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Der Fehler in diesem gottverdammten Schulsystem

Wäre ja toll, wenn ich wie gesagt, überhaupt mal das Abitur anfangen könnte.
Aber nein, für sowas braucht man ja diesen bescheuerten "Q-Vermerk", ansonsten wird man ja weit vom Gymnasium ferngehalten.
Und diesen erhält man nur, wenn man in jedem Hauptfach (D, M, E) mindestens einen Schnitt von 3.0 besitzt und das schaffe ich einfach nicht (maximal 4.0).

Das stimmt, aber im Abi zählen D, M und weitere Kernfächer mit rein und das ganze mit erhöhten Anforderrungen.
Der Übergang von Real zum Gymnasium würde daher wenig bringen, weil das Wertesystem/Notensystem auf dem Gymnasium wieder ein anderes ist. Es gibt immer noch die FOS ,,,

Werde es jetzt eh durch eine Ausbildung versuchen. Nach dieser Ausbildung + 2 Jahre Berufserfahrung wäre ich auch bei der Allgemeinen Hochschulreife.
Dauert zwar länger, aber bis an diesem Schulsystem was geändert wird, haben wir schon zehn Mal Kanzlerwechsel.

Viel Erfolg dir mit deiner Ausbildung. Leider muss ich dir zustimmen, es kann noch sehr lange dauern bis sich in einigen Bundesländern etwas ändert.
 
Hallo,

ich muss gestehen, ganz verstanden habe ich als Österreicherin das Schulsystem in Deutschland immer noch nicht. Gibt es denn für Schüler, denen das Gymnasium nicht liegt, keinen anderen Weg, zum Abi zu gelangen? Bei uns gibt es da z.B. noch die Möglichkeit, an einen anderen Schultyp zu wechseln, der ebenfalls mit der Matura (= Abitur) abschließt, sodass man danach ebenfalls studieren kann. So gibt es bei uns z.B. Höhere Technische Lehranstalten (HTL), Handelsakademien (HAK) und noch ein paar weitere Schultypen, wie z.B. Schulen mit Touristik-Schwerpunkt, die ebenfalls mit der Matura abschließen.
Außerdem kann man bei uns auch berufsbildende mittlere Schulen wie die Handelsschule (HAS) besuchen, die mit einer Abschlussprüfung enden. Anschließend kann man einen dreijährigen Aufbaulehrgang (AUL) besuchen, der vom Inhalt her so ist wie die Handelsakademie und ebenfalls mit der Matura endet, sodass man hinterher studieren kann.

Ich fände es schade, wäre der Gymnasium der einzige Weg zu Matura und Studium. Da muss es doch noch andere Optionen geben, oder?
 
Hallo,
ich muss gestehen, ganz verstanden habe ich als Österreicherin das Schulsystem in Deutschland immer noch nicht. Gibt es denn für Schüler, denen das Gymnasium nicht liegt, keinen anderen Weg, zum Abi zu gelangen? ...

Hallo Earthling,

in Deutschland gibt es die Sonder-, Haupt-, Realschule und das Gymnasium. Früher gab es auch noch die Orientierungsstufe kurz. OS für die 5 und 6 Klassen. Es gibt viele Möglichkeiten das Abi zu machen und zu studieren, nur dauern einige länger als andere. Ich war selbst auf einem Gymnasium mit Schwerpunkt Technik, es gibt aber auch (bei uns in Niedersachsen) Schwerpunkt Wirtschaft oder Soziales, wobei diese Schwerpunkte wieder in eigene aufgeteilt werden...

Hier kannst gern das ganze übersichtlich angucken... http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/50/Deutsches_Bildungssystem-quer.svg

Hoffe ich konnnte dir ein wenig helfen 🙂
 
Hallo,

ich muss gestehen, ganz verstanden habe ich als Österreicherin das Schulsystem in Deutschland immer noch nicht.

Glaub mir, das ist auch garnicht so leicht.

Hallo,
Gibt es denn für Schüler, denen das Gymnasium nicht liegt, keinen anderen Weg, zum Abi zu gelangen?
Meine Antwort bezieht sich aber in erster Linie auf das Bundesland NRW, wie es in anderen Ländern ist, weiß ich nicht.
Den gibt es. Du kannst durch eine mindestens zweijährige Ausbildung + anschließender mindestens dreijähriger Berufserfahrung die Hochschulreife erwerben, die zu einem Studium berechtigt.
Dabei wird unterschieden zwischen fachnahen und fachfernen Ausbildungen.
Bei fachnahen Ausbildungen kanns Du Dich ohne jegliche Prüfung direkt einschreiben, bei fachfernen Ausbildungen jedoch muss vorher eine Zugangsprüfung absolviert werden.
Anders ist es leider nicht möglich und dieser Weg dauert auch deutlich länger.
Aber es ist ein Weg, welchen ich bspw. einschlagen werde.
 
Hallo Gäste, hallo Mathematiklehrer,
man soll ja immer lösungsorientiert leben. Mir kommt das geschilderte Problem so vor, als ob die Spielregeln geändert wurden. Aber wie lautet das Problem, welches gelöst werden muss, damit man das „Spiel“ auch mit geänderten Spielregeln gewinnen kann?

Ich versuche mal, das Problem – wie ich es sehe – zu beschreiben:
Wenn Schüler der 6. Klasse Lernstoff vergessen, den sie in der 11. Klasse benötigen, dann ist das „normal“, aber nicht hilfreich. Kann es nicht sein, dass den Schülern nicht bekannt oder klar ist, dass „vergessen“ eine Hürde darstellt, den Lernstoff in der höheren Klasse zu packen?
Ich denke, Schüler sind Kinder und können daher nicht (immer) strategisch denken. Und dieses menschliche, kindgerechte Manko wurde bisher von Lehrern der höheren Klassen durch Wiederholen ausgeglichen. Durch die verkürzte Schulzeit geht Wiederholen nicht mehr. Die Frage stellt sich, wie lässt sich das Problem lösen?
Mein Lösungsansatz wäre folgender:
In den unteren Klassen werden die Schüler aufgefordert, den Lernstoff in Mappen zu dokumentieren. Also nicht einfach Hausaufgaben auf Blätter schmieren – die Blätter werden dann nach dem Schuljahr weggeworfen – sondern: Die Hausaufgabenlösungen, die als richtig feststehen, werden in Mappen/Ordnern zu einer Lernstoffsammlung zusammengefügt. Weil es Unterrichtsstoff und Hausaufgaben gibt, die in höheren Klassen oder für dasAbitur nicht als Voraussetzung relevant sind, liefert der jeweilige Lehrer den Hinweis, so dass ggf. zwei Mappen entstehen.
Diese Lösung, so sie denn durchführbar und gut ist, käme – heute gesehen – nur den unteren Klassen zugute. Die heutigen höheren Klassen müssten eigentlich diese Lernmappen nacharbeiten. Das könnte ggf. mit Hilfe der Lehrer und in den Ferien erfolgen. Die Lehrer müssten zumindest den Schülern der heutigen höheren Klassen angeben, was so eine Lern-, Wiederholung-, Referenzmappe beinhalten sollte.

LG, Nordrheiner

Da will ich die Schüler sehen, die das machen würden, das wären wieder nur die "Streber". Diejenigen, die sowieso schlecht waren in Mathe o.ä. Fächern werden ganz bestimmt nicht in den Ferien sich hinsetzen und so eine dumme Mappe nacharbeiten...
Außerdem, wer kann sich heute noch selber etwas erarbeiten? Der Stoff wird den Leuten eingetrichtert, viele wüssten nicht, wie sie eine Literaturrecherche anstellen sollen, ja welche Literatur überhaupt benötigt wird, ja all das wird nicht geübt, man kann es einfach nicht, es wird einem alles einfach vorgekaut vorgeworfen und tschüssikovski eingeprügelt... Wers nicht checkt ist dumm 🙁
 
Hallo schüchterner_kerl,

man braucht auch keine Literaturrecherche, um die Grundlagen der Mathematik zu verstehen. Das ist weitgehend eine Frage des Willens. Aber ich kann Dinge zehnmal in einer Stunde sagen, derselbe katastrophale Fehler wird danach immer noch gemacht. Man müsste einfach nur mal zuhören und das ernst nehmen, was ich da vorne sage.

Und die Sache mit dem Willen, die hängt großenteils daran, ob man es lernen muss. Wenn alle Lehrer alle Schüler auch ohne dass sie was lernen immer weiterkommen lassen, dann ergibt sich ja für die Schüler keine Notwendigkeit, das alles zu lernen. Also tut man es auch nicht, ist ja logisch.

Und ich kann es nicht mehr verlangen. Die Schulen ringsherum verschenken das Abitur auch an die, die von Mathematik absolut gar nichts verstehen, das Zentralabitur tut das auch, also muss ich es auch. Verstehen gar nichts mehr, kriegen aber ein Abitur dafür. Warum sollte mir da noch einer zuhören?

Warum steh ich da vorne eigentlich noch?

OK, ich kriege da Geld für. Aber bringen tut das allmählich gar nichts mehr.
 
Es ist bestimmt nicht nur eine Frage des Willens, die Grundlagen der Mathematik zu verstehen.

Ich habe eher das Gefühl, dass einem die Grundlagen in der Schule gar nicht wirklich bzw. nicht sorgfältig genug beigebracht werden. Darum habe ich im Gymnasium trotz Nachhilfe und Lernens irgendwann in Mathe auch gar nichts mehr verstanden. In diesen vier Jahren gymnasialer Unterstufe hatte ich zudem eine Lehrerin, die es anscheinend gar nicht für nötig hielt, irgendetwas ausführlich zu erklären. Wer mitkam, kam mit, wer nicht, hatte eben Pech gehabt. In manchen Fällen bringt es natürlich etwas, mit der Lehrkraft zu sprechen, aber diese Lehrerin unterrichtete wohl schon seit 40 Jahren auf diese Art, also war da nicht viel zu machen.

Jetzt bin ich zwar an einem anderen Schultyp, mit Mathe quäle ich mich aber immer noch herum. Die meisten Schüler, die schlecht in Mathe sind, sind nicht einfach faul, dumm und unaufmerksam, das kann ich dir versichern. Bis zu einem gewissen Grad ist es sicher auch eine Frage der Veranlagung. Manche Leute sind sprachbegabt, andere verstehen mathematische Prinzipien ohne große Mühe.


Bei uns in Österreich wird die Zentralmatura jetzt überall eingeführt und ich habe nicht das Gefühl, dass man Schülern da noch sehr einfach eine positive Note nachschmeißen kann. Im Gegenteil, die Lehrer sind, wie ich aus Erfahrung weiß, sehr nervös und fürchten, viele Schüler nicht durchzubringen, da die Zentralmatura z.B. in Mathe einfach ganz anders aufgebaut ist als die bisherige, nicht-zentrale Matura.

Ich bin übrigens sehr gegen diesen Standardisierungswahn. Er nimmt Lehrern jede Freiheit, ihren Unterricht nach eigenen Vorstellungen zu gestalten und die Schüler individuell zu fördern. Den Schülern nimmt er zudem teilweise die Freude am Lernen. Ich bin z.B. sprachbegabt. Hätte ich Zentralmatura, bekäme ich für "zu" lange Texte Punkteabzug, selbst wenn diese qualitativ einwandfrei und fehlerlos wären. Denn anscheinend ist es eine echte Katastrophe, wenn ein Schüler zu einem Thema mehr zu sagen hat und dann 600 Wörter schreibt statt den verlangten 400 Wörtern.
Viele Sprachlehrer sind daher sehr gegen die Zentralmatura. Ich glaube aber, dass sich die österreichische Zentralmatura vom Zentralabi in Deutschland in gewissen Punkten unterscheidet, schreibe hier also nur von der österreichischen Situation.
 
Es ist bestimmt nicht nur eine Frage des Willens, die Grundlagen der Mathematik zu verstehen.
Es gibt natürlich Leute mit entsprechenden Behinderungen, die es gar nicht lernen können.

Aber die Grundlagen, die sind für Normalbegabte durchaus erlernbar.

So weiß ich zum Beispiel nicht, ob du 0,2*0,3 noch im Kopf ausrechnen kannst (ein typischer heutiger Realschulabsolvent aus Nordrhein-Westfalen kann es nicht). Aber wenn ich dir als vielleicht 16-Jähriger sage, dass du einfach 2*3 rechnen musst (also 6) und dann gucken, wie viele Nachkommastellen die beiden Faktoren zusammen haben, denn das Ergebnis hat genauso viele Nachkommastellen wie beide Faktoren zusammen (0,2 hat eine Nachkommastelle, 0,3 ebenso, zusammen zwei Nachkommastellen, Ergebnis also 0,06), und wenn ich dir dazu dann noch ein paar Übungsaufgaben gebe, die du bis morgen rechnen und mit dem Taschenrechner kontrollieren sollst, dann gibt es nur zwei Möglichkeiten: Du kannst es morgen oder du willst es offenbar nicht lernen.

Denn das ist so einfach, da bist du mit Sicherheit nicht zu doof für.

Meine Schüler sind da auch nicht zu doof für, aber sie wollen offenbar nicht.

Ich habe eher das Gefühl, dass einem die Grundlagen in der Schule gar nicht wirklich bzw. nicht sorgfältig genug beigebracht werden. Darum habe ich im Gymnasium trotz Nachhilfe und Lernens irgendwann in Mathe auch gar nichts mehr verstanden.
Sowas scheitert im Allgemeinen tatsächlich an den Grundlagen. Wenn du die nicht hast, verstehst du irgendwann gar nichts mehr.

Man kann die Grundlagen aber erlernen.

Die meisten Schüler, die schlecht in Mathe sind, sind nicht einfach faul, dumm und unaufmerksam, das kann ich dir versichern.
Das sind die, denen die Grundlagen fehlen. Und die diese Lücken leider nicht aufarbeiten. Und dann werden die Lücken größer, größer und größer, bis die Schüler (fälschlich) meinen, das könnten sie nie wieder aufholen.

Bis zu einem gewissen Grad ist es sicher auch eine Frage der Veranlagung. Manche Leute sind sprachbegabt, andere verstehen mathematische Prinzipien ohne große Mühe.
Wie gesagt, es gibt geistig Behinderte, da geht gar nichts, klar. Aber die Grundlagen können Normalbegabte erlernen.

Besondere mathematische Begabung macht nachher den Unterschied, ob man auch besonders schwierige Dinge schnell begreift, bzw. ob man sie überhaupt begreift. Aber die fehlende Begabung ist keine sinnvolle Ausrede, wenn es um die Grundlagen geht.

Bei uns in Österreich
Bitte verwechsle nicht Österreich mit Nordrhein-Westfalen, wo ich lebe. Ich hoffe, dass bei euch die Schulen noch funktionieren und in Mathematik noch was gefordert wird. Und dann kann ich verstehen, wenn dir das schwer fällt.

Aber hier bei uns ist das Schulsystem komplett zusammengebrochen, zumindest was die mathematischen Fähigkeiten angeht, die den Schülern noch vermittelt werden. Wenn ich jemand frag, was 3 % von 200 sind, oder was die Hälfte von 2/5 ist, oder wie viel Meter as 240 cm sind, dann kommt da trotz mittlerem Schulabschluss (und teilweise sogar trotz Abitur) nur heiße Luft.

Ich hoffe, das kannst du dir als Österreicherin gar nicht vorstellen, wie schlimm das hier bei uns aussieht.

(Das können nicht einmal die erwachsenen Nordrhein-Westfalen glauben.)
 
Also, 0,3 mal 0,2 schaffe ich noch 😉 Und ich will auch gar nicht bestreiten, dass es lernfaule Schüler gibt, die in der Schule einfach nur ihre Zeit absitzen. Aber oft geben sich Schüler, die in einem Fach Schwierigkeiten haben, eben auch große Mühe, ihren Wissensrückstand aufzuholen und pauken wirklich ordentlich. Das sieht man ja auch schon daran, wie viel Geld Eltern heutzutage für private Nachhilfe ausgeben.

Was die Grundlagen betrifft, ja, es ist sicherlich wichtig, diese zu beherrschen. Ich glaube auch, es liegt oft am fehlenden Fundament, dass Schüler in Mathe irgendwann gar nicht mehr mitkommen. Aber hier wäre es eben wichtig, etwas am Mathematikunterricht so zu verbessern, dass lernwillige Schüler diese Grundlagen auch wirklich begreifen und verinnerlichen. Nach dem Wechsel von Grundschule auf Gymnasium war es zumindest bei uns so, dass man recht schnell mit doch recht anspruchsvollen Aufgaben begann, ohne eben darauf zu achten, ob die Grundlagen auch sitzen. Wobei das sicherlich auch auf den Lehrer ankommt.

Ich weiß nicht, wie es an jedem österreichischen Schultyp aussieht. Ich habe aufgrund des Fachs Mathematik an kaufmännische Schulen gewechselt. An meiner jetzigen Schule wird zwar auch ganz normal Mathe unterrichtet, allerdings unterscheidet sich der Unterricht inhaltlich etwas vom Gymnasium. Bei uns liegt der Schwerpunkt mehr auf Themen wie Kosten- und Preistheorie, also Themen mit einem wirtschaftlichen Bezug. Da ich noch nicht in die Zentralmatura hineinfalle, muss ich zudem nicht in Mathe maturieren. Wir haben dafür als Pflichtgegenstand ja Betriebswirtschaft und Rechnungswesen, beides Fächer, in denen man durchaus auch rechnen muss.

Ich nehme aber an, dass sich der Matheunterricht an Gymnasien in Österreich und an Gymnasien in Deutschland nicht wesentlich voneinander unterscheiden wird.

Ich bin gespannt, wie die Zentralmatura in Österreich (bei uns wird diese ja erst eingeführt) den Matheunterricht beeinflussen wird. Meines Wissens nach zieht diese nämlich sehr stark auf Verständnis ab, die Schüler sollen wirklich logisch denken. Meine große Sorge ist aber, dass sie in der Schule darauf eben nicht ausreichend vorbereitet werden, auch wenn das Problem mich persönlich nicht mehr betrifft...
 
@Mathematiklehrer:
Sie vergessen die Tatsache, dass es genug Schüler gibt, die keine Dyskalulie haben und denen ebenfalls die Grundlagen bekannt sind, dennoch aber bei bestimmten Themen nicht weiterkommen.
Das ist bei mir der Fall. Ich kann wunderbar addieren, subtrahieren, dividieren, etc., ebenso wie ich die Prozent-, Zins- und Bruchrechnung verstehe.
Ich kann mich an eine Zeit in der 5. und 6. Klasse erinnern, wo ich z.B. 3 Klassenarbeiten hintereinander mit einer 1 bewältigt habe.

Dennoch kann ich mein Abitur vergessen, weil ich nichtmal durch Nachhilfe die mathematischen Funktionen verstehe.
Es ergibt für mich einfach alles keinen Sinn.

Man kann nicht sagen, dass man alles erlernen kann, wenn man will. Ich will es, und zwar mehr als so manch anderer, denn der Wunsch nach einem Studium ist riesig.

Ich verstehe natürlich, dass man da als Mathelehrer andere Erfahrungen macht (gibt ja genug Schüler, deren Zukunft ihnen egal ist), dennoch gibt es genug Leute, die bei einem einzigen Thema ihre Probleme haben und das ist das, was im Schulsystem das Problem ist. Man kann noch so gut sein, man wird dennoch fallen gelassen.
 

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