den Islam nicht annehmen wollten, die letzte Option (Dictionary of Islam, Seite 243).
"In welchem Dorf ihr immer euch niederlasst, darin ist euer Anteil, und welches Dorf Gott und seinem Gesandten ungehorsam ist - das gehört zu einem Fünftel Allah und seinen Gesandten, und der Rest ist für euch" (’Mischkatu’l Masabihu’l Masabih’ II, Seite 412).
Ohne Zweifel war materieller Gewinn mindestens ebenso wichtig, wie die Bekehrung der Leute zum muslimischen Glauben. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass der Heilige Krieg eigentlich nur ein Vorwand war, um Beute zu machen und Steuern einziehen zu können. Dieser Beweggrund war damals mit Sicherheit der Hauptanreiz:
"Das ist einer der Gründe, warum die Soldaten des Islam unerbittlich kämpften. Im Falle des Todes im Heiligen Krieg kamen sie ins Paradies, und im Falle des Sieges erhielten sie die Beute. Der Jihad ist daher die beste Quelle aller Einnahmen." (’Mischkatu’l Masabih’ II, Seite 406, Anm.)
Dieser Anreiz entwickelte sich zu einem enormen politischen und militärischen Faktor zu Gunsten Muhammads. Kein Wunder, dass sein Heer in der Zeit zwischen der Hedschra und der Einnahme Mekkas, das heißt in 10 Jahren, von 300 auf 10.000 anwuchs, und danach schier unzählbar wurde. Jeder Krieger bekam ein Anrecht auf das Eigentum des Mannes, den er erschlagen hatte, und er konnte ebenso jeden Gefangenen, den er gemacht hatte, in die Sklaverei verkaufen. Auch Frauen und Kinder galten als Beute, und es wurde keinem Muslim als moralische Verfehlung angerechnet, wenn er verheiratete Gefangene als Nebenfrauen nahm, solange sie nicht gerade schwanger waren. Darüber hinaus wurden
"auf dem eigentlichen Schlachtfeld inmitten der Feindseligkeit den Soldaten manchmal einige Zugeständnisse eingeräumt, damit sie sich erholen konnten. Es wurde den Soldaten einmal erlaubt, gefangene Jungfrauen zu ihrer Befriedigung zu gebrauchen." (’Mischkatu’l Masabihu’l Masabih II, Anm. Seite 440 und ’Sahih Muslim’ II, Seite 705-707)
Jeder Kämpfer hatte seinen Anteil an der Gesamtbeute, von der jedoch ein Fünftel Muhammad gehörte (Sure 8,42). Im Fall einer kampflosen Übergabe gehörte ihm allerdings alles. An dieser Stelle muss aber auch gesagt werden, dass Muhammad nie ein materiell ausschweifendes Leben geführt oder Güter gehortet hätte. Im Gegenteil, er war in vieler Beziehung großzügig, besonders gegenüber Armen, Waisen und Witwen. Eine erhobene Kopfsteuer konnte sehr einschneidend sein, wie es im Falle der besiegten Juden von Khaiber war. Nach Wegnahme der Beute konnten sie
"in Khaiber unter der Bedingung wohnen bleiben, dass sie die Hälfte der Erzeugnisse ihrer Länder dem Heiligen Propheten abgaben und außerdem Jizyah (Kopfsteuer) entrichteten." (’Mischkatu’l Masabih’ II, Seite 455, Anm.)
Die Beute war mitunter sehr beträchtlich, wie wir einem Bericht entnehmen können:
"In der Stadt von Muraisi des Banu (Volk) Mustalig betrug die Beute beinahe 200 Kamele und 5000 Ziegen. In dem Kampf um Hunain waren es 24000 Schafe, die als Beute in die Hände der Muslime fielen, außerdem 4000 Silbermünzen und eine unzählbar große Herde von Kamelen. In der Schlacht von Badr und Uhud war die Beute auch enorm groß." (’Mischkatu’l Masabih’ II, Anm. Seite 406)
Es wundert einen nicht, dass dem Alî ibn Abî Tâlib dieses Gedicht zugeschrieben wird:
"Unsre Blumen sind das Schwert und der Dolch:
Narzisse und Myrrhe, sie bedeuten uns nichts.
Unser Trank nach dem Kampf ist das Blut unseres Feindes,
und seine Hirnschale unser Pokal. "
EIN NACHGEDANKE Eins der fundamentalen Menschenrechte besteht darin, dass man seinen Glauben frei wählen, ausüben und auch bezeugen darf. Dieses Recht wurde Andersdenkenden von Muslimen nur beschränkt oder gar nicht zugestanden. Man durfte zwar Muslim werden, doch es stand die Todesstrafe auf den Abfall vom Islam. Diese wird heutzutage zwar nicht mehr konsequent durchgeführt, doch verliert ein Konvertit aus dem Islam weitgehend den Kontakt zu seiner Familie und seinen gesellschaftlichen und ökonomischen Kontext, was für viele eine echt traumatische Erfahrung ist. Hier gilt das Wort des Koran nicht mehr, welches bestimmt: ”Zwingt keinen zum Glauben." (Sure 2,257)
Wir bedauern es auch sehr, dass Christen, die in islamischen Ländern leben, nicht die selben Privilegien und Rechte eingeräumt werden, wie Muslimen, die in ’christlichen’ Ländern leben.
Diese Christen fragen, sicher nicht grundlos, warum es ihnen nicht gestattet wird, ihrem Glauben frei zu leben, ihn frei zu bezeugen und Gemeinden und Kirchen zu bauen.
Abschließend möchten wir die Leser wieder darum bitten, den oben gegebenen Maßstab der Ethik an die geschilderten Geschehnisse und Lehren zu legen und ehrlich ein Urteil zu fällen, ob die Doktrin und Praxis des Jihad ethisch-moralisch ist und somit dem Wesen Gottes entspricht. Die Frage ist wiederum nicht, ob dieses Kapitel subjektiv oder einseitig ist. Alles Geschilderte entstammt islamischen Quellen, und deren Ethik gilt es messen.
http://www.answering-islam.de[/B]
[B]----------------------------[/B]
[B]Dieser Text stammt nicht von mir.[/B]
[B]Es nur ein Teil von der webseite[/B]
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[B]Jenkins[/B]
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