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Der Ausschluss von Arbeitslosen - Du bist nur etwas wert, wenn du arbeitest

  • Starter*in Starter*in Runalin
  • Datum Start Datum Start
Los Angeles, ich hab beim lesen immer ein bisschen den Eindruck, dass du sehr einsam bist momentan.

Ich denke bei der ganzen Arbeitsgeschichte hier zählt noch mit rein, ob man eine Familie hat, die einen auffängt und unterstützt oder nicht. Aus eigener Erfahrung kann ich dir schreiben, es ist sehr heftig, dass immer alles mit sich ausmachen zu müssen. Ich kenne das von mir, denn ich hab teilweise die Verantwortung für "2 Kinder".
Eins davon ist meine Mutter.
Und ich habe keinen, der mir mal den Rücken stärkt. Und erst recht nicht beim Thema Arbeit und Durchhalten was die Belastung auf Arbeit betrifft.

Dagegen sehe ich Nachbarn aus meiner Straße, bei denen keiner arbeitet und die leben wie Gott in Frankreich und machen sich keinen Kopf wie es weiter geht.
Die eine ist EU Rentnerin, pflückt Kirschen und stemmt den ganzen Haushalt und fährt das halbe Jahre durch Europa und in den Urlaub und dazu weite Strecken (komischerweise geht das bei langen Autofahrten, aber länger sitzen kann sie nicht) mit dem Partner und die andere schickt den Mann auf Arbeit und sagt, sie kriegt mit 50 eh keine Stelle und probiert es gar nicht erst.

Und die leben auch und das nicht einmal schlecht, haben sogar Häuser.
Nur die machen sich eben keinen Kopf, wie wir hier im Forum. Die leben einfach und manchmal stelle ich mir die Frage, ob ich das nicht auch sollte.

Die haben aber eben das soziale Netz, dass das auffängt.
 
jeder hat diese angst, besonders wenn man länger auf der suche ist.
das sollte dir bewusst sein.
das man dabei auch nicht besonders gut schläft ist klar, zukunftsängste plagen einen.
allerdings solltest du nicht komplett dich aufgeben.
schlechte phasen hat man mal immer.


Bei mir hält die Phase schon viele Jahre an und ich verzweifel langsam daran.
 
Hast du vielleicht ein Hobby, mit dem du andere Verbündete suchen kannst, die dich nicht über die Arbeit definieren?
 
Los Angeles, ich hab beim lesen immer ein bisschen den Eindruck, dass du sehr einsam bist momentan.

Ich denke bei der ganzen Arbeitsgeschichte hier zählt noch mit rein, ob man eine Familie hat, die einen auffängt und unterstützt oder nicht. Aus eigener Erfahrung kann ich dir schreiben, es ist sehr heftig, dass immer alles mit sich ausmachen zu müssen. Ich kenne das von mir, denn ich hab teilweise die Verantwortung für "2 Kinder".
Eins davon ist meine Mutter.
Und ich habe keinen, der mir mal den Rücken stärkt. Und erst recht nicht beim Thema Arbeit und Durchhalten was die Belastung auf Arbeit betrifft.

Dagegen sehe ich Nachbarn aus meiner Straße, bei denen keiner arbeitet und die leben wie Gott in Frankreich und machen sich keinen Kopf wie es weiter geht.
Die eine ist EU Rentnerin, pflückt Kirschen und stemmt den ganzen Haushalt und fährt das halbe Jahre durch Europa und in den Urlaub und dazu weite Strecken (komischerweise geht das bei langen Autofahrten, aber länger sitzen kann sie nicht) mit dem Partner und die andere schickt den Mann auf Arbeit und sagt, sie kriegt mit 50 eh keine Stelle und probiert es gar nicht erst.

Und die leben auch und das nicht einmal schlecht, haben sogar Häuser.
Nur die machen sich eben keinen Kopf, wie wir hier im Forum. Die leben einfach und manchmal stelle ich mir die Frage, ob ich das nicht auch sollte.

Die haben aber eben das soziale Netz, dass das auffängt.

Das ist so, das ich im Grunde so gut wie einsam bin. Auf der anderen Seite brauche ich auch keine Menschen um mich wie ich festgestellt habe. Mir reicht ein kleiner Kreis, aber der hat sich auch halbiert. Ich habe einen Partner und meine Eltern, die ich aber auch nicht häufig sehe. Mein Bruder hat zu mir den Kontakt abgebrochen aufgrund der Arbeitssituation und wegen was weiß ich noch alles. Genau weiß ich es nicht. Eine Freundin, die meine beste war ist vor vielen Jahren ins Ausland gegangen und so fehlt mir eine weibliche Bezugsperson. Ich bin weiß Gott nicht stolz darauf von Hartz 4 leben zu müssen, aber ich finde den Weg nicht zurück in eine Beschäftigung. Meine negativen Erfahrungen aus der Vergangenheit haben mir zugesetzt, das ich nur noch Angst habe. Angst davor den Anforderungen nicht gerecht zu werden, Angst davor kritisiert zu werden, Angst davor Arbeit und Freizeit nicht unter einen Hut zu bekommen ect.
 
Das ist so, das ich im Grunde so gut wie einsam bin. Auf der anderen Seite brauche ich auch keine Menschen um mich wie ich festgestellt habe. Mir reicht ein kleiner Kreis, aber der hat sich auch halbiert. Ich habe einen Partner und meine Eltern, die ich aber auch nicht häufig sehe. Mein Bruder hat zu mir den Kontakt abgebrochen aufgrund der Arbeitssituation und wegen was weiß ich noch alles. Genau weiß ich es nicht. Eine Freundin, die meine beste war ist vor vielen Jahren ins Ausland gegangen und so fehlt mir eine weibliche Bezugsperson. Ich bin weiß Gott nicht stolz darauf von Hartz 4 leben zu müssen, aber ich finde den Weg nicht zurück in eine Beschäftigung. Meine negativen Erfahrungen aus der Vergangenheit haben mir zugesetzt, das ich nur noch Angst habe. Angst davor den Anforderungen nicht gerecht zu werden, Angst davor kritisiert zu werden, Angst davor Arbeit und Freizeit nicht unter einen Hut zu bekommen ect.


du brauchst mehr, diese personen sind toll, dass sie da sind.
können sie dir nicht genug kraft geben und dich aufbauen?
die gleichen ängste habe ich auch und kann es verstehen.
ist es wirklich die angst vorm kritisieren??
oder eher der ton? du klingst nämlich nicht so als würdest du verbesserungsvorschläge ausschlagen
 
du brauchst mehr, diese personen sind toll, dass sie da sind.
können sie dir nicht genug kraft geben und dich aufbauen?
die gleichen ängste habe ich auch und kann es verstehen.
ist es wirklich die angst vorm kritisieren??
oder eher der ton? du klingst nämlich nicht so als würdest du verbesserungsvorschläge ausschlagen

Irgendwie schafft es keiner mir Kraft zu geben. Ich habe sie verloren.
Beschreibe mal Deine Situation. Würde mich mal interessieren.
Der Ton spielt auch eine große Rolle und mit Kritik kann ich nicht umgehen sprich wenn mir jemand sagt, das ich es falsch gemacht habe oder mich unnötig dumm anmacht. Hatte letztes Jahr einen 1,50 € Job und da hat mir jemand gesagt, die mir übrigens nichts zu sagen hatte, das ich dies und das nicht tun soll. Ich konnte mich kaum dagegen wehren, ausser ein oder zweimal habe ich mich durchgesetzt.
 
Ich denke, dass das schon sehr auf das jeweilige Umfeld ankommt, wie damit umgegangen wird.
Wenn man ein empathisches Umfeld hat, das einen mag, wie man ist, dann klappt es.
Dann verstehen diese möglicherweise auch die Umstände weswegen man arbeitslos ist.

Kommt natürlich auch immer darauf an, wie man selbst damit umgeht.
Wenn man einen riesigen Bohei darum macht und es ständig erwähnt und
sich ständig bemitleidet oder gegenteilig irgendetwas "heraushängen" lässt,
dann kann es natürlich schon einmal sein, dass man dahingehend auf
Ablehnung stößt.

Ansonsten denke ich nicht, dass man in einem empathischen Umfeld auf Ablehnung stößt.
 

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